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Der deutsche Kurzfilm im europäischen Vergleich

Fördermöglichkeiten und Qualitätsunterschiede in Deutschland und anderen europäischen Ländern

Title: Der deutsche Kurzfilm im europäischen Vergleich

Diploma Thesis , 2007 , 74 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anja Theurich (Author)

Communications - Movies and Television
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Die folgende Arbeit befasst sich mit der Problematik und der Situation des Kurzfilms.
In einem Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Teilen Skandinaviens werden der Umgang mit diesem Medium, Fördermöglichkeiten und Qualitätsunterschiede in den einzelnen Ländern dargestellt. Ziel dieser Arbeit soll es sein, aus verschiedenen Konzepten der Kurzfilmförderung, entsprechenden Umgehensweisen mit dem Kurzfilm und Definitionen dessen in den untersuchten Ländern Ansätze für eine Neubewertung des Kurzfilms in Deutschland zu finden und vorbildliche Strukturen in den Förderaktivitäten der Länder, einschließlich der Verbreitung von Kurzfilmen, darzulegen. Bei der Betrachtung der Fördereinrichtungen in den untersuchten Ländern werden länderübergreifende europäische Förderprogramme nicht berücksichtigt, da allein die Bedeutung und Behandlung des Kurzfilms innerhalb der Länder betrachtet werden sollen. Gegenstand der Arbeit sollen dabei nicht die immer häufiger auftretenden und leicht zugänglichen „home-Videos“ sein, welche zunehmend auf entsprechenden Internetportalen zu finden sind, sondern vielmehr ambitionierte und anspruchsvolle Kurzfilme, die unter professionellen Bedingungen entstehen. Dazu gehören einerseits die im Rahmen von Diplomarbeiten entstehenden „Studentenfilme“, aber auch unabhängig produzierte Kurzfilme von sowohl renommierten Produktionsfirmen als auch freien Produzenten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die aktuelle Lage des deutschen Kurzfilms

3. Fördermöglichkeiten von Kurzfilmen in Deutschland

3.1 Überregionale Fördereinrichtungen auf Bundesebene

3.1.1 FFA

3.1.2 BKM

3.1.3 Kuratorium junger deutscher Film

3.2 Kulturelle und wirtschaftliche Fördereinrichtungen der Länder

3.2.1 FilmFernsehFonds Bayern

3.2.2 Filmstiftung NRW

3.2.3 Medienboard Berlin-Brandenburg

3.2.4 Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

3.2.5 Mitteldeutsche Medienförderung

3.2.6 Filmförderung Hamburg

3.2.7 Nordmedia Fonds

3.2.8 Filmbüro Bremen

3.2.9 Filmförderung Hessen

3.2.10 Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein

3.2.11 Kulturelle Filmförderung Schleswig-Holstein

3.2.12 Kulturelle Filmförderung Thüringen

3.2.13 Kulturelle Filmförderung Sachsen

3.2.14 Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

3.2.15 Saarland Medien

3.3. Preise und Auszeichnungen, Wettbewerbe

3.3.1 Deutscher Kurzfilmpreis

3.3.2 Short Tiger Award

3.3.3 Friedrich-Wilhelm-Murnau-Kurzfilmpreis

3.3.4 Deutscher Wirtschaftsfilmpreis

3.3.5 First Steps

3.4 Zusammenfassung

4. Der deutsche Kurzfilm und Europa

4.1 Kurzfilmszene in anderen europäischen Ländern

4.1.1 Frankreich

4.1.2 Skandinavien

4.1.2.1 Finnland

4.1.2.2 Schweden

4.1.2.3 Dänemark

4.1.2.4 Norwegen

4.2 Fördermöglichkeiten in anderen europäischen Ländern

4.2.1 Frankreich

4.2.1.1 Le centre national de la cinématographie – CNC

4.2.1.2 Les collectivitées

4.2.2 Skandinavien

4.2.2.1 Finnland

4.2.2.2 Schweden

4.2.2.3 Dänemark

4.2.2.4 Norwegen

4.3 Internationale Erfolge europäischer Kurzfilme – ein Vergleich

4.3.1 Berlinale - Preisträger

4.3.2 Cannes - Preisträger

4.3.3 Internationale Kurzfilmtage Oberhausen – Preisträger

4.3.4 International Short Film Festival Clermont Ferrand - Preisträger

4.4 Zusammenfassung

5. Fazit

6. Tabellarische Übersicht Fördereinrichtungen Deutschland

7. Anhang

8. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die aktuelle Situation und Problematik des Kurzfilms durch einen Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Teilen Skandinaviens, um auf Basis unterschiedlicher Förderkonzepte Ansätze für eine Neubewertung und Optimierung der Kurzfilmförderung in Deutschland zu entwickeln.

  • Vergleich der staatlichen und regionalen Kurzfilmförderung
  • Analyse von Qualitätsunterschieden und Distributionswegen
  • Untersuchung der Bedeutung internationaler Festivalerfolge
  • Darstellung spezifischer Förderstrukturen in den untersuchten Ländern
  • Identifikation vorbildlicher Modelle für die deutsche Kurzfilmproduktion

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Filmförderungsanstalt – FFA

Die FFA ist eine Bundesanstalt des öffentlichen Rechts und arbeitet auf der Rechtsgrundlage des Filmförderungsgesetzes (FFG). Ihr Nutzen besteht in der Förderung der Struktur der deutschen Filmwirtschaft und der Verbesserung der Qualität und des Ansehens des deutschen Films im In- und Ausland. Daraus ergeben sich folgende Aufgaben:

eine Außenvertretung des deutschen Films, um das Ansehen des deutschen Films auf dem internationalen Markt zu verbessern,

die Unterstützung von Gemeinschaftsproduktionen mit dem Ausland,

die Stärkung des deutschen Kinofilms

Maßnahmen zur Marktforschung und zur Bekämpfung der Verletzung von urheberrechtlich geschützten Nutzungsrechten durch die Erstellung einer bundesweiten, öffentlich zugänglichen Filmdatenbank

Koordinierung der Filmförderung des Bundes und der Länder.

Ihre Finanzmittel erhält die FFA durch eine Filmabgabe der Kinobetreiber und Videoprogrammanbieter und durch Abgaben der Fernsehanstalten, die sich aufgrund eigener Abkommen mit der FFA an der Finanzierung von Fördermaßnahmen beteiligen. Steuermittel stehen der FFA nicht zu.

Aus diesen Mitteln ergaben sich im Jahr 2004 ein Etat von insgesamt €86 Mio. und im Jahr 2005 ein Fördertopf von sogar €96 Mio.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Forschungsfrage, den Fokus auf anspruchsvolle Kurzfilme statt Home-Videos und den methodischen Ansatz des Ländervergleichs.

2. Die aktuelle Lage des deutschen Kurzfilms: Beschreibt das Produktionsumfeld in Deutschland, die Rolle des Kurzfilms als Nachwuchsvisitenkarte und die Schwierigkeiten bei der Distribution im Kino und Fernsehen.

3. Fördermöglichkeiten von Kurzfilmen in Deutschland: Detaillierte Auflistung der überregionalen und regionalen Förderinstrumente sowie der relevanten Preise und Wettbewerbe.

4. Der deutsche Kurzfilm und Europa: Untersucht die Kurzfilmsituation in Frankreich und Skandinavien, vergleicht deren Förderstrategien und analysiert internationale Erfolge auf wichtigen Filmfestivals.

5. Fazit: Kritische Reflexion der deutschen Fördersituation im europäischen Vergleich und Forderung nach Anpassung der Förderrichtlinien an moderne Produktionsrealitäten.

Schlüsselwörter

Kurzfilm, Filmförderung, Deutschland, Frankreich, Skandinavien, Produktionsförderung, Filmwirtschaft, Filmfestivals, Kulturförderung, Nachwuchsförderung, Distribution, Medienboard, Filmstiftung, FFA, Filmfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit analysiert den Umgang mit dem Kurzfilm, die spezifischen Fördermöglichkeiten und die Qualitätsunterschiede im Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und skandinavischen Ländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Struktur der Kurzfilmförderung, die Produktionsbedingungen für Filmemacher, die Bedeutung von Festivals sowie die Distributionswege im Kino und Fernsehen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, aus den erfolgreicheren oder innovativeren Konzepten anderer Länder Ansätze für eine Neubewertung und Verbesserung der deutschen Kurzfilmförderung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, die Fördereinrichtungen, Richtlinien, Produktionsvolumina und internationale Erfolge gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bestandsaufnahme der deutschen Fördereinrichtungen (Bund und Länder) sowie eine anschließende Untersuchung der Kurzfilmszenen und Förderstrukturen in Frankreich und Skandinavien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Filmförderung, Produktions- und Herstellungsförderung, Standortpolitik, kulturelle Filmwirtschaft und europäischer Vergleich.

Warum schneidet Deutschland im Vergleich zu Skandinavien schlechter ab?

Laut Autorin liegt dies vor allem an einem zu bürokratischen Bewerbungsprozess, der Fixierung auf Kinotauglichkeit (35mm-Format) und einer zu starken Ausrichtung der Förderung auf wirtschaftliche Rentabilität statt auf Nachwuchs- und Talentförderung.

Welche Rolle spielt Frankreich als Vorbild?

Frankreich dient als Beispiel für ein institutionell gefestigtes Distributionsnetzwerk, das durch staatlich registrierte Kurzfilme im Kino und Fernsehen eine hohe Sichtbarkeit und Professionalisierung erreicht.

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Details

Title
Der deutsche Kurzfilm im europäischen Vergleich
Subtitle
Fördermöglichkeiten und Qualitätsunterschiede in Deutschland und anderen europäischen Ländern
Grade
1,0
Author
Anja Theurich (Author)
Publication Year
2007
Pages
74
Catalog Number
V77683
ISBN (eBook)
9783638785341
ISBN (Book)
9783638795630
Language
German
Tags
Kurzfilm Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Theurich (Author), 2007, Der deutsche Kurzfilm im europäischen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/77683
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