Die Kreuzzugslieder Walthers zwischen dogmatischer Sinnbestimmung, politischer Propaganda und persönlichem Bekenntnis


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

32 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung (Stefan Scherer & Lisa Jacobi)

2. Leben und Werk Walthers (Lisa Jacobi)

3. Historie der Kreuzzüge zur Zeit Walthers (Lisa Jacobi)

4. Datierung und Überlieferung der Kreuzlieder (Stefan Scherer)

5. Einordnung der Lieder in den historischen Kontext (Stefan Scherer)
5.1. Palästinalied L 14,38 (Stefan Scherer & Lisa Jacobi)
5.2. Kreuzlied L 76,22 (Stefan Scherer)
5.3. Kreuzzugsaufforderung L 13,5 (Lisa Jacobi)

6. Vergleich der Ergebnisse (Stefan Scherer & Lisa Jacobi)

7. Zusammenfassung (Stefan Scherer & Lisa Jacobi)

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit zum Thema „Die Kreuzzugslieder Walthers zwischen dogmatischer Sinnbestimmung, politischer Propaganda und persönlichem Bekenntnis“ in dem Hauptseminar „Walther von der Vogelweide – Minnesang und religiöse Lyrik“ soll die Thematik anhand der drei wohl bekanntesten Kreuzlieder Walthers (Palästinalied, Kreuzlied und Kreuzzugsaufforderung) genauer untersuchen. Da diese Arbeit von zwei Bearbeitern erstellt wurde, sind die jeweiligen Kapitel mit dem Namen des jeweiligen „Hauptverantwortlichen“ für den entsprechenden Inhalt im Inhaltsverzeichnis gekennzeichnet.

Zu Beginn der Ausarbeitung wird zunächst ein kurzer Überblick über Leben und Werk Walthers gegeben. Dieser soll keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern nur einen Einstieg in die vielfältige Liedlyrik und Spruchdichtung Walthers im Mittelalter ermöglichen.

Anschließend beschäftigen wir uns mit einem ähnlich übersichtsartig gestalteten Abriss der Historie der Kreuzzüge, die das Thema entscheidend beeinflussen und für die endgültige Einordnung der Kreuzzugslieder in den historischen Kontext relevant sind.

Auf diesen Punkt folgt eine Auseinandersatzung mit der Datierungs- und Überlieferungsproblematik der drei genannten Lieder, die für das Verständnis der Lieder im gegebenen Kontext notwendig ist.

Daran anschließend folgt der eigentliche Hauptteil – die inhaltliche Analyse der drei Lieder unter besonderer Berücksichtigung der thematischen Aufgabenstellung, wo zum einen versucht wird, die persönliche Bekenntnis Walthers in diesen Liedern, zum anderen die dogmatische Sinnbestimmung, sowie die Untersuchung auf die politische Propagandafunktion der Lieder deutlich herauszuarbeiten. Eine vergleichende Zusammenfassung über die Ergebnisse rundet diese Arbeit ab.

2. Leben und Werk Walthers

Walther von der Vogelweide, geboren um 1170 in Bayern oder Österreich, gestorben um 1230, wahrscheinlich in Würzburg, ist einer der bekanntesten deutschen Spruchdichter und Minnesänger. Von ihm sind 500 Strophen in über 110 Tönen bzw. 90 Liedern und 150 Sprüche überliefert. Historisch fassbar ist er jedoch nur in einem einzigen urkundlichen Dokument, der Erwähnung eines Geldgeschenks für einen Pelzrock, durch den Passauer Bischof Wolfger von Erla am 12. November 1203: „Wa lthero cantori de Vogelweide pro pellicio V solidos longos" („Für Walther den Sänger von der Vogelweide fünf Taler für einen Pelzmantel"). Die Hauptquelle von Informationen über ihn sind seine eigenen Lieder und gelegentliche Erwähnungen durch andere Minnesänger. Anhand des Titels, den diese ihm beilegen (Herr), wird angenommen, dass er von adeliger Abstammung war; die Herkunftsangabe Vogelweide weist jedoch auch darauf hin, dass er nicht zum höheren Adel gehörte, der seine Namen von Burgen oder Dörfern nahm, sondern zum niederen Dienstadel (Ministerialen), der sich in Besitz und Position eigentlich nicht sehr von freien Bauern unterschied.

