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Die Entwicklung der Onlineangebote von ARD und Landesrundfunkanstalten

Title: Die Entwicklung der Onlineangebote von ARD und Landesrundfunkanstalten

Term Paper , 2004 , 49 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Schlippes (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Inhalt:
1 Einleitung S.1
2 Der Beginn öffentlich-rechtlicher Netzaktivitäten S.2
3 ARD.de – Das Internetportal der ARD S.5
4 Das Informationsportal der ARD –
tagesschau.de S.17
5 BR-Online – Angebote der Landesrundfunkanstalten S.24
6 Finanzierung der ARD-Onlineangebote S.28
7 Rechtlicher Rahmen für die Onlineangebote S.31
8 Schlussbemerkung 35
9 Literatur S.38

inklusive Powerpoint-Vortrag zu den Onlineangeboten von ARD und ZDF

Knapp 10 Jahre sind seit der Entstehung öffentlich-rechtlicher Internetangebote vergangen. Das Internet ist in diesem Zeitraum zum „dritten elektronischen Massenmedium“ neben Radio und Fernsehen herangewachsen und ist dabei ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse zu verändern. Diese Veränderungen mitzugestalten und eine „kompetente Führungshilfe durch den Informationsdschungel des Internets“ zu sein, war von Beginn an das Ziel, dass sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten gesetzt hatten. Ihr Auftrag war und ist die Grundversorgung der Bevölkerung mit Informationen, Bildung und Unterhaltung auch im World Wide Web (WWW) sicherzustellen und dabei die Vorteile dieses neuen, multimedial geprägten Mediums auszunutzen.

Haben die Verantwortlichen und Redakteure diesen Auftrag erfüllt? Wie haben Sie ihre Angebote geordnet und welche Strukturen haben sich herausgebildet? Sind dabei bestimmte Entwicklungsschritte erkennbar? Und wie hat sich die Online-Kommunikation vom einstigen „Individual- und Abrufmedium weiter in Richtung Massenmedium“ entwickelt? All diese Fragen sollen in dieser Abhandlung beantwortet werden. Da eine Gesamtbetrachtung aller öffentlich-rechtlichen Angebote zu umfangreich wäre, liegt der Fokus beispielhaft auf der Entwicklung der Seite www.ard.de und deren Ausbau zur Dachdomain der ARD. Außerdem wird näher auf das Angebot der Tagesschau als Informationsportal und auf die Onlinedarstellung des Bayerischen Rundfunks BR-online als Beispiel für ein Regionalportal eingegangen.

Im Anschluss gibt die Abhandlung einen kurzen Überblick über die Finanzierung und den rechtlichen Rahmen der ARD-Onlineangebote. Dabei soll ein Blick auf die aktuelle Diskussion über die gebührenfinanzierten Internetangebote geworfen werden. Der Streit darüber, was die Öffentlich-Rechtlichen im Internet dürfen und was sie nicht dürfen, beschäftigt inzwischen sogar die Wettbewerbskommission in Brüssel. Die Kritiker und ihre Argumente werden dabei näher vorgestellt.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Beginn öffentlich-rechtlicher Netzaktivitäten

