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Wirklichkeit und Seheindruck

Vergleich dreier Werke von Claude Monet und Paul Cézanne

Title: Wirklichkeit und Seheindruck

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susanne Decker (Author)

Art - Painting
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Summary Excerpt Details

Dieser Arbeit liegen zwei Werke Paul Cézannes und eines von Claude Monet zum Vergleich vor. Es handelt sich um „Weg in Pointoise“ und „Der rote Felsen“ von Cézanne und „Pfad durch die Mohnblumen, Ile Saint- Martin“ von Monet. Während Monet unbestritten der impressionistischen Gruppe der zeitgenössischen Maler angehörte, ist diese Zugehörigkeit bei Cézanne nicht klar. Mich interessiert in erster Linie, worin die Unterschiede in der Malweise und Komposition der drei Gemälde liegen, wobei ich insbesondere herausstellen werde, inwiefern Wirklichkeit und Seheindruck eine Rolle für die Maler spielt und wie sie mit diesen beiden Komponenten umgehen.
Ich werde mit der Besprechung des Gemäldes aus dem Frühwerk Cézannes beginnen, anschließend das Bild aus der späten Periode ansprechen und die beiden vergleichend diskutieren. Darauf folgend werde ich Monets Werk miteinbeziehen und in Bezug zu den erarbeiteten Aspekten von Cézannes Arbeit setzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Paul Cézanne, „Weg in Pontoise“

3.0 Paul Cézanne, „Der rote Felsen“

4.0 Vergleichende Diskussion der beiden Bilder Cézannes

5.0 Claude Monet, „Pfad durch die Mohnblumen, Ile Saint- Martin“

6.0 Vergleichende Diskussion der drei Bilder

6.1 Das Verhältnis zur Natur

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Wirklichkeit und Seheindruck im malerischen Werk von Paul Cézanne und Claude Monet durch den Vergleich ausgewählter Landschaftsdarstellungen.

  • Analyse der Malweise und Komposition bei Monet und Cézanne.
  • Untersuchung der Rolle des konstruktiven Pinselstrichs in Cézannes Entwicklung.
  • Kontrastierung der impressionistischen Lichtauffassung Monets mit Cézannes Strukturansatz.
  • Erforschung der unterschiedlichen Integration von Mensch und Natur in der Bildkomposition.
  • Vergleich von Raumtiefe und Farbauftrag als Gestaltungsmittel.

Auszug aus dem Buch

3.0 Paul Cézanne, „Der rote Felsen“

Cézannes Arbeit mit dem Seheindruck besteht in der Dekonstruktion des Eindrucks in Segmente. Diese setzt er dann wieder in einzelne Elemente, die „Taches“ um und setzt sie zu einem Gesamtwerk zusammen.- er rekomponiert seinen Seheindruck zu etwas Neuem. Besonders an den beiden bearbeiteten Beispielen lässt sich erklären, wie er in seinem Spätwerk im Gegensatz zum Frühwerk Wirklichkeit auffasst und sie in seine eigene malerische Bildsprache umsetzt.

Auf dem Gemälde Cézannes ist ein Waldstück in relativer Nähe zum Betrachterstandpunkt zu sehen, jedenfalls füllt es die Bildfläche beinahe vollständig aus. Am rechten oberen Bildrand ist eine große orangerote Fläche zu sehen, die sich beinahe trapezförmig in den Bildgrund hineinschiebt. Auf eine lange Distanz sich verjüngend, endet sie am unteren Drittel des rechten Bildrandes. Diese rote Fläche ist der Felsen, der dem Bild seinen Namen gibt.