Sein Geburtsort ist bis heute umstritten. Von seinem Herkunftsnamen „von der Vogelweide“ ist er kaum abzuleiten. Es gab im Mittelalter unzählige so genannte Vogelweiden bei Städten und Burgen, wo man Falken für die beliebte Falkenjagd fing und pflegte. Daraus muss man schließen, dass dem Sänger sein Name zunächst nicht in der überregionalen Kommunikation beigelegt wurde. Demnach war der Name zunächst wohl nur in einem engen regionalen Umfeld sinnvoll, weil es in der Umgebung nur eine einzige Vogelweide gab, oder er wurde immer schon vor allem als metaphorischer Übername verstanden. „Künstlernamen“ sind bei den Spruchdichtern des 12. und 13. Jahrhunderts das Übliche; Minnesänger dagegen waren ihresgleichen grundsätzlich unter ihrem Adelsnamen bekannt.

Walthers Ruhm – schon im 13. Jahrhundert gehört er zu den allerersten Vorbildern, später zu den zwölf alten Meistern der Meistersinger – basiert zu einem guten Teil auf seinen politischen Liedern, der Spruchdichtung.

Nach seiner Aussage, lernt er bei Friedrich I., Herzog von Österreich, am Babenberger Hof Dichten und höfisches Singen.

Hier kann der junge Dichter seine Kunst vom angesehenen Meister Reinmar (dem Alten) lernen, dessen Tod er später in zweien seiner Gedichte thematisiert.

Im Herzog findet er seinen ersten Patron. Dieser glückliche Lebensabschnitt, während dem er die ansprechendsten seiner Liebesgedichte schreibt, endet mit dem Tod von Herzog Friedrich im Jahr 1198.

Danach wandert Walther von Hof zu Hof, singt für Unterkunft und Essen, und hofft ständig, dass er einen Mäzen findet, der ihn von seinem unsteten Leben befreit. Seine Kritik an Menschen und Manieren trägt nicht gerade dazu bei ihn beliebt zu machen. Und selbst wenn die adligen Herrscher seine versteckten Andeutungen nicht verstehen, sorgen deren Untergebene dafür, dass sie den unbequemen Mahner schnell wieder loswerden.

Nachdem er einige Zeit am Hof des Landgrafen Hermann von Thüringen verbracht hat, warnt er andere Reisende vor einem längeren Aufenthalt an diesem Ort. Er verbringt drei Jahre am Hofe des Dietrich von Meißen. Allerdings beschwert er sich danach, dass er für seine Dienste weder Geld noch Anerkennung erhalten habe.

Walther vertritt bisweilen ungewöhnliche Ansichten. Diese bescheren ihm, unabhängig von seiner Literatur, eine historische Bedeutung. Nachdem durch den Tod von Heinrich VI. 1197 die Auseinandersetzungen zwischen Reich und Papsttum eingeläutet werden, ergreift Walther nachdrücklich Partei für die deutsche Unabhängigkeit und Einheit. Obwohl seine religiösen Gedichte zweifelsfrei die Festigkeit seines katholischen Glaubens zeigen, bleibt er bis an das Ende seiner Tage Gegner der Forderungen der Päpste, die er mit einer Erbittertheit angreift, die nur durch die Stärke seiner patriotischen Gefühle erklärt werden kann.

Walther ist bei der Krönung Philipps von Schwaben in Mainz anwesend, und unterstützt diesen in der Folgezeit, als der Streit um die Krone ausbricht. Nach Philipps Ermordung 1209 spricht und singt er als Unterstützer von Otto von Braunschweig gegen Friedrich von Staufen, der am 9. Dezember 1212 auf Betreiben des Papstes in Mainz ebenfalls zum deutschen König ernannt wird. Erst spät wendet er sich Friedrich II. zu, der ab 1212 der einzige Repräsentant des deutschen Kaiserreichs gegen Papst und Fürsten ist. Da die Fürsten, die die Auftraggeber Walthers sind, häufig im Thronstreit die Seiten wechseln, ist auch Walther gezwungen - da er im Dienste seiner Herren steht und finanziell von ihnen abhängig ist - häufiger die Seiten zu wechseln.

