Der Cluster als Garant regionalwirtschaftlichen Erfolgs?

Die praktische Umsetzung des Clusterkonzepts am Beispiel des „dortmund-project“


Diplomarbeit, 2006

122 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Zentrale Fragestellung
1.2. Abgrenzung der Mikrosystembranche
1.3. Stand der Forschung
1.4. Aufbau der Arbeit

2. Die räumlichen Verteilungsmuster der Wirtschaft
2.1. Zum Begriff der Standortfaktoren
2.2. Abgrenzung der neuen Konzepte der Wirtschaftsgeographie
2.2.1. Vom Fordismus zum Postfordismus
2.2.2. Konzept der „innovativen Milieus“
2.2.3. Konzept der Industriedistrikte
2.2.4. Das Konzept der Produktionscluster
2.3. Das Clusterkonzept als Forschungsgegenstand

3. Porters Konzept kompetitiver Cluster
3.1. Entwicklung des Konzepts
3.1.1. Wettbewerb und Globalisierung
3.1.2. Theoretische Grundlage und Schwächen bisheriger Theorien
3.1.3. Anforderungen an eine neue Theorie
3.1.4. Von der internationalen auf die nationale Ebene
3.2. Das System der Bestimmungsfaktoren – Porters „Diamant“
3.2.1. Grundlage des Systems
3.2.2. Die Faktorbedingungen
3.2.3. Nachfragebedingungen
3.2.4. Verwandte und unterstützende Branchen
3.2.5. Unternehmensstrategie, Struktur und Wettbewerb
3.2.6. Anforderungen an die Unternehmer
3.2.7. Die Rolle des Staates
3.3. Folgerungen Porters – Die Clusterbildung
3.3.1. Die Bedeutung geographischer Konzentration
3.3.2. Clusterbildung wettbewerbsfähiger Branchen
3.3.3. Entwicklung und Niedergang von Clustern

4. Kritische Betrachtung des Clusterkonzepts
4.1. Theoretische Schwächen des Clusterkonzepts
4.1.1. Definition und Interpretation
4.1.2. Problematik der Abgrenzung von Clustern
4.1.3. Klassifikation der Cluster
4.2. Methodische Schwächen
4.3. Problematik der Umsetzbarkeit
4.3.1. Zur Übertragbarkeit regionalwirtschaftlichen Erfolgs
4.3.2. Die Rolle politischer Akteure und öffentlicher Institutionen
4.3.3. Negative Auswirkungen der Cluster
4.4. Weiterentwicklung des Clusteransatzes

5. Das Fallbeispiel „dortmund-project“
5.1. Überblick der jüngeren Entwicklung Dortmunds
5.2. Regionalentwicklungsstrategie und Clusterbildung
5.3. Entwicklungsstrategie für den Standort Dortmund
5.4. Das „dortmund-project“
5.4.1. Entstehung des dortmund-project
5.4.2. Organisation des dortmund-project
5.4.3. Aufgaben des dortmund-project
5.4.4. Stand zur „Halbzeit 2005“
5.5. Der MST-Cluster im dortmund-project
5.5.1. Begründung der Auswahl der MST-Branche
5.5.2. Rahmenbedingungen für MST-Unternehmen
5.5.3. Entwicklung der MST-Branche in Dortmund

6. Datenerhebung
6.1. Wahl der geeigneten Methodik
6.2. Methodik des qualitativen Interviews
6.3. Anwendung der Methodik im vorliegenden Fall
6.3.1. Auswahl der Interviewpartner
6.3.2. Die Erstellung der Leitfäden und Durchführung der Interviews
6.3.3. Kritische Bewertung der methodischen Vorgehensweise

7. Auswertung der Interviews
7.1. Analyse der Bestimmungsfaktoren
7.1.1. Bewertung der „Faktorbedingungen“
7.1.2. Bewertung des Faktors „Nachfragebedingungen“
7.1.3. Bewertung des Faktors „verwandte und komplementäre Unterneh-men“
7.1.4. Bewertung des Faktors „Unternehmensstrategie und Wettbewerb“
7.2. Zur Bedeutung der Dortmunder „Institutionen“
7.2.1. Dimension „Standortmarketing und –förderung“
7.2.2. Dimension „Unternehmens- und Gründungsförderung“
7.2.3. Dimension „Networking und Kontaktvermittlung“
7.2.4. Dimension „FuE und Wissenstransfer“
7.2.5. Dimension „Fördergeld- und Kapitalakquirierung“
7.3. Bewertung der Dortmunder Situation
7.3.1. Bewertung des dortmund-project und der Clusterpolitik der Stadt
7.3.2. Bewertung des MST-Clusters im speziellen
7.3.3. Bewertung des Risikos hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen

8. Fazit

Quellen
Monographien und Aufsätze
Vorträge
Pressemitteilung und Infomaterialien
Websites

Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen

Abb. 1: Die fünf Wettbewerbskräfte

Abb. 2: Die Bestimmungsfaktoren des nationalen Wettbewerbs

Abb. 3: Netzwerk der Akteure in Dortmund

Tab. 1: Liste der befragten Unternehmen

Tab. 2: Bedeutung der Inst. für „Standortmarketing und –förderung“

Tab. 3: Bedeutung der Inst. für „Unternehmens- und Gründungsförderung“

Tab. 4: Bedeutung der Inst. für „Networking und Kontaktvermittlung“

Tab. 5: Bedeutung der Inst. für „FuE und Wissenstransfer“

Tab. 6: Bedeutung der Inst. für „Fördergeld- und Kapitalakquirierung“

1. Einleitung

Durch die in den letzten Jahren beobachtbare Verlagerung von Produktionsstätten zu Standorten mit günstigeren Produktionsbedingungen, sowie dem Wegfall vieler Arbeitsplätze in ‚traditionellen’ Branchen, wie der Montanindustrie, bewegen An-sätze zur Förderung der regionalen Wirtschaft und zur Schaffung neuer Arbeits-plätze die öffentliche Diskussion. Dabei ist eine Vielzahl von theoretischen Kon-zepten zur Erklärung der endogenen Regionalentwicklung entstanden, deren Fra-ge nach den Ursachen auch stets eine solche nach den Ursachen räumlicher Bal-lung ökonomischer Aktivitäten ist.[1] Allen diesen Konzepten ist außerdem gemein, dass sie zunehmend den endogenen Faktoren einen größeren Einfluss beimes-sen, als regionsexogenen Determinanten.[2] Weiter werden zwischenbetriebliche Kooperationen, kollektives Lernen, Synergieeffekte, sowie eine wachsende Zahl an Neologismen wie ‚Spillover-Effekte’ oder ‚Networking’ zur erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung von Regionen und ihren Branchen benannt. Da jedoch die wirtschaftlichen Akteure maßgeblich an der Umsetzung und dem Erfolg der theoretischen Konzepte beteiligt sind,[3] bleibt die Frage, ob in der Praxis diese Konzepte verstanden und umgesetzt werden können. Die Fülle an Konzepten und Interpretationen führt schon unter Wirtschafts- und Regionalwissenschaftlern zu Diskussionen und Verwirrung:

„Given the wide differentiation in scientific backgrounds, logics and languages of the participants it is not surprising if the result of that debate was, […] strikingly inconclu-sive – the different arguments being often added and juxtaposed, never really confu-ted; …”[4]

Hinsichtlich dieser Problematik bleibt die reale Entwicklung oftmals hinter den er-hofften Effekten zurück. Hierbei spielen neben den endogenen Faktoren durchaus auch exogene Einflüsse eine Rolle. Globalisierungstendenzen, die Eröffnung neu-er Märkte, sowie Privatisierung und Deregulierung von Branchen und Märkten sei-en als Beispiele regionsexogener Einflussnahme genannt.[5] Die Entwicklung einer Region ist demnach stark abhängig von den in ihr verfügbaren Ressourcen und Potentialen, muss jedoch auch stets im Kontext der nationalen und globalen Wirtschaft betrachtet werden.[6]

Während einige der Konzepte traditionelle und überwiegend handwerkliche geprä-gte Branchen zur Grundlage haben, ist im Zusammenhang mit regionalwirtschaft-lichen Entwicklungsmaßnahmen eine Fokussierung der politischen Akteure auf so genannte FuE-intensive[7] Wirtschaftszweige – im Folgenden auch als High-Tech bezeichnet – erkennbar.[8] Unter High-Tech-Branchen sollen hier solche verstan-den werden, deren Produkte und Dienstleistungen neue und innovative Verfahren und Technologien entwickeln und/oder nutzen.[9] Sternberg unterscheidet des Wei-teren die Hochtechnologiebranchen in solche der „höherwertigen Technik“ und der „Spitzentechnik“, differenziert anhand des Umsatzanteils an Forschung und Entwicklung.[10] Gerade letztere ist aufgrund ihres hohen innovativen Potentials auch im Fokus nationaler Förderungen, wie beispielsweise durch das Bundesministe-rium für Bildung und Forschung (BMBF). Bio- und Nanotechnologie sind dabei die bekanntesten Forschungsfelder, die auch die höchste Förderung erhalten. Andere Technologien – wie beispielsweise die Plasma- oder Mikrotechnologie – mit ver-gleichbar großem Potential, werden dagegen mit vergleichsweise geringen För-dermitteln berücksichtigt.[11] Das Image einer Spitzentechnologie ist demnach ebenso entscheidend für die Förderung, wie der erhoffte volkswirtschaftliche Nutzen:

