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Mexiko - Geschichte und Sprache

Titel: Mexiko - Geschichte und Sprache

Hausarbeit , 2006 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten weisen auf eine lange kulturelle Geschichte hin, die noch heute im Land sichtbar ist. Durch das Erbe der präkolumbischen Hochkulturellen, wie das der Azteken, wurde nicht nur die Kultur Mexikos beeinflusst, sondern auch die Sprache, das heutige mexikanische Spanisch.
Geografisch gesehen grenzt Mexiko im Norden an die USA sowie im Süden an Belize und Guatemala. Im Westen schließt sich der Pazifische Ozean und im Osten der Golf von Mexiko an. Von den etwa 105 Millionen Einwohnern Mexikos, leben ca. 22 Millionen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch, doch durch ca. 12 Millionen Indios in Mexiko werden noch heute etwa 80 weitere Indiosprachen gesprochen, von denen das Náhuatl die wichtigste Sprache ist. Durch sein tropisches Klima verfügt Mexiko über eine enorm starke Vielfalt im Bereich der Flora und Fauna. Die Reichhaltigkeit an Bodenschätzen besteht neben z.B. Eisenerz,
Kohle, Silber und Gold vor allem in den riesigen Erdöl- und Erdgasreserven, durch die Mexiko jährlich Milliardenumsätze im Export macht. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Geschichte sowie der Sprache Mexikos. Dabei wird der Schwerpunkt im geschichtlichen als auch im sprachgeschichtlichen Bereich auf der Darstellung des Bereichs der Azteken liegen. Im ersten Teil werden zunächst die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse dargestellt, die das heutige Mexiko von der präkolumbischen Zeit an beeinflusst haben. Im zweiten Teil wird auf die exikanische Sprache eingegangen. Zunächst wird dabei das Náhuatl, die Sprache der Azteken, sowie der sprachliche Charakter dieser Sprache vorgestellt. Anschließend wird das heutige mexikanische Spanisch mit seinen Besonderheiten im phonetischen, morphologischen und lexikalischen Bereich erläutert sowie der Einfluss des Náhuatl auf die heutige mexikanische Sprache verdeutlicht. Das mexikanische Spanisch wird dabei hinsichtlich der sprachlichen Unterschiede zwischen den Hochland- und Tieflandgebieten Mexikos vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte Mexikos

2.1. Die präkolumbische Zeit – Das Reich der Azteken

2.2. Die Eroberung Mexikos

2.3. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum zweiten Weltkrieg

2.4. Von der Nachkriegszeit bis heute

3. Die Sprache Mexikos

3.1. Náhuatl – Die Sprache der Azteken

3.1.1. Geschichtliche Einordnung der Sprache

3.1.2. Der sprachliche Charakter des Náhuatl

3.2. Das heutige mexikanische Spanisch

3.2.1. Einteilung in die Hochland- und Tieflandgebiete Mexikos

3.2.2. Lautliche Besonderheiten

3.2.2.1. Vokalismus

3.2.2.2. Konsonantismus

3.2.3. Besonderheiten der Morphosyntax

3.2.4. Besonderheiten im lexikalischen Bereich

4. Schlussbetrachtung

5. Bibliografie

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die historische Entwicklung Mexikos sowie die daraus resultierenden sprachlichen Einflüsse auf das heutige mexikanische Spanisch, mit einem besonderen Fokus auf das Erbe der Azteken und deren Sprache, das Náhuatl.

  • Historische Entwicklung Mexikos von der präkolumbischen Ära bis zur Moderne.
  • Die Rolle der aztekischen Kultur und Sprache im heutigen Mexiko.
  • Phonetische und morphosyntaktische Besonderheiten des mexikanischen Spanisch.
  • Einfluss des Náhuatl und anderer indigener Sprachen auf den Wortschatz.
  • Sprachgeografische Differenzierung zwischen Hochland- und Tieflandgebieten.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Der sprachliche Charakter des Náhuatl

Im phonetischen Bereich hat das Náhuatl, wie vermutlich weitere indianische Sprachen auch, als typisches Charakteristikum den Laut [tl], wie man ihn bereits im Namen der Aztekischen Sprache 'Náhuatl' vorfindet. Dieser Laut wird als einheitlicher Laut gefasst und darf weder in der Schrift- noch in der Aussprache getrennt werden, was eine besondere Schwierigkeit für Sprachfremde mit sich bringt. Eine Gemeinsamkeit mit dem Chinesischen hat das Náhuatl dadurch, dass es den Laut [r] nicht kennt und ihn ebenfalls durch andere Laute wie [l] ersetzt.

Das hervorstechende Merkmal des Aztekischen im morphologischen Bereich ist das zahlreiche Auftreten von Komposita, zu denen die überwiegende Anzahl von Substantiven zählt. Hierzu zählt beispielsweise altepetl, die Bezeichnung für 'Stadt', zusammengesetzt aus alt, 'Wasser' und tepetl, 'Berg'.

Im syntaktischen Bereich gilt das Náhuatl als eine klare, durchsichtige und sehr logische Sprache. Im lexikalischen Bereich hingegen wird die von nicht-indianischen Völkern als fremd empfundene Art des aztekischen Denkens und Wahrnehmens von Dingen deutlich. Diese Fremdartigkeit zeigt sich beispielsweise in der Bezeichnung der Vokabel 'Kopf' auf aztekisch. 'Kopf' heißt übersetzt tzontecomatl, was sich aus tzontli, 'Haar' und tecomatl, 'Topf' zusammensetzt. ’Kopf’ bedeutet somit auf aztekisch 'Haartopf'. Bevor man aus dem Spanischen caballo entlehnte, wurde das Pferd als maçatl, 'Hirsch' bezeichnet. Das 'Hühnerei', das wir als das Ei des Huhnes sehen, bezeichnen die Azteken als totoltetl, 'Hühnerstein', zusammengesetzt aus totolin, 'Huhn' und tetl, 'Stein'. Auf Fremdartigkeiten in der aztekischen Sprache trifft man vor allem auch dann, wenn es um die Ambiguität aztekischer Ausdrücke geht, die die deutsche Sprache in der Art so nicht kennt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die kulturelle und sprachliche Geschichte Mexikos ein und definiert den Fokus auf die Geschichte der Azteken sowie deren Einfluss auf das heutige Spanisch.

2. Die Geschichte Mexikos: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Weg von der aztekischen Siedlungsgründung über die spanische Eroberung bis hin zu den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts nach.

3. Die Sprache