Symbolik im Film am Beispiel von Tom Tykwers "Lola rennt"


Hausarbeit, 2003

36 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung

I. Vorbemerkungen
A. Symbolik – allgemein und im Film
B. Warum “Lola rennt”?
C. Methodik

II. Der Film
A. Inhalt
B. Gliederung

III. Symbolik
A. Der Vorspann als symbolreicher Vorausdeuter der Thematik
B. Alles nur ein Spiel?
1. Fußballspiel
2. Interaktives Computerspiel
3. Brettspiel
4. Glücksspiel und Domino
5. Spiel mit Märchenhaftem
C. Die Zeit
1. Das Bild der Uhr und andere Zeitsymbole
2. Zeitgestaltung
D. Spirituelle Symbole
E. Im Sog des Schicksals und des Zufalls
F. Stärke, Power und Dynamik
1. Kontraste
2. Starke und kontrastive Figuren
G. Farbsymbolik

IV. Zusammenfassendes Fazit

V. Quellenvermerk

I. Vorbemerkungen

A. Symbolik – allgemein und im Film

Symbole sind allgegenwärtig und ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Auch wenn wir uns dessen selten bewusst werden, hat jeder von uns tagtäglich und überall mit ihnen zu tun. Ob sprachlich oder visuell, ob im Straßenverkehr oder in der Werbung, ohne Symbole wäre das Leben weitaus schwieriger.

Nicht wegzudenken sind diese sinnbildlichen, repräsentativen Zeichen vor allem in Wissenschaften wie Literatur, Film, Malerei, Religion, Mythologie oder auch Tiefenpsychologie. All diese Bereiche bedienen sich symbolischer Mittel, um abstrakte Gedanken und Ideen mit einem besonderen Bild darstellen zu können. Symbole sind also sozusagen der „ Schlüssel zum Verständnis der geistigen Welt“[1]. Sie ermöglichen es erst, Unvorstellbares greifbar zu machen.

Allerdings sind symbolische Aussagen künstlerischer Werke wie Filme oft nicht leicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen, müssen daher erst entschlüsselt und gedeutet werden, um die Aussage des Werks, die Intention des Regisseurs und die Komplexität des Gesamtwerks vollständig begreifen zu können. Dabei zeigt sich schnell, dass Symbolaussagen häufig vielfältig, verschlungen, widersprüchlich und unentwirrbar erscheinen. Die Decodierung einer komplexen Symbolik gleicht daher einer kriminalistischen Arbeit, bei der es heißt, selbst kleinste Hinweise zu beachten.

B. Warum „Lola rennt“?

Auf meiner Suche nach einem symbolisch gehaltvollen Film bin ich schnell auf Tom Tykwers[2] „Lola rennt“ aus dem Jahr 1998 gestoßen. In diesem dramaturgisch außerordentlich vielfältigen Film ist zweifellos nicht die – sehr einfache – Story der Bedeutungsträger sondern das Bild. Gerade bezüglich seiner Symbolik stellt er daher eine Fundgrube für Analytiker dar.

Meine Entscheidung, mich tatsächlich an dieses Werk heranzuwagen, konnte ich dahingegen nicht ganz so schnell festmachen. Schließlich hat die Popularität, die Verbreitung und die Extravaganz des Films ihm nicht nur viel Ruhm und Erfolg gebracht, sondern führte außerdem unausbleiblich dazu, dass mittlerweile so viele Kritiker, Analytiker und Interpreten sich mit ihm beschäftigt haben, dass man sich fragen muss: Gibt es denn da eigentlich noch viel Neues zu entdecken? Nach mehrmaligem Ansehen bin ich zu dem Schluss gelangt: Ja, das gibt es! Im Bereich der Symbolik ist der Film „Lola rennt“ geradezu unerschöpflich. Eine Untersuchung der reichhaltigen und komplexen Bilder und ihrer Bedeutung ist deshalb für das finale Verständnis des Films eine wichtige Komponente. Diese Aufgabe möchte ich zum Inhalt meiner Arbeit machen.

C. Methodik

Zunächst muss selbstverständlich der Plot in Form einer Inhaltsangabe geklärt werden, die ich aber so knapp wie möglich halten möchte, obwohl ich im Laufe meiner Arbeit noch gezielt auf Kleinigkeiten aufmerksam machen werde. Zur besseren Verdeutlichung der besonderen Form von „Lola rennt“ führe ich jedoch zusätzlich eine Gliederung des Geschehensablaufes an. Noch offenen Fragen zu Einzelheiten werden sich dann, denke ich, bei der folgenden näheren Beleuchtung von selbst beantworten, und eine unnötige doppelte Erwähnung wird vermieden. Hierbei bitte ich zu berücksichtigen, dass die Vielschichtigkeit einzelner sprechender Bilder eine gradlinige, klare Einteilung sehr erschwert. Teilweise ist es daher leider unvermeidbar, dass einige Aspekte sich unter verschiedenen Überschriften wiederholen oder andere zusammengefasst werden, um zu umgehen, dass die Arbeit zu sehr zu einer reinen Auflistung diverser Symbole „mutiert“.

