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Marketingkonzepte für Hochschulen im Bologna-Prozess

Title: Marketingkonzepte für Hochschulen im Bologna-Prozess

Seminar Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Tanja Gesierich (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Werbung ist ubiquitär. Wir können uns ihr nicht wirklich entziehen. Vom linksdrehenden Magermilchjoghurt bis zur politischen Partei versuchen uns Werbestrategen zu beeinflussen, das eine zu kaufen oder jenes zu unterstützen.
Möchte ich beispielsweise einen Joghurt kaufen, kann ich mich zwischen dem probiotischen Allheiljoghurt, dem fettarmen Diätjoghurt und dem no name Joghurt entscheiden. Jeder Joghurthersteller betont seine herausragende Qualität und die jeweiligen besonderen Eigenschaften, die der Joghurt hat. Je nachdem welche Prioritäten ich setze (Gesundheit-Abnehmen-Sparen), werde ich den dementsprechenden Joghurt auswählen.
So läuft das meistens bei allen Dingen ab, die wir kaufen und bei denen wir mehrere Produkte zur Auswahl haben.
Aber wie sieht das bei der Hochschulbildung aus? Kann „Bildung“ als Ware gesehen und kommerzialisiert werden? Gibt es da eine Art Marketing für Bildung und brauchen das Hochschulen überhaupt?
Es gibt zahlreiche Universitäten, aber noch deutlich mehr Studenten, die sich um einen Studienplatz bewerben. Doch welche Bereiche beeinflussen das Verhalten der Studierenden? Selektieren Studenten bei ihrer Auswahl die Hochschulen oder werden einfach willkürlich Bewerbungen losgeschickt? Falls selektiert wird, nach welchen Kriterien suchen die Studenten die jeweilige Hochschule aus?
Wie sieht das umgekehrt bei den Hochschulen aus? Nach welchen Kriterien und Verfahren werden die Studenten ausgesucht? Wie bekommen die Universitäten die besten Studenten, um ihren Ruf zu verbessern? Welche Marketingkonzepte und – strategien haben sie entwickelt, um die passenden Studenten anzuziehen?
Gerade im Zuge der Internationalisierung und angesichts des Schlagwortes „Bologna“, möchte ich mich in dieser Arbeit mit den Auswirkungen des Bologna Prozesses und den daraus resultierenden Marketingkonzepten der Hochschulen der unterschiedlichen Länder, die am Bologna Prozess und dem Wettbewerb um ausländische Studenten beteiligt sind, auseinandersetzen.
Zu aller erst werde ich auf die Ziele und Folgen des Bologna Prozesses eingehen. Anschließend komme ich zum Hauptteil, in dem ich vorerst einen strukturellen Ländervergleich und eine Analyse der Einflussbereiche vornehme. Dies soll als Basis für den letzten Teil, Anforderungen an die Marketingkonzepte, dienen. Hier werde ich daraus verschiedene Möglichkeiten für Marketingstrategien entwickeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZIELE UND FOLGEN DES BOLOGNA PROZESSES

3 ANFORDERUNGEN AN MARKETINGKONZEPTE

3.1 STRUKTURELLER LÄNDERVERGLEICH UND ANALYSE DER EINFLUSSBEREICHE

3.2 ANFORDERUNGEN AN MARKETINGKONZEPTE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf die Hochschullandschaft und leitet daraus notwendige Anforderungen an moderne Marketingkonzepte für Universitäten ab, um im internationalen Wettbewerb um Studierende bestehen zu können.

  • Bologna-Prozess und europäischer Hochschulraum
  • Struktureller Ländervergleich (England, Kanada, Dänemark, Österreich)
  • Einflussfaktoren auf das studentische Studienverhalten
  • Strategisches Marketing und Markenbildung für Hochschulen
  • Public-Private Partnership als Instrument der Hochschulvermarktung

Auszug aus dem Buch

3.1 Struktureller Ländervergleich und Analyse der Einflussbereiche

Mittlerweile haben sich dem Bologna Prozess 45 Mitgliedsstaaten angeschlossen. Ich möchte für meinen strukturellen Ländervergleich nur vier dieser Mitglieder herausnehmen: England, Kanada, Dänemark und Österreich, die vor allem später bei der Analyse der Einflussbereiche zum tragen kommen werden.

