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Anbindung von 'Mobile Devices' an vorhandene Systemarchitekturen

Titre: Anbindung von 'Mobile Devices' an vorhandene Systemarchitekturen

Mémoire (de fin d'études) , 2002 , 52 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Stefan Forner (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Einer Einschätzung von Data Monitor zufolge werden im Jahr 2005 ca. 21,5 Millionen
Menschen mobile Banking-Dienste nutzen. Das zeigt, welches Potential für die Banken in
der Nutzung von „Mobile Devices“ wie Handy, PDA oder Pocket PC liegt. Viele Banken
bieten den Kunden bereits die Möglichkeit per WAP-Handy Kontostände, Umsätze und
Aktienkurse abzurufen. 2 Bisher wird aber in der Regel darauf verzichtet, Transaktionen
über mobile Geräte durchzuführen. Dies liegt daran, dass es an mobilen
Sicherheitslösungen mangelt, was den Durchbruch des M-Commerce hauptsächlich
behindert.3
Aber gerade im Bereich der Mobile Security und der Verschlüsselung von drahtlosen
Verbindungen hat sich in letzter Zeit viel getan. Es wurden neue Dienste in Europa
eingeführt, wie z.B. i-Mode oder neue mobile Endgeräte, die Java Unterstützung bieten,
wurden vorgestellt und auch der WAP-Standard wurde weiterentwickelt. Dazu kommt
noch die Einführung neuer Datenübertragungsdienste, wie GPRS, HSCSD, und zukünftig
UMTS, die die Datenrate erhöhen und somit die Wartezeiten verringern.
Auch ist die Entwicklung im Bereich der Systemarchitekturen bei Banken ein
entscheidender Faktor. Denn die dort eingeführten Multi-Channel-Architekturen eignen
sich besonders zur Anbindung verschiedener Clients und Dienste. Dadurch wird die
Anbindung von „Mobile Devices“ erleichtert, besonders wenn man diese schon in der
Konzeptionsphase berücksichtigt hat.
Um aber eine vernünftige Nutzung der mobilen Dienste gewährleisten zu können, müssen
all diese Faktoren erfüllt sein. Damit kann man den Kunden Anwendungen zur Verfügung
stellen, die benutzerfreundlich, nützlich und auch erschwinglich sind.
Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, welche technischen Möglichkeiten es für die Anbindung
mobiler Endgeräte an eine Systemarchitektur gibt. Dies soll anhand eines
Konzeptvorschlages für die Anbindung von „Mobile Devices“ an eine moderne
Bankensystemarchitektur erfolgen. Dabei wird besonders auf die sicherheitsrelevanten Aspekte der Implementierung geachtet, da auch „kritische“ Transaktionen, wie z.B.
Überweisungen, durchgeführt werden sollen. Im Kapitel 2 der Arbeit werden die
Datendienste, die zurzeit bzw. in absehbarer Zeit in Europa verfügbar sind, erläutert. Dies
beinhaltet unter anderem die logische Architektur, die verfügbaren Trägerdienste und ihre
Auswirkungen auf die Übertragungsrate. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Technologien zur mobilen
Datenübertragung. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Datendienste in Mobilfunknetzen

2.1 GSM

2.1.1 Aufbau des GSM Systems

2.1.2 Standard Datendienste

2.1.3 HSCSD Service

2.1.4 General Packet Radio Service (GPRS)

2.2 Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)

2.3 Zusammenfassung

3 Technologien zur drahtlosen Datenübertragung

3.1 Wireless Application Protocol (WAP)

3.2 i-Mode

3.3 PalmOS

3.4 J2ME

3.5 Zusammenfassung

4 Systemarchitekturen

4.1 Definitionen

4.2 Multi-Tier Architekturen

4.2.1 Client/Server Architektur

4.2.2 3-Tier Architektur

4.3 Multi-Channel-Architektur

4.3.1 Einsatzgebiet

4.3.2 Vorteile einer Multi-Channel Architektur

4.3.3 Nachteile einer Multi-Channel Architektur

4.3.4 Umsetzung einer Multi-Channel Architektur

5 Konzeptvorschlag

5.1 Aktuelle Situation und allgemeine Ziele

5.2 Geplante Mobile Dienste

5.3 Anforderungen an die mobilen Dienste

5.4 Auswahl der zu verwendenden Komponenten

5.5 Einbindung in die Gesamtarchitektur

5.6 Probleme bei der Anbindung

6 Ausblick und Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die technischen Möglichkeiten zur Anbindung mobiler Endgeräte an moderne Bankensystemarchitekturen, um den wachsenden Anforderungen an mobiles Banking gerecht zu werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Konzeptvorschlags, der Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit bei der Integration von „Mobile Devices“ in bestehende IT-Infrastrukturen priorisiert.

