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Unterstützte Kommunikation im Unterricht an einer Schule für Körperbehinderte

Title: Unterstützte Kommunikation im Unterricht an einer Schule für Körperbehinderte

Term Paper , 2007 , 18 Pages , Grade: "-"

Autor:in: Astrid Pankonin (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

In der folgenden Ausarbeitung möchte ich mich zunächst mit der Definition der Körperbehinderung beschäftigen. Ich werde weiterhin näher auf den Personenkreis der körperbehinderten Menschen eingehen sowie die verschiedenen Erscheinungsformen der Körperbehinderungen erläutern. Meinen Schwerpunkt möchte ich auf die schulische Förderung der körperbehinderten Menschen legen. Hier möchte ich näher auf die Grundsätze des Unterrichts an der Schule für Körperbehinderte eingehen, um mich dann hauptsächlich mit der unterstützten Kommunikation zu beschäftigen. Ich werde diese definieren, den Personenkreis der unterstützt sprechenden Menschen erläutern und den Einsatz von unterstützter Kommunikation im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte darlegen. Weiterhin möchte ich die verschiedenen Möglichkeiten der unterstützten Kommunikation bezüglich deren Einsatz im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte. Abschließend möchte ich in einem Fazit meine eigene Meinung zu den verschiedenen Kommunikationshilfen und deren Einsatz im Schulleben darlegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: Was ist eine Körperbehinderung?

3. Personenkreis: Menschen mit einer Körperbehinderung

4. Erscheinungsformen der Körperbehinderungen

5. Schulische Förderung bei Körperbehinderung

5.1 Grundsätze des Unterrichts

5.2 Unterstützte Kommunikation

5.2.1 Definition

5.2.2 Personenkreis der unterstützten Kommunikation

5.2.3 Einsatz unterstützter Kommunikation im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte

5.2.4 Möglichkeiten unterstützter Kommunikation und deren Einsatz im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Stellenwert und die praktische Implementierung der unterstützten Kommunikation (UK) im Unterricht an Schulen für Körperbehinderte, mit dem Ziel, nicht-sprechenden Schülern eine aktive Teilhabe am Lernprozess und eine Erweiterung ihrer kommunikativen Kompetenzen zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Körperbehindertenpädagogik und Klassifikation von Behinderungen.
  • Grundsätze und Rahmenbedingungen schulischer Förderung bei Körperbehinderung.
  • Definition und Anwendungsbereiche der unterstützten Kommunikation.
  • Kategorisierung von Kommunikationsformen (körpereigen, nicht-elektronisch, elektronisch).
  • Integration und Didaktik der UK im schulischen Alltag zur Vermeidung von Passivität.

Auszug aus dem Buch

5.2.4.2.a) Nicht-elektronische Kommunikationshilfen

Im Bereich der nicht-elektronischen Kommunikationshilfen gibt es beispielsweise Kommunikationskästen mit konkreten Objekten (z.B. Kartons, in denen jeweils ein Gegenstand liegt, der eine bestimmte Aktivität repräsentiert), Kommunikationstafeln (z.B. große Pappkarten mit Fotos, Bildsymbolen oder Buchstaben/Wörtern), Kommunikationsbücher (z.B. Fotoalben/Ringbücher, in denen das für den Benutzer wichtige Vokabular thematisch geordnet mit Hilfe von Fotos oder Bildsymbolen dargestellt wird) sowie Kommunikationsschürzen (Schürzen, an denen z.B. mit Hilfe von Klettband Bildsymbole angebracht sind).

Weitere nicht-elektronische Kommunikationshilfen sind Kommunikationsposter, die an den Wänden beim Essplatz, Wickeltisch oder Toilette hängen oder Gürtelringe, an denen Bild- und Wortkarten befestigt sind. Die nicht-elektronischen Kommunikationshilfen bieten viele verschiedene Vorteile: sie sind robust und leicht transportierbar, leicht herzustellen, sehr gut erweiterbar und vor allem sind sie preiswert. Sie erfordern keine Computerkenntnisse und können keine technischen Störungen aufweisen.

Ein wichtiger Nachteil der nicht-elektronischen Kommunikationshilfen ist jedoch, dass der Benutzer von der körperlichen Nähe seines Kommunikationspartners abhängig ist und seine totale Aufmerksamkeit benötigt, um sich mitteilen zu können. Außerdem muss der Partner in der Lage sein, die Symbole richtig zu deuten und zu erfassen, da es für einige Symbole viele verschiedene Bedeutungen geben kann (z.B. das Symbol „Schere“ kann für Schere, schneiden, aber auch für kaputt, scharf, spitz oder sogar für Friseur stehen) (vgl. uni-leipzig.de).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit und begründet den Fokus auf die schulische Förderung körperbehinderter Kinder mittels unterstützter Kommunikation.

2. Definition: Was ist eine Körperbehinderung?: Dieses Kapitel legt theoretische Grundlagen dar und definiert Körperbehinderung unter Einbezug der ICF-Klassifikation und sozialrechtlicher Kriterien.

