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Die Lebensordnung Gottes in Bibel und Koran

Título: Die Lebensordnung Gottes in Bibel und Koran

Trabajo Escrito , 2006 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Teología - Religión comparativa
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Wenn man an die Lebensordnung Gottes denkt, sind es wahrscheinlich zunächst die Zehn Gebote, an die man sich erinnert. Christen ebenso wie Juden empfinden sie als Leitfaden Gottes für den Menschen und versuchen, diesem zu folgen. Besonders der zweite Teil der Zehn Gebote (5-10) gilt nicht nur Gläubigen als Richtlinie: Auch Atheisten und Anhänger anderer Religionen versuchen ihnen zu folgen, da sie den zwischenmenschlichen Umgang allgemein betreffen und somit als generelle Ethikregeln betrachtet werden können.
Im Rahmen des Proseminars Koran und Bibel wurden diverse Unterschiede und Parallelen in beiden Schriften betrachtet und verglichen. Auch bezüglich der Lebensordnung gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch gewisse Unterschiede. Inwiefern hat sich der Prophet Mohammed an den Zehn Geboten der Bibel orientiert? Welche biblischen Gebote und Verbote haben ihren Weg in den Koran gefunden? Worin unterscheidet sich die Lebensordnung in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam? All diesen Fragen wird nachstehende Arbeit auf den Grund gehen und versuchen, sie anschaulich zu erklären.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER DEKALOG

2.1. Definition

2.2. Bedeutung

2.3. Aufteilung und Zählungen

2.4. Koranische Entsprechungen

3. WEITERE GEBOTE UND VERBOTE

3.1. Parallelen in Bibel und Koran

3.1.1. Rachemord

3.1.2. Speisegesetze

3.1.3. Ehevorschriften

4. DIE LEBENSORDNUNG ALLAHS

4.1. Koranspezifische Gebote

4.1.1.Dschihad

4.1.2.Polygynie und Überlegenheit des Mannes

4.1.3.Weitere Besonderheiten

4.2. Verschleierung der Frau

5. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend die Lebensordnungen in Bibel und Koran, mit einem besonderen Fokus auf die Zehn Gebote und deren Entsprechungen im islamischen Glauben. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den ethischen Richtlinien der drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam zu identifizieren und zu erläutern.

  • Die Relevanz und Struktur des Dekalogs in den Religionen
  • Biblische Gebote und ihre Entsprechungen im Koran
  • Ethische Normen zu zwischenmenschlichem Verhalten
  • Spezifische Gebote und Lebensordnungen des Islam (Dschihad, Polygynie)
  • Die Rolle von Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Vorschriften

Auszug aus dem Buch

2.4. Koranische Entsprechungen

Als Mohammed begann, einen „Pflichtenkodex des Islam“ zusammenzustellen, vergegenwärtigte er sich den biblischen Dekalog, der ihm nachweislich bekannt war (Speyer 1961: 305). Diesen Nachweis findet man in Sure 17, 2, in welcher direkter Bezug auf die Zehn Gebote genommen wird. Hier heißt es „Und Wir gaben Moses die Schrift und bestimmten sie zu einer Leitung für die Kinder Israel“. Die darauf folgenden Koranstellen legen nahe, dass auch Mohammed die „Grundlehren der neuen Offenbarungsreligion in zehn Punkten zusammenfassen“ wollte (Speyer 1961: 305). Die Zehnzahl (im Folgenden unterstrichen) findet sich in den Geboten der 17. Sure wieder:

22 Setze nicht neben Allah einen anderen Gott, dass du nicht dasitzest, mit Schimpf bedeckt und hilflos.

23 Und bestimmt hat dein Herr, dass ihr Ihm allein dienet und dass ihr gegen eure Eltern gütig seid, sei es, dass der eine von ihnen oder beide bei dir ins Alter kommen. Drum sprich nicht zu ihnen: „Pfui!“ und schilt sie nicht, sondern führe zu ihnen ehrfürchtige Rede.

24 Und füge dich ihnen unterwürfig aus Barmherzigkeit und sprich: „Mein Herr, erbarme dich beider, so wie sie mich aufzogen, da ich klein war.“

25 Euer Herr weiß sehr wohl, was in euren Seelen ist, ob ihr rechtschaffen seid; Und siehe, Er ist gegen die Bußfertigen verzeihend.

