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Die Riester-Rente für Arbeitnehmer

Titel: Die Riester-Rente für Arbeitnehmer

Seminararbeit , 2006 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Gehrig (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Menschen werden durchschnittlich älter und beziehen ihre Rente länger als früher. Gleichzeitig werden weniger Kinder geboren und die Anzahl der Beitragszahler sinkt. Im Jahr 2000 standen drei Jüngere einem älteren Menschen über 60 gegenüber, 30 Jahre später wird das Verhältnis 2:1 sein1.


Aufgrund dieser Bevölkerungsentwicklung in Deutschland wurde im Jahre 2001 eine Rentenreform beschlossen, die die Kürzung des Rentenniveaus von 70% auf 67% des Nettoeinkommens zur Folge hatte. Folglich wurde von der rot-grünen Regierung die Riester- Rente entwickelt, die auf den damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester zurückzuführen ist, um die hierdurch entstandene Renten-Lücke zu schließen2. Die Riester-Rente bietet die Möglichkeit durch Einsatz von Einkommen und mit staatlicher Förderung, Geld fürs Alter anzusparen. Die gesetzliche Grundlage für die Riester-Rente bildet das Altersvermögensgesetz (AVmG). Die Riester-Rente kann in Form einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge erfolgen. Beide Möglichkeiten werden im Folgenden erklärt.

Leseprobe


Gliederung

1. Einführung

2. Die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge

2.1 Förderberechtigter Personenkreis

2.2 Geförderte Altervorsorgeprodukte

2.3. Förderwege

2.3.1 Altersvorsorgezulage

2.3.2 Sonderausgabenabzug

2.3.3 Altervorsorge-Eigenheimbetrag

2.4 Schädliche Verwendung

3. Besonderheiten bei der betrieblichen Altersvorsorge

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die staatliche Förderung der Altersvorsorge durch die Riester-Rente für Arbeitnehmer. Dabei wird analysiert, wie durch die Kombination von Eigenbeiträgen und staatlichen Zulagen oder Sonderausgabenabzügen eine ergänzende Absicherung für das Alter aufgebaut werden kann und welche Rahmenbedingungen dabei für verschiedene Zielgruppen gelten.

  • Staatliche Förderungssysteme (Zulagen und Sonderausgabenabzug)
  • Anforderungen an förderfähige Altersvorsorgeprodukte
  • Schädliche Verwendung und ihre steuerlichen Folgen
  • Besonderheiten und Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge
  • Eignung der Riester-Rente für unterschiedliche Sparergruppen

Auszug aus dem Buch

2.4 Schädliche Verwendung

Im Einkommensteuergesetz ist von einer schädlichen Verwendung die Rede, wenn das angesparte Altersvorsorgevermögen nicht zur Altersvorsorge in Form einer lebenslangen Rente verwendet wird. Dies liegt vor, wenn es an den Zulagenberechtigten nicht im Rahmen einer Leibrente (§ 1 I S. 1 Nr. 4 AltZertG), eines Auszahlungsplans (§ 1 I S. 1 Nr. 4 AltZertG) oder zur Verwendung für eine selbstgenutzte Wohnung im Sinne des § 92a EStG (§ 1 I S. 1 Nr. 10c AltZertG) ausgezahlt wird.

Zweck der mit der schädlichen Verwendung zusammenhängenden Regelungen ist es, sicherzustellen, dass das geförderte Altersvorsorgekapital auch tatsächlich für eine lebenslange Absicherung - in Form einer gleichmäßigen Versorgung im Alter - des Zulageberechtigten verwendet wird

Eine schädliche Verwendung liegt nach § 95 I EStG bei einer Verlegung des Wohnsitzes und einer damit verbundenen Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht vor. Sinn der schädlichen Verwendung ist hierbei, dass der Staat alle späteren Einkünfte aus einer Riester-Rente voll besteuert und diese Besteuerung mit einer Verlegung des Wohnsitzes gefährdet sieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Erläuterung der demografischen Entwicklung und der daraus resultierenden Notwendigkeit der Riester-Rente als ergänzendes Vorsorgeinstrument.

2. Die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge: Detaillierte Darstellung der Berechtigten, förderfähiger Produkte, der verschiedenen Förderwege sowie der Regelungen zur schädlichen Verwendung.

3. Besonderheiten bei der betrieblichen Altersvorsorge: Beschreibung der Möglichkeiten zur Entgeltumwandlung und der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge.

4. Fazit: Bewertung der Riester-Rente als sinnvolles Instrument für Familien und Geringverdiener, bei gleichzeitiger kritischer Betrachtung der Eignung für Besserverdienende.

Schlüsselwörter

Riester-Rente, Altersvorsorge, staatliche Förderung, Altersvorsorgezulage, Sonderausgabenabzug, Entgeltumwandlung, betriebliche Altersvorsorge, schädliche Verwendung, Mindesteigenbeitrag, Günstigerprüfung, Altersvermögensgesetz, Altersvorsorge-Eigenheimbetrag, Rentenlücke, demografischer Wandel, Zertifizierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Riester-Rente als staatlich geförderte Form der privaten und betrieblichen Altersvorsorge für Arbeitnehmer in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Förderberechtigung, die verschiedenen Förderwege wie Zulagen und Sonderausgabenabzug sowie die spezifischen Regelungen für die betriebliche Altersvorsorge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweise der staatlichen Förderung zu erläutern und aufzuzeigen, für welche Personengruppen die Riester-Rente aufgrund der Förderquoten besonders attraktiv ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse der gesetzlichen Grundlagen (EStG, AltZertG) und nutzt Fachliteratur sowie offizielle Informationen des Bundesministeriums der Finanzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Voraussetzungen für die Förderung, die verschiedenen Sparformen, die Günstigerprüfung und die Problematik der schädlichen Verwendung sowie betriebliche Besonderheiten detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Altersvorsorge, staatliche Förderung, Riester-Rente, Entgeltumwandlung und Günstigerprüfung.

Was passiert bei einer schädlichen Verwendung?

Bei einer schädlichen Verwendung, etwa durch vorzeitige Entnahme oder Wegzug ins Ausland, müssen die erhaltenen Zulagen und Steuervorteile vom Begünstigten zurückgezahlt werden.

Warum ist die Riester-Rente für Besserverdienende oft weniger attraktiv?

Aufgrund der vollen nachgelagerten Besteuerung der Rentenzahlungen und der im Verhältnis zu den Beiträgen geringeren Förderquote ist die Rendite für Besserverdienende oft weniger lukrativ.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Riester-Rente für Arbeitnehmer
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt
Veranstaltung
Arbeitnehmerbesteuerung
Note
1,0
Autor
Daniel Gehrig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V65301
ISBN (eBook)
9783638579049
ISBN (Buch)
9783638793339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Riester-Rente Arbeitnehmer Arbeitnehmerbesteuerung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Gehrig (Autor:in), 2006, Die Riester-Rente für Arbeitnehmer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65301
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Leseprobe aus  16  Seiten
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