Kritisch-reflexive Betrachtung von Entwicklungshilfe am Beispiel von Brigitte Erlers Bericht "Tödliche Hilfe" vor dem Hintergrund von Entwicklungstheorien und Entwicklungszusammenarbeit


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
31 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklungstheorien und Entwicklungszusammenarbeit
2.1. Der Begriff Entwicklung
2.2. Theorien zu Entwicklung bzw. Unterentwicklung
2.2.1. Marxistische/ imperialismuskritische Theorien
2.2.2. Dependenztheorien
2.2.3. Modernisierungstheorien
2.3. Ziel von Entwicklungszusammenarbeit
2.4. Entwicklungstheorien- und Strategien und ihre Wirkung
2.5. Imperialistische Kolonien - Moderne wirtschaftliche Zusammenarbeit:
ein Kontinuum?

3. Brigitte Erler: Tödliche Hilfe
3.1. Zum Inhalt des Buches
3.2. Exkurs Bangladesch
3.3. Exemplarisch zusammenfassende Projektbeschreibung
3.3.1. Projektziel
3.3.2. Durchführung und Folgen
3.3.3. Situation vor Ort

4. Ursachen für die „Tödliche Hilfe“
4.1. Strukturelle Gewalt
4.2. Eingeschränkte Wahrnehmung
4.2.1. „Scheuklappen“
4.2.2. Zeitliche soziale und sprachliche Handicaps
4.3. Unkenntnis und Ignoranz
4.4. Fazit

5. Bangladesch heute
5.1. Die externe Kontrolle der Wirtschaftspolitik
5.2. Der Niedergang der Industrie und Landwirtschaft
5.3. Klimakatastrophen und Hunger

6. Schlussbetrachtung

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Seit Brigitte Erler im Jahre 1983 von ihrer dreiwöchigen Dienstreise nach Bangladesch zurückkehrte und mit der Niederschrift ihres Berichtes[1] begann, sind über zwanzig Jahre vergangen. In der vorliegenden Hausarbeit soll die kritische Reflexion Erlers bezüglich geleisteter „Entwicklungshilfe“ seitens der BRD in den frühen 1980-er Jahren eingebettet werden in den Kontext von Entwicklungstheorien zum Einen und nationaler und internationaler Entwicklungszusammenarbeit zum Anderen. Dies soll eine Beleuchtung und Beurteilung von Erlers Beobachtungen und Erfahrungen ermöglichen, sowohl was den Entstehungszeitraum ihres Berichtes, als auch was die aktuelle Situation anbelangt.

Ich möchte zunächst dem Begriff Entwicklung nachspüren, bevor ich mich einer kurzen Zusammenfassung wichtiger Theorien zum Thema von Entwicklung resp. Unterentwicklung widme.

Vor diesem Hintergrund soll der Bericht “Tödliche Hilfe“, die Autorin, und der Entstehungskontext des Buches betrachtet werden, sowie das Land Bangladesch, in welchem sie jene Erfahrungen machte, die sie letztlich von der schädlichen Wirkung der EZ überzeugten.

Anhand der exemplarischen Zusammenfassung eines der Projekte sollen dann die nach Erler verantwortlichen Ursachen für das Scheitern der EZ herausgestellt und diskutiert werden. Dabei soll auch der Darstellungsweise der Autorin Rechnung getragen werden.

In einem letzten Schritt möchte ich die von Erler beklagten Missstände auf noch bestehende Gültigkeit hin untersuchen. Mit Rücksicht auf den Rahmen der Arbeit werde ich mich dabei auf die Rezeption einer beschränkten Auswahl aktueller Veröffentlichungen stützen und diese diskutieren. Das letzte Kapitel der Arbeit versteht sich ebenso als Rück- wie auch als Ausblick: vor dem Hintergrund der bisherigen Ergebnisse soll noch einmal und allgemeiner die Frage gestellt werden nach Sinn und Möglichkeiten einer modernen EZ.

2. Entwicklungstheorien und Entwicklungszusammenarbeit

2.1. Der Begriff Entwicklung

Bevor ich mich den Theorien von Entwicklung und der Entwicklungshilfe, resp. Entwicklungszusammenarbeit[2] zuwende, soll zunächst der Begriff „Entwicklung“ geklärt werden.

