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Bedeutung der Wettbewerbsstrategien für die Produktion

Título: Bedeutung der Wettbewerbsstrategien für die Produktion

Tesis , 2002 , 84 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Florian Schoetzke (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Wettbewerbsstrategien im Hinblick darauf, wie diese in der Produktionswirtschaft einer Unternehmung unterstützt werden können. Die Formulierung und Umsetzung von Strategien determinieren einerseits die Unternehmensstrukturen, andererseits sind sie Basis von Fähigkeiten und Strukturen in allen Unternehmens- bzw. Geschäftsbereichsfunktionen. Dabei spielt die Funktion der Leistungserstellung bzw. Produktion mit zunehmendem Maße eine Rolle hinsichtlich der Formulierung von Wettbewerbsstrategien. Insbesondere die Leistungserstellung einer Unternehmung bestimmt die maßgeblichen Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten. Dabei sei insbesondere auf das Kriterium Kosten im Hinblick auf die Produkt- und Prozeßinnovation und der Produktionsorganisation hingewiesen. Innerhalb der Wertkette stellt der Funktionsbereich Produktion denjenigen Teil dar, welcher in der Regel die höchsten Kosten verursacht und zugleich aber die größte Wertschöpfung schafft. Technologische Entwicklungen und insbesondere immer kürzer werdende Produktlebenszyklen steigern die Bedeutung der Fähigkeiten in der Produktion, sich den verändernden Märkten anzupassen, ohne dabei die Effizienzvorteile zu verlieren. Folglich werden in diesem Zusammenhang strategische Entscheidungen im Kontext produktionstechnologischer Kompetenzen getroffen, welche maßgebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsvorteile der Unternehmung bzw. Geschäftsbereiche haben.
So folgt diese Arbeit dem Prinzip von der abstrakten Formulierung von Strategien und deren Definition und Einordnung hin zur konkreten Umsetzung in der operativen Ebene, nämlich der Produktion. Dabei wird eine Auswahl der Kategorisierung von Geschäftsbereichsstrategien vorgenommen. Zunächst wird die reine Form der Strategie betrachtet, während im zweiten Teil der Arbeit die Kombinationsmöglichkeit von Wettbewerbsstrategien untersucht wird. Im Kontext der jeweiligen Strategie folgt die Analyse produktionswirtschaftlicher Unterstützungspotentiale.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER BEGRIFF STRATEGIE UND EINORDNUNG DER EBENEN IN DIE STRATEGISCHE PLANUNG