„Wer kein Image hat, bekommt auch kein Geld. […] Kein Image zu haben, ist ein Imageproblem.“[12]

Aus den oben genannten Gründen wurde Dortmund, mit dessen jüngerer Entwick-lung und dem massiven Arbeitsplatzverlust durch den Wegfall Standort prägender Branchen, als empirisches Untersuchungsobjekt ausgewählt (Kap. 5.1). Weiter wurde für die Untersuchung des „dortmund-project“ die Mikrosystemtechnikbran-che ausgewählt, mit dessen im bundesweiten Durchschnitt starken Unterneh-menskonzentration in Dortmund (vgl. Kap. 5.5).

Einen weiteren Aspekt der Betrachtung von regionalökonomischen Aktivitäten bilden so genannte KMUs (klein und mittelständische Unternehmen). Sie werden als eher in der Lage angesehen, innovative Technologien und Ideen ein- und um-zusetzen. Wachstumsraten für Umsatz und Beschäftigung sind aufgrund der ge-ringen Unternehmensgröße höher, sowie ihre Bedeutung für regionale und natio-nale Beschäftigung. Hinzukommt, dass sie eher geneigt sind, Kooperationen ein-zugehen, und dadurch Synergieeffekte zu erzeugen. Die höhere Spezialisierung auf Nischen bestimmter Branchen, sowie die überproportional hohe Einstellung von gut ausgebildeten Fachkräften und Forschern steigern zudem ihre Bedeutung bei der Entwicklung von Produktneuerungen und Innovationen.[13]

Auch hier war die Branchenstruktur der Mikrosystemtechnik allgemein und am Standort Dortmund speziell ausschlaggebend für die Auswahl des Untersuchungs-gebiets.

Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst eine differenzierte Darstellung des Cluster-konzepts erfolgen. Daran anschließend wird die Umsetzung des theoretischen Konzepts der Produktionscluster untersucht, am Beispiel des „Mikrosystemtech-nikclusters“ in Dortmund. Dabei soll geprüft werden, inwieweit das Konzept als Garant für Wachstum und Erfolg von Branchen einer Region angesehen werden kann.

Ebenso im Zentrum des Forschungsinteresses steht die Frage, ob bei der Planung und Förderung der Clusterbildung das theoretische Konzept eine Rolle spielt und ob es sich bei dem proklamierten MST-Clustern auch um einen solchen handelt.

1.1. Zentrale Fragestellung

Der weltwirtschaftliche Wandel der 1970er und 1980er Jahre, auf den im Kapitel 2.2 noch eingegangen wird, ließ zunehmend bis dahin erfolgreiche, herkömmliche Produktionsarten und -stätten veraltet und unproduktiv erscheinen. Andererseits entwickelten sich einige Regionen mit überdurchschnittlichem Erfolg und sind heu-te allseits bekannt, als „Silicon Valley“ in Kalifornien oder Boston’s „Route 128“.

Inspiriert durch diese Erfolgsgeschichten einzelner Regionen und durch seine Tä-tigkeit an der Harvard Business School entwickelte Michael E. Porter Anfang der 1990er Jahre das mittlerweile weltweit bekannte Konzept der Produktionscluster. Seitdem ist das Konzept in einer Vielzahl von Ansätzen und Rahmenrichtlinien für regionale Wirtschaftsentwicklungen weiterentwickelt und implementiert worden, mit unterschiedlichen langfristigen Ergebnissen.[14] Zudem wird das Konzept – wie andere Ansätze der Wirtschaftsgeographie auch - hinsichtlich der Möglichkeit der Umsetzung und der erhofften und befürchteten Auswirkungen auf die Regionen heftig diskutiert. Die Vielzahl von Konzepten und Begrifflichkeiten hat außerdem zunehmend zu Verwechslung und Verwirrung unter den Akteuren und Wissen-schaftlern geführt und erschwert die Erstellung und Umsetzung nachhaltiger und erfolgreicher Regionalentwicklungsstrategien.[15] Von Politikern und Beratungsge-sellschaften wird jedoch bereitwillig auf das Konzept zurückgegriffen, aufgrund seiner scheinbar direkten Umsetzbarkeit und des mit dem Konzept verbundenen positiven Image.[16]

Aus diesen Überlegungen heraus ergeben sich zwei Hypothesen, die im Laufe der Arbeit mit Hilfe von Literatur weiter ausdifferenziert und anschließend empirisch durch Unternehmensbefragungen überprüft werden:

Der Cluster, als Konzept, ist kein Garant für regionalwirtschaftlichen Erfolg.

Der Clusterbegriff wird meist als „Label“ verwandt, ohne konkreten Bezug zur Theorie.