2.1 Engagement im Bildschirmtext dem ersten Onlinedienst Deutschlands

2.2 Der Schritt ins World Wide Web (WWW)

2.3 Erste Onlineangebote der Rundfunkanstalten

3 ARD.de – Das Internetportal der ARD

3.1 Start der ARD-Webpräsenz – Ein föderales Durcheinander

3.2 Einrichtung eines Dachportals der ARD-Onlineangebote

3.3 Plan und Umsetzung der ARD-Verbundstrategie

3.4 Zusatzangebote der ARD im Internet

3.5 Nächste Schritte

4 Das Informationsportal der ARD – tagesschau.de

4.1 Das Angebot der ARD-aktuell im Netz

4.2 Tagesschau.de wird unabhängiges Nachrichtenangebot

4.3 Integration des Nachrichtenportals in den ARD-online-Verbund

4.4 Journalistische Quellen und Qualität der Tagesschau.de

4.5 Spezielle Angebote und Kooperationen der Tagesschau im Netz

5 BR-Online – Angebote der Landesrundfunkanstalten

5.1 Start des Internet-Pilotprojektes BR-online

5.2 BR-online wird zum Regionalportal

6 Finanzierung der ARD-Onlineangebote

7 Rechtlicher Rahmen für die Onlineangebote

7.1 Diskurs: Streit um die öffentlich rechtlichen Onlineangebote

8 Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und strukturelle Organisation der Onlineangebote von ARD und den angeschlossenen Landesrundfunkanstalten. Ziel ist es zu analysieren, wie sich diese Angebote vom programmbegleitenden Zusatzdienst hin zu einem eigenständigen Nachrichtenmedium entwickelt haben und welche strategischen, finanziellen sowie rechtlichen Herausforderungen diesen Prozess begleiteten.

  • Historische Evolution der öffentlich-rechtlichen Netzaktivitäten
  • Aufbau und Vernetzung des Dachportals ARD.de
  • Professionalisierung und Ausbau des Nachrichtenportals tagesschau.de
  • Regionale Online-Strategien am Beispiel von BR-Online
  • Finanzierung und medienrechtlicher Diskurs über den Online-Auftrag

Auszug aus dem Buch

3.1 Start der ARD-Webpräsenz – Ein föderales Durcheinander

Die ersten Angebote der Anstalten erfüllten den Zweck der Hörer- und Zuschauerbindung. Dies änderte sich im Jahre 1996. Weitere Landesrundfunkanstalten boten sehr vielfältige und qualitativ sehr unterschiedliche Netzauftritte an. Dabei sah die ARD 1996 in der Onlinekommunikation mehrere entwicklungsfähige Betätigungsfelder. Zum einen sollte das Netz als Recherche- und Kommunikationsmedium für die Mitarbeiter genutzt werden. Zum anderen war der Aufbau von Serviceangeboten zusätzlich zu Radio und Fernsehen geplant. Auch die Entwicklung neuer multimedialer Formate stellte ein wichtiges Anliegen dar. Vor allem jedoch hatten die ARD-Strategen den Plan ihre Internetangebote so auszurichten, dass ihnen eine Wegweiserfunktion im Netz zukam.

Auf all diesen Betätigungsfeldern wurden die einzelnen Landesrundfunkanstalten aktiv. Neben den schon fast zum Standard gehörenden Nachrichten, dem programmbegleitenden Services von aktueller Hitparade bis zu Sendemanuskripten, Foren und Moderatorenportraits versuchten sich vor allem die größeren Landesrundfunkanstalten im Aufbau von neuen Formaten, die Internet und klassische Übertragung per Radio oder Fernsehen miteinander verflochten.

Einige Versuche neue Wege zu gehen, sollen hier kurz erläutert und vorgestellt werden. Experimentierfreudig zeigte sich der Südwestfunk (SWF) mit SWF-Elchbox. Mit diesem Rechercheprogramm in dem mehr als 15.000 Musiktitel gespeichert waren, konnte der interessierte Nutzer nach Autoren, Plattenzugehörigkeit und Liedtexten suchen. Eine andere Herangehensweise hatte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) der zusätzlich das MDR-Medienhaus anbot. In diesem multimedialen Rundfunkgebäude präsentierte der Sender einen Einblick in die Realität einer Rundfunkanstalt. Eine interaktive Verknüpfung zwischen Radio und Internet ging der Süddeutsche Rundfunk (SDR) mit der Radioserie Codewort Larissa ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der öffentlich-rechtlichen Internetangebote ein und definiert den Fokus auf die ARD sowie ausgewählte Portale.