2.1 DEFINITION STRATEGIE

2.2 UNTERNEHMENSSTRATEGIE

2.3 WETTBEWERBSSTRATEGIE

2.3.1 Typologie nach Porter

2.3.1.1 Kostenführerschaft

2.3.1.2 Differenzierung

2.3.1.3 Konzentration/Fokus

2.3.2 Typologien nach Miles und Snow

2.3.2.1 Defender

2.3.2.2 Prospector

2.3.2.3 Analyzer

2.3.2.4 Reactor

2.3.3 Vergleich der Ansätze von Miles/Snow und Porter

2.4 FUNKTIONSBEREICHSSTRATEGIEN - PRODUKTIONSSTRATEGIE

3. IMPLEMENTIERUNGSANSÄTZE DER REINEN STRATEGIEN IN DER PRODUKTION

3.1 UNTERSTÜTZUNG DER STRATEGIE KOSTENFÜHRERSCHAFT

3.1.1 Konzept der Erfahrungskurve

3.1.1.1 Theorie der Lernkurve

3.1.1.2 Betriebsgrößeneffekt (Economies of Scale)

3.1.1.3 Technischer Fortschritt

3.1.1.4 Rationalisierungseffekte

3.1.2 Produktionssystem

3.1.3 Produkt- und Prozeßinnovation

3.1.4 Prozeßinnovation beim Kostenführer

3.1.4.1 Automatisierung

3.1.4.2 Computer Integrated Manufacturing (CIM)

3.1.5 Produktinnovation beim Kostenführer

3.2 UNTERSTÜTZUNG DER STRATEGIE DIFFERENZIERUNG

3.2.1 Produktionssystem

3.2.2 Prozeßinnovation

3.2.2 Produktinnovation

3.3 PROBLEMATIK DER REINEN WETTBEWERBSSTRATEGIEN

3.3.1 Grenzen der Massenproduktion

3.3.2 Kostendruck auf „Differenzierer“

4. DER WANDEL VON REINEN WETTBEWERBSSTRATEGIEN ZUR „HYBRIDEN“ STRATEGIE

4.1 KRITIK AM ANSATZ VON PORTER

4.2 PORTERS SICHTWEISE EINER KOMBINATIONSSTRATEGIE

4.3 THEORETISCHE HERLEITUNG HYBRIDER WETTBEWERBSSTRATEGIEN

4.3.1 Sequentielle hybride Strategie – Ansatz von Gilbert/Strebel

4.3.2 Simultan hybride Strategien – Ansatz von Corsten/Will

4.3.3 Bedeutung der hybriden Wettbewerbsstrategien für die Produktionsstrategie

5. POTENTIALE DER PRODUKTION ZUR UNTERSTÜTZUNG HYBRIDER WETTBEWERBSSTRATEGIEN

5.1 KONZEPT DER MASS CUSTOMIZATION

5.1.1 Kundenspezifische Vor- und Endproduktion (Hard Customization)

5.1.2 Modularisierung – Plattformstrategie (Hard Customization)

5.1.3 Unikatfertigung (Hard Customization)

5.2 PRODUKTIONSTECHNOLOGIEN UND ORGANISATIONSPRINZIPIEN

5.2.1 Flexible Fertigungstechnologien der Werkstückbearbeitung

5.2.1.1 Flexible Verfahrenstechnologien

5.2.1.2 Fertigungsprogrammierung (CAM)

5.2.1.3 Multimediasysteme in der Fertigung

5.2.2 Organisationsprinzipien in der Fertigung

5.2.2.1 Komplexitätsreduktion durch Fertigungssegmentierung

5.2.2.2 Flexible Fertigungskonzepte in der Anwendung

5.3 DIE ZEITORIENTIERTE PRODUKTION

6. ABSCHLIEßENDE BEWERTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Wettbewerbsstrategien für die Produktionswirtschaft und untersucht, wie eine strategische Ausrichtung (Kostenführerschaft oder Differenzierung) durch die Produktion operativ unterstützt werden kann. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage behandelt, ob und wie Produktionssysteme zur Realisierung hybrider Wettbewerbsstrategien beitragen können, um die Vorteile von Effizienz und individueller Kundenanpassung zu verbinden.

  • Analyse und Vergleich generischer Wettbewerbsstrategien (Porter, Miles/Snow).
  • Operationalisierung von Strategien innerhalb der Wertschöpfungskette Produktion.
  • Untersuchung von Innovationsansätzen (Produkt- und Prozeßinnovation) sowie deren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit.
  • Erörterung von hybriden Strategien, insbesondere das Konzept der "Mass Customization".
  • Einsatz moderner Produktionstechnologien (CIM, FFS) und Organisationsprinzipien zur Komplexitätsbewältigung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Konzept der Erfahrungskurve

Die Strategie der Kostenführerschaft beruht im wesentlichen auf dem Konzept der Erfahrungskurve. Das Konzept der Erfahrungskurve stellt den empirisch nachgewiesenen Zusammenhang zwischen der kumulierten Ausbringungsmenge und den langfristigen Stückkosten eines Produktes dar. Die Erfahrungskurve beschreibt die „Gesetzmäßigkeit“, daß bei jeder Verdoppelung der im Zeitablauf kumulierten Produktionsmenge die auf die Wertschöpfung bezogenen Stückkosten eines Produktes potentiell um 20 bis 30% zurückgehen. Dieser Zusammenhang gilt sowohl für die Branche insgesamt als auch für das Unternehmen in der Branche.

Der Verlauf der Erfahrungskurve ist abhängig vom Abnahmefaktor, welcher in der Regel zwischen 20% und 30% liegt. Es ist deutlich zu erkennen, daß zu Beginn der Produktion bei noch einer geringen Ausbringungsmenge die erfahrungsbedingten Kostenvorteile in großen Schritten realisiert werden können. Bei wachsender Ausbringungsmenge verringert sich das Potential, erfahrungsbedingte Kostenvorteile erschöpfen zu können.