Der Betrachterstandpunkt ist erhaben. Er befindet sich beinahe direkt vor dem Felsen und auf einem Weg, der sich in roten und orangen Farbtönen in den Wald hinein erstreckt. Dieser Weg scheint eine Rechtskurve zu beschreiben, die jedoch nur leicht angedeutet ist. Zu den Seiten des Weges und dahinter erhebt sich ein dichtes Dickicht von Bäumen und Sträuchern. Es scheint kein Durchkommen zu geben; nur der Weg gibt dem Betrachter die Möglichkeit, sich dem Wald anzunähern und ihn optisch zu durchdringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Die Einleitung führt in den Vergleich zwischen den Werken von Monet und Cézanne ein und stellt die zentrale Frage nach der Umsetzung von Wirklichkeit und Seheindruck.

2.0 Paul Cézanne, „Weg in Pontoise“: Dieses Kapitel analysiert das Frühwerk Cézannes hinsichtlich seiner geometrischen Gliederung und der Verwendung pastoser Farbschichten.

3.0 Paul Cézanne, „Der rote Felsen“: Der Autor erläutert hier die Dekonstruktion des Seheindrucks in Cézannes Spätwerk durch die Verwendung von „Taches“ und starken Farbkontrasten.

4.0 Vergleichende Diskussion der beiden Bilder Cézannes: Es wird die Entwicklung von einer gegenständlichen Darstellung hin zu einer konstruktiven, architektonischen Malauffassung dargelegt.

5.0 Claude Monet, „Pfad durch die Mohnblumen, Ile Saint- Martin“: Dieses Kapitel beschreibt Monets impressionistische Technik, die durch einen feinteiligen Duktus und Lichteffekte eine lebendige Raumillusion schafft.

6.0 Vergleichende Diskussion der drei Bilder: Die Arbeit fasst die Unterschiede in Duktus, Form und Farbe sowie die divergierenden Raumkonzepte zusammen.

6.1 Das Verhältnis zur Natur: Dieser Abschnitt beleuchtet, wie Monet die Natur als Lebensraum integriert, während Cézanne sie als autonome, monumentale Kraft inszeniert.

Schlüsselwörter

Paul Cézanne, Claude Monet, Impressionismus, Wirklichkeit, Seheindruck, konstruktiver Pinselstrich, Taches, Raumtiefe, Komplementärkontraste, Bildkomposition, Landschaftsmalerei, Abstraktion, Naturdarstellung, Farbauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die beiden Maler Paul Cézanne und Claude Monet visuelle Eindrücke in ihre spezifische malerische Bildsprache übersetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen der Vergleich der Maltechnik, die Behandlung von Raumtiefe und die unterschiedliche Auffassung von Natur und Wirklichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede in der Komposition und Farbwirkung aufzuzeigen und zu analysieren, wie beide Künstler mit dem Begriff des Seheindrucks umgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine bildanalytische Methode, bei der kompositorische Aspekte, Duktus und Farbgestaltung direkt am Kunstwerk verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Besprechung von zwei Werken Cézannes und einem Werk Monets, gefolgt von einer vergleichenden Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie konstruktiver Pinselstrich, Wirklichkeit, Seheindruck, Taches und impressionistische Malweise stehen im Zentrum der Analyse.

Warum spielt der "konstruktive Pinselstrich" für Cézanne eine so große Rolle?

Er dient Cézanne dazu, die Natur in architektonische Segmente zu zerlegen und somit eine neue, autonome Bildwirklichkeit zu erschaffen.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Betrachters bei Monet und Cézanne?

Bei Monet wird der Betrachter förmlich in das Bild eingeladen, während Cézanne durch Barrieren und eine monumentale Bildstruktur Distanz wahrt.

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Details

Title
Wirklichkeit und Seheindruck
Subtitle
Vergleich dreier Werke von Claude Monet und Paul Cézanne
College
University of Siegen
Course
Paul Cézanne
Grade
1,0
Author
Susanne Decker (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V77386
ISBN (eBook)
9783638819350
ISBN (Book)
9783638820141
Language
German
Tags
Wirklichkeit Seheindruck Paul Cézanne
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Decker (Author), 2006, Wirklichkeit und Seheindruck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77386
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