1.2. Abgrenzung der Mikrosystembranche

Da im weiteren Verlauf der Arbeit die Mikrosystembranche untersucht wird, soll an dieser Stelle ein Überblick über diese Spitzentechnologie gegeben werden.

Eine allgemein gültige Abgrenzung der Mikrosystemtechnikbranche gibt es nach dem derzeitigen Stand der Forschung ebenso wenig, wie eine eindeutige Defini-tion des Begriffs Mikrosystemtechnik (MST).[17] Des Weiteren wird mitunter auch der Begriff der Mikrostrukturtechnik verwendet, beispielsweise bei Kleinstformen wie Mikrodüsen oder –kanälen, deren Größe oftmals nur wenige Mikrometer be-tragen und besonders in der Mikrofluidik Verwendung finden.[18]

Das Prinzip wurde Mitte der 1980er aus der Mikroelektronik heraus entwickelt und basiert auf der Idee, konventionelle Systeme derart zu miniaturisieren, dass leis-tungsfähige (Mikro-)Systeme entstehen, die im Gegensatz zu ihren „großen Vor-bildern“ viele Aufgaben technisch besser, effizienter und preiswerter erfüllen.[19] Zentrales Merkmal ist der systemische und integrierende Charakter. Verschieden-ste Komponenten und Technologien werden zu intelligenten Systemen zusam-mengefasst, die nicht nur messen, sondern auch bewerten und gegebenenfalls gezielte Aktionen auslösen.[20] Sie zeichnen sich weiter durch besonders raum- und gewichtsparende Eigenschaften aus und sind mobil und flexibel einsetzbar. Einge-setzt wird die Mikrostrukturtechnik vermehrt in der Informations- und Kommunika-tionstechnologie, im Bereich der Chemie und Pharmazie, im Maschinen- und Au-tomobilbau, sowie der Energie-, Umwelt- und Medizintechnik.

Die Integration verschiedener Basiswissenschaften wie Mechanik, Optik, Fluidik oder Akustik und die fachübergreifende Grundlagenforschung in Physik, Chemie, Biologie oder verschiedenen Ingenieurwissenschaften machen die Mikrosystem-technik zu einer Querschnittstechnologie, mit einem hohen Innovationspotential für bestehende Anwendungen. Dadurch könnten veraltete Produkte oder Fertigungs-verfahren modernisiert und traditionelle Industrien am Standort Deutschland für die Zukunft wettbewerbsfähig gemacht werden.[21] Die Verknüpfung von neuen und alt bewährten Wissensbeständen macht die Mikrosystemtechnik zu einer so ge-nannten Kombitechnologie.[22]

Im öffentlichen Diskurs wird der Mikrosystemtechnik auch der Status einer Schlüs-seltechnologie zugewiesen, da sie:

„…über die skalenvertikale (nano – mikro – makro) und die technologieübergrei-fende Systemintegration, Anwendungsmöglichkeiten für neue Technologien und Materialien erschließt“.[23]

Dies gilt insbesondere für die Nanotechnologie, da diese oftmals ohne Mikrosys-temtechnik nicht zugänglich und nutzbar ist.[24] Auch die Anwendungskontexte ent-ziehen sich einem abgegrenzten Branchenfokus, so dass zur potentiellen Erschlie-ßung zusätzlicher Anwendungsmöglichkeiten von MST-Entwicklungen zugleich ein erhöhter Kommunikations- und Transferbedarf erforderlich ist.[25]

Die MST-Branche wird im Allgemeinen den unternehmensorientierten Dienstleis-tungen zugerechnet, aufgrund ihrer Ingenieurdienstleistungen. Dies ist jedoch nicht unproblematisch, da die Unternehmen oftmals auch einen industriell produ-zierenden Charakter aufweisen.[26] Aufgrund von Spezialisierungen im Fertigungs-bereich, oder um bestehende Leerkapazitäten auszunutzen, bieten einige Unter-nehmen sich (auch) als „Foundries“[27] an, was wiederum den so genannten „fab-less companies“[28] entgegen kommt, die sich rein mit Design und Entwicklung be-schäfigen, um kundenorientierte Systementwicklung zu betreiben.[29] Jonas typisiert anhand von Unternehmensalter und Beschäftigtenzahl drei Arten der Unterneh-mung in der MST-Branche:[30]

- Typ I: Newcomer Unternehmen
- Typ II: F&E-orientierte Unternehmen
- Typ III: Produktions- und F&E-orientierte Unternehmen

Unter Typ I werden Spin-Offs, Start-Ups und andere Kleinstunternehmen gefasst, die sich oftmals noch in der Entwicklungsphase befinden. Typ II beinhaltet oben genannte „fabless Companies“ bzw. Unternehmen mit abgeschlossenem „Proto-typing“ kurz vor der eigenen Serienfertigung. Unternehmen des Typ III sind bereits ‚etabliert’, d.h. sie erstellen ihre Produkte überwiegend in eigener Herstellung, wie-sen eine höhere Anzahl an Beschäftigten auf und betätigen sich neben eigenen Entwicklungen zum Teil auch als „Foundries“.

