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Industrielle Services. Strategien der Internationalisierung.

Title: Industrielle Services. Strategien der Internationalisierung.

Diploma Thesis , 2006 , 81 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Zießler (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung der Wirtschaft verschärft den Handlungsdruck der Unternehmen um ein Vielfaches, industrielle Services nicht nur national, sondern auch international anbieten zu müssen. Jedoch bergen internationale Ambitionen der Unternehmen in den zu erschließenden Ländermärkten neben den Chancen von Wachstum und Profit auch versteckte Risiken, die es bei einer internationalen Servicestrategie zu erkennen und zu beachten gilt. Die bisherige Literatur zu industriellen Services beinhaltet zumeist die strategische Ausrichtung der Serviceleistung auf dem Heimatmarkt. Eine anhaltende Globalisierung verlangt jedoch internationale Bemühungen der Unternehmen, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die gängigen Internationalisierungsstrategien beschränken sich jedoch zumeist auf den grenzüberschreitenden Austausch von materiellen Sachleistungen. Dienstleistungsspezifische Strategien sind bislang nicht vorhanden. Daher ist eine Untersuchung der allgemeinen Internationalisierungsstrategien auf die speziellen Anforderungen von Dienstleistungen hin notwendig. Hinzu kommt die Tatsache, dass industrielle Services als Dienstleistung wiederum bezeichnende Merkmale aufweisen, die ebenfalls in die Betrachtung mit einfließen müssen. Das Ziel des Buches ist es, einen Überblick über die zur Wahl stehenden Markteintrittsstrategien der Internationalisierung industrieller Services unter der Berücksichtigung der Internationalisierungstendenzen und -gründe sowie den spezifischen Merkmalen, Arten und Anforderungen der Serviceleistungen zu geben. Neben den klassischen Markteintrittsstrategien wie Export oder der Gründung einer Tochtergesellschaft werden besonders die kooperativen Markteintrittsformen ins Zentrum der vorliegenden Arbeit gestellt. Dazu werden die einzelnen Strategien im Zusammenhang mit industriellen Services vorgestellt und am Ende der Arbeit miteinander verglichen sowie auf ihre Anwendbarkeit auf die industriellen Serviceleistungen hin kritisch gewürdigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Systematisierung industrieller Services

2.1 Strategische Bedeutung und Gründe für die Entwicklung industrieller Services

2.2 Begriffserklärungen und Einordnungen industrieller Services als Dienstleistung

2.2.1 Kriterien und Definition industrieller Services

2.2.2 Industrielle Services als Dienstleistungen

2.3 Nutzenpotentiale industrieller Services

2.4 Arten industrieller Services

2.4.1 Differenzierungskriterien industrieller Services

2.4.2 Pre-Sales-, At-Sales- und After-Sales Services

2.4.3 Performance Contracting

3 Going International – Die Internationalisierung industrieller Services

3.1 Gründe, Ziele und Funktionen der Internationalisierung im Dienstleistungsbereich

3.2 Downstream-Management – Treiber der Internationalisierung industrieller Services

3.3 Herausforderungen bei der internationalen Vermarktung industrieller Services

3.3.1 Herausforderungen im interkulturellen Kontext

3.3.2 Herausforderungen im internationalen Kontext

4 Internationalisierungsstrategien industrieller Services

4.1 Begriffliche Abgrenzungen

4.2 Umwelt- und unternehmensbezogene Einflussfaktoren

4.3 Internationale Markteintrittsformen industrieller Services

4.3.1 Bewertungskriterien der Internationalisierungsformen

4.3.2 Markteintrittsformen und Bewertung

4.3.2.1 Service-Exporte

4.3.2.2 Direktinvestitionen im Gastland

4.3.2.3 Vertragliche Arrangements

4.3.2.4 Kooperative Markteintrittsformen

4.4 Internationale Servicestandardisierung

5 Kritische Würdigung der Internationalisierungsstrategien

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Strategien für die Internationalisierung industrieller Dienstleistungen durch Investitionsgüterhersteller. Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Systematisierung industrieller Services sowie deren Internationalisierungsgründe, einen Überblick über geeignete Markteintrittsstrategien zu geben und diese unter Berücksichtigung spezifischer Dienstleistungsmerkmale kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen und Systematisierung industrieller Dienstleistungen
  • Motive und Herausforderungen der Internationalisierung im Dienstleistungssektor
  • Analyse und Bewertung internationaler Markteintrittsformen (Export, Direktinvestition, Kooperationen)
  • Kritische Würdigung der Strategien unter Berücksichtigung der Kundenintegration und Dienstleistungscharakteristika

Auszug aus dem Buch

4.3.2.1 Service-Exporte

Unter dem Export industrieller Services versteht man den Absatz der im Heimatland erstellten Serviceleistungen in einem fremden Wirtschaftraum, d.h. über die Landesgrenzen hinweg. Die dauerhafte Präsenz im Gastland ist daher nicht notwendig. Der Informationsaustausch zwischen dem Kunden im Gastland und dem Anbieter des industriellen Services im Heimatland, der für die Erstellung einer Dienstleistung elementar ist, erfolgt dabei meist über moderne Informationstechnologien. Handelbare Serviceleistungen können über Datennetze oder physische Speichermedien ins Gastland gelangen (z.B. Schulungsunterlagen oder Dokumentationssoftware für eine Produktionsanlage). Ein nicht handelbarer Service ist nicht exportierbar, da er durch die Immaterialität der Leistung nicht lagerfähig ist und daher die Leistungserstellung und -verwertung im Gastland simultan erfolgt, wie beispielsweise Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten eines Maschinenparks.