Der neue Kaiser zeigt sich für Walthers Einsatz für das Reich erkenntlich und gib ihm ein kleines Lehen in Franken, das ihm endlich das Heim und die feste Position gibt, die er sich sein Leben lang gewünscht hat. Dass Friedrich ihm darüber hinaus noch mehr Wohlwollen signalisiert, indem er ihn zum Tutor seines Sohns macht, darf bezweifelt werden, da diese Vermutung auf einem einzigen Gedicht beruht, welches auf verschiedene Weise interpretiert werden kann.

Walther hält es zunächst nicht lang auf seinem neuen Wohnsitz. Im Jahre 1217 befindet er sich wieder in Wien, ebenso wie 1219, nachdem Herzog Leopold VI. vom Kreuzzug zurückkehrt. Erst etwa 1224 scheint er sich auf seinem Lehen bei Würzburg niedergelassen zu haben. Er drängt die deutschen Prinzen dazu, am Kreuzzug von 1228 teilzunehmen, und hat die Kreuzzugsarmee wahrscheinlich bis mindestens in seine Heimat Tirol begleitet. Er stirbt etwa um 1230 und wird wahrscheinlich in Würzburg begraben.

3. Historie der Kreuzzüge

Die Kreuzzüge der christlichen Völker des Abendlands waren religiös motivierte Feldzüge, die ursprünglich der Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes Palästina aus der Hand der „Ungläubigen“ dienen sollten, nachdem die Muslime unter dem Kalifen Al-Hakim die Grabeskirche zerstört hatten. Sie wurden nach kurzer Zeit aber auch zur reinen Machtpolitik genutzt. Schon bald wurde der Begriff „Kreuzzug“ nicht nur auf Kriege gegen Nichtchristen anderer Länder ausgeweitet, sondern auch gegen von der Kirche als Ketzer betrachtete Menschen. Dies gab dem Papsttum eine starke politische Waffe in die Hände - wobei der religiöse Aspekt, besonders bei den Kreuzzügen in den Osten, trotzdem nicht unterschätzt werden darf. So waren beispielsweise nach der Einnahme Jerusalems 1099 die Gefallenen als Märtyrer gefeiert worden.

Ein Kreuzzug war zugleich Bußgang und Kriegszug, der nach Auffassung der katholisch christlichen Zeitgenossen direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Dabei legten die Teilnehmer ein rechtsverbindliches Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt. Die Kreuzzüge waren sehr populär, was auch die große Teilnehmerzahl und die fast nicht vorhandene christliche Kritik daran erklärt. Zudem muss beachtet werden, dass die offiziell verkündeten Kreuzzüge, darunter fallen beispielsweise nicht die Abwehrkämpfe der Kreuzfahrerstaaten im Outremer, als Angelegenheit der gesamten abendländisch-katholischen Christenheit begriffen wurden und die Kreuzfahrerheere daher in der Regel aus Rittern aus ganz Europa bestanden.

Grundlage für die Kreuzzüge war aus christlicher Sicht der Gedanke des "gerechten Krieges" (bellum iustum), wie er von Augustinus von Hippo vertreten worden war. Dies bedeutete später, dass der "gottgefällige Krieg" nur von einer rechtmäßigen Autorität wie dem Papst verkündet werden konnte, es musste ein gerechter Kriegsgrund vorliegen, so z.B. die ungerechte Behandlung von Gläubigen, und schließlich musste der Krieg für gute Absichten, wie beispielsweise die göttliche Liebe, geführt werden.

