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Schnelligkeitsausdauer im sportlichen Training der komplexen Wettspielfähigkeit im Sportspiel Handball

Titel: Schnelligkeitsausdauer im sportlichen Training der komplexen Wettspielfähigkeit im Sportspiel Handball

Examensarbeit , 2006 , 161 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: David Schüßler (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit meiner hermeneutisch orientierten Hausarbeit soll ein Beitrag zur Beschreibung aktueller Zukunftsperspektiven, Entwicklungstendenzen und Trends in der Spielweise des modernen Handballsports geleistet und strukturelle Leistungsmerkmale des Sportspiels Handball aufgezeigt werden. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie das sportliche Training im Handball zu gestalten ist, um den gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können. Der Thematik meiner Arbeit folgend, wird es hauptsächlich um die Schnelligkeitsausdauer innerhalb des Trainingsprozesses im Sportspiel Handball, der Erstellung eines leistungsstrukturellen Konzepts zur handballspezifischen, speziellen Ausdauer gehen.

Hierzu ist es notwendig, die Betrachtungen, welche durch sportwissenschaftliche Literaturquellen gestützt werden, aus den theoretischen Grundlagen der Schnelligkeit, der Ausdauer und der Kraft heraus zu generieren. Einen Ausgangspunkt meiner Arbeit, neben den aktuellen Zukunftsperspektiven, Entwicklungstendenzen und Trends, bildet die den aktuellen Regeländerungen geschuldete dynamische Entwicklung des Handballspiels der letzten Jahre.

Jene Entwicklung hat für die technisch-taktische Gestaltung des Spiels zu einer immensen Erweiterung des individuellen Handlungsspielraums und einer Hinwendung zu Handlungskonzepten variablerer Prägung geführt. Von den Trends, Perspektiven, Tendenzen und Regeländerungen ausgehend, werde ich mich analytisch mit dem Leistungsfaktor Schnelligkeit, insbesondere mit der Schnelligkeitsausdauer im Handball auseinandersetzen, um Aussagen zu einer „handballspezifischen“ Ausdauer treffen zu können. In der sportlichen Praxis ist die Gewichtung der konditionellen Fähigkeiten entscheidend abhängig vom Anforderungsprofil der jeweiligen Sportart sowie von spezifischen Zielsetzungen trainingsorganisatorischer und personeller Art. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Das Sportspiel Handball als moderne Sportart

1.1 Zukunftsperspektiven des Handballsports

1.2 Entwicklungstendenzen im Handballsport – Konsequenzen für das Training im Nachwuchsbereich

1.2.1 Taktische Zielsetzungen der Tempoforcierung im Gegenstoß, aus dem Anwurf und im Positionsangriff

1.2.2 Phasenstruktur, Aufgabenbeschreibung des Tempospiels

2 Strukturelle Leistungsmerkmale des Sportspiels Handball

2.1 Die sportliche Leistung

2.2 Die Sportspielleistung

2.2.1 Die komplexe individuelle Sportspielleistung

2.2.2 Die komplexe kollektive Sportspielleistung

2.3 Grundlage der sportlichen Trainingssteuerung – Anforderungsprofil, Belastungsprofil

3 Schnelligkeit im Handball – Spezifik eines Leistungsfaktors mit dem Schwerpunkt Schnelligkeitsausdauer

3.1 Beziehungen zwischen den konditionellen Fähigkeiten

3.2 Schnelligkeitsanforderungen / Ausdaueranforderungen im Handball

3.3 Definition und Begründung der Schnelligkeit

3.4 Arten der Schnelligkeit

3.4.1 Reaktionsschnelligkeit

3.4.2 Bewegungsschnelligkeit, zyklische, azyklische, Beschleunigung

3.4.3 Schnelligkeitsausdauer / spielspezifische Ausdauer

3.4.3.1 Theoretische Aussagen zur Schnelligkeitsausdauer

3.4.3.2 Definitionsversuch zur „spielspezifischen Ausdauer“ im Handball

3.4.3.3 Abgrenzung der Schnelligkeitsausdauer von der Ausdauerfähigkeit

3.4.3.4 Ermüdung bei Schnelligkeitsleistungen

3.4.3.5 Die Schnelligkeitsausdauer innerhalb der komplexen Leistungsbedingungen und Wirkfaktoren der Schnelligkeit im Handball

4 Ziele des Konditionstrainings im Handball mit dem Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der handballspezifischen Spielausdauer