Der Export einer Serviceleistung kann direkt oder indirekt erfolgen. Der indirekte Export des industriellen Services resultiert aus der Einschaltung von Handelsmittlern im Heimatland oder Gastland. Der Anbieter überlässt dem Handelsmittler alle operativen Funktionen, die mit dem Auslandsgeschäft verbunden sind. Vorteilhaft sind dabei die geringe Ressourcenbindung und die geringen Risiken beim Markteintritt. Ein bedeutender Nachteil ist die Notwendigkeit der Kompetenz für die Ausführung der Serviceleistung beim Kunden im Gastland. Die Serviceleistungen beziehen sich meist auf hochkomplexe technische Maschinen und Anlagen, wodurch ein entsprechendes Know-how und Produktkenntnis des betreffenden Serviceobjektes bei der Leistungserbringung erforderlich ist. Für industrielle Services kommt daher der indirekte Export tendenziell weniger in Betracht, da die zwischengeschalteten Absatzorgane diese spezifische Leistung nicht erbringen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung industrieller Services zur Wettbewerbssicherung ein und definiert das Ziel, einen Überblick über Internationalisierungsstrategien in diesem Kontext zu geben.

2 Grundlagen und Systematisierung industrieller Services: Das Kapitel erläutert die strategische Relevanz, Nutzenpotentiale sowie die Einordnung und Typisierung industrieller Dienstleistungen als Grundlage für die nachfolgende Analyse.

3 Going International – Die Internationalisierung industrieller Services: Hier werden die Gründe, Ziele und Herausforderungen der Internationalisierung im Dienstleistungsbereich beleuchtet, inklusive der Rolle des Downstream-Managements als Treiber.

4 Internationalisierungsstrategien industrieller Services: Dieses zentrale Kapitel analysiert verschiedene Markteintrittsformen, wie Exporte, Direktinvestitionen und Kooperationen, unter Einbeziehung von Einflussfaktoren und bewertet diese kritisch.

5 Kritische Würdigung der Internationalisierungsstrategien: Das Kapitel liefert einen übergreifenden Vergleich der betrachteten Strategien und bewertet deren praktische Anwendbarkeit auf industrielle Services.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, die kooperative Markteintrittsformen als besonders geeignet hervorhebt, und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Industrielle Services, Internationalisierung, Investitionsgütermarketing, Markteintrittsstrategien, Dienstleistungsmanagement, Downstream-Management, Kooperative Markteintrittsformen, Serviceexport, Direktinvestition, Joint Venture, Strategische Allianz, Servicestandardisierung, Kundenintegration, Wettbewerbsvorteile, Problemlösungskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Bereich industrieller Güter ihre ergänzenden Serviceleistungen erfolgreich auf internationalen Märkten anbieten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit befasst sich mit der Systematisierung industrieller Services, den Gründen für deren Internationalisierung sowie der Analyse und Bewertung verschiedener Strategien zum Markteintritt im Ausland.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist ein fundierter Überblick über die zur Wahl stehenden Markteintrittsstrategien für industrielle Services unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen an diese Dienstleistungen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse und theoretische Ableitung, die durch die kritische Würdigung der Markteintrittsformen auf Basis service-spezifischer Kriterien methodisch untermauert wird.

Was wird im umfangreichen Hauptteil thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Typisierung industrieller Services, die Diskussion von Internationalisierungsgründen (inkl. Downstream-Management) sowie eine detaillierte Prüfung von Markteintrittsformen wie Export, Direktinvestition und kooperativen Modellen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie industrielle Services, internationale Markteintrittsstrategien, Kooperationen und die Herausforderungen der Dienstleistungsintegration geprägt.

Warum wird der Export für viele industrielle Services als ungeeignet eingestuft?

Aufgrund der oft hohen Immaterialität und der Notwendigkeit einer simultanen Leistungserbringung beim Kunden im Gastland (Kundenintegration) sind viele dieser Services nicht lager- oder transportfähig.

Welche Rolle spielen kooperative Markteintrittsformen in den Ergebnissen der Arbeit?

Die Arbeit identifiziert kooperative Formen, insbesondere Joint Ventures und strategische Allianzen, als am besten geeignet, da sie Synergieeffekte nutzen, Markteintrittsbarrieren überwinden und eine stärkere lokale Kundenpräsenz ermöglichen.

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Details

Title
Industrielle Services. Strategien der Internationalisierung.
College
Free University of Berlin  (Marketing Department)
Grade
1,3
Author
Christian Zießler (Author)
Publication Year
2006
Pages
81
Catalog Number
V69305
ISBN (eBook)
9783638601245
ISBN (Book)
9783638711883
Language
German
Tags
Strategien Internationalisierung Services
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Zießler (Author), 2006, Industrielle Services. Strategien der Internationalisierung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69305
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