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Komponenten und Struktur des Selbstwertgefühls

Title: Komponenten und Struktur des Selbstwertgefühls

Seminar Paper , 2002 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Das Selbstwertgefühl wird als eines der wichtigsten Verhaltensregulative beim Menschen angesehen. Alles was wir tun oder unterlassen ist auf das Selbstwertgefühl ausgerichtet. Deshalb wird dem Selbstwertgefühl innerhalb der Persönlichkeitspsychologie hohe Bedeutung für das Selbstsystem beigemessen. In der vorliegenden Arbeit soll auf das Entstehen und die Struktur des Selbstwertgefühls eingegangen werden. Ausgangspunkt der Betrachtung bilden hierbei kognitive Ansätze der Persönlichkeitstheorie, insbesondere Theorien zum Selbstkonzept.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

2 BEDEUTUNG UND IMPLIKATIONEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS

3 SELBSTKONZEPT UND SELBSTWERTGEFÜHL

4 THEORETISCHE ANNAHMEN ÜBER DIE STRUKTUR DES SELBSTWERTGEFÜHLS

5 DETERMINANTEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS: EMPIRISCHE BEFUNDE

5.1 HYPOTHESEN

5.1.1 Positive und negative Affektivität

5.1.2 Spezifische Selbstbilder

5.1.3 Framing-Faktoren

5.1.3.1 Differentielle Wichtigkeit

5.1.3.2 Differentielle Sicherheit

5.1.3.3 Selbst-Ideal-Diskrepanz

5.2 METHODEN

5.2.1 Stichprobe

5.2.2 UV /AV Operationalisierung

5.2.3 Auswertungsverfahren und Ergebnisse

5.2.3.1 Einzelne Prädiktoren des Selbstwertgefühls

5.2.3.2 Interaktive Prädiktoren des Selbstwertgefühls

5.2.3.3 Interpretation der Ergebnisse

5.3 ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konstrukt sowie die Determinanten des Selbstwertgefühls. Das primäre Ziel ist es, den Ursprung, die kognitiven sowie affektiven Strukturen des Selbstwertgefühls zu analysieren und empirisch zu belegen, wie verschiedene Faktoren und Wechselwirkungen zu dessen Ausprägung beitragen.

  • Bedeutung des Selbstwertgefühls für das menschliche Verhalten
  • Kognitive und affektive Strukturen des Selbstkonzepts
  • Analyse empirischer Befunde nach Pelham und Swann (1989)
  • Rolle von Framing-Faktoren wie Wichtigkeit, Sicherheit und Selbst-Ideal-Diskrepanz
  • Interaktionseffekte zwischen individuellen Selbstbildern und Bewertungsmaßstäben

Auszug aus dem Buch

5.2.3.3 Interpretation der Ergebnisse

Nach der Auswertung der erhobenen Daten können die eingangs formulierten Hypothesen bestätigt werden. Die individuelle Veranlagung, negative affektive Zustände zu erfahren, wirkt sich demnach am stärksten auf das Selbstwertgefühl aus, und zwar im negativen Sinne. Auch für die Veranlagung, positive affektive Zustände zu erfahren und die Bewertung spezifischer Selbstbilder konnte eine höhere Wirkung nachgewiesen werden (vgl. Pelham, 1989).

Die Bedeutung spezifischer Eigenschaften und die Sicherheit, mit der diese Eigenschaften der eigenen Person zugeschrieben werden, sowie das Ausmaß des Unterschiedes zwischen Selbst- und Idealbild, beeinflussen das Selbstwertgefühl ebenfalls, wenn auch in geringerem Umfang. Personen, die sich eine größere Anzahl positiver Eigenschaften zuschreiben, nehmen nicht notwendigerweise an, dass ihre positivsten Eigenschaften auch die für die eigene Person wichtigsten sind (vgl. Pelham, 1989).