5 Trainingsinhalte und -methoden eines Handballtrainings zur Verbesserung der handballspezifischen Ausdauer

5.1 Trainingsinhalte zur Erweiterung der aerob-anaerob gemischten GLA I, II und der azyklischen GLA

5.2 Trainingsinhalte zur Verbesserung der anaerob-alaktaziden Schnellkraftausdauer (bis 15 s)

5.3 Trainingsinhalte zur Verbesserung der anaerob-laktaziden Schnelligkeitsausdauer (15 – 90 s)

6 Objektivierung der Schnelligkeitsausdauer im Handball

7 Trainingsperiodik eines Konditionstrainings im Handball

8 Überprüfung der aufgestellten Hypothesen, zusammenfassender Erkenntnisgewinn

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Integration der Schnelligkeitsausdauer in den modernen Trainingsprozess des Handballs. Angesichts der gestiegenen Dynamik und der Regeländerungen im Handball wird analysiert, wie ein leistungsstrukturelles Konzept für handballspezifische Ausdauer unter Berücksichtigung komplexer konditioneller Anforderungen erstellt werden kann.

  • Analyse aktueller Entwicklungstendenzen und Trends im modernen Handball
  • Strukturelle Leistungsmerkmale und Anforderungsprofile im Handballsport
  • Theoretische Grundlagen und Abgrenzung der Schnelligkeitsausdauer
  • Trainingsinhalte und -methoden zur gezielten Verbesserung der spielspezifischen Ausdauer
  • Methoden zur Objektivierung und Trainingsperiodik in verschiedenen Saisonphasen

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Taktische Zielsetzungen der Tempoforcierung im Gegenstoß, aus dem Anwurf und im Positionsangriff

Der Gegenstoß nach Ballgewinn am eigenen Torkreis oder der schnell ausgeführte Anwurf an der Mittellinie basieren beide auf den gleichen taktischen Zielsetzungen. Der schnelle Anwurf wird dabei wie die 1. Welle des Gegenstoßes mit zwei oder drei Spielern vollzogen. Die situativen Rahmenbedingungen sind besonders günstig, wenn der gegnerische Torschütze weit in den Torraum springt und so zunächst einen deutlichen räumlichen Nachteil beim Zurücklaufen hat oder kurzfristig entstehende Unterzahlsituationen durch Spielerwechsel zwischen Angriff und Abwehr ausnutzt werden können. Generell sind Überzahlverhältnisse oder größere Aktionsräume infolge von Zeitstrafen beim schnellen Anwurf zu nutzen.

Auch eine desorganisierte Abwehr kann durch den optimal ausgeführten schnellen Anwurf überwunden werden. Zurückgelaufene Spieler agieren nicht auf ihren angestammten Abwehrpositionen, die gesamte Formation funktioniert noch nicht in der gewohnten Grundspielweise. Auch eine Täuschungshandlung ist möglich, nämlich einen Abbruch und den Übergang zur Aufbauphase vortäuschen und dementsprechend Handlungen beim Gegner auszulösen, um dann doch blitzschnell zum Tempospiel überzugehen. Ein Übergang zum Positionsangriff mit einer Angriffsauslösung ohne oder aus kürzerer Aufbauphase ist auch möglich. Die Aktionen des Tempospiels müssen situativ sehr variabel gespielt werden. Es sollte keine Fixierung von Spielern in die I. oder 2. Welle erfolgen. Gegen sich formierende Abwehren werden durchaus unterschiedliche Angriffsformationen eingenommen.

Der Ballvortrag und erste gezielte Auslösehandlungen in Tornähe werden über beide Seiten gespielt. Das Tempospiel ist dadurch wesentlich variabler angelegt. Grundvoraussetzung eines solch variablen Tempospiels ist, dass alle Spieler nicht nur ihre Laufwege und Aufgaben, sondern auch die ihrer Mitspieler sehr genau kennen. Vor nicht allzu vielen Jahren folgte auf einen erfolglosen Gegenstoß ein langer, ruhiger Spielaufbau im aufgebauten Positionsangriff. Bei eigener Überzahl spielte man so, dass der Angriff aus einem sicheren Spielaufbau heraus abgeschlossen wurde und wie eine Art Selbstverständlichkeit wurde ein Gegenstoß bei eigener Unterzahl oftmals ausgeschlossen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Das Sportspiel Handball als moderne Sportart: Dieses Kapitel beschreibt die soziokulturellen und sportlichen Entwicklungstendenzen, die das moderne Handballspiel prägen und neue Anforderungen an die Spielweise stellen.