3. Personenkreis: Menschen mit einer Körperbehinderung: Die Ausarbeitung beschreibt die Heterogenität der Gruppe der Menschen mit Körperbehinderung und erläutert, warum der Begriff als Sammelbegriff für vielfältige Beeinträchtigungen dient.

4. Erscheinungsformen der Körperbehinderungen: Dieses Kapitel unterteilt die Auswirkungen körperlicher Schädigungen in primäre, sekundäre und tertiäre Störungen und klassifiziert verschiedene medizinische Störungsbilder.

5. Schulische Förderung bei Körperbehinderung: Der Text erläutert das Recht auf Bildung für körperbehinderte Kinder sowie die notwendigen personellen und institutionellen Voraussetzungen für den schulischen Förderort.

5.1 Grundsätze des Unterrichts: Hier werden die pädagogischen Leitlinien wie Bewegungsförderung, ästhetische Erziehung und die Förderung sprachlichen Handelns im Unterrichtskontext dargestellt.

5.2 Unterstützte Kommunikation: Dieses Kapitel führt in den Bereich der augmentativen Kommunikation ein und erläutert deren Relevanz als Ergänzung zu lautsprachlichen Defiziten.

5.2.1 Definition: Hier wird der Fachbegriff der Unterstützten Kommunikation (Augmentative and Alternative Communication) theoretisch präzise definiert.

5.2.2 Personenkreis der unterstützten Kommunikation: Es wird dargelegt, welche Personengruppen von UK-Maßnahmen profitieren können, von angeborenen bis zu temporären Beeinträchtigungen.

5.2.3 Einsatz unterstützter Kommunikation im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte: Dieses Kapitel beleuchtet die didaktische Einbindung der UK in den Klassenunterricht und warnt vor einer rein isolierten Einzelförderung.

5.2.4 Möglichkeiten unterstützter Kommunikation und deren Einsatz im Unterricht an der Schule für Körperbehinderte: Die Ausführungen klassifizieren Kommunikationsmittel in körpereigene, elektronische und nicht-elektronische Formen und analysieren deren spezifischen Nutzwert.

6. Fazit: Die Autorin fasst ihre Überlegungen zusammen und plädiert für eine individuelle Kombination der UK-Methoden im Schulalltag, um die Persönlichkeitsentwicklung und Teilhabe der Schüler zu stärken.

Schlüsselwörter

Unterstützte Kommunikation, Körperbehinderung, Sonderpädagogik, schulische Förderung, Kommunikationshilfen, Augmentative and Alternative Communication, Inklusion, Teilhabe, Unterrichtsgestaltung, Sprachförderung, Talker, Klassengemeinschaft, Pädagogik, Barrierefreiheit, Selbstständigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Relevanz und der praktischen Anwendung von unterstützter Kommunikation im Schulalltag von Kindern mit Körperbehinderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Erscheinungsformen von Körperbehinderungen, die rechtlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen der schulischen Förderung sowie die differenzierte Methodik der unterstützten Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterstützte Kommunikation als integrativer Bestandteil des Unterrichts die kommunikative Kompetenz, Autonomie und soziale Teilhabe von nicht-sprechenden Schülern aktiv verbessern kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse heilpädagogischer Fachquellen und verbindet diese mit didaktischen Überlegungen für die schulische Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Behinderungsbildern, eine Analyse der schulischen Fördergrundsätze und eine detaillierte Erläuterung technischer sowie körpereigener Kommunikationsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Ausarbeitung?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Unterstützte Kommunikation, Körperbehindertenpädagogik, Inklusion, Partizipation und pädagogische Förderung geprägt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Kommunikationsmitteln?

Die Autorin differenziert strikt zwischen körpereigenen Signalen, nicht-elektronischen Hilfsmitteln (wie Bildkarten oder Kommunikationsbücher) und elektronischen Geräten (den sogenannten Talkern).

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Einführung von UK-Methoden?

Die Lehrkraft trägt die Verantwortung, die Kommunikationsbedürfnisse individuell zu prüfen, geeignete Hilfen auszuwählen und diese kontinuierlich in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren.

Warum wird im Fazit vor einer einseitigen Konzentration auf elektronische Hilfsmittel gewarnt?

Die Autorin warnt davor, dass die Faszination für die Technik dazu führen könnte, körpereigene Kommunikationsformen zu vernachlässigen, die im vertrauten Klassenverband oft spontaner und effektiver einsetzbar sind.

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Details

Title
Unterstützte Kommunikation im Unterricht an einer Schule für Körperbehinderte
College
University of Flensburg  (Institut für Heilpädagogik)
Course
Einführung in die Körperbehindertenpädagogik
Grade
"-"
Author
Astrid Pankonin (Author)
Publication Year
2007
Pages
18
Catalog Number
V83595
ISBN (eBook)
9783638000420
ISBN (Book)
9783638910477
Language
German
Tags
Unterstützte Kommunikation Unterricht Schule Körperbehinderte Einführung Körperbehindertenpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Astrid Pankonin (Author), 2007, Unterstützte Kommunikation im Unterricht an einer Schule für Körperbehinderte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/83595
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