26 Und gib dem Verwandten, was ihm gebührt, und den Armen und dem Sohn des Weges, doch verschwende nicht in Verschwendung.

27 Siehe, die Verschwender sind die Brüder der Satane, und der Satan war seinem Herrn undankbar.

28 Und so du dich abwendest von ihnen, im Trachten nach deines Herrn Barmherzigkeit, auf die du hoffst, so sprich doch zu ihnen freundliche Worte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Lebensordnung Gottes ein und stellt die zentrale Frage nach Parallelen und Unterschieden zwischen biblischen und koranischen Geboten.

2. DER DEKALOG: Dieses Kapitel definiert den Dekalog, seine Bedeutung für Judentum und Christentum sowie die verschiedenen Zählweisen der Zehn Gebote und deren Reflexion im Koran.

3. WEITERE GEBOTE UND VERBOTE: Hier werden inhaltliche Parallelen hinsichtlich spezifischer ethischer Themen wie Rachemord, Speisegesetze und Ehevorschriften zwischen den beiden Schriften analysiert.

4. DIE LEBENSORDNUNG ALLAHS: Das Kapitel befasst sich mit spezifisch islamischen Geboten, einschließlich des Dschihads, Fragen zur Polygynie, der Rolle des Mannes sowie der Verschleierung der Frau.

5. ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung resümiert, dass trotz einzelner Unterschiede in den Details universelle Leitsätze zum zwischenmenschlichen Verhalten in beiden Religionen dominieren.

Schlüsselwörter

Lebensordnung, Dekalog, Koran, Bibel, Zehn Gebote, Monotheismus, Dschihad, Ethik, Ehevorschriften, Speisegesetze, Religion, Vergleich, Religionen, Menschenbild, Gottesglauben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem religionswissenschaftlichen Vergleich der Gebote und Verbote in der Bibel und im Koran, um die zugrunde liegende Lebensordnung Gottes in den monotheistischen Religionen zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind der biblische Dekalog, koranische Entsprechungen zu biblischen Geboten, gesellschaftliche Regelungen wie Speise- und Ehevorschriften sowie spezifische islamische Prinzipien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, inwiefern sich der Prophet Mohammed an den biblischen Geboten orientiert hat, welche biblischen Vorgaben im Koran enthalten sind und wo die Unterschiede in der Ausgestaltung der Lebensordnungen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem textvergleichenden Ansatz, der koranische Verse den biblischen Zehn Geboten gegenüberstellt und diese im Kontext religiöser Ethik analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Dekalogs, einen Vergleich weiterer moralischer Gebote (z.B. Tötungsverbot) und die Erörterung koranspezifischer Themen wie Dschihad und Verschleierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lebensordnung, Dekalog, Monotheismus, Dschihad, Ethik und der direkte Vergleich zwischen den Schriften Koran und Bibel.

Wird im Koran explizit ein Kopftuchgebot genannt?

Die Arbeit stellt fest, dass es kein direktes Gebot gibt, das das Kopftuchtragen im modernen Sinne vorschreibt; vielmehr geht es um einen allgemeinen Aufruf an Frauen, ihre Reize nicht öffentlich zur Schau zu tragen.

Wie unterscheidet sich der Dschihad von anderen Geboten?

Der Dschihad wird als „Bemühen auf dem Wege Gottes“ definiert, wobei zwischen dem großen Dschihad (innerer Kampf) und dem kleinen Dschihad (äußere Verteidigung/Verbreitung der Religion) unterschieden wird.

Gibt es im Koran eine Erbsünde?

Nein, der Autor hält fest, dass der Koran im Gegensatz zum christlichen Verständnis der Erbsünde kein solches Konzept kennt, da jeder Mensch vor Gott für sein eigenes Handeln verantwortlich ist.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Lebensordnung Gottes in Bibel und Koran
Universidad
University of Hannover
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
14
No. de catálogo
V71275
ISBN (Ebook)
9783638631532
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lebensordnung Bibel Koran Gott Allah Gebote Religion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2006, Die Lebensordnung Gottes in Bibel und Koran, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71275
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