  • Analyse mobiler Datendienste (GSM, GPRS, HSCSD, UMTS)
  • Bewertung drahtloser Übertragungstechnologien (WAP, i-Mode, PalmOS, J2ME)
  • Untersuchung von Systemarchitekturen (Multi-Tier, Multi-Channel)
  • Konzeptentwicklung für eine sichere Bankensystem-Anbindung

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Vorteile einer Multi-Channel Architektur

Es gibt eine Reihe von Vorteilen, die sich durch die Implementation einer Multi-Channel Architektur im Gegensatz zu einer Ein-Kanal Architektur ergeben. Die wichtigsten bei einer 3-Tier-Multi-Channel Architektur sind:

Vermeidung von Redundanzen durch eine gemeinsame Datenbasis und Geschäftslogik.

Einheitliche Darstellung von Daten.

Einfache Erweiterung mit neuen Channels bzw. Diensten durch den modularen Aufbau.

Austausch von Komponenten ohne größeren Aufwand.

Reduzierung der Kosten durch Einmalentwicklung von Funktionen und technischen Systemen.

Cross-Channel-Process-Fähigkeit, d.h. ein Dienst kann über mehrere Kanäle benutzt werden (Anfrage übers Internet, Antwort über E-Mail und Abschluss übers Handy).

Einfache Wartung und günstigere Lastverteilung.

Höhere Flexibilität bei den Prozessen.

Änderung der Architektur ohne Beeinflussung anderer Kanäle bzw. Schichten.

Leichte Integration von bestehenden Systemen.

Skalierbarkeit durch Hinzufügen von Servern in den einzelnen Schichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ziel und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Potenziale des Mobile Bankings und Vorstellung der Forschungsfrage zur technischen Anbindung mobiler Geräte.

2 Datendienste in Mobilfunknetzen: Detaillierte Betrachtung der verfügbaren Mobilfunknetze und deren Datendienste inklusive technischer Grundlagen wie GSM, GPRS und UMTS.

3 Technologien zur drahtlosen Datenübertragung: Vergleich verschiedener Technologien für den mobilen Datenzugriff unter Berücksichtigung von WAP, i-Mode, PalmOS und J2ME.

4 Systemarchitekturen: Untersuchung gängiger Systemstrukturen mit Fokus auf die Vorteile der Multi-Tier- und Multi-Channel-Architektur für den Bankensektor.

5 Konzeptvorschlag: Präsentation einer konkreten Strategie zur Implementierung mobiler Dienste in eine Bankensystemarchitektur unter Einbeziehung von J2EE und JMS.

6 Ausblick und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Entwicklungen und Einschätzung der künftigen Bedeutung von Transaktionsdiensten bei mobilen Geräten.

Schlüsselwörter

Mobile Banking, Mobile Devices, Systemarchitektur, Multi-Channel-Architektur, GSM, GPRS, UMTS, WAP, i-Mode, J2ME, Bankensystem, M-Commerce, Datendienste, Softwarearchitektur, Sicherheitslösungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die technischen Herausforderungen und Möglichkeiten, mobile Endgeräte („Mobile Devices“) in bestehende, komplexe Bankensysteme zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Kernbereiche umfassen Mobilfunk-Datendienste, Technologien zur mobilen Datenübertragung, verschiedene Systemarchitekturen sowie deren spezifische Eignung für den Finanzsektor.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Ziel ist es, einen technischen Konzeptvorschlag zu erarbeiten, wie mobile Endgeräte sicher und effizient an eine moderne Bankensystemarchitektur angebunden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse bestehender technischer Standards sowie eine konzeptionelle Systemstudie zur Lösungsfindung.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Mobilfunknetze, den Vergleich unterschiedlicher mobiler Übertragungstechnologien sowie den Aufbau von Multi-Channel-Architekturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mobile Banking, Systemarchitektur, Multi-Channel-Architektur, WAP, J2ME und Datensicherheit.

Warum ist eine Multi-Channel-Architektur für Banken besonders relevant?

Sie ermöglicht eine medienbruchfreie und effiziente Bereitstellung von Diensten über verschiedene Kanäle (Internet, Handy, etc.) bei gleichzeitiger Nutzung einer zentralen Datenbasis.

Welche Rolle spielt J2ME bei dem erarbeiteten Konzeptvorschlag?

J2ME wird als bevorzugte Technologie für Transaktionsdienste identifiziert, da es eine sichere Ende-zu-Ende-Verbindung unterstützt und lokale Offline-Funktionalitäten auf dem Endgerät erlaubt.

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Résumé des informations

Titre
Anbindung von 'Mobile Devices' an vorhandene Systemarchitekturen
Université
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Wirtschaftsinformatik)
Note
2,3
Auteur
Stefan Forner (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
52
N° de catalogue
V6922
ISBN (ebook)
9783638143738
Langue
allemand
mots-clé
Anbindung Mobile Devices Systemarchitekturen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Forner (Auteur), 2002, Anbindung von 'Mobile Devices' an vorhandene Systemarchitekturen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6922
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Extrait de  52  pages
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