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Doping im Sport – Kriminalisierung oder Legalisierung von Doping – Motivation zum Doping

Title: Doping im Sport – Kriminalisierung oder Legalisierung von Doping – Motivation zum Doping

Term Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Lutz Mueller (Author)

Sociology - Law and Delinquency
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In der heutigen Zeit ist Leistungssport mit unterschiedlichsten Faktoren verknüpft. Nicht alleine der Sport steht an erster Stelle. Im Hintergrund eines jeden Sportlers oder Vereins sind Netzwerke von unterschiedlichsten Interessen verborgen. Diese Netzwerke beeinflussen die Leistung und den Erfolg maßgeblich. Sie sind es, die sportlichen Erfolg gewährleisten, aber diesen Erfolg auch einfordern.

Dieser fast unausweichlich erscheinende Kreislauf wird anhand bestimmter Einflüsse deutlich. Es gibt derart viele Gesellschaftsgruppen, die sich am Leistungssport indirekt beteiligen. Das allgemeine Interesse, welches dem Sport entgegen gebracht wird, sei es Publikumsmagnet Fußball, sei es der Radsport, sei es Tennis oder andere große Turniere und Wettkämpfe, haben Eigenschaften, die nicht nur Fans anziehen. Die (Sport-)Industrie, die Politik, Wirtschaft im Allgemeinen, Massenmedien und dergleichen mischen auf dem Spielfeld „Sport“ mit. Geld und Bekanntheitsgrad, Einfluss und Macht sind bestimmende Variablen.

In dieser Hausarbeit geht es um die Motivation eines Sportlers, die ihn dazu bewegt, Doping in Betracht zu ziehen und es auch einzusetzen. Unterschiedlichste Risiken verleitet Athleten zur Einnahme von illegalen Substanzen und der Anwendung verbotener Methoden, nur um erfolgreich im weltweiten Sportwettbewerb zu sein. Damit die „Dopingfalle“ näher erläutert werden kann, muss zunächst geklärt werden, was Doping überhaupt bedeutet und wie es sich im heutigen Hochleistungssport niederschlägt. Formen und Methoden des Dopings sollen näher aufgeführt werden, damit ein differenziertes Bild entstehen kann. Die geschichtliche Entwicklung des Dopings sollte dabei auch nicht außer Acht gelassen werden. Des Weiteren muss Wert auf die institutionelle und rechtliche Lage von Dopingprävention und -Intervention gelegt werden, damit Strukturen und Probleme aufgedeckt werden können, um die Frage zu diskutieren, ob Doping in Zukunft kriminalisiert oder doch legalisiert werden sollte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Informationen zu Doping

2.1. Definitionen von Doping

2.2. Geschichte des Dopings

2.3. Dopingmittel:

2.4. Verbotene Methoden:

2.5. Gruppen verbotener Wirkstoffe

3 Motivation

3.1. Motivation zur Einnahme von Dopingmitteln: Biographische Risiken

3.2. Coping durch Doping

3.3. Soziologische Betrachtungsweise

3.4. Handhabung & Prävention von Doping

3.5. Organisationen

4. Fazit: Doping legalisieren oder kriminalisieren?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologischen Hintergründe und Motive für Doping im Leistungssport. Dabei wird analysiert, inwiefern biographische Risiken und strukturelle Zwänge Athleten zum Griff nach illegalen Substanzen bewegen und welche Rolle dabei die Sportverbände sowie die gesellschaftliche Erwartungshaltung spielen.

  • Soziologische Analyse der Doping-Motivation
  • Einfluss von Leistungsdruck und biographischen Risiken
  • Kritische Auseinandersetzung mit Doping-Prävention
  • Rolle von Institutionen wie WADA und NADA
  • Debatte um Kriminalisierung versus Legalisierung von Doping

Auszug aus dem Buch

3.1. Motivation zur Einnahme von Dopingmitteln: Biographische Risiken

Während der Karriere werden Sportler mit möglichen Gründen konfrontiert, warum sie die „Option“ Doping wählen müssen. Anhand der Tabelle sind elementare Bedrohungen zu sehen, die einem Athleten Sorge bereiten.