Da für unsere Thematik besonders die Zeit des fünften Kreuzzuges interessant ist, soll dieser nun im Folgenden etwas detaillierter beschreiben werden:

Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen hatte sich gegenüber dem Papst zum Kreuzzug in das Heilige Land verpflichtet, seinen Aufbruch aus politischen Gründen jedoch mehrfach verschoben. Als er den Kreuzzug wegen einer Krankheit 1227 abermals verschieben musste, wurde er von Papst Gregor IX. gebannt. Dessen ungeachtet zog er 1228 nach Jerusalem, während der Papst ihn als "Antichrist" beschimpfte. Ausgerechnet dieser Kreuzzug wurde der einzig friedliche und dennoch erfolgreiche.

Friedrich war in Palermo als Enkel seines normannischen Großvaters Roger II. in einer arabisch geprägten Umgebung "multikulturell" aufgewachsen. Er sprach Arabisch aber kaum Deutsch. Im Heiligen Land trat er mit orientalischem Pomp und seiner muslimischen Leibgarde auf und hob sich damit völlig von allen zuvor erschienenen Kreuzfahrern ab. Mit einer relativ kleinen Streitmacht war der Kaiser in See gestochen, um im September 1228 in Akkon anzukommen. Bereits im Februar 1229 hatten Friedrich II. und der Ayyubiden-Sultan Al-Kamil einen Kompromiss ausgehandelt: Die Christen erhielten Bethlehem, Nazaret, Lydda, Sidon und Toron zurück, sowie Jerusalem mit Ausnahme der Al-Aksa-Moschee und des Felsendoms. Den Christen wurde aber erlaubt, in letzterem Andachten zu halten (Friede von Jaffa). Am 18. März 1229 setzte sich Friedrich die Krone von Jerusalem auf, wobei es sich nicht um eine echte Krönung handelte, da er als Gebannter keine religiöse Zeremonie und Weihe empfing. Seinen Anspruch auf den Thron Jerusalems leitete er von seiner Ehe mit Isabella II. von Brienne ab, der Erbin des Königreichs Jerusalem.

Der Friedensvertrag war kennzeichnend für Friedrichs Offenheit und Toleranz gegenüber den Arabern und dem Islam. Allerdings hatte der in Ägypten herrschende Sultan Al-Kamil auch machtpolitische Gründe, Verhandlungen mit den Christen aufzunehmen, da er gerade einen Feldzug gegen seinen Bruder Al-Muazzam von Damaskus vorbereitete und keine Störung durch Kreuzfahrer gebrauchen konnte. Der zwischen diesen beiden geschlossene Vertrag von weltgeschichtlichem Rang, ist bis heute einzigartig in seinem Ausgleich der Interessen des Orients und Okzidents geblieben. Er hatte einen enormen Anstieg des Handels und des geistig-kulturellen Austausches der Levante mit Europa zur Folge. Allerdings hielt er nur so lange, wie Al-Kamil am Leben war und Friedrich II. Einfluss auf das Königreich Jerusalem andauerte. Die Nachfolge sorgte dafür, dass der alte Gegensatz zwischen der christlichen und islamischen Welt wieder aufflammte.

Der Bann gegen Friedrich II. wurde 1231 aufgehoben. Das Verhältnis zum Papsttum besserte sich jedoch kaum. Dieser Kreuzzug wird manchmal als sechster Kreuzzug gezählt, da der gescheiterte Kreuzzug 1217-1221 in diesen Zählungen als der Fünfte gilt.

4. Datierung und Überlieferung der Kreuzlieder

Walthers „Palästinalied“ offenbart keine konkreten Hinweise auf historische Ereignisse oder Begebenheiten. Dennoch lässt sich das Werk in das geschichtliche Umfeld des Kreuzzuges Friedrichs II. von 1227-28 / 29 und damit in die Spätzeit des Dichters einordnen.[1] Ohne Zweifel wird die große Problematik der Kreuzzugsjahrhunderte angesprochen, die das Europa der Römischen Kirche bewegt hat, nämlich die Frage nach dem Besitz des Heiligen Landes Palästina.[2] Unter diesen Umständen wird das Lied auf den Frühsommer des Jahres 1229 angesetzt und als eine „publizistische Rechtfertigung“ der Palästinapolitik Friedrichs II. gedeutet.[3] Gestützt wird diese These durch die Tatsache, dass Friedrich II. am 18.März 1229 ein Kreuzzugsmanifest erließ, in welchem, ähnlich wie in Walthers „Palästinalied“, das Zustandekommen des Vertrages als ein weiteres Wunder Christi bezeichnet wird.[4] Bewiesen ist die Einordnung in diesen historischen Kontext damit jedoch keinesfalls. Es liegt ebenso im Bereich des Möglichen, dass die damalige Kreuzzugsbewegung im Allgemeinen gemeint ist, es muss sich also nicht um den Kreuzzug Friedrichs II. handeln. Es ist aber durchaus im Bereich des Möglichen, dass sich Walther von diesem Ereignis zumindest hat inspirieren lassen und deshalb sollte eine Interpretation auch die politischen Ereignisse nicht außer Acht lassen.