2 Strukturelle Leistungsmerkmale des Sportspiels Handball: Hier werden die Komponenten der sportlichen Leistung analysiert, um die spezifische Leistungsstruktur des Handballs in einem hierarchischen Modell einzuordnen.

3 Schnelligkeit im Handball – Spezifik eines Leistungsfaktors mit dem Schwerpunkt Schnelligkeitsausdauer: Dieses Kapitel liefert die theoretische Fundierung für den Leistungsfaktor Schnelligkeitsausdauer, grenzt ihn von anderen konditionellen Fähigkeiten ab und beleuchtet die Ermüdungsproblematik.

4 Ziele des Konditionstrainings im Handball mit dem Hauptaugenmerk auf die Verbesserung der handballspezifischen Spielausdauer: Der Autor leitet aus der Spielanalyse spezifische Ziele ab, die für ein konditionelles Training mit Fokus auf die Ausdauer im modernen Spielgeschehen notwendig sind.

5 Trainingsinhalte und -methoden eines Handballtrainings zur Verbesserung der handballspezifischen Ausdauer: Das Kapitel bietet eine praxisorientierte Übersicht über Methoden und Übungsformen, gegliedert nach verschiedenen Ausdauerformen wie GLA I, GLA II und Schnelligkeitsausdauer.

6 Objektivierung der Schnelligkeitsausdauer im Handball: Hier werden Diagnosemöglichkeiten und Tests zur Überprüfung der Schnelligkeitsausdauer erläutert, wobei deren Anwendbarkeit im Handballsport kritisch bewertet wird.

7 Trainingsperiodik eines Konditionstrainings im Handball: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Anforderungen mit der jahreszeitlichen Trainingsplanung und erläutert die Strukturierung in verschiedene Vorbereitungs- und Wettkampfperioden.

8 Überprüfung der aufgestellten Hypothesen, zusammenfassender Erkenntnisgewinn: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Hypothesen und einer Zusammenfassung der trainingsmethodischen Schlussfolgerungen für die Handlungsfähigkeit im modernen Spitzenhandball.

Schlüsselwörter

Handball, Schnelligkeitsausdauer, Konditionstraining, Spielausdauer, Trainingslehre, Handlungsschnelligkeit, Leistungsdiagnostik, Energiebereitstellung, Periodisierung, Taktik, Anaerob, Aerob, Trainingssteuerung, Spielgeschwindigkeit, Ermüdung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und dem praktischen Training der Schnelligkeitsausdauer als wesentlicher Leistungsfaktor im modernen Handball.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Leistungsstruktur des Handballs, physiologische Grundlagen der Energiebereitstellung, Trainingsmethodik und Leistungsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines leistungsstrukturellen Konzepts zur gezielten Verbesserung der handballspezifischen Ausdauer in Abhängigkeit von den Anforderungen des modernen Spieltempos.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine hermeneutisch orientierte Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse sportwissenschaftlicher Literatur und Trainingskonzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die strukturellen Leistungsmerkmale, die theoretische Herleitung der Schnelligkeitsausdauer, die Ableitung konkreter Trainingsziele sowie die Darstellung von Trainingsmethoden und Diagnoseverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Handball, Schnelligkeitsausdauer, Trainingssteuerung, Belastungsprofil und Handlungsschnelligkeit.

Wie unterscheidet sich das Handballtraining laut Autor von leichtathletischen Ansätzen?

Der Autor betont, dass die Komplexität der Handballbewegung – geprägt durch Simultankombinationen und ständigen situativen Wechsel – leichtathletische Ableitungen nur als Ausgangspunkte dienen lassen kann.

Warum spielt die Laktatdiagnostik eine so zentrale Rolle?

Sie ist entscheidend, um Belastungen im Training präzise zu steuern und die für den Sportler negativen metabolischen Folgen einer zu starken Glykolyse (Übersäuerung) im Spielbetrieb zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 161 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schnelligkeitsausdauer im sportlichen Training der komplexen Wettspielfähigkeit im Sportspiel Handball
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (ISPW)
Note
1,0
Autor
David Schüßler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
161
Katalognummer
V70784
ISBN (eBook)
9783638617147
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schnelligkeitsausdauer Training Wettspielfähigkeit Sportspiel Handball
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Schüßler (Autor:in), 2006, Schnelligkeitsausdauer im sportlichen Training der komplexen Wettspielfähigkeit im Sportspiel Handball, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70784
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Leseprobe aus  161  Seiten
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