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Möglichkeiten des Trainings im Schulsport

Titel: Möglichkeiten des Trainings im Schulsport

Seminararbeit , 2002 , 12 Seiten , Note: 2

Autor:in: Mareike Diedrich (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schule hat als oberstes Bildungs- und Erziehungsziel die ganzheitliche Bildung und Erziehung. Dazu liefert der Schulsport seinen spezifischen und einzigartigen Beitrag. Schulsport ist weit mehr als motorisches, alleiniges Bewegungslernen und Bewegungskönnen. Aspekte wie soziales Lernen und Handlungsfähigkeit im und durch Sport dürfen neben dem motorischen Lernen nicht vernachlässigt werden.
Demzufolge sind Trainingsziele im Schulsport ausgerichtet auf kognitive, motorische, soziale und kulturelle Aspekte. Das bedeutet, dass auch der Trainingsbegriff dahingehend gedeutet werden muss. Er muss für den Schulsport weiter gefasst werden.
Die Frage ist somit, wie man Training definiert und wie sich diese Definition auf den Schulsport übertragen lässt.
Training ist als gezielter und planmäßiger Prozess definiert, der regelmäßig und systematisch betrieben wird. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verbesserung von Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Wie jedoch wird ein oder kann ein Training in der Schule durch den Sportlehrer und mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen realisiert werden? Kann man in der Schule überhaupt einen Trainingserfolg verzeichnen?
Das soll die Frage sein mit der sich diese Arbeit befassen soll. Im Verlaufe der Diskussion werden Komponenten vorgestellt, die ein Training im Schulsport beinhaltet und beeinflussen.
Die Literatur zu dieser Arbeit ist, auf Grund der Umstrittenheit des Thema, sehr rar. Ich stützte mich vor allem auf das Werk 'Sportunterricht – Sport unterrichten', geschrieben von Wolfgang Söll. Des weiteren zog ich aber auch noch Zeitschriften und Bücher der allgemeinen Trainingslehre hinzu.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff Training

3. Das Problem der Belastung

4. Die Anwendung der Trainingsmethoden

5. Folgen einer Unterbrechung der Belastung

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Möglichkeiten, ein strukturiertes Training innerhalb des schulischen Sportunterrichts zu implementieren, und setzt sich kritisch mit der Übertragbarkeit leistungssportlicher Trainingsprinzipien auf den Schulsport auseinander.

  • Definition und erweiterte Deutung des Trainingsbegriffs für den Schulsport
  • Die Herausforderung der Belastungssteuerung und -dosierung im Schulalltag
  • Einsatzmöglichkeiten und Grenzen verschiedener Trainingsmethoden
  • Effekte von Belastungsunterbrechungen durch Ferienzeiten
  • Gegenüberstellung von pädagogischem Schulsport und leistungsorientiertem Training

Auszug aus dem Buch

3. Das Problem der Belastung

Bei einem so verstandenen Trainingsbegriff wird deutlich, dass Training sowohl im Alltag (z.b. tägliches Treppen steigen), als auch im Schulsport durchaus möglich und vor allem allgegenwärtig ist.

Optimal wären 3 Belastungseinheiten, also drei Einzelstunden pro Woche. Bei zweimaligem Unterricht pro Woche ist immer noch ein deutlicher, bei einer (Doppel)stunde in der Regel nur noch ein geringer Trainingszuwachs zu erzielen. Aber selbst hier kann man durch gezielte Trainingsvorhaben noch viel erreichen.

Diese Abbildung von Söll (S. 217) soll beweisen, dass Trainingseffekte auch bei wenigen Sporteinheiten in der Woche erzielt werden können. Festzustellen ist jedoch, dass 3 Einzelstunden pro Woche ein Wunschtraum vieler Sportlehrer ist. Üblich an den Schulen sind eher 1 Doppelstunde oder 2 Einzelstunden. Aber selbst bei nur 1 Sportstunde kann man bei den Schülern einen Trainingserfolg verzeichnen. Voraussetzung hierfür sind natürlich trainingstheoretische Kompetenz des Lehrers und eine perfekte Vorbereitung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Schulsport als Teil der ganzheitlichen Bildung und stellt die Frage, wie der Trainingsbegriff im schulischen Kontext definiert und realisiert werden kann.

2. Der Begriff Training: Dieses Kapitel definiert Training als gezielten Prozess zur Leistungsverbesserung und erläutert die Bedeutung physiologischer Anpassung sowie die Notwendigkeit von Belastungssteigerungen.

3. Das Problem der Belastung: Es wird erörtert, dass die im Schulsport begrenzten Zeitressourcen und Rahmenbedingungen eine effiziente Belastungssteuerung erschweren, aber dennoch Trainingserfolge ermöglichen.

4. Die Anwendung der Trainingsmethoden: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Methoden, wie etwa die Wettkampfmethode, und betont die Bedeutung des Koordinationstrainings für Schüler.

5. Folgen einer Unterbrechung der Belastung: Es wird untersucht, wie sich längere Pausen, insbesondere Ferien, auf die mühsam erworbenen Anpassungserscheinungen und das Leistungsniveau der Schüler auswirken.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung stellt den Schulsport dem Leistungssport gegenüber und resümiert die Schwierigkeiten, durch Schulsport signifikante physische Anpassungseffekte zu erzielen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke.

Schlüsselwörter

Schulsport, Training, Trainingslehre, Belastungssteuerung, Leistungsfähigkeit, motorisches Lernen, Anpassungsreaktion, Sportunterricht, Konditionstraining, Koordinationstraining, Trainingsmethodik, pädagogische Gesundheit, Sportlehrer, Trainingsprozess, Belastungsunterbrechung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Möglichkeiten von Training innerhalb des schulischen Sportunterrichts unter Berücksichtigung spezifischer Rahmenbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Definition des Trainingsbegriffs, die Dosierung von Belastungen, die Anwendung verschiedener Trainingsmethoden und die Auswirkungen von Belastungspausen im schulischen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und wie ein zielgerichteter Trainingserfolg trotz der begrenzten Zeitressourcen und inhomogenen Gruppen im Schulsport erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, insbesondere unter Heranziehung fachwissenschaftlicher Werke zur Trainingslehre und zum Sportunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition von Training, die Problematik der Belastung, die praktische Anwendung spezifischer Trainingsmethoden und die Analyse von Rückbildungsprozessen bei Belastungsunterbrechungen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schulsport, Trainingslehre, Belastungssteuerung, Anpassungsreaktion und motorisches Lernen.

Wie unterscheidet sich der Schulsport laut Autorin vom Leistungssport?

Während im Leistungssport das Erreichen des individuellen Maximums und eine exakte Leistungsdiagnostik im Vordergrund stehen, verfolgt der Schulsport primär pädagogische Gesundheitsziele bei inhomogenen Lerngruppen.

Welche Rolle spielen die Ferien für das Training im Schulsport?

Ferien führen zu einer Unterbrechung der Belastung, die einen Abbau des körperlichen Niveaus zur Folge hat; die Autorin empfiehlt daher, Schüler zur eigenständigen Betätigung auch in der unterrichtsfreien Zeit zu motivieren.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten des Trainings im Schulsport
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Trainingslehre
Note
2
Autor
Mareike Diedrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
12
Katalognummer
V7718
ISBN (eBook)
9783638148788
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport Trainingslehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Diedrich (Autor:in), 2002, Möglichkeiten des Trainings im Schulsport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7718
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Leseprobe aus  12  Seiten
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