Ein großes Hilfsmittel bei der Angabe von Zitaten aus dem Film ist das von Michael Töteberg herausgegebene Buch zum Film, welches eine beinahe wortgetreue Wiedergabe des Films liefert und zudem auch einige szenische Details bietet. Da dies für die Orientierung und Strukturierung sehr nützlich ist, beziehe ich mich beim direkten Zitieren soweit es geht darauf und verweise nur bei fehlenden oder ungenauen Parts auf den Film, obwohl dieser natürlich für die Interpretation verwendet wurde.

II. Der Film

A. Inhalt

Berlin, 11.40 Uhr. Die junge Lola erhält einen Anruf von ihrem Freund, dem Kleingauner Manni. Dieser muss bis 12 Uhr seinem Boss eine Tüte mit 100.000 DM aus einem Deal übergeben. Die Geldtüte hat er aber versehentlich in der U-Bahn liegengelassen, wo sie von einem Penner gefunden und mitgenommen worden ist. Hoffnungslos und panisch fleht er Lola um Hilfe an, die nun 20 Minuten Zeit hat, die benötigte Summe aufzutreiben und sie ihm am vereinbarten Treffpunkt, der Kneipe „Spirale“, zu übergeben. Sollte sie nicht um Punkt 12 mit dem Geld bei ihm sein, will Manni einen Überfall auf einen Supermarkt begehen. Lola zögert nicht lange. Sie überlegt fieberhaft, von wem sie am ehesten Hilfe erwarten kann, entscheidet sich für ihren Vater, einen Banker, und rennt los.

Von nun an ist der Film ein dreigeteilter Episodenfilm:

In der ersten Episode rennt Lola zu der Bank, in der ihr Vater arbeitet. Sie trifft ihn mitten in einem Krisengespräch mit seiner Geliebten Jutta Hansen an, die fordert, dass er sich endlich für oder gegen sie entscheidet. Gerade als Lola hereinplatzt, hat Jutta ihm eröffnet, dass sie ein Kind erwarte. Als Lola ihre Forderung nach 100.000 DM kundtut, entscheidet sich der entrüstete, sich ausgenutzt vorkommende Vater spontan, die eigene Familie zu verlassen und ein neues Leben mit der Geliebten zu beginnen. Wütend erzählt er Lola, sie sei gar nicht seine leibliche Tochter und wirft sie ohne das erhoffte Geld aus der Bank. Verzweifelt und niedergeschmettert läuft Lola dennoch so schnell sie kann weiter, um Manni von dem angedrohten Überfall abzuhalten. Sie kommt jedoch Sekunden zu spät, der Raub ist schon in vollem Gange. Lola entschließt sich, ihrem Freund zu helfen. Zusammen erbeuten sie zwar im Supermarkt das Geld, aber auf der Flucht wird Lola von der Polizei erschossen.

Im zweiten Durchlauf trifft Lola mit minimaler Verzögerung in der Bank ein, was aber erhebliche Folgen hat: Das Gespräch zwischen Vater und Geliebter konnte weiter fortfahren, nun hat Jutta ihm außerdem gestanden, dass das Kind nicht von ihm sei. Lolas Geldbitte in der gespannten Situation führt zur völligen Eskalation. Lola rastet aus, schnappt sich die Pistole des Wachmanns und überfällt die Bank. Sie entkommt mit den geforderten 100.000 Mark. Auch schafft sie es, den auf der Kreuzung vor der Spirale wartenden Manni um Punkt 12 zu erreichen. Allerdings wird der Freund im gleichen Moment von einem anrasenden Krankenwagen überfahren.

Etwas schneller unterwegs ist Lola in der dritten und letzten Folge. Darum provoziert sie auch nicht – wie in den Episoden zuvor – einen Autozusammenstoß, in den der nächste Kunde ihres Vaters verwickelt ist. Im Gegensatz zu den ersten Durchläufen können die beiden Herren somit ihren Geschäftstermin pünktlich wahrnehmen. Lola sieht sie gerade noch zusammen wegfahren. Ziellos läuft sie zunächst weiter und steht irgendwann genau vor dem städtischen Casino – ihre letzte Chance. Mit 100 DM Einsatz erspielt Lola in zwei Roulettrunden mehr als 100.000 Mark. Gleichzeitig gelingt es Manni, dem Penner die verlorene Geldtüte wieder abzunehmen und sie seinem Boss pünktlich zu übergeben.