Art und Qualität der Dienstleistung nach, handelt es sich bei der Mikrosystem-technik weitergehend um so genannte „hochrangige“ Dienstleistungen im High-Tech-Bereich. Diese können anhand von fünf Kriterien nach Bördlein wie folgt bestimmt werden:[31]

- Funktion: Steuerung, Lenkung, Entscheidungsfindung
- Tätigkeit: Informationsverarbeitung, Angebot immaterieller
Güter
- Inputstruktur: hoher Anteil qualifizierter Beschäftigter
- Nachfragestruktur: überwiegend unternehmensorientiert
- Reichweite: national bis international

Die MST-Branche weist zumindest die letztgenannten drei Kriterien auf, und kann zugleich auch als „hochwertige“ Dienstleistung bezeichnet werden, für die der Ein-satz von spezialisiertem Know-how charakteristisch ist.[32]

Die Bundesregierung hat bereits Anfang der 1990er die innovations- und beschäf-tigungspolitische Bedeutung der Mikrosystemtechnik erkannt und versucht diese im Rahmenprogramm des BMBF mit Förderkonzepten, wie ‚Mikrosystemtechnik 2000+’, zu stärken. Im Fokus stehen dabei vor allem die Schaffung und Verbes-serung der Rahmenbedingungen für MST-Unternehmen (s. Kap. 5.5.2), sowie die schnellere Umsetzung von Produktinnovationen („time-to-market“). Ebenso wur-den entsprechende Ausbildungskapazitäten gefördert und das Berufsbild des Mi-krotechnologen entwickelt. Nach Angaben des BMBF liegt der Schwerpunkt der Programme dabei auf Verbundprojekten zwischen Industrie und Forschung.[33]

Laut Studien in Zusammenarbeit mit Prognos waren diese Fördermaßnahmen erfolgreich: sie stärkten Deutschlands internationale Stellung und förderten zwischenbetriebliche Kooperationen.[34] Bemerkenswert ist zudem die hohe Beteili-gung von KMUs, die mit der Mikrosystemtechnik „einen zukunftsweisenden Tech-nologiebereich“ erschlossen haben.[35] Prognos und BMBF kommen jedoch nach wie vor auch zu dem Schluss, dass noch zahlreiche Innovations- und Diffusions-hemmnisse existieren, die ein staatliches Handeln erforderlich machen.[36]

1.3. Stand der Forschung

Die Popularität des Clusterkonzepts zeigt sich in der immer größer werdenden Menge an Beiträgen und Fallstudien zu Regionen fast jeden Landes. Porters Rahmenkonzept wurde in vielfältiger Art von Autoren adaptiert und weiterentwik-kelt, unter anderem von Enright, Feser und Maskell.[37] Dem entgegen steht jedoch auch konzeptionelle und methodische Kritik, wie sie in besonders deutlicher Form durch Martin/Sunley formuliert wird.[38]

Obwohl Clusterbildung nicht auf High-Tech-Industrien beschränkt ist, wird diesen Branchen aufgrund des Forschungs- und Entwicklungsbedarfs und im Vergleich höheren Innovationsdrucks größere Aufmerksamkeit gewidmet.[39] Im Gegensatz zu den vielen Fallstudien in den Bereichen der Halbleitertechnologie und Mikro-elektronik, sind in der noch jungen Mikrosystemtechnikbranche bislang nur wenige Untersuchungen vorgenommen worden, welche die räumlichen Strukturen und die dahinter liegenden Motive einer solchen Querschnittstechnologie analysieren. Her-vorzuheben sind im deutschsprachigen Raum hierbei die Studien von Jonas et al und Rehfeld, die sich zudem auf den Strukturwandel in NRW beziehen.[40] Jedoch wird im Zusammenhang mit der Nanotechnologie, die ebenfalls einen ausgepräg-ten Querschnittsbezug aufweist, dieser Branche verstärkt Aufmerksamkeit gewid-met.[41] Die starke Verschränkung verschiedener Branchen und Wissenschaften in diesen Querschnittstechnologien, sowie ein unschätzbar breites Anwendungsfeld beider Technologien, lassen Cluster als plausible räumliche Organisationsform er-scheinen, um diesen Anforderungen und Möglichkeiten gerecht zu werden.