Personen, die sich in den meisten Bereichen für wenig talentiert halten, messen hingegen ihren positiven Eigenschaften hohe Bedeutung zu. Für diese Personen spielt die Art und Weise wie sie ihre spezifischen Selbstbilder „framen“, das heißt welche Bedeutung sie ihren positiven Eigenschaften zumessen, eine größere Rolle in Bezug auf ihr Selbstwertgefühl. Individuen verfügen mit hoher Wahrscheinlichkeit dann über ein hohes Selbstwertgefühl, wenn sie ihre positiven Eigenschaften für sehr bedeutend halten und sie sich über diese sehr sicher sind (vgl. Pelham, 1989).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Selbstwertgefühls für das menschliche Verhalten dar und führt in die kognitiven Ansätze der Persönlichkeitstheorie ein.

2 BEDEUTUNG UND IMPLIKATIONEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS: Das Kapitel erörtert die Auswirkungen eines hohen beziehungsweise niedrigen Selbstwertgefühls auf die Selbstwirksamkeit, Ausdauer und Stimmungsstabilität.

3 SELBSTKONZEPT UND SELBSTWERTGEFÜHL: Es wird die Entstehung des Selbst aus Selbstreflektion und Erfahrung erläutert und das Selbstwertgefühl als wertendes Resultat auf Basis von Selbstkenntnissen definiert.

4 THEORETISCHE ANNAHMEN ÜBER DIE STRUKTUR DES SELBSTWERTGEFÜHLS: Dieses Kapitel diskutiert die kognitiven und affektiven Komponenten des Selbstwertgefühls und stellt Assoziationsmodelle des Selbstkonzepts vor.

5 DETERMINANTEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS: EMPIRISCHE BEFUNDE: Der Hauptteil analysiert eine empirische Studie zu den Faktoren (wie Affektivität und Framing), die das Selbstwertgefühl beeinflussen.

Schlüsselwörter

Selbstwertgefühl, Selbstkonzept, Kognitive Psychologie, Persönlichkeitstheorie, Selbstbild, Affektivität, Framing-Faktoren, Differentielle Wichtigkeit, Differentielle Sicherheit, Selbst-Ideal-Diskrepanz, Selbstwahrnehmung, Selbstreflektion, Regressionsanalyse, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und empirischen Untersuchung der Entstehung und Struktur des menschlichen Selbstwertgefühls.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen kognitive Psychologie, Persönlichkeitstheorie, die Bedeutung von Selbstkonzepten und die empirische Analyse von Einflussfaktoren auf das Selbstwertgefühl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie verschiedene kognitive und affektive Komponenten sowie individuelle Bewertungsmaßstäbe zusammenwirken, um das generelle Selbstwertgefühl zu formen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine empirische Studie (nach Pelham und Swann) analysiert, die mittels schriftlicher Befragung, Skalierungsverfahren und multiplen Regressions- sowie Varianzanalysen Daten auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung der Hypothesen, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und die Interpretation der empirischen Ergebnisse bezüglich der Determinanten des Selbstwertgefühls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Selbstwertgefühl, Selbstkonzept, Affektivität, Framing, Selbstbilder und verschiedene Kennzahlen zur differentiellen Sicherheit und Wichtigkeit.

Was besagt die Hypothese zu Framing-Faktoren?

Die Hypothese besagt, dass nicht nur die Anzahl positiver Eigenschaften wichtig ist, sondern vor allem die Art und Weise der Bewertung (das Framing), also welche Bedeutung und Sicherheit die Person ihren Eigenschaften zuschreibt.

Welche Rolle spielt die differentielle Wichtigkeit für Menschen mit negativen Selbstkonzepten?

Die Studie zeigt, dass für Personen mit negativen Selbstkonzepten die subjektive Wichtigkeit ihrer wenigen positiven Eigenschaften eine besonders bedeutende Rolle für ihr resultierendes Selbstwertgefühl spielt.

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Details

Title
Komponenten und Struktur des Selbstwertgefühls
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und Sozialpsychologie)
Course
Selbstkonzept und Feedbackverarbeitung
Grade
1,7
Author
Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author)
Publication Year
2002
Pages
18
Catalog Number
V7575
ISBN (eBook)
9783638147958
ISBN (Book)
9783640098910
Language
German
Tags
Selbstkonzept Selbstbewußtsein Selbst Selbstwahrnehmung Selbstschema
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein (Author), 2002, Komponenten und Struktur des Selbstwertgefühls, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7575
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