Der Grosse Duden definiert den Begriff Entwicklung folgendermaßen: „sich wandelnd, Fortschritte machend“.[3]

Im Zusammenhang mit der geleisteten Entwicklungshilfe, resp. Entwicklungszusammenarbeit einzelner Länder bzw. Staatengemeinschaften treffen wir immer wieder auf das Kompositum „Entwicklungsland“. Per definitionem müsste insofern ein jedes Land als Entwicklungsland gelten, als es in einem permanenten Wandel begriffen ist. Ob allerdings von „Fortschritt“ die Rede sein kann, ist eine kompliziertere Frage, der gewissermaßen eine weitere Frage vorgelagert ist: woran kann „Fortschritt“ gemessen werden und wer legt die Parameter fest, anhand derer er gemessen wird?

Auf diese Frage gab es im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder neue Antworten: noch in den 1960-er Jahren war es verhältnismäßig leicht, den Entwicklungsstand eines Landes statistisch festzulegen: Konnte ein Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens pro Jahr festgestellt werden, so „entwickelte“ sich das betreffende Land. Später ging man mit dem Pearson-Bericht[4] sogar so weit, dass sich eine Kategorisierung von arm-mittel-reich je nach Pro-Kopf-Einkommen durchsetzte und trotz direkter Kritik an der vereinfachenden Messung von Entwicklungsstand sich teilweise bis heute hartnäckig hält.[5]

Seit der Veröffentlichung des Club-of-Rome-Berichts von 1973 ist die Diskussion um qualitatives Wachstum[6] in Gang gekommen, gemeinsam mit der Einsicht, dass es „ein ´quantitatives Wachstum` ad infinitum nicht geben kann“[7].

Inzwischen ist man nicht nur von der Vorstellung abgekommen, dass zwangsläufig Entwicklung im Zusammenhang stehe mit Wachstum, sondern auch davon, dass hoch industrialisierte Staaten ein für alle anderen Länder nachahmenswertes Modell darstellten. Bevor wir jedoch betrachten, wie gegen Unterentwicklung angegangen wird, bzw. „Entwicklung“ vorangetrieben werden kann, sollte zunächst gezeigt werden, wie die Phänomene Entwicklung resp. Unterentwicklung erklärt werden.

Werfen wir also einen kurzen Blick auf drei große Strömungen von Entwicklungstheorien des vergangenen Jahrhunderts, die Marxistischen, die Dependenz- und die Modernisierungstheorien. Sicherlich stellt eine derartige Kategorisierung in sozusagen übergeordnete theoretische Strömungen zunächst eine grobe Vereinfachung dar. Dennoch wage ich diese Simplifizierung, indem ich mich auf Asit Datta stütze, welcher darauf verweist, dass es „unzählige Theorien und Theorieansätze … (gibt), welche allesamt versuchen, das Phänomen ´Unterentwicklung` zu erklären.“[8] Es würde demnach den Rahmen dieser Arbeit sprengen, alle diese darzustellen, sodass ich mich auf die Genannten in kurzer - und notwendigerweise stark vereinfachter - Darstellung beschränken werde, um eine grobe Orientierung zu liefern.

2.2. Theorien zu Entwicklung bzw. Unterentwicklung

Die ersten Entwicklungstheorien entstanden, nachdem die Industrielle Revolution in Westeuropa und Nordamerika vollzogen war, mit der Herausbildung des Kapitalismus, also zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die so genannten Industrieländer (IL) hatten sich gebildet, sodass auch Beziehungen zwischen diesen und den Entwicklungsländern (EL)[9] sich konstituierten.

Bevor dies jedoch der Fall war, gab es schon Jahrhunderte lang das Phänomen des Kolonialismus, welches eng verbunden ist mit der Herausbildung des Kapitalismus.[10]

2.2.1. Marxistische/ imperialismuskritische Theorien

Kapitalismuskritik ist keineswegs ein modernes Phänomen: bereits im Jahre 1913 veröffentlichte Rosa Luxemburg ihr umfangreiches Werk: „Die Akkumulation des Kapitals“[11]. Hierin konstatiert sie, dass eine Abhängigkeit des Kapitalistischen Systems vom äußeren (also nicht kapitalistischen) Markt insofern besteht, als ersterer auf der Prämisse stetigen Wachstums basiert, woraus sich der Zwang einer sukzessiven Kapitalisierung des äußeren Marktes ergibt. Luxemburg diagnostizierte also einen Widerspruch in sich, sozusagen einen Systemfehler und prognostizierte die Revolution als Ausweg aus der kapitalistischen Ausweglosigkeit.