So wurde das Lied von anderen Wissenschaftlern, aufgrund seiner Nähe zu den Kreuzzugsmahnungen im „Ottenton“, auch beispielsweise auf das Jahr 1212 datiert. Auf die historischen Umstände wird später jedoch noch ausführlicher eingegangen.

Es ist für den weiteren Verlauf der Arbeit anzunehmen, dass Walthers „Palästinalied“ um 1229 entstanden ist, da diese Einordnung mit den plausibelsten Argumenten belegt werden kann.

Das zweite Kreuzzugslied, das in dieser Arbeit untersucht wird – das „Kreuzlied“ – ist ebenfalls nicht 100%ig genau zu datieren. Am ehesten ist aber auch dieses Lied in die Spätzeit Walthers, also in die Zwanzigerjahre, ähnlich dem „Palästinalied“ anzusetzen.[5] Konkretere Kriterien für die Datierung lassen sich an der Deutung der Textstelle in Str. IV, 18 festmachen, die sich auf den Aufruf zum 5. Kreuzzug 1227-28 / 29 bezieht und auf den Vertrag von Friedrich II. abzielt, eine vertragliche Einigung statt der Bekämpfung seiner Glaubensgegner zu erzielen. Allerdings ist diese Deutung, bzw. die Übersetzung Schweikles der Textstelle in der Forschung umstritten. Die Textstelle, die wie schon erwähnt, einerseits den Bezug zum 5. Kreuzzug erkennen lassen kann, wird andererseits von Wisniewski mit dem 4. Kreuzzug und dem Fall Konstantinopels in Verbindung gebracht. Andere Forscher (in diesem Fall Ingebrand, 1966) ordnen das Lied auch – wie schon durch die ältere Forschung beim Palästinalied geschehen – in die Nähe des „Ottentons“ ein und somit nicht in die Spätzeit Walthers. Ladenthin hingegen setzt das Kreuzlied aufgrund seiner Ausrichtung gegen den Papst wiederum nach 1228 an.[6]

[...]


[1] vgl. Brunner, Horst, u. a.: Walther von der Vogelweide. Epoche – Werk – Wirkung, S. 209

[2] vgl. Reichert, Hermann: Walther von der Vogelweide für Anfänger,

[3] vgl. Schweikle, Günter: Walther von der Vogelweide. Werke. Bd. 2: Liedlyrik. – Kommentar,

[4] vgl. ebenda.

[5] vgl. Brunner, Horst, u. a.: Walther von der Vogelweide. Epoche – Werk - Wirkung, S. 214

[6] vgl. Scholz, Manfred-Günter: Walther von der Vogelweide,

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Die Kreuzzugslieder Walthers zwischen dogmatischer Sinnbestimmung, politischer Propaganda und persönlichem Bekenntnis
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Deutsches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar "Walthervon der Vogelweide"
Note
2,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
32
Katalognummer
V70278
ISBN (eBook)
9783638615433
ISBN (Buch)
9783638674164
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreuzzugslieder, Walthers, Sinnbestimmung, Propaganda, Bekenntnis, Hauptseminar, Walthervon, Vogelweide
Arbeit zitieren
Stefan Scherer (Autor), 2005, Die Kreuzzugslieder Walthers zwischen dogmatischer Sinnbestimmung, politischer Propaganda und persönlichem Bekenntnis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70278

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