Aus der doppelt-logarithmischen Grafik kann der Rückgang der Stückkosten aus der Steigung der Gerade unmittelbar abgelesen werden. Es sei aber darauf hingewiesen, daß die Erfahrungskurve keine gesetzmäßig eintretende Kostensenkung beschreibt, sondern ein Kostensenkungspotential identifiziert, welches umgesetzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Wettbewerbsstrategien und die zentrale Rolle der Produktion innerhalb der Wertschöpfungskette einer Unternehmung.

2. DER BEGRIFF STRATEGIE UND EINORDNUNG DER EBENEN IN DIE STRATEGISCHE PLANUNG: Definition strategischer Begriffe und Differenzierung zwischen Unternehmens-, Geschäftsfeld- und Funktionsbereichsstrategien.

3. IMPLEMENTIERUNGSANSÄTZE DER REINEN STRATEGIEN IN DER PRODUKTION: Detaillierte Untersuchung produktionswirtschaftlicher Methoden zur Unterstützung von Kostenführerschaft und Differenzierung sowie deren konzeptionelle Grenzen.

4. DER WANDEL VON REINEN WETTBEWERBSSTRATEGIEN ZUR „HYBRIDEN“ STRATEGIE: Theoretische Auseinandersetzung mit der Kritik an Porters Ansatz und Diskussion von Modellen zur simultanen oder sequentiellen Kombination von Wettbewerbsvorteilen.

5. POTENTIALE DER PRODUKTION ZUR UNTERSTÜTZUNG HYBRIDER WETTBEWERBSSTRATEGIEN: Analyse von Konzepten wie Mass Customization, moderner Fertigungstechnologien und organisatorischer Prinzipien zur Bewältigung von Komplexität und Zeitdruck.

6. ABSCHLIEßENDE BEWERTUNG: Zusammenfassende Einschätzung der Anwendbarkeit hybrider Strategien und Reflexion über die Rolle der Produktion bei der Erzielung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile.

Schlüsselwörter

Wettbewerbsstrategie, Kostenführerschaft, Differenzierung, Produktionsmanagement, Erfahrungskurve, Mass Customization, Prozeßinnovation, Produktinnovation, Fertigungssysteme, CIM, Flexibilität, Komplexitätsmanagement, Strategische Planung, Automatisierung, Variantenfertigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Wettbewerbsstrategien in der Produktion einer Unternehmung operationalisiert und unterstützt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die Kategorisierung von Wettbewerbsstrategien, deren Umsetzung in Produktionssystemen, die Kritik an klassischen Modellen und moderne Ansätze zur hybriden Strategiefindung ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie produktionswirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten zur Erzielung von Differenzierungs- oder Kostenvorteilen genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es erfolgt eine fundierte literaturbasierte Analyse und Synthese bestehender strategischer Typologien unter Einbeziehung produktionswirtschaftlicher Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Implementierungsansätze für Kostenführerschaft und Differenzierung, kritisiert den Ansatz von Porter und diskutiert "hybride" Strategien wie Mass Customization.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Wettbewerbsvorteile, Produktionsstrategie, Erfahrungskurve, Mass Customization und technologische Flexibilität.

Inwiefern ist die Plattformstrategie von VW für die Arbeit relevant?

Die Plattformstrategie dient als praktisches Fallbeispiel für die Umsetzung hybrider Strategien, bei denen Kostensenkungen durch Standardisierung mit Differenzierungsansätzen kombiniert werden.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Zeitfaktors in der Produktion?

Die zeitorientierte Fertigung wird nicht nur als Differenzierungsmerkmal (Liefertreue), sondern auch als wesentlicher Treiber für Kostensenkungen durch die Reduktion von Durchlauf- und Liegezeiten verstanden.

Final del extracto de 84 páginas  - subir

Detalles

Título
Bedeutung der Wettbewerbsstrategien für die Produktion
Universidad
Free University of Berlin  (Produktion Operation Research und Informatik der Freien Universität Berlin)
Curso
Produktion/Logistik
Calificación
2,7
Autor
Florian Schoetzke (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
84
No. de catálogo
V7655
ISBN (Ebook)
9783638148344
ISBN (Libro)
9783638697286
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bedeutung Wettbewerbsstrategien Produktion Produktion/Logistik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Schoetzke (Autor), 2002, Bedeutung der Wettbewerbsstrategien für die Produktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7655
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