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Bernhard Schlinks "Der Vorleser" im Zentrum der Projektarbeit

Titel: Bernhard Schlinks "Der Vorleser" im Zentrum der Projektarbeit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Franziska Hill (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Der Vorleser“ ist für Schüler wahrscheinlich ein eher unkonventionelles Buch; es ist aktueller als das, was ansonsten in der Schule behandelt wird. Sie sind es eher gewöhnt mit Klassikern „gequält“ zu werden. Daher empfiehlt es sich besonders mit diesem Buch einen Einstieg in die Projektarbeit zu finden. Es ist davon auszugehen, dass danach auch „schwerere“ Werke von den Schülern in einem Projekt angenommen werden. Da es sich also um eine andere Art von Unterricht handelt, möchte ich im zweiten Punkt kurz das Wesen von Projektarbeit erläutern. Als dritten Punkt bieten die sieben Phasen, wie sie Emer und Lenzen in ihrem Buch (Projektunterricht gestalten - Schule verändern: Projektunterricht als Beitrag zur Schulentwicklung) vorstellen, eine gute Orientierung für den Lehrer und auch für die Schüler. Das Buch ist generell eher theoretisch gehalten und bietet somit einen guten Einstieg für diejenigen, die sich mit dieser Unterrichtsform vertraut machen wollen. Ich hatte noch viele andere Bücher, die mir aber nicht weiter geholfen haben, weil sie schon sehr speziell auf ein Projekt gezielt haben und das meistens sogar an einer bestimmten Schule. Sie eigneten sich nicht für eine Umsetzung im Sprachunterricht. Ich konnte aber einige Aspekte zur Besonderheit des Lehrers in der Projektarbeit erfahren. Natürlich hat Projektarbeit nicht immer nur Vorteile, sondern es lassen sich auch Nachteile finden, darum möchte ich im vierten Punkt darauf eingehen. Genauso wichtig ist es die besondere Rolle des Lehrers bei der Projektarbeit zu erwähnen. Nicht nur für die Schüler ergibt sich ein neues Lernklima, sondern auch für den Lehrer. Nun kommt es darauf an wie „Der Vorleser“ in einem Projekt umgesetzt werden könnte. Hierbei geht es für den Schüler darum teamfähig zu lernen, um dann auch einzeln gewonnene Ergebnisse wieder zu einem Ganzen zusammensetzen zu können. Ansätze für die Idee habe ich aus dem Buch: Fachprojekte für die Sekundarstufe II von Sievers. Es ist sehr praktisch gehalten mit vielen Erklärungen zur späteren Durchführung. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Wesen der Projektarbeit

3. Phasen der Projektarbeit

3.1. Initiierung

3.2. Einstieg

3.3. Durchführung

3.4. Präsentation

3.5. Auswertung

4. Vorteile und Nachteile der Projektarbeit

4.1. Vorteile

4.2. Nachteile

5. Die besondere Rolle des Lehrers bei der Projektarbeit

6. Bernhard Schlinks „Der Vorleser“: eine Möglichkeit der Umsetzung als Projekt

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Romans „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink als Ausgangspunkt für die methodische Umsetzung von Projektarbeit im Deutschunterricht der Sekundarstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch kreative Aufgabenstellungen und eigenständige Erarbeitung von rhetorischen Figuren und Soziolekten motiviert und in ihrer Teamfähigkeit gestärkt werden können.

  • Methodische Grundlagen und Phasen der Projektarbeit
  • Gegenüberstellung von Vorteilen und Nachteilen projektorientierten Lernens
  • Die Rolle des Lehrers als Begleiter und Moderator
  • Konkretes Praxisbeispiel für eine einwöchige Projektumsetzung
  • Förderung von Eigenverantwortung und fachspezifischer Kompetenz

Auszug aus dem Buch

6. Bernhard Schlinks „Der Vorleser“: eine Möglichkeit der Umsetzung als Projekt

Die Umsetzung des Projekts ist im Rahmen einer regulären Projektwoche angedacht. Bei der Klassenstufe sollte es sich möglichst um eine neunte oder zehnte Klasse handeln. Bei dem nachfolgenden möglichen Ablauf wird von einer Klassenstärke von 30 Schülern ausgegangen. Die Lektüre des Buches wird vorausgesetzt und muss daher in den Fachstunden vor dem Projekt ausgegeben worden sein. Wichtig ist natürlich schon hier, dass der Lehrer vorher kontrolliert, ob auch genügend Exemplare des Buches vorhanden sind. Schließlich sollten alle Schüler gleiche Voraussetzungen haben, denn das wechselseitige Ausleihen bei fehlenden Büchern lässt sich meist nicht umsetzen. Bei der nun folgenden Planung des Projekts halte ich mich an die im Punkt drei vorgestellten Phasen des Projektunterrichts.