Am Ende ist das Pärchen unbedroht vereint und um mehr als 100.000 DM reicher.

B. Gliederung

Der Film lässt sich relativ eindeutig in acht Teile zerlegen, die folgendermaßen betitelt werden können[3]:

1.) Vorspann
2.) erster Teil der Rahmenhandlung
3.) Episode 1
4.) Pausensequenz 1
5.) Episode 2
6.) Pausensequenz 2
7.) Episode 3
8.) Gesamtschluss als zweiter Teil der Rahmenhandlung

Zum Vorspann gehört außer der Angabe der Credits auch die Einführung in Lolas allgemeine Situation, was eine Einführung in die allgemeine Situation der Menschheit, für die Lola nur ein Exempel ist[4], beinhaltet. Er präsentiert zwei eingeblendete Zitate sowie philosophische Fragen und Ideen zum Menschen[5].

Der erste Teil der Rahmenhandlung, der zusammen mit Teilen des Vorspanns die Exposition des Films bildet, beginnt mit einer praktisch unmöglichen, virtuell erscheinenden Kamerafahrt, die einen Sturzflug vom Himmel Berlins in Lolas Zimmer simuliert und genau vor einem schrill klingelnden, roten Telefon stoppt. Das daraus resultierende Telefonat von Lola und Manni deckt die recht hoffnungslose, dramatische Situation des Kleingauners auf. Der Abschnitt endet eigentlich mit dem Auflegen (oder besser gesagt „Aufwerfen“) des Hörers auf die Gabel, da hier jeweils die neuen Runden wieder einsetzen. Allerdings wird in Tötebergs Buch zum Film auch die Entscheidung Lolas, zu wem sie rennen will, noch zu diesem Abschnitt gezählt, da dies in den nächsten Runden nicht noch einmal zu sehen ist[6]. Mit dem Beginn von Lolas Lauf fängt hierauf auch die erste Runde an.

Nach der ersten und nach der zweiten Episode ist jeweils eine pausenartige Sequenz der Ruhe eingeschoben, die Regisseur Tykwer als „rote Szenen“[7] bezeichnet, da sie mit einem Rotfilter gedreht wurden. Die beiden Hauptfiguren diskutieren hier im Bett liegend Ungewissheiten über Liebe und Tod, wobei der Fragende immer die Person ist, die kurz zuvor sozusagen gestorben ist. Schließlich ist es beide Male Lola, die entscheidet, dass dies nicht das Ende sein kann. (1.Pausensequenz: Manni: „Willst du weg...von mir?“ Lola: „Ich weiß nicht. Ich muss mich grad entscheiden...glaub ich.“ [...] „Aber ich will nicht. Ich will nicht weg.“[8] / 2.Pausensequenz: Lola: „Manni.“ Manni: „Was.“ Lola: „Du bist aber nicht gestorben.“[9] ) Und so beginnt beide Male ein neuer, leicht veränderter Handlungsablauf, was jedoch - wie in der Zusammenfassung deutlich gemacht – erhebliche Unterschiede im Ausgang mit sich bringt.

Erst der Gesamtschluss als einzig von Lola akzeptierter kann die Rahmenhandlung schließen. Er beginnt, nachdem Lola eine Weile mit dem Geld am vereinbarten Treffpunkt gestanden hat, und ein schwarzer BMW angefahren kommt, aus dem der erleichterte Manni steigt. Der Kleingauner verabschiedet seinen Boss demütig und läuft zu Lola[10].

III. Symbolik

A. Der Vorspann als symbolreicher Vorausdeuter

Der Vorspann an sich muss erst gedeutet werden, um ihn verstehen zu können. In ihm werden „verschiedene Aspekte mosaikartig und in symbolhaft metaphorischer Sprache zusammengetragen“[11]. Man kann sagen, dass er, was Zeit und Raum angeht, außerhalb des eigentlichen Filmgeschehens anzusiedeln ist und einen extradiegetischen[12] Auftakt bildet.