1.4. Aufbau der Arbeit

Kapitel 2 dieser Arbeit soll zunächst die räumlichen Verteilungsmuster der Wirt-schaft im Rahmen aktuell diskutierter Ansätze der regionalen Entwicklungstheorie erklären. Hierzu werden vorgreifend, zusätzlich zum Clusterkonzept, zwei weitere Ansätze vorgestellt und auf ihre Verwendbarkeit in Initiativen zur Förderung der re-gionalen Wirtschaft und Beschäftigung überprüft.

In Kapitel 3 wird dann zunächst die Entwicklung und Intention des Konzepts natio-naler Wettbewerbsvorteile nach Michael E. Porter thematisiert. Anschließend wer-den die konstituierenden Komponenten und die Rolle der Akteure näher erläutert, sowie der Prozess der Clusterbildung und -entwicklung beschrieben, um im wei-teren Verlauf der Arbeit die Ergebnisse der eigenen empirischen Untersuchung diesen gegenüberzustellen.

Darauf folgend gibt Kapitel 4 einen Überblick über die Kritikpunkte des Konzepts und über mögliche Risiken bei der Umsetzung.

Den empirischen Teil einleitend, beschreibt Kapitel 5 zunächst die für den weite-ren Verlauf der Arbeit wichtige Entwicklung Dortmunds. Weiter wird die Ent-stehung und Tätigkeit des „dortmund-project“ beschrieben und der MST-Cluster vorgestellt.

Kapitel 6 erläutert die methodische Vorgehensweise in dieser Arbeit und begrün-det die Wahl des Forschungsdesigns. In Kapitel 7 werden dann die erhobenen Daten ausgewertet und in Bezug zu den zentralen Fragestellungen diskutiert.

Abschließend fasst Kapitel 8 die Hypothesen und die Ergebnisse aus Theorie und Empirie zusammen.

2. Die räumlichen Verteilungsmuster der Wirtschaft

2.1. Zum Begriff der Standortfaktoren

Standortentscheidungen gehören trotz Globalisierung, die viele Faktoren ubiquitär erscheinen lässt, zu den konstitutiven Entscheidungen in einem Unternehmen.[42] Standorte werden je nach unternehmerischer Ausrichtung auf verschiedenen Maßstabsebenen gesucht, wobei die Gewinnmaximierung, als langfristiges Ziel ei-ner jeden Unternehmung von zentraler Bedeutung ist.[43]

Alfred Weber definierte 1909 in seinem Werk „Über den Standort von Industrien“, dass ein Standortfaktor

„… ein seiner Art nach scharf abgegrenzter Vorteil [ist], der für eine wirtschaftliche Tätigkeit dann eintritt, wenn sie sich an einem bestimmten Ort oder generell an Plätzen bestimmter Art vollzieht.“[44]

Gemäß diesen Bedingungen – Gewinnmaximierung und lokaler Vorteil – müssten sich Unternehmen dementsprechend an Orten niederlassen, an denen die für sie wichtigsten Standortfaktoren am besten bewertet werden. Eine eindeutige Ent-scheidung wird jedoch dahingehend erschwert, dass die Vielzahl zu berücksichti-gender Faktoren, sowie deren Veränderlichkeit kaum in ein Bewertungssystem eingebracht werden können, sodass Standortentscheidungen letztendlich nie als langfristig richtig und nachhaltig gewertet werden können.[45]

Zudem sind Unternehmen durch neue Transport-, Informations- und Kommunika-tionstechnologien, Abnahme des Materialgewichts, Miniaturisierung, sowie eine Reihe anderer Entwicklungen zunehmend von bestimmten Standorten unabhängig geworden. Diese, auch als ‚footloose-Unternehmen’ bezeichnet, sind bei sinken-den Transferkosten dazu in der Lage, die Wertschöpfungskette aufzubrechen und so zu organisieren, dass regionale Vorteile bestmöglich genutzt werden.[46]

Die im Folgenden von mir untersuchten Unternehmen der MST-Branche sind nicht an das Vorkommen natürlicher Ressourcen gebunden, sodass die in klassischen Theorien im Vordergrund stehenden Kosten der Materialbeschaffung und Faktor-kosten eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die Kosten der Produktion im engeren und weiteren Sinne, spielen insofern eine Rolle, als dass die Unterneh-men einer hochqualitativen, technologischen Infrastruktur bedürfen, sowie des Zugangs zu spezialisiertem Fachwissen. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass im Unterschied zum Informationstransfer der Wissenstransfer entfernungsabhän-gig bleibt.[47] Demnach ist entscheidender, wo und wie effektiv die Faktoren einge-setzt werden, als die Verfügbarkeit der Faktoren selbst.[48]