2 Der Beginn öffentlich-rechtlicher Netzaktivitäten: Dieses Kapitel beschreibt die ersten Gehversuche der Anstalten im Bildschirmtext und dem frühen World Wide Web.

3 ARD.de – Das Internetportal der ARD: Hier wird der Prozess der Konsolidierung der ARD-Online-Aktivitäten unter einer zentralen Dachdomain detailliert erläutert.

4 Das Informationsportal der ARD – tagesschau.de: Dieses Kapitel analysiert den Ausbau der Tagesschau-Präsenz zu einem führenden, unabhängigen Nachrichtenportal.

5 BR-Online – Angebote der Landesrundfunkanstalten: Hier wird beispielhaft die Entwicklung des Internetangebots des Bayerischen Rundfunks zum Regionalportal aufgezeigt.

6 Finanzierung der ARD-Onlineangebote: In diesem Teil wird die Finanzierung der Onlineaktivitäten aus Rundfunkgebühren sowie die kritische Begleitung durch die KEF beleuchtet.

7 Rechtlicher Rahmen für die Onlineangebote: Dieses Kapitel untersucht die medienrechtliche Verankerung und den Diskurs über die Zulässigkeit von Online-Angeboten im Wettbewerb.

8 Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklung in vier Phasen zusammen und bewertet die Erfüllung des Online-Auftrags im Kontext der medienpolitischen Realität.

Schlüsselwörter

ARD, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Internetangebote, tagesschau.de, BR-Online, Rundfunkstaatsvertrag, KEF, Online-Strategie, Gebührenfinanzierung, Multimedialität, Nachrichtenportal, Dachdomain, Medienpolitik, Wettbewerb, Internet-Auftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Aufbau und die Entwicklung der Internetangebote der ARD und ihrer Landesrundfunkanstalten, ausgehend von den ersten digitalen Gehversuchen bis hin zur Etablierung professioneller Portale.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören die strategische Ausrichtung der ARD-Dachdomain, der Ausbau von Nachrichtenportalen, regionale Online-Strategien sowie die finanzielle und rechtliche Kontroverse um die gebührenfinanzierten Angebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, die Entwicklung der Online-Kommunikation bei der ARD und die damit einhergehende Professionalisierung der Angebote sowie die Konflikte mit privaten Konkurrenten strukturiert aufzuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung von Geschäftsberichten und Programmrichtlinien sowie der Untersuchung aktueller medienpolitischer Diskurse im Kontext der Internet-Regulierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische und inhaltliche Historie, die Neustrukturierung durch die ARD-Verbundstrategie, den Ausbau von Tagesschau.de, das Beispiel BR-Online sowie die Finanzierungs- und Rechtsthemen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, ARD-Dachstrategie, Online-Journalismus, Medienregulierung und duale Rundfunkordnung.

Warum wird tagesschau.de als Beispiel besonders hervorgehoben?

Tagesschau.de dient als exemplarisches Modell für die Transformation von einem rein programmbegleitenden Zusatzangebot hin zu einem unabhängigen, professionellen Nachrichtenportal innerhalb der ARD.

Welche Rolle spielt die KEF in diesem Dokument?

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) wird als Kontrollinstanz betrachtet, die die Budgetierung der Online-Projekte überwacht und angesichts mangelnder Transparenz und Zielvorgaben regelmäßig die Anmeldungen der ARD kritisiert.

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Details

Title
Die Entwicklung der Onlineangebote von ARD und Landesrundfunkanstalten
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften)
Course
Seminar Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und das Internet
Grade
1,0
Author
Christian Schlippes (Author)
Publication Year
2004
Pages
49
Catalog Number
V77330
ISBN (eBook)
9783638823029
ISBN (Book)
9783638824453
Language
German
Tags
Entwicklung Onlineangebote Landesrundfunkanstalten Seminar Rundfunk Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schlippes (Author), 2004, Die Entwicklung der Onlineangebote von ARD und Landesrundfunkanstalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77330
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