In seinem drei Jahre später erschienenen Werk: „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ sagt Lenin die Konzentration der Produktion und die Monopolbildung durch Fusionieren der Konzerne und Banken voraus. Er geht weiter von der Bildung von weltweiten Wirtschaftsverbänden und der Aufteilung von Territorien unter den kapitalistisch/ imperialistischen Ländern aus.

Seine Aussagen muten fast prophetisch an, wenn man sich beispielsweise die Daten von 1971 aus Friedrich von Krosigks detaillierter Studie bezüglich der Verteilung des Kapitals und der Konzentration der Produktion vor Augen führt.[12] Noch drastischer nehmen sich dagegen die Daten aus, welche in jährlichen UNO-Berichten veröffentlicht wurden. Demnach verzeichneten die 100 größten transnationalen Konzerne zwischen den Jahren 1980 und 1995 einen Zuwachs von 697%. Ihr Gesamtvermögen beläuft sich auf 4 Billionen US-Dollar.[13] Die von Lenin prognostizierte Entwicklung scheint sich vollzogen zu haben.

2.2.2. Dependenztheorien

Nach den frühen imperialismuskritischen Ansätzen lässt sich eine Wiederbelebung seit den 1960-er Jahren verfolgen.

Die Hauptsaussage der Dependenztheoretiker konzentrierte sich vor allem darauf, dass dem Imperialismus mit der Dekolonisation kein Ende gesetzt sei.

Die Theorie stammt zunächst von lateinamerikanischen Autoren, welche in der Unterentwicklung ihres Landes eine direkte Folge aus der Jahrhunderte anhaltenden Unterdrückung und Ausbeutung ihres Kontinents, angefangen bei den Konquistadoren der Spanier, sehen.[14] Ihr Vorschlag zur Lösung der Misere lag darin, eine Unabhängigkeit (span. dependencia) von den Wirtschaftsinteressen der IL zu erzielen. Die Vorschläge für die Vorgehensweise variieren. Einig ist man sich zumindest darin, dass der Export zu Niedrigstpreisen (wenigstens schritt- bzw. teilweise) gekappt und der Handlungsspielraum der „parasitären“, mit dem ausländischen Kapital kooperierenden Oberschicht eingedämmt werden müsse (z.B. des Landes verwiesen werden müsse), um selbst bestimmte Wirtschaftsbeziehungen zu etablieren, welche eine stabile und faire Wirtschaft der ehemaligen Kolonien ermöglichen sollen.

Diese Gedanken wurden in den 1970-er Jahren nach der Dekolonisation Afrikas vor allem von französischen Theoretikern aufgegriffen und auf die afrikanischen Verhältnisse hin modifiziert.

Auch hier wurden von den Autoren Zusammenhänge zwischen Abhängigkeit und Unterentwicklung aufgedeckt, um diese zu überwinden.[15]

Bedeutend für die Dependenztheorien der jüngeren Generation war Johann Galtungs Modell der strukturellen Gewalt.[16] Er legt in seinem Erklärungsansatz die Machtstrukturen sowohl innerhalb als auch zwischen den IL und den EL dar. Es wird sichtbar, inwiefern zwischen den machtpolitischen Zentren der IL und denen der EL Interessenharmonie herrscht. Das Modell veranschaulicht, inwiefern Politiker bzw. nationale Eliten der EL mit den Mächten der IL eng kooperieren. In Kolonialzeiten handelte es sich dabei vor allem um Handelsniederlassungen, Kolonialverwaltungen etc., heute um nationale Eliten, Tochterfirmen multinationaler Konzerne, sowie Vertreter internationaler Banken und Institutionen.

2.2.3. Modernisierungstheorien

Anders als die Dependenztheoretiker bemühten sich die Vertreter der in den 1960-er Jahren aufgekommenen Modernisierungstheorien nicht um die Aufdeckung der Ursachen für Armut und „Unterentwicklung“ aus historischer, bzw. politischer Sicht. Viel mehr wurde danach gefragt, wie möglichst rasch und wirksam nach dem Modell der westlichen Industrienationen eine Entwicklung einzuleiten sei. Hierbei wurden mechanistische Entwicklungsmodelle konzipiert, die z.B. durch eine rasche Erhöhung der Investition (Big-Push- Lösung)[17] den „Teufelkreis der Armut“[18] durchbrechen sollten (Take-off)[19]. Die verschiedenen Strategien sollen hier im Einzelnen nicht behandelt werden.

