Methoden sind Verfahren, die dem Schüler und dem Lehrer ermöglichen sollen, sich mit einer Thematik zu beschäftigen um neue Erkenntnisse, Einsichten und Kompetenzen zu erwerben. Jede Methode hat ihre Stärken und Schwächen. Manch einem liegt eine bestimmte Methode in besonderem Maße, andere können ihr nichts abgewinnen. Da es aber unterschiedliche Arten des Lernens gibt, ist es erforderlich in der Schule verschiedene Methoden zum Einsatz zu bringen.
Inhalt:
Methoden 2
Die Pro-Contra-Debatte 2
Regeln zur Durchführung 2
Die Beteiligten 3
Ablauf einer Debatte 3
Auswertung 4
Lerninhalte der Pro-Contra-Debatte 4
Der Lehrervortrag 4
Kriterien für einen guten Vortrag 5
Wie sollte vorgetragen werden? 5
Der größte Feind des Lehrervortrages 6
Quellennachweis
Inhaltsverzeichnis
Methoden
Die Pro-Contra-Debatte
Regeln zur Durchführung
Die Beteiligten
Ablauf einer Debatte
Auswertung
Lerninhalte der Pro-Contra-Debatte
Der Lehrervortrag
Kriterien für einen guten Vortrag
Wie sollte vorgetragen werden?
Der größte Feind des Lehrervortrages
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, zwei grundlegende Unterrichtsmethoden für den Politikunterricht zu analysieren und deren jeweilige Stärken, Regeln und Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten, um Lehrkräften Orientierung für die Gestaltung kompetenzorientierter Lernprozesse zu bieten.
- Analyse der Pro-Contra-Debatte als formale Methode zur politischen Urteilsbildung
- Regelwerk und Rollenverteilung in der Pro-Contra-Debatte
- Didaktische Funktion und Kriterien eines effektiven Lehrervortrags
- Förderung von Zuhör- und Mitdenkkompetenzen durch Vortragsformen
- Reflexion über die didaktische Einbindung klassischer und moderner Lehrmethoden
Auszug aus dem Buch
Die Pro-Contra-Debatte
„Die Pro-Contra-Debatte ist eine hoch formalisierte, an strengen Regeln orientierte Methode für den Politikunterricht, die vor allem einen Beitrag zur rationalen politischen Urteilsbildung leisten soll.“ Sie ist zeitlich befristet und kann als eine formale zugespitzte Diskussion angesehen werden. In der Methode geht es darum, unterschiedliche Positionen klar herauszuarbeiten, gegensätzliche Meinungen zu äußern, zu vertreten und zu begründen, sie vergleichend gegenüberzustellen und durch eine abschließende Abstimmung eine Entscheidung herbei zu führen. Der Zweck der bei einer Pro-Contra-Debatte verfolgt wird ist der, eine Mehrheit für alternative Vorschläge zu gewinnen. Insofern eignet sich die Methode auch in besonderer Weise für das politische Lernen.
Ihren besonderen Beitrag zur politischen Urteilsbildung leistet sie nicht dadurch, dass es zum Schluß zu einer Abstimmung kommt, sondern durch das Zusammenspiel von Entscheidungen, Begründungen und Analysieren von Argumenten während der Durchführung. Der Sinn der Debatte liegt darin, den Schüler mit möglichst vielen Begründungen vertraut zu machen, mit denen Argumente und Urteile gerechtfertigt werden. Eine Debatte muß mit den Schülern gründlich vorbereitet werden. Denn ohne Hintergrundwissen können die Schüler keine Argumente bilden. Im Hinblick auf die Themenwahl eignen sich solche Simulationen, die auf einen klare ja/nein Position abzielen.
Zusammenfassung der Kapitel
Methoden: Einführung in den allgemeinen Stellenwert von Unterrichtsmethoden als Werkzeuge für Wissenserwerb und Kompetenzentwicklung.
Die Pro-Contra-Debatte: Detaillierte Darstellung der methodischen Grundlagen, der Durchführung, der beteiligten Akteure sowie des Ablaufs und der Auswertung einer Debatte im Unterricht.
Der Lehrervortrag: Erläuterung der Funktionen des Lehrervortrags, der Qualitätskriterien für einen gelungenen Vortrag und der Auseinandersetzung mit der Kritik an dieser Methode.
Schlüsselwörter
Politikunterricht, Unterrichtsmethoden, Pro-Contra-Debatte, politische Urteilsbildung, Lehrervortrag, Argumentation, Didaktik, Moderation, Lernprozess, Handlungsorientierung, Kompetenzerwerb, Unterrichtsplanung, Redetechnik, Partizipation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Vorstellung und Analyse von zwei spezifischen Unterrichtsmethoden, der Pro-Contra-Debatte und dem Lehrervortrag, im Kontext der Politikdidaktik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die rationale politische Urteilsbildung, methodische Regeln für Debatten sowie die didaktische Gestaltung von Vorträgen im schulischen Umfeld.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Lehrkräften die praktischen Anwendungsmöglichkeiten dieser Methoden aufzuzeigen und deren Beitrag zur Kompetenzentwicklung der Schüler zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive und didaktische Aufbereitung, basierend auf Fachliteratur zu Unterrichtsmethoden und politischer Bildung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Pro-Contra-Debatte (Regeln, Ablauf, Auswertung) und die fachliche Auseinandersetzung mit dem Lehrervortrag (Kriterien, Zielsetzung, Kritik).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Politikunterricht, Unterrichtsmethoden, Debatte, Urteilsbildung und didaktische Kunstform charakterisiert.
Warum ist die Vorbereitung der Schüler für eine Pro-Contra-Debatte so entscheidend?
Ohne gründliche inhaltliche Vorbereitung und Hintergrundwissen sind Schüler nicht in der Lage, fundierte Argumente zu bilden oder politische Urteile zu fällen.
Was bezeichnet der Autor als den „größten Feind des Lehrervortrages“?
Der Autor identifiziert das schlechte Gewissen des Lehrers, der den Vortrag fälschlicherweise für rückschrittlich hält, als größte Hürde für eine gelungene Umsetzung.
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- Berit Matthies (Author), 2005, Unterrichtsmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/72647