In England und Kanada ist das 2-stufige System seit jeher vorhanden und traditionell gewachsen. Dänemark hat dieses System vor 10 Jahren eingeführt und ist somit als stabil anzusehen. Die Niederlande versuchen es seit zwei Jahren und sind deshalb noch im Umbruch. In Österreich wird das 2-stufige System nur sukzessiv eingeführt.

Als grundsätzliche Rahmenbedingung für alle Mitgliedsstaaten gilt das europäische Recht. Die Grundlage des europäischen Rechts ist der EG-Vertrag und das daraus abgeleitete Recht. Hierbei ist im Zusammenhang mit der Hochschulbildung besonderes Augenmerk auf den Artikel 12, das Diskriminierungsverbot, zu richten. Demnach ist die Erhebung von Einschreibungs- und Studiengebühren in Abhängigkeit von der Staatsangehörigkeit unzulässig. D.h. ich kann nicht von Inländern keine Gebühren verlangen und von Ausländern schon, auch Erhebungen von Gebühren in unterschiedlicher Höhe sind unzulässig. Bei Studiengebühren und Fördersystemen zur Finanzierung des Studiums gelten somit für inländischen Studierende und EU Ausländer die gleichen Regeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Ubiquität von Werbung und stellt die Kernfrage, ob Bildung als kommerzialisierbare Ware betrachtet werden kann und welche Rolle Hochschulmarketing bei der Gewinnung von Studierenden spielt.

2 ZIELE UND FOLGEN DES BOLOGNA PROZESSES: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund des Bologna-Prozesses, seine Ziele wie die Förderung von Mobilität und Employabilität sowie die Bedeutung der Schaffung eines vergleichbaren europäischen Hochschulraums.

3 ANFORDERUNGEN AN MARKETINGKONZEPTE: Der Hauptteil analysiert länderübergreifende Strukturen und externe Einflussfaktoren auf das Studienverhalten, um daraus strategische Anforderungen und Instrumente für ein effektives Hochschulmarketing abzuleiten.

Schlüsselwörter

Bologna-Prozess, Hochschulmarketing, Bildungsdienstleister, Studienverhalten, Internationalisierung, Studiengebühren, Markenbildung, Public-Private Partnership, Wettbewerbsfähigkeit, Hochschulmanagement, Studienstruktur, Employabilität, Hochschulzugang, Akkreditierung, Bologna-Erklärung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Hochschulen als Bildungsdienstleister unter den Rahmenbedingungen des Bologna-Prozesses marketingstrategisch agieren können, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Bologna-Prozess, den strukturellen Vergleich verschiedener Länder, die Analyse von Einflussfaktoren auf das studentische Verhalten und Instrumente des strategischen Hochschulmarketings.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, basierend auf den Zielen des Bologna-Prozesses und einer Analyse relevanter Einflussfaktoren, Möglichkeiten für Marketingstrategien und Markenbildung für Hochschulen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine strukturierte deskriptive Analyse sowie einen Ländervergleich (England, Kanada, Dänemark, Österreich), gestützt auf Literatur- und Sekundärdatenanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt ein struktureller Ländervergleich sowie eine detaillierte Untersuchung der Einflussfaktoren wie Studienzugang, Finanzierung und Arbeitsmarktakzeptanz auf das Verhalten der Studierenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bologna-Prozess, Hochschulmarketing, Markenbildung, Public-Private Partnership und die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Universitäten.

Welche Rolle spielt die Marke für eine Universität?

Die Marke dient als Identifikations- und Differenzierungsmerkmal, das dem potenziellen Studierenden Orientierung bietet und das Risiko bei der Studienwahlentscheidung reduziert.

Warum ist Public-Private Partnership relevant?

Es wird als Modell für Synergieeffekte identifiziert, das durch Kooperationen mit der Wirtschaft Know-how-Transfer fördert und das Image sowie die Finanzierungsmöglichkeiten der Hochschule stärkt.

Welche Bedeutung haben Mentoringprogramme laut der Autorin?

Sie werden als essenzielles Dienstleistungsinstrument hervorgehoben, um ausländische Studierende zu integrieren, die Abbruchquoten zu senken und die Identifikation mit der Institution zu fördern.

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Details

Title
Marketingkonzepte für Hochschulen im Bologna-Prozess
College
University of Constance
Grade
2,3
Author
Tanja Gesierich (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V73023
ISBN (eBook)
9783638734387
ISBN (Book)
9783638736695
Language
German
Tags
Marketingkonzepte Hochschulen Bologna-Prozess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Gesierich (Author), 2006, Marketingkonzepte für Hochschulen im Bologna-Prozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73023
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