2.3. Ziel von Entwicklungszusammenarbeit

So vielfältig und kontrovers die Theorien auch sein mögen, so haben sie dennoch eines gemeinsam: sie wurden zumeist am Beispiel eines Landes mit seinen ortsspezifischen Gegebenheiten entwickelt und daraufhin auf andere Länder übertragen.[20] Entwicklung bzw. Unterentwicklung eines bestimmten Landes kann zwar durch einen theoretischen Ansatz erklärbar werden, nicht jedoch „Unterentwicklung“ als pauschales, Länder übergreifendes Phänomen.[21]

So wurde zu Recht immer wieder betont, dass jedes Land nur seinen eigenen Weg gehen könne, ebenso wie es selbst aus der Situation der Betroffenen heraus am ehesten in der Lage sei, eine wünschenswerte Entwicklung zu formulieren.[22] Datta konstatiert demnach 1981, dass: „ die Unterentwicklung in den einzelnen Ländern unterschiedliche Gründe hat“, sodass „die Entwicklungen sich nicht nach einem bestimmten Muster vollziehen (lassen).“[23]

Was jedoch sollen die Ziele von Entwicklungshilfe sein? Ebenso wie die Ursache für Unterentwicklung wurde auch diese Frage immer wieder neu gestellt und neu beantwortet. 1980 formulierte Willy Brandt: „…daß das eigentliche Ziel der Entwicklung eines Landes in dessen Selbsterfüllung und schöpferischer Partnerschaft liegt.“

Worin jedoch liegt eben diese Selbsterfüllung?

In seinem Artikel: „Was wollen wir messen?“[24] hält Seers schon 1974 fest, dass die Beseitigung von Armut, Arbeitslosigkeit und Ungleichheit die primären Ziele von Entwicklung seien, sowie Bildung, politische Mitwirkung (Partizipation) und politische Unabhängigkeit.

Während der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro im Jahre 1992 formulierten die Vereinten Nationen das Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert (Agenda 21). Es wurde beschlossen: „ die Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen für jetzige und zukünftige Generationen zu sichern, bzw. wieder herzustellen durch eine nachhaltige Entwicklung“.[25]

Mit den so genannten Millennium Development Goals (MDG) liegen die aktuellsten Zielvorgaben von Entwicklung vor: Dabei sind die Beseitigung der extremen Armut und des Hungers, die Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter die zu oberst gesetzten Ziele (Ziele 1-3 von 8 Zielen mit 18 sog. Unterzielen).[26]

Betrachten wir also, welche Wirkung der Diskurs auf die Strategieentwicklung hatte.

2.4. Entwicklungstheorien - und Strategien und ihre Wirkung

Seit Asit Dattas Feststellung, dass jedes Land nur seinen eigenen Weg gehen könne, um sich in der von ihm gewünschten Weise zu entwickeln, sind nunmehr über 20 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hat es eine Reihe von direkten Einwirkungen der Theorien auf die Strategien und Zielsetzungen gegeben: mit der Einführung der sog. Querschnittsaufgaben in den neunziger Jahren manifestierte sich das Bewusstsein, dass eine erfolgreiche EZ die Berücksichtigung ethnologischer und sozialer Faktoren sowie die Qualität und Nachhaltigkeit von EZ-Projekten garantieren muss.

Mit Beginn der Nachhaltigkeitsdebatte Mitte der achtziger Jahre wurden ausgefeilte Evaluationsmethoden und Monitoring-Systeme entwickelt und anwendbar gemacht. Wir verfügen - damals wie heute - über hoch engagierte Helfer und Experten, fundiertes interdisziplinäres Fachwissen, staatliche, kirchliche und private Organisationen. Wir erfahren vom Schuldenerlass für afrikanische Staaten, von unzähligen Hilfsprojekten und Spendenaktionen. In groß angelegten Kampagnen verbreiten die Vereinten Nationen und die ihnen verpflichteten Regierungen Versprechungen, wie die weltweite Halbierung der Armut bis zum Jahre 2015.

