Treibhauseffekt durch Aerosole und Wolken


Hausarbeit, 2003

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: Treibhauseffekt

3.1. Definition: Aerosole
3.2. Direkter Einfluss
3.3. Indirekter Einfluss

4. Einfluss der Wolken auf den Treibhauseffekt
4.1. Bildung von Wolken durch Aerosole
4.2. Optische Eigenschaften
4.3. Lebensdauer

5. Ausblick

6. Zusammenfassung

7. Literatur

1. Einleitung

„Folgen des Klimawandels längst Realität geworden.“ (Anonymus 2002) So lautet die Überschrift eines Artikels in der Lokalzeitung meiner Heimatstadt. „Durch die Flutkatastrophen an Elbe und Donau sei sehr vielen Menschen klar geworden, dass die Folgen des Klimawandels längst Realität geworden sind.“ (Anonymus 2002) Klimawandel, Klimakatastrophe, Klimaerwärmung sind Schlagwörter, die mindestens einmal im Monat in den Medien auftauchen. Diese Begriffe umfassen wohl alle Vorausdeutungen und Gefahren hinsichtlich einer globalen Temperaturänderung. Die Ursachen dafür sind zweifellos auch in den menschlichen Aktivitäten zu suchen, besonders denen seit den 50er Jahren. (Krapfenbauer 2001) Durch die Luftverschmutzung mit CO2 aus den Autoabgasen, der Verbrennung fossiler Biomasse oder der FCKW-Moleküle aus den Spraydosen wurde die Erwärmung der Atmosphäre kontinuierlich vorangetrieben. Jeder kennt wohl den Ausdruck ‚anthropogener Treibhauseffekt’, der diese von Menschen verursachte Aufheizung beschreibt. Schon in den letzten hundert Jahren wurde ein Temperaturanstieg von 0,6°C auf der Erde festgestellt. In Klimamodellen wurden jedoch andere Werte berechnet. Im Hinblick auf die CO2-Emissionen, kamen die Wissenschaftler bis zum Jahre 2000 auf einen Anstieg von 1,0°C. Scheinbar ein kleiner Unterschied, doch in Wirklichkeit stellten diese 0,4 °C die Wissenschaft vor ein Rätsel.

Es musste einen abkühlenden Faktor geben, der den Temperaturanstieg abschwächt und die Aufheizung der Atmosphäre durch den anthropogenen Treibhauseffekt zügelt. (Cubasch / Kasang 2000)

2. Definition: Treibhauseffekt

Abbildung 1 zeigt ein vereinfachtes Schema des Treibhauseffektes, wobei der Vergleich der Strahlungsverhältnisse in der Troposphäre mit einem Treibhaus sehr treffend ist. In einem Treibhaus treten die kurzwelligen Sonnenstrahlen ein und werden von den Wänden und vom Boden aufgenommen bzw. absorbiert. Schließlich werden sie als langwellige Wärmestrahlung wieder abgegeben, die jedoch im Gegensatz zur Lichtstrahlung von den Glasflächen wieder in das Innere des Treibhauses zurückgesandt werden und es so aufheizen. Die Rolle des Glases in der Atmosphäre übernehmen die sog. Treibhausgase (v.a. H2O und CO2), die in der Lufthülle verteilt sind. Sie lassen nur einen Teil der Wärmeausstrahlung durch, der dann in den Weltraum abgegeben wird und somit keine Wirkung mehr hat. Der andere Teil wird, wie von den Glaswänden im Treibhaus, wieder zum Boden zurückgestrahlt und erwärmt dadurch die Bodenschichten. (Internetquelle: Literatur Nr. 10)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Vereinfachtes Schema des Treibhauseffekts (Schönwiese/Diekmann 1988)

Der Begriff Treibhauseffekt wird meist nur in Verbindung mit dem anthropogenen, also vom Menschen verursachten Treibhauseffekt gebraucht. Man muss aber unterscheiden zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen. Ohne dem natürlichen Treibhauseffekt hätten wir auf der Erde eine durchschnittliche Temperatur von –18°C. Durch die Treibhausgase erwärmen sich die Bodenschichten (Troposphäre) und erreichen eine durchschnittliche Temperatur von +15°C. (Internetquelle: Literatur Nr.10)

3.1. Definition: Aerosole

Die Erkenntnis, dass nicht nur die Treibhausgase bzw. Spurengase Einfluss auf den globalen Temperaturanstieg haben, sondern dass es auch dagegenwirkende Stoffe in der Atmosphäre gibt, brachte die Wissenschaftler erstmals darauf, den Einfluss anderer Spurenstoffe in der Atmosphäre zu untersuchen und sie bei der Berechnung des Treibhauseffektes zu berücksichtigen.

Atmosphärische Spurenstoffe kann man einteilen in Spurengase (v.a. CO2), Hydrometeore (Wasser und Eispartikel, sichtbar als Wolken und Niederschlag) und Aerosole. (Schönwiese / Diekmann 1988)

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Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Treibhauseffekt durch Aerosole und Wolken
Hochschule
Universität Regensburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
11
Katalognummer
V78025
ISBN (eBook)
9783638783422
Dateigröße
553 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Treibhauseffekt, Aerosole, Wolken
Arbeit zitieren
Marion Heiß (Autor:in), 2003, Treibhauseffekt durch Aerosole und Wolken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78025

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