Jeder Athlet, gleichwohl welche Sportart er betreibt, unterliegt dem Zwang des Gewinnens. Der Sport trennt Gewinner und Verlierer zwangsläufig in zwei Lager. Sport ist „Hierarchisierung“. Bestes Beispiel hierfür ist das Siegertreppchen. Der Erste steht über dem Rest der anderen Sportler. Die Biographien der einzelnen Sportler stehen in wechselseitiger Beziehung – der, der besser ist, gewinnt. Nur Sieger sind etwas „wert“. Von öffentlichem Interesse sind Sieger, keine Verlierer. Deshalb können sportliche Niederlagen den Griff zu Dopingmitteln auslösen. Sportkarrieren werden zusätzlich von der Konkurrenzintensität beeinflusst. Disziplinen können nicht gleich viel und gut betrieben werden. Strukturelle, logistische und traditionelle Faktoren beeinflussen Konkurrenz. Auch die Akzeptanz und Beliebtheit einer Disziplin ist ausschlaggebend. Sobald eine Sportart olympisch anerkannt worden ist, steigt die Konkurrentenzahl maßgeblich, so dass sich der sportliche Wettstreit immer schwieriger gestaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Leistungssport als komplexes System, das durch hohen Erfolgsdruck, mediales Interesse und ökonomische Faktoren geprägt ist, welche den Athleten in den Dopingkreislauf drängen.

2. Informationen zu Doping: Dieses Kapitel definiert Doping anhand offizieller Regelwerke, blickt auf die historische Entwicklung zurück und kategorisiert verschiedene Dopingmittel sowie verbotene Methoden.

3 Motivation: Hier werden die psychosozialen und biographischen Risiken analysiert, die Athleten dazu bewegen, Doping als Coping-Strategie für Leistungsdruck und Zukunftsängste zu wählen.

4. Fazit: Doping legalisieren oder kriminalisieren?: Das Fazit wägt die Argumente ab und plädiert für eine konsequente Kriminalisierung von Doping, gestützt durch bessere Kontrollsysteme und präventive Aufklärungsarbeit.

Schlüsselwörter

Doping, Leistungssport, Sportsoziologie, Biographische Risiken, Coping, Kriminalisierung, WADA, NADA, Prävention, Chancengleichheit, Leistungsdruck, Sportverbände, Athleten, Gesundheit, Dopingmittel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Hintergründe und Ursachen von Doping im Leistungssport unter besonderer Berücksichtigung der Motivation der Athleten.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Doping, den historischen Entwicklungen, den verschiedenen Dopingmethoden sowie den soziologischen Erklärungsmodellen für Dopingverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum Sportler trotz gesundheitlicher Risiken dopen, und die Debatte darüber zu führen, ob eine Legalisierung oder eine stärkere Kriminalisierung der richtige Weg ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer soziologischen Literaturanalyse, insbesondere unter Heranziehung von Theorien über abweichendes Verhalten im Leistungssport.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Fakten zu Dopingmitteln sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Motivation, den Präventionsmöglichkeiten und der Rolle der zuständigen Organisationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Doping, biographische Risiken, Leistungssport, Kriminalisierung und institutionelle Prävention.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Sportverbände?

Der Autor sieht die Verbände in der Pflicht, jedoch kritisiert er, dass sie teils durch inkonsequentes Handeln oder eigene Skandale die Glaubwürdigkeit des Anti-Doping-Kampfes gefährden.

Welchen Stellenwert nimmt die Gesundheit der Sportler ein?

Für den Autor ist der Schutz der Gesundheit das höchste Gut; er lehnt daher eine Legalisierung von Doping entschieden ab, da diese den Zwang zur Selbstgefährdung für den sportlichen Erfolg institutionalisieren würde.

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Details

Title
Doping im Sport – Kriminalisierung oder Legalisierung von Doping – Motivation zum Doping
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Soziologie)
Course
Theorien abweichenden Verhaltens WS 06/07
Grade
2,1
Author
Lutz Mueller (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V73037
ISBN (eBook)
9783638716659
Language
German
Tags
Doping Sport Kriminalisierung Legalisierung Doping Motivation Doping Theorien Verhaltens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lutz Mueller (Author), 2007, Doping im Sport – Kriminalisierung oder Legalisierung von Doping – Motivation zum Doping, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/73037
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