Wie kommt es also, dass trotz jährlich steigenden Wachstums (im Schnitt um 2,5%) seit den neunziger Jahren die Zahl der Menschen, die in Armut leben, um fast 100 Millionen zugenommen hat?[27]

Es zeigt sich deutlich eine Diskrepanz zwischen der proklamierten angeblich gewollten und der tatsächlich geleisteten Hilfe. So bemerkt Datta: „Entwicklungspolitik ist nicht gleich Entwicklungshilfe. Es wird zwar mit Hilfe der Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik betrieben, die zwei Begriffe sind jedoch nicht synonym zu verwenden.“[28]

[...]


[1] Erler (1985)

[2] Der Begriff Entwicklungshilfe wurde seit dem Ende des Kalten Krieges ersetzt durch den Begriff Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Dem überheblichen Duktus des Begriffs „Hilfe“ (vgl. hierzu auch F. Nietzsche: Genealogie der Moral) wollte man entgegenwirken durch die Wahl eines Begriffes, welcher eine Kooperation gleichberechtigter Partner impliziert.

[3] Der Grosse Duden (2000)

[4] Vgl. Pearsonbericht (1963), S. II/6-II/9

[5] Vgl. Messner (2005)

[6] Den Begriff „qualitatives Wachstum“ prägte Willy Brandt in der BRD

[7] Datta (1981), S. 13

[8] Datta (1981), S. 17

[9] Entwicklungsländer sind in dem Fall die nicht nach westeuropäischem Vorbild „entwickelten“, also nicht industrialisierten Ländern

[10] So veranschaulicht Galeano anhand vieler Beispiele, dass die europäische Industrialisierung ohne die Kolonisation des Südamerikans und Süd-Ost.-Asiens nicht möglich gewesen wäre. Galeano (2003), S. 78

[11] Luxemburg (1913)

[12] Krosigk (1971)

[13] Transnational Corporations in World Development: Third Survey (UN 1983); Transnational Corporations in World Develeopment: Trends and Prospects (UN; 1988); World Investment Reports (UN: 1993, 1994, 1997). Zit. n. Klein (2001)

[14] Bedeutende lateinamerikanische Dependenztheoretiker waren u. a. der uruguayische Publizist und Autor Eduardo Galeano, sowie der argentinische Wirtschaftsprofessor und Politiker Raul Prebisch

[15] Vertreter der Französischen Dependenztheorien waren z.B. Pierre Jalée, Paul Baran, Samir Amin e.a.

[16] Galtung (1973), S. 29-104

[17] Rosenstein-Rodau, Notes on the Theory of ´Big Push`, in Ellis/ Wallich (Hgg.): Economic Development in Latin America, London 1961, Zit. n. Datta (1981)

[18] Modell nach Nurske, s. Datta (1981), S. 19

[19] Rostow (1964) Die Phase des Take-off. In: Zapf (Hg.): Theorien des sozialen Wandels, Bonn 1964, Zit. n. Datta (1981)

[20] Vgl. Datta (1981)

[21] Vgl. Ebd., S. 19

[22] Vgl. Eppler, (1971)

[23] Datta (1981), S. 65

[24] Seers (1978)

[25] Vgl. Aachener Stiftung Kathy Beys: http.//www.nachhaltigkeit.info (10.10.05)

[26] UN Zit. n. ded-Brief, Zeitschrift des Deutschen Entwicklungsdienstes, 42. Jahrgang, Heft 2, Juni 2005

[27] Vgl. Stiglitz (2004), S. 20

[28] Datta (1981), S. 41

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Kritisch-reflexive Betrachtung von Entwicklungshilfe am Beispiel von Brigitte Erlers Bericht "Tödliche Hilfe" vor dem Hintergrund von Entwicklungstheorien und Entwicklungszusammenarbeit
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Ethnologisches Institut )
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
31
Katalognummer
V71554
ISBN (eBook)
9783638632140
ISBN (Buch)
9783638848961
Dateigröße
564 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kritisch-reflexive, Betrachtung, Entwicklungshilfe, Beispiel, Brigitte, Erlers, Bericht, Tödliche, Hilfe, Hintergrund, Entwicklungstheorien, Entwicklungszusammenarbeit, Hauptseminar
Arbeit zitieren
Christin Bernhardt (Autor), 2005, Kritisch-reflexive Betrachtung von Entwicklungshilfe am Beispiel von Brigitte Erlers Bericht "Tödliche Hilfe" vor dem Hintergrund von Entwicklungstheorien und Entwicklungszusammenarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/71554

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