Direktmarketing als Teilbereich des Marketings gewinnt aufgrund der individuellen und direkten Zielgruppenansprache ohne Streuverluste und vor dem Hintergrund schrumpfender Werbebudgets aufgrund von Kostendruck in den Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Werbemaßnahmen, die durch persönliche Kundenansprache realisiert werden, stellen daher ein wichtiges Instrument im Rahmen des Marketingmix eines Unternehmens dar. „Werbung stellt eine verkaufspolitischen Zwecken dienende, bewusste und zwangsfreie Einflußnahme auf Menschen mit Hilfe spezifischer Kommunikationsmittel dar“. Neben Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations und persönlichem Verkauf, ist Direktmarketing deshalb ein wichtiger Bestandteil der absatzfördernden Kommunikation eines Unternehmens geworden“. Diese Praxisarbeit beschreibt anhand eines Beispiels, wie eine Mailingkampagne als Teil des Marketinginstrumentes Direktmarketing als Zielgruppenkommunikation verstanden werden kann und zur Kundenbindung beiträgt. Die Definition des Begriffs Direktmarketing soll im Vorfeld erklären, inwieweit eine Mailingkampagne im Allgemeinen ein wichtiger Bestandteil der Kommunikatonsinstrumente des Direktmarketings verstanden werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Marketing
- Direktmarketing als interaktives Kommunikationsinstrument
- Das Mailing als Instrument des Direktmarketing
- Die Funktion des Mailings
- Techniken für die Entwicklung und die Gestaltung eines Mailings
- Die Dialogmethode nach S. Vögele
- Der Grundgedanke der Dialogmethode
- Lebenskurve einer Mailingaktion
- Filter und Verstärker innerhalb eines Mailings
- Anwendung der theoretischen Grundlagen auf ein Projekt in der betrieblichen Praxis
- Auftraggeber und Projektinhalte
- Gestaltung des Mailings
- Erfolgsquote
- Fazit
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Praxisarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Direktmarketing und beleuchtet die Rolle des Mailings als operatives Verkaufsinstrument. Der Fokus liegt auf der Darstellung der Funktionsweise und Gestaltung von Mailingkampagnen im Kontext des Direktmarketings. Zudem wird die Dialogmethode nach S. Vögele vorgestellt, die als ein wichtiges Konzept für die Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Mailingkampagnen gilt.
- Direktmarketing als interaktives Kommunikationsinstrument
- Das Mailing als Instrument des Direktmarketing
- Die Dialogmethode nach S. Vögele
- Anwendung der theoretischen Grundlagen auf ein Projekt in der betrieblichen Praxis
- Bewertung der Erfolgsquote einer Mailingkampagne
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Direktmarketing und seine Bedeutung im Kontext schrumpfender Werbebudgets ein. Sie stellt die Relevanz des Mailings als Instrument des Direktmarketings und die Bedeutung der Kundenbindung dar.
- Das Marketing: Dieses Kapitel bietet eine Definition des Marketings und dessen Bedeutung als integrierter Bestandteil eines Unternehmens. Es beleuchtet die Herausforderungen des Massenmarketings und die Notwendigkeit einer individualisierten Marktausrichtung.
- Direktmarketing als interaktives Kommunikationsinstrument: Dieses Kapitel erklärt den Begriff Direktmarketing und seine Bedeutung für die individuelle Kundenansprache. Es zeigt die verschiedenen Instrumente des Direktmarketings und die wachsende Bedeutung des adressierten Marketings gegenüber unadressierten Werbesendungen.
- Das Mailing als Instrument des Direktmarketing: Dieses Kapitel beschreibt die Funktion des Mailings als ein wichtiges Instrument des Direktmarketings. Es analysiert die Techniken für die Entwicklung und Gestaltung von Mailings.
- Die Dialogmethode nach S. Vögele: Dieses Kapitel stellt die Dialogmethode nach S. Vögele vor, die als ein Konzept zur Optimierung von Mailingkampagnen dient. Es erläutert den Grundgedanken der Dialogmethode, die Lebenskurve einer Mailingaktion und die Filter und Verstärker innerhalb eines Mailings.
- Anwendung der theoretischen Grundlagen auf ein Projekt in der betrieblichen Praxis: Dieses Kapitel beschreibt ein konkretes Beispiel für die Anwendung der theoretischen Grundlagen auf ein Projekt in der betrieblichen Praxis. Es zeigt, wie eine Mailingkampagne gestaltet und umgesetzt wurde.
Schlüsselwörter
Direktmarketing, Dialogmarketing, Mailing, Kundenbindung, Zielgruppenansprache, Response, Dialogmethode, Lebenskurve, Filter und Verstärker, betriebliche Praxis, Erfolgsquote.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Hauptvorteil von Direktmarketing?
Es ermöglicht eine individuelle und direkte Zielgruppenansprache, wodurch Streuverluste minimiert und Werbebudgets effizienter genutzt werden können.
Was besagt die Dialogmethode nach Siegfried Vögele?
Sie betrachtet ein Mailing als ein Verkaufsgespräch auf Papier, bei dem der Leser unbewusste Fragen stellt, die das Mailing schrittweise beantworten muss.
Was sind „Filter und Verstärker“ in einem Mailing?
Filter sind Hindernisse, die den Leser zum Abbruch bringen können, während Verstärker (wie gute Headlines oder PS-Zeilen) das Interesse und die Response-Rate erhöhen.
Wie wird der Erfolg einer Mailingkampagne gemessen?
Der Erfolg wird primär über die Erfolgsquote bzw. Response-Rate gemessen, also das Verhältnis von Rückmeldungen zur Anzahl der versendeten Mailings.
Warum ist Kundenbindung im Direktmarketing so wichtig?
Es ist deutlich kostengünstiger, bestehende Kunden durch persönliche Ansprache zu halten und zu reaktivieren, als ständig neue Kunden zu akquirieren.
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- Andrea Kasper (Autor), 2006, Direktmarketing - Das Mailing als operatives Verkaufsinstrument (Praxisarbeit), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71394