In welcher Art und Weise haben die Einflüsse der zur damaligen Zeit neu entstandenen Psychoanalyse auf den literarischen Schaffensprozess von Arthur Schnitzler gewirkt.
Im Verlauf der Ausarbeitung werde ich mich zuerst mit dem Verhältnis zwischen Literatur und Psychoanalyse im Allgemeinen auseinandersetzen, anschließend werde ich die Beziehung zwischen Arthur Schnitzler und Sigmund Freud erhellen, um nachfolgend der Frage nach der Bedeutung von psychoanalytischem Wissen für den kreativen Schreibprozess Schnitzlers auf den Grund zu gehen.
Abschließend werde ich meine Ausarbeitung mit einer Schlussbetrachtung zu Ende führen.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Verhältnis zwischen Psychoanalyse und moderner Literatur
- Beziehung zwischen Arthur Schnitzler und Sigmund Freud
- Bedeutung psychoanalytischen Wissens für den kreativen Prozess von Arthur Schnitzler
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht den Einfluss der Psychoanalyse auf den literarischen Schaffensprozess von Arthur Schnitzler. Sie beleuchtet die Beziehung zwischen Literatur und Psychoanalyse im Allgemeinen, analysiert die Beziehung zwischen Schnitzler und Sigmund Freud und untersucht die Bedeutung psychoanalytischen Wissens für Schnitzlers kreatives Schreiben.
- Das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und moderner Literatur
- Die Beziehung zwischen Arthur Schnitzler und Sigmund Freud
- Die Bedeutung von psychoanalytischem Wissen für Schnitzlers literarisches Schaffen
- Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schnitzlers literarischer Arbeit und Freuds psychoanalytischer Theorie
- Die Rezeption und Interpretation von Schnitzlers Werken im Lichte der Psychoanalyse
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und beleuchtet den Einfluss der Psychoanalyse auf die literarische Moderne. Es wird die umstrittene Bedeutung der Psychoanalyse für das 20. Jahrhundert beleuchtet und die vielfältigen Reaktionen auf Freuds Werk dargestellt. Der zweite Teil der Hausarbeit analysiert die Beziehung zwischen Arthur Schnitzler und Sigmund Freud. Er beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden und erörtert die Frage, ob Schnitzler als "Doppelgänger" Freuds in der Literatur betrachtet werden kann.
Schlüsselwörter
Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Psychoanalyse, Moderne Literatur, Jahrhundertwende, Traumdeutung, literarisches Schaffen, kreativer Prozess, Beziehung, Einfluss, Doppelgänger, Antisemitismus.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste Sigmund Freud das Werk von Arthur Schnitzler?
Freuds Psychoanalyse bot Schnitzler tiefere Einblicke in das Unterbewusstsein, Träume und Triebe, die er in seine literarischen Figuren einfließen ließ.
Warum nannte Freud Schnitzler seinen „Doppelgänger“?
Freud sah in Schnitzlers literarischer Analyse der menschlichen Seele erstaunliche Parallelen zu seinen eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Psychoanalyse.
Welche Rolle spielt die Traumdeutung in Schnitzlers Werken?
Ähnlich wie bei Freud sind Träume in Schnitzlers Erzählungen (z. B. Traumnovelle) zentrale Mittel, um verborgene Wünsche und Ängste der Protagonisten offenzulegen.
War Schnitzler selbst Psychoanalytiker?
Nein, Schnitzler war Mediziner und Schriftsteller, nutzte aber psychoanalytisches Wissen intuitiv und reflektiert für seinen kreativen Schreibprozess.
Wie reagierte die literarische Moderne auf die Psychoanalyse?
Die Psychoanalyse prägte die Moderne massiv, da sie den Fokus von der äußeren Handlung auf die komplexen inneren psychischen Vorgänge der Figuren verlagerte.
- Quote paper
- Dominik Gerhard (Author), 2007, Einflüsse der Psychoanalyse auf den literarischen Schaffensprozess von Arthur Schnitzler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/79997