1. Phase Das Thema dieses Projektes ist den Schülern bereits vorgegeben: „Der Vorleser“: Schreiben Sie markante Szenen/Passagen nach bestimmten rhetorischen Figuren/Soziolekten um! Die Wahlmöglichkeiten der Schüler liegen bei den rhetorischen Figuren/Soziolekten und bei den möglichen Textpassagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Wahl des Romans „Der Vorleser“ für die Projektarbeit und stellt das Ziel vor, die methodischen Grundlagen für eine solche Unterrichtsform zu erörtern.

2. Das Wesen der Projektarbeit: Dieses Kapitel definiert Projektarbeit als offene, themenzentrierte Unterrichtsform, die durch ein hohes Maß an Selbstverantwortung und fächerübergreifende Ansätze gekennzeichnet ist.

3. Phasen der Projektarbeit: Hier werden die sieben Phasen des Projektablaufs, von der Initiierung bis hin zur Auswertung, detailliert beschrieben und strukturell erläutert.

4. Vorteile und Nachteile der Projektarbeit: Der Abschnitt diskutiert die Chancen der Schülerorientierung und des ganzheitlichen Lernens gegenüber potenziellen Konflikten bei der Zielsetzung und infrastrukturellen Defiziten.

5. Die besondere Rolle des Lehrers bei der Projektarbeit: Es wird dargelegt, wie sich das Lehrerprofil vom Frontalunterricht hin zum moderierenden Lernbegleiter wandelt, der didaktische Sicherheit und gruppendynamische Unterstützung bietet.

6. Bernhard Schlinks „Der Vorleser“: eine Möglichkeit der Umsetzung als Projekt: Dieses Kapitel entwirft ein konkretes, zeitlich strukturiertes Modell für eine Projektwoche, in der Schüler Textpassagen des Romans literarisch bearbeiten.

7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung reflektiert das Konzept und betont den nachhaltigen Lernerfolg durch die selbstständige Auseinandersetzung der Schüler mit dem literarischen Stoff.

Schlüsselwörter

Projektarbeit, Literaturdidaktik, Der Vorleser, Bernhard Schlink, Projektunterricht, Schülerorientierung, Gruppenarbeit, Rhetorische Figuren, Soziolekte, Unterrichtsmethodik, Lernklima, Projektwoche, Selbständiges Lernen, Teamfähigkeit, Fachprojekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Projektmethode im Deutschunterricht und nutzt den Roman „Der Vorleser“ als konkretes Fallbeispiel für die praktische Umsetzung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Theorie des Projektunterrichts, die methodischen Phasen, die Lehrerrolle sowie die didaktische Planung einer theaterorientierten Projektwoche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Erarbeitung eines praktikablen Konzepts, wie ein zeitgenössischer Roman schülernah und projektorientiert aufbereitet werden kann, um Lernmotivation und Kreativität zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf einer fundierten Literaturrecherche zu den Grundlagen des Projektunterrichts basiert und diese auf ein konkretes Praxisbeispiel anwendet.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt der Arbeit?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Phasen der Projektgestaltung und die spezifische Planung einer Projektwoche zur literarischen Transformation von Romanauszügen.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit entscheidend?

Zentrale Begriffe sind Projektunterricht, Schülerorientierung, literarisches Lernen, didaktische Planung und methodische Kompetenzentwicklung.

Warum wird gerade der Roman „Der Vorleser“ gewählt?

Aufgrund seiner Aktualität und thematischen Vielschichtigkeit eignet sich das Werk besonders gut, um Schüler zu eigenständiger, kreativer Arbeit zu motivieren und theoretische Vorkenntnisse praktisch anzuwenden.

Wie gestaltet sich das vorgeschlagene Projekt konkret?

Die Schüler schreiben in Gruppenarbeit ausgewählte Textpassagen des Romans unter Berücksichtigung bestimmter rhetorischer Figuren oder Soziolekte um und führen die Ergebnisse am Ende als Theaterstück auf.

Welche Rolle nimmt der Lehrer in diesem Projekt ein?

Der Lehrer agiert weniger als Wissensvermittler, sondern primär als Moderator, Impulsgeber und Begleiter, der den Schülern den nötigen Freiraum für eigenverantwortliches Lernen lässt.

Was ist das angestrebte Ergebnis für die Schüler?

Neben der literarischen Wissenserweiterung sollen die Schüler ihre Teamfähigkeit verbessern, Konflikte selbstständig lösen lernen und eine tiefere, nachhaltigere Auseinandersetzung mit dem literarischen Stoff erreichen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bernhard Schlinks "Der Vorleser" im Zentrum der Projektarbeit
Hochschule
Universität Rostock
Note
2,0
Autor
Franziska Hill (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
20
Katalognummer
V71034
ISBN (eBook)
9783638630849
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bernhard Schlinks Vorleser Zentrum Projektarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Hill (Autor:in), 2005, Bernhard Schlinks "Der Vorleser" im Zentrum der Projektarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71034
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Leseprobe aus  20  Seiten
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