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Nachhaltigkeitsmanagement am Beispiel der Volkswagen AG

Title: Nachhaltigkeitsmanagement am Beispiel der Volkswagen AG

Essay , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elena Rueda (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Feinstaubpartikeln in der Luft verursachen schwerwiegende Atem-, Herz- und Kreislauferkrankungen. So lauten die Ergebnisse einer Vielzahl von Studien, die im Auftrag der EU-Kommission und der Weltgesundheitsorganisation seit Jahren durchgeführt werden.

Mit der Einführung der Richtlinien 91/441/EC u. ff. sorgen EU-Normen seit 1991 für eine Reduzierung der Luftverschmutzung bzw. des Ausstoßes von Dieselrusspartikeln, durch die Vorgabe von Grenzwerten, die in allen Mitgliedsländern einzuhalten sind.

Die seit 1.1.2005 geltenden Grenzwerte der Euro-4-Norm werden in diversen Deutschen Großstätten überschritten. Nach dem heutigen Stand der Technik wäre diese Situation vermeidbar gewesen. Die Deutsche Automobilindustrie zögert jedoch, die verfügbare Technik anzuwenden. Längst geplanten politischen Maßnahmen zur Förderung der Nutzung „sauberer“ Technologien in Deutschland werden in ihrer Einführung gebremst.

Inwiefern der seit 1999 geführten Kampf um die Wahrung interessenpolitischer Handlungsspielräume zwischen Industrie, Politik und Gesellschaft zu einer solchen Verzögerung führte wird in dieser Arbeit eruiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Chronologie des Konflikts

3. Gründe, Anlässe und Attraktivität der Gegnerschaft

3.1. Gründe

3.2. Anlässe

3.3. Attraktivität

4. Organisation der Konfliktparteien

5. Durchsetzungsfähigkeit der Konfliktparteien

6. Alternative Managementhandlungen

6.1. Umwelt- und Nachhaltigkeitsdialog

6.2. Freiwillige Selbstverpflichtung

6.3. Kooperationen in Forschung und Entwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den interessenpolitischen Konflikt zwischen der Automobilindustrie, insbesondere der Volkswagen AG, und verschiedenen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen bezüglich der Einführung von Dieselrußpartikelfiltern zur Einhaltung von EU-Emissionsgrenzwerten.

  • Analyse der Konfliktdynamik zwischen Industrie und Stakeholdern.
  • Untersuchung der Rolle politischer Lobbyarbeit und regulatorischer Rahmenbedingungen.
  • Bewertung von Durchsetzungsstrategien und Verhandlungsmacht der Beteiligten.
  • Diskussion alternativer Managementstrategien im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements.
  • Evaluation der Auswirkungen auf Unternehmensimage und Wettbewerbsposition.

Auszug aus dem Buch

3.1. Gründe

Die Verteilung ökologischer und gesellschaftlicher Risiken war zu dem Zeitpunkt insofern ungerecht als dass, vorhandene Instrumente zur Reduzierung der Luftverschmutzung und somit zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden in der Bevölkerung, zur Gunsten der Industrie nicht im Einsatz waren.

Kurz vor der Geltung der Europäischen Richtlinie, erhofften sich einzelne Automobilherstellern Deutschlands, mit politischem Einfluss eine Veränderung der Rahmenbedingungen des Marktes zu erreichen.

Als die im Jahr 2005 geltenden Grenzwerte für Dieselrussemissionen überschritten wurden, gingen Deutschen Burger gegen den verantwortlichen Landesregierungen juristisch vor. In dieser Handlung sahen die Klagesteller eine Chance, Asymmetrien in der Verhandlungsmacht auszugleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit thematisiert die gesundheitlichen Gefahren durch Feinstaubemissionen des Verkehrs und die Verzögerung politischer Maßnahmen zur Einführung strengerer Abgasnormen durch industriellen Einfluss.

2. Chronologie des Konflikts: Dieses Kapitel zeichnet den zeitlichen Verlauf des Streits um den Partikelfilter nach, beginnend mit der EU-Gesetzgebung 1999 bis hin zur öffentlichen Kritik an der zögerlichen Haltung von Volkswagen.

3. Gründe, Anlässe und Attraktivität der Gegnerschaft: Hier werden die Motive der beteiligten Akteure, die konkreten Konfliktauslöser sowie die Faktoren untersucht, die den Zusammenschluss von Anspruchsgruppen gegen die Automobilindustrie attraktiv machten.

4. Organisation der Konfliktparteien: Das Kapitel beschreibt die strukturellen Rahmenbedingungen der Interessensbündelung auf beiden Seiten des Konflikts.

5. Durchsetzungsfähigkeit der Konfliktparteien: Es wird analysiert, welche Faktoren zur Schwächung der Automobilindustrie und zur Stärkung der kritischen Stakeholder in der Auseinandersetzung beitrugen.

6. Alternative Managementhandlungen: Abschließend werden Strategien wie offener Dialog, freiwillige Selbstverpflichtungen und Kooperationen in Forschung und Entwicklung als Lösungswege für ein nachhaltigeres Unternehmensmanagement aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeitsmanagement, Volkswagen AG, Dieselrußpartikelfilter, Feinstaub, EU-Emissionsgrenzwerte, Lobbyismus, Interessenskonflikte, Stakeholder, Umweltschutz, Automobilindustrie, Unternehmensethik, Partikelminderung, Gesundheitspolitik, Marktrahmenbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Unternehmensinteressen der Automobilindustrie und ökologisch-gesellschaftlichen Forderungen nach einer Reduzierung der Feinstaubbelastung durch Dieselfahrzeuge.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Chronologie politischer und regulatorischer Konflikte, der Analyse von Lobbying-Prozessen sowie den Möglichkeiten eines proaktiven Nachhaltigkeitsmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, warum und wie die Einführung von Partikelfiltern durch die Automobilindustrie verzögert wurde und welche Folgen dieses Verhalten für die Reputation der Unternehmen hatte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer politik- und managementorientierten Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung von Medienberichten, Umweltberichten, parlamentarischen Protokollen und Fachliteratur beruht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Konfliktanalyse, eine Untersuchung der Macht- und Durchsetzungsstrukturen der Akteure sowie eine Bewertung alternativer Managementansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Nachhaltigkeitsmanagement, Feinstaub, Dieselpartikelfilter, Stakeholder-Dialog und Unternehmensreputation.

Welche Rolle spielte die Volkswagen AG spezifisch im Konflikt?

Volkswagen wird im Dokument als der "große Bremser" dargestellt, da das Unternehmen lange Zeit versuchte, den allgemeinen Markttrend zum Partikelfilter zu ignorieren und stattdessen eine interne Strategie der motorischen Partikelvermeidung forcierte.

Welche Bedeutung hat das "GEOpolity Scenario" für die Argumentation?

Es dient als theoretischer Rahmen, um zu verdeutlichen, dass Unternehmen zunehmend durch supranationale Institutionen zu einem nachhaltigeren Wirtschaften innerhalb klarer ökologischer Grenzen gezwungen werden.

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Details

Title
Nachhaltigkeitsmanagement am Beispiel der Volkswagen AG
College
University of Lüneburg
Grade
1,7
Author
Elena Rueda (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V74358
ISBN (eBook)
9783638635059
ISBN (Book)
9783638820271
Language
German
Tags
Nachhaltigkeitsmanagement Beispiel Volkswagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena Rueda (Author), 2005, Nachhaltigkeitsmanagement am Beispiel der Volkswagen AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/74358
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