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Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944

Titel: Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944

Seminararbeit , 2003 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Schygulla (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Widerstand im Nationalsozialismus ist ein weitgefächertes Gebiet und gerade die Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 bietet viel Diskussionsmaterial.
Die Arbeit soll einen Überblick über Carl Goerdeler, einen der Hauptakteure dieser Verschwörung, geben. Grundlage hierfür ist die Denkschrift „Das Ziel“, die Carl Friedrich Goerdeler im Jahre 1941 verfasste.
Anfänglich wird sich die Arbeit mit dem Autor und der Quelle beschäftigen. Es folgt eine kurze Biographie Carl Goerdelers, welcher sich eine kurze Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstandes anschließt, dem Carl Goerdeler angehörte.
Die Hauptteil der Arbeit wird die außenpolitischen Ziele und Forderungen Goerdelers beinhalten. Zunächst werde ich in diesem Zusammenhang auf die Kritikpunkte Goerdelers an der NS – Außenpolitik eingehen, um dann Goerdelers elf außenpolitische Forderungen zu erläutern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil A: Allgemeines

1 Einleitung

2 Autor und Quelle

2.1 Die Verfasser Carl Friedrich Goerdeler und Ludwig Beck. Die Gewichtung der beiden Personen in der Gemeinschaftsdenkschrift.

2.2 Die Denkschrift „Das Ziel“ (1941)

Teil B: Charakterisierung Goerdelers und nationalkonservativer Widerstand

3 Carl Friedrich Goerdeler. Eine Kurzbiographie

4 Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstands

Teil C: Das außenpolitischen Ziel

5 Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 – 1944

5.1 Goerdelers Kritik an der Außenpolitik des NS – Regimes

5.2 Goerdelers 11 – Punkte – Programm

5.2.1 Deutsche und der Nationalstaat

5.2.2 Die Rolle Deutschlands in Europa und der Welt

5.2.3 Die Rolle der technischen Entwicklung

5.2.4 Der Koloniefaktor

5.2.5 Freier Güteraustausch

5.2.6 Verständigung mit den Briten und den Vereinigten Staaten

5.2.7 Der ferne Osten

5.2.8 Geschlossene Kolonialreich in Afrika

5.2.9 Internationales Seerecht

5.2.10 Verwaltung der besetzten Gebiete

5.2.11 Die Neuordnung der Stellung der Juden

Teil D: Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers im Zeitraum von 1941 bis 1944, basierend auf der Denkschrift „Das Ziel“. Ziel ist es, Goerdelers politische Visionen, sein Programm zur Neuordnung Europas sowie seinen Platz innerhalb des nationalkonservativen Widerstands kritisch zu beleuchten.

  • Analyse der Rolle Goerdelers und Becks bei der Verfassung der Denkschrift „Das Ziel“
  • Biographische Einordnung von Carl Friedrich Goerdeler
  • Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstandes gegenüber dem NS-Regime
  • Untersuchung von Goerdelers Kritik an der nationalsozialistischen Außenpolitik
  • Detaillierte Erläuterung des 11-Punkte-Programms zur außenpolitischen Neuordnung

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Deutsche und der Nationalstaat

Alle zusammenwohnenden Deutschen gehören in einen Nationalstaat. Es sei keine Schwächung, sondern eine Stärkung der deutsche Geltung, wenn auch außerhalb der Grenzen des deutschen Reichs starke deutsche Teile wohnten. Sie sollen, um das Deutschtum zu erhalten dem fremden Nationalstaat beitreten. Nur so bestehe die Möglichkeit die Erhaltung und Pflege des deutsches Wesens zu sichern. Goerdeler war zwar eine guter Deutscher, aber kein Nationalist. Vorgesehen war kein großdeutsches Reich, wie unter der Hitlerschen Zusammenraffung, sondern eine natürliche Zusammenfassung derer, welche die Sprache sprechen und zwar in einem Rechtsstaat. Auch 1944 wurde an den Gedanken von 1941 festgehalten, obwohl sich die Lage zu Gunsten der Alliierten verändert hatte. 1941, zum Zeitpunkt als diese Denkschrift verfasst worden war, sprach man von einem Europa unter deutscher Führung. Schon 1942 schlägt die Stimmung um und man spricht von einer Gleichberechtigung aller Parteien.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus ein und definiert die Denkschrift „Das Ziel“ als Grundlage der Arbeit.

2 Autor und Quelle: Dieses Kapitel erörtert die Urheberschaft der Denkschrift „Das Ziel“ durch Goerdeler und Beck sowie deren gemeinsame Motivation.

3 Carl Friedrich Goerdeler. Eine Kurzbiographie: Das Kapitel bietet einen Abriss über den Lebensweg, die Herkunft und den Werdegang von Carl Friedrich Goerdeler bis hin zu seinem Engagement im Widerstand.

4 Charakterisierung des nationalkonservativen Widerstands: Hier wird der Konservatismus im historischen Kontext und seine Haltung zum NS-Regime analysiert, wobei das ambivalente Verhältnis zur Macht aufgezeigt wird.

5 Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 – 1944: Dieses Hauptkapitel analysiert Goerdelers Kritik an der NS-Außenpolitik und detailliert sein 11-Punkte-Programm für eine neue europäische Ordnung.

Teil D: Schlusswort: Das Schlusswort fasst Goerdelers Rolle als Schlüsselfigur des Widerstands zusammen und bewertet die utopischen sowie visionären Anteile seines Programms.

Schlüsselwörter

Carl Friedrich Goerdeler, Ludwig Beck, nationalkonservativer Widerstand, Denkschrift Das Ziel, Außenpolitik, Europäischer Staatenbund, Nationalstaat, NS-Regime, Widerstandsbewegung, 20. Juli 1944, Neuordnung, Rechtsstaatlichkeit, Kolonialpolitik, Außenhandel, Diplomatie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den außenpolitischen Zielen und Visionen von Carl Friedrich Goerdeler zwischen 1941 und 1944, die vor allem in seiner Denkschrift „Das Ziel“ niedergelegt sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Rolle Goerdelers im nationalkonservativen Widerstand, die Autorenschaft der Denkschrift „Das Ziel“ sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit seinen außenpolitischen Forderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Goerdelers außenpolitische Vorstellungen zur europäischen Neuordnung zu systematisieren und seine Kritik an der nationalsozialistischen Außenpolitik historisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse von Primärquellen, insbesondere der Denkschrift „Das Ziel“, ergänzt durch eine Auswertung der biographischen und fachwissenschaftlichen Literatur zu Goerdeler.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biographische Einführung, eine Charakterisierung des konservativen Widerstands und die detaillierte Darstellung von Goerdelers 11-Punkte-Programm.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Goerdeler, Widerstand, Außenpolitik, Europäische Union, Konservatismus und Rechtsstaatlichkeit charakterisiert.

Welche Rolle spielte Ludwig Beck bei der Erstellung der Denkschrift?

Beck war neben Goerdeler Mitautor der Denkschrift; er lieferte insbesondere das politisch-philosophische Konzept und den Anstoß zur Verfassung, während Goerdeler die wirtschaftlichen und außenpolitischen Details ausarbeitete.

Wie bewertet der Autor Goerdelers außenpolitische Ideen im Fazit?

Der Autor ordnet Goerdelers Ideen als Mischung aus revolutionären Ansätzen für ein geeintes Europa und utopischen Forderungen ein, stellt jedoch fest, dass einige Punkte (wie die Lösung der Judenfrage) ethisch problematisch und realitätsfern waren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944
Hochschule
Universität Münster  (Historisches Institut für Neuere und Neueste Geschichte)
Veranstaltung
Einführung in die Neuere und Neueste Geschichte: Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Phase des Krieges
Note
2,0
Autor
Daniel Schygulla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V74147
ISBN (eBook)
9783638690133
ISBN (Buch)
9783638694957
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers Einführung Neuere Neueste Geschichte Widerstand Nationalsozialismus Phase Krieges 1941-1944
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Schygulla (Autor:in), 2003, Die außenpolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers 1941 - 1944, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74147
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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