Allgemein wählen höherwertige Dienstleistungsunternehmen – zu denen die MST-Branche zählt (s. Kap. 1.2) – Städte oder Zentren als Standorte, die eine gute großräumige Verkehrs- und Kommunikationsanbindung aufweisen, in denen qualifiziertes Personal verfügbar ist und in denen sich Entscheidungsebenen der Nachfrager konzentrieren.[49] Neben diesen „harten“ Standortfaktoren haben auch zunehmend „weiche“ Faktoren Einfluss. Zu diesen zählen das Wirtschaftsklima, das Image und die Lebensqualität des Umfeldes.[50] Diese Faktoren wirken sich wiederum auf das Image des Unternehmens aus, sowie auf die Verfügbarkeit drin-gend benötigten hochqualifizierten Personals. Die lokale Standortentscheidung, in-nerhalb einer Stadtregion, wird von der Verfügbarkeit von Flächen und deren Mietpreis, sowie etwaiger Imagefaktoren beeinflusst.[51]

Aufgrund kürzerer Produktlebenszyklen und technologisch höherwertiger Produkte steigt der Bedarf an hochwertigen, bzw. hochrangigen Unternehmensdienstleis-tungen, zur Innovation von Produkten und Verfahren. Sie gelten als entscheidende Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Sta-aten[52] und spielen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung „innovativer Netz-werke“, von Industriedistrikten oder leistungsfähiger Produktionscluster.[53]

2.2. Abgrenzung der neuen Konzepte der Wirtschaftsgeographie

Mitte der 1980er Jahre kam es zu einem Umbruch der bis dahin überschaubaren Zahl an Theorien und Konzepten regionalwirtschaftlicher Entwicklung. Waren diese bis dato im Wesentlichen dominiert durch neoklassische und polarisations-theoretische Ansätze, entwickelte sich eine Vielzahl neuer oder modifizierter Konzepte. Anlass dieser Entwicklung waren grundsätzliche Veränderungen in einzel- und gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen, hauptsächlich der Wandel von fordistischer zu postfordistischer Produktionsweise.[54]

2.2.1. Vom Fordismus zum Postfordismus

Vom Fordismus zum Postfordismus beschreibt den Anfang der 1970er Jahre be-gonnenen Strukturwandel der Wirtschaft von der ersten zur zweiten industriellen Arbeitsteilung.[55]

Die erste industrielle Arbeitsteilung vollzog sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts und beschreibt die Entwicklung hin zu industrieller Massenfertigung, wie sie zum Beispiel von Henry Ford – deshalb auch Fordismus – in der Automo-bilindustrie entwickelt wurde.[56] Charakteristisch für diese Wirtschaftsform, ist die Fertigung gleichartiger Produkte, in großen Mengen durch zunehmende Mechani-sierung des Produktionsprozesses; beispielsweise der Fließbandtechnik in der Automobilindustrie. Dadurch können die Fixkosten der Produktion einer größeren Stückzahl an Produkten angerechnet werden, was zu niedrigeren Stückkosten führt und allgemein auch als „economies of scale“ bezeichnet wird.[57] Gleichzeitig werden die Arbeitsschritte zunehmend aufgeteilt (Taylorismus), wodurch es zu einer Spezialisierung der Tätigkeiten in gleichförmigen Arbeitsschritten kommt mit geringer individueller Verantwortlichkeit.[58] Dies erlaubt den Einsatz gering qualifi-zierten Personals, was ebenfalls zur Kostenreduktion beiträgt. Weitere Merkmale fordistischer Produktion sind große Lagerbestände, eine stark vertikal gegliederte Organisationsstruktur, sowie Massenkonsum und –nachfrage.[59]

[...]


[1] Für eine Übersicht s. Sternberg (2001), S. 161

[2] Sternberg (2003), S. 4; Sternberg (2001), S. 162

[3] vgl. Fromhold-Eisebith (1999); Shotton (1998)

[4] Camagni (2002), S. 2398

[5] Sassen (2001), S. 78

[6] vgl. Amin/Robins (1991)

[7] FuE steht für F orschung u nd E ntwicklung

[8] Sternberg (1996), S. 133

[9] vgl. Keeble/Wilkinson (2000), S. 3

[10] Sternberg (1996), S. 134

[11] Die Nanotechnologie wird jährlich mit ca. 290 Mio. Euro, die Biotechnologie im Zeitraum 2001 – 2005 mit ca. 800 Mio. Euro Fördermittel bezuschusst. Die Plasmatechnologie wurde hingegen mit 7 Mio. Euro berück-sichtigt, während die Mikrosystemtechnik im Zeitraum 1990 – 2004 ca. 540 Mio. Euro erhielt. [vgl. brand eins (2005), S. 46; BMBF (2004), S. 18f]

[12] brand eins (2005), S. 46

[13] Keeble/Wilkinson (2000), S. 6

[14] OECD (2001); OECD (1999); Keeble/Wilkinson (2000); Lundequist/Power (2001); Clancy et al (1999)

[15] Camagni (2002), S. 2398; vgl. Martin/Sunley (2003)

[16] vgl. Martin/Sunley (2003), S. 29

[17] In angloamerikanischer Literatur wird die Abkürzung MEMS für M icro e lectro- M echanical- S ystems ver-wendet

[18] Im Folgenden wird der Begriff ‚Mikrostrukturtechnik’ synonym zum Begriff ‚Mikrosystemtechnik’ ver-wendet.

[19] BMBF (2004), S. 9

[20] Als Beispiel wird in der Literatur oftmals auf die Vielzahl der Systeme im Automobil hingewiesen (Air-bag, ABS, ESP, Bremsassistent, uvm.) [vgl. BMBF (2004)]

[21] BMBF (2004), S. 5; Berger (2003), S. 9; Jonas/Berner (2004), S. 2

[22] Jonas et al. (2002), S. 4

[23] BMBF (2004), S. 12

[24] BMBF (2004), S. 10f; vgl. Berger (2003)

[25] Prognos (2002), S. 2f

[26] Jedoch wird auch die Halbleiterproduktion als so genannte „engineering services“ bezeichnet, sodass dies auch für die verwandte Mikrosystemtechnik angenommen werden kann. [vgl. Porter (2003), S. 560]

[27] Als „Foundries“ werden Unternehmen beschrieben, die Auftragsarbeiten für andere Unternehmen ausfüh-ren, meist ohne eigene FuE in diesen Bereichen.

[28] „fab-less“ bezeichnet im englischen ohne „fabrication“, sprich ohne eigene Produktion

[29] Ehrfeld (2003), S. 30f

[30] vgl. Jonas/Berner (2004), S. 9ff

[31] Kulke (1998), S. 183

[32] Kulke (1998), S. 185

[33] vgl. BMBF (2004); Jonas/Berner (2004), S. 2

[34] Prognos (2002), S. 1ff

[35] Prognos (2002), S. 3 u. 7; vgl. BMBF (2004), S. 17f

[36] BMBF (2004), S. 22ff; Prognos (2002), S. 9f

[37] vgl. Enright (2001); Feser (1998); Feser/Bergman (2000); Maskell (2001)

[38] vgl. Martin/Sunley (2003)

[39] vgl. Swann et al (1998)

[40] vgl. Jonas/Berner (2004); Jonas et al (2002); Rehfeld/Wompel (1999); Westrick/Rehfeld (2003)

[41] vgl. BMBF (2004); www.nexus-mems.com

[42] Kulke (1998), S. 95

[43] Schätzl (2001), S. 30 ff.

[44] Reichart (1999), S. 43

[45] Voppel (1999), S. 41; vgl. Bathelt/Glückler (2002), S. 133

[46] Kulke (1998), S. 96; vgl. Bathelt/Glückler (2002), S. 135f

[47] Kulke (1998), S. 96f; Tichy (1998), S. 227

[48] vgl. Porter (1990), S. 33ff

[49] Bathelt/Glückler (2002), S. 54 u. 146; Kulke (1998), S. 189ff

[50] Bathelt/Glückler (2002), S. 145f

[51] Kulke (1998), S. 189

[52] vgl. Porter (1990); vgl. Sassen (2001); Camagni (2001)

[53] Kulke (1998), S. 183

[54] vgl. Sternberg (1995), S. 161

[55] Piore (1992), S. 430 u. 437ff; Schätzl (2003), S. 224

[56] vgl. Bathelt/Glückler (2002), S. 55f; Schätzl (2003), S. 224; Sternberg (1995), S. 161

[57] vgl. Bathelt/Glückler (2002), S. 128

[58] Bathelt/Glückler (2002), S. 55; Kulke (1998), S. 115f; Maier/Beck (2000), S. 12, Sternberg (1995), S. 162

[59] vgl. Schätzl (2003), S. 224f; vgl. Kulke (1998), S. 115f; Maier/Beck (2000), S. 12ff; Sternberg (1995)

Ende der Leseprobe aus 122 Seiten

Details

Titel
Der Cluster als Garant regionalwirtschaftlichen Erfolgs?
Untertitel
Die praktische Umsetzung des Clusterkonzepts am Beispiel des „dortmund-project“
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Geographisches Institut - Sozioökonomie des Raumes)
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
122
Katalognummer
V75448
ISBN (eBook)
9783638712538
ISBN (Buch)
9783638714563
Dateigröße
1009 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cluster, Garant, Erfolgs
Arbeit zitieren
Christopher Alting (Autor), 2006, Der Cluster als Garant regionalwirtschaftlichen Erfolgs?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/75448

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