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Der Dom zu Magdeburg - Die Baugeschichte der gotischen Kathedrale anhand des Bauwerks

Title: Der Dom zu Magdeburg - Die Baugeschichte der gotischen Kathedrale anhand des Bauwerks

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 31 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Marco Chiriaco (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Baugeschichte des Magdeburger Doms anhand des Bauwerks, d.h. es wird der Versuch unternommen, anhand der Betrachtung der Architektur verschiedene Bauetappen und Phasen zu erfassen.


Dass dies nicht immer einfach ist und auch heute in der Forschung immer noch zu Kontroversen führt, soll ebenfalls gezeigt werden.


So beginne ich mit einer Baubeschreibung des ottonischen Baus und seiner heute noch vorhandenen archäologischen Reste. Für dieses Kapitel musste auf historische Quellen zurückgegriffen werden, da eine Baubetrachtung nicht mehr möglich ist.


Der zweite große Abschnitt beschäftigt sich mit der rein formellen Baubeschreibung anhand der architektonischen Kriterien, wobei diese im dritten Anschnitt näher erklärt und gedeutet werden.


Zum Abschluss soll der Versuch unternommen werden, Bauabschnitte festzulegen und einige Fragen aufzuwerfen, die in nächster Zeit noch zu diskutieren sind. Die Festlegung der Bauabschnitte erfolgt in Interpretation primär der Architektur und sekundär von historischen Überlieferungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die ottonische Gründung – der erste Dom

a. Baugeschichte

b. Erhaltene Reste

c. Der große Brand von 1207

III. Ein neuer Anfang – der zweite Dom

a. Baubeschreibung

b. Der Bauprozess

1. Der Chor – eine allgemeine Betrachtung

2. Der Chorumgang

3. Der Chorraum

4. Der Bischofsgang

5. Der Obergaden des Chors

6. Das Querhaus

7. Das Langhaus

8. Der Westbau

III. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Baugeschichte des Magdeburger Doms durch eine detaillierte architektonische Analyse der verschiedenen Bauetappen und Phasen, um die Entwicklung von der spätromanischen Tradition hin zur gotischen Kathedrale nachzuvollziehen.

  • Analyse des ottonischen Vorgängerbaus und archäologischer Reste
  • Untersuchung der architektonischen Kriterien des gotischen Neubaus
  • Diskussion von Bauabschnitten und Planungsveränderungen
  • Einordnung der stilistischen Einflüsse im Bauprozess
  • Kritische Auseinandersetzung mit kontroversen Forschungsmeinungen zur Datierung

Auszug aus dem Buch

3. Der Chorraum

Der Chor erscheint auf den ersten Blick sehr regelmäßig. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass es hier während des Aufbaus zu einigen Änderungen gekommen sein muss. Die untere Zone mit den Arkaden bildet dabei wohl einen eigenen Bauabschnitt. Die Scheitel der Arkaden liegen alle auf gleicher Höhe. Mit Ausnahme der drei mittleren, übermäßig gestelzten Bögen im Osten des Chorhaupts haben die Arkaden jedoch auf beiden Seiten, gleichmäßig zunehmend, größere Weiten. Die westlichsten Arkaden sind somit auch die breitesten Arkaden. Daraus resultieren auch zwangsläufig verschiedene Bogenformen. Das Idealmaß weisen hier nur die beiden westlichen Arkaden auf. Die Pfeilerquerschnitte, die im Quadrum wesentlich größer sind als im Polygon, deuten darauf hin, dass der Chor ursprünglich niedriger und schmaler konzipiert gewesen sein muss. Der gesamte Aufbau des Inneren ist so unterschiedlich, dass nicht von einer einheitlichen Bauplanung ausgegangen werden kann. Die Dienste im quadratischen Chorteil entsprechen einigermaßen dem aufgesetzten Gewölbe. Hier wurde die Chorverlängerung schon berücksichtigt, was dazu führte, dass der Dienst für den die beiden querrechteckigen Gewölbe teilenden Gurt nicht in die Mitte vor den zugehörigen Arkadenpfeilern gestellt werden konnte; er musste weiter nach Westen rücken. Im Polygon stehen vor jedem Pfeiler um eine rechteckige Vorlage drei schwache Dienste; sie enden schon bald unter recht eigenartig geformten, umgekehrten Basen, auf denen die Spolien aus dem ottonischen Dom, die mächtigen Säulenschäfte aus Marmor und Granit, stehen. Hier lässt sich vermuten, dass ursprünglich geplant war, die schmalen Dienstbündel fortzuführen und darauf ein wesentlich niedriger ansetzendes Gewölbe zu errichten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, den Dom anhand architektonischer Kriterien und historischer Überlieferungen zu untersuchen.

II. Die ottonische Gründung – der erste Dom: Beschreibung der Entstehung des Benediktinerklosters unter Otto I. und der archäologischen Reste der ottonischen Kathedrale.

III. Ein neuer Anfang – der zweite Dom: Detaillierte Analyse des gotischen Neubaus, unterteilt in die formelle Baubeschreibung und den phasenweisen Bauprozess von Chor, Querhaus, Langhaus und Westbau.

III. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der Datierungsfragen und Vorschlag einer Einteilung in drei zentrale Bauabschnitte.

Schlüsselwörter

Magdeburger Dom, Baugeschichte, Gotik, Spätromanik, Architektur, Chor, Bischofsgang, Querhaus, Langhaus, Westbau, Bauforschung, Bauabschnitte, Kathedrale, Mittelalter, Erzbischof Albrecht II.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Baugeschichte des Magdeburger Doms, indem sie den architektonischen Aufbau des gotischen Bauwerks untersucht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Bauphasen, der stilistischen Einflüsse (von Romanik zu Gotik) und der Auswertung architektonischer Details.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die verschiedenen Bauetappen des Doms anhand der vorgefundenen Architektur zu erfassen und strittige Datierungen innerhalb der Forschung zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Interpretation der Architektur am Bauwerk selbst sowie sekundär auf historische Überlieferungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine formelle Baubeschreibung und eine chronologische Abhandlung des Bauprozesses, beginnend bei den Chorkapellen über das Quer- und Langhaus bis zum Westbau.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die zentralen Begriffe umfassen Magdeburger Dom, gotische Kathedrale, Bauphasen, Architekturgeschichte und romanische Einflüsse.

Warum wird der Bischofsgang kontrovers diskutiert?

Die zeitliche Einordnung ist umstritten, da verschiedene Thesen existieren, ob der Bau noch unter Albrecht II. oder erst in den dreißiger Jahren des 13. Jahrhunderts begann.

Welche Rolle spielen die Spoliensäulen im Chorraum?

Die antiken Säulenschäfte aus dem ottonischen Dom wurden im Neubau integriert, um die Tradition des alten Kaiserdoms und die Kontinuität der erzbischöflichen Macht zu demonstrieren.

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Details

Title
Der Dom zu Magdeburg - Die Baugeschichte der gotischen Kathedrale anhand des Bauwerks
College
Martin Luther University  (Institut für Kunstgeschichte)
Course
Hauptseminar: Der Magdeburger Dom I
Grade
1,5
Author
Marco Chiriaco (Author)
Publication Year
2006
Pages
31
Catalog Number
V70997
ISBN (eBook)
9783638626989
ISBN (Book)
9783638674836
Language
German
Tags
Magdeburg Baugeschichte Kathedrale Bauwerks Hauptseminar Magdeburger
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Chiriaco (Author), 2006, Der Dom zu Magdeburg - Die Baugeschichte der gotischen Kathedrale anhand des Bauwerks, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70997
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