Zwei hypothetisch wirkende Zitate leiten den Vorspann ein. In ihrem Inhalt ähneln sie, obwohl eines von Dichter T.S. Eliot, das andere von Fußballer Sepp Herberger stammt. Letzterem werde ich mich noch im Kapitel „Alles nur ein Spiel?“ zuwenden, weshalb nun eine Betrachtung des erstgenannten genügen soll. Es lautet:

„Wir lassen nie vom Suchen ab,

und doch, am Ende allen unsren Suchens,

sind wir am Ausgangspunkt zurück,

und werden diesen Ort zum ersten Mal erfassen.“[13]

Diese These drückt einen Kreislauf aus, der mit der Struktur der Filmhandlung zu vergleichen ist: Auch hier ist der Verlauf der Zeit innerhalb der drei Episoden zyklisch. Dass dennoch eine Entwicklung stattfindet – so wie es der Vers besagt –, ist unabstreitbar, denn obwohl der Hauptteil in einem Zeitloch festzustecken scheint, sind die einzelnen Folgen nicht identisch, und wir machen mit jeder neuen Runde weitere Erfahrungen und Entdeckungen. Zu diesem Teilgebiet der Filmthematik passt auch das für „Lola rennt“ sehr bedeutsame Bild der Spirale, welches noch ausführlich zu beleuchten sein wird[14], aber ebenfalls schon im Vorspann zu finden ist. Denn die Zeichentrick-Lola rennt hier durch einen nach und nach zu einer alles einsaugenden Spirale werdenden Tunnel mit Fledermäusen, ausschlagenden Uhrenpendeln und Uhrenmonster. Der nächste thematische Aspekt des Films, welchen der Vorspann einleitet, ist daher auch der der Zeit. Sie wird hier – wie auch bereits durch eine vorher zu sehende, alles verschlingende Kuckucksuhr - als bedrohlich und monströs charakterisiert[15].

Weiter wird im Vorspann der spielerische und märchenhafte Charakter des Films durch die Symbolik des Spiels und die Stimme des Erzählers Paetsch eingeführt[16]. Dieser stellt philosophische Fragen über den Sinn des menschlichen Daseins („Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? […]“[17] ) und verleiht dem Film damit eine nachdenkliche Grundhaltung. Wer genau hinsieht, kann auch schon einen Verweis auf ein Zeichen des Göttlichen entdecken: Inmitten einer anonymen Menschenmenge, die später durch eine riesige Formation den Titel „Lola rennt“ bekannt gibt, sind nur die im Film eine Rolle spielenden Personen erkennbar und stechen aus der Masse durch mehr Farbe und schimmernde Konturen heraus. Einer von ihnen ist der Radfahrer Mike, welcher ein rotes T-Shirt trägt, auf dem der Name „GOTT“ zu lesen ist[18].

So werden alle Symbolfelder, die für den Film die größte Bedeutung haben, schon im Vorspann eingeführt.

[...]


[1] Biedermann, Knaurs Lexikon der Symbole, S. 5.

[2] Tykwer führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch.

[3] Zur genauen Betrachtung vgl. „Schematische Gliederung“ im Anhang.

[4] Vgl. Meik, Lola rennt – aber wohin?, S. 23.

[5] Mehr hierzu in III.A („Der Vorspann als symbolreicher Vorausdeuter“)

[6] Vgl. Töteberg, Lola rennt, S. 24-29.

[7] Töteberg, Lola rennt, S. 133.

[8] Töteberg, Lola rennt, S. 60f.

[9] Töteberg , Lola rennt, S. 93.

[10] Vgl. Töteberg, Lola rennt, S. 115.

[11] Meik , Lola rennt – aber wohin?, S. 19.

[12] Vgl. Meik, Lola rennt – aber wohin?, S.22.

[13] Dieses Zitat wird in Tötebergs Lola rennt nicht erwähnt, es ist beispielsweise zu finden bei Hesse, T.S. Eliot,

S.334.

[14] Vgl. III.E. („Im Sog des Schicksals und des Zufalls“).

[15] Vgl. III.C.1. („Das Bild der Uhr und andere Zeitsymbole“).

[16] Vgl. III.B. („Alles nur ein Spiel?“).

[17] Töteberg, Lola rennt, S. 6.

[18] Vgl. III.D. („Spirituelle Symbole“)

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Symbolik im Film am Beispiel von Tom Tykwers "Lola rennt"
Hochschule
Universität Siegen  (Fachbreich 3: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften)
Veranstaltung
Dramaturgie des Spielfilms II
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
36
Katalognummer
V82614
ISBN (eBook)
9783638906005
ISBN (Buch)
9783638904582
Dateigröße
536 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Symbolik, Film, Beispiel, Tykwers, Lola, Dramaturgie, Spielfilms
Arbeit zitieren
Sabine Buchholz (Autor), 2003, Symbolik im Film am Beispiel von Tom Tykwers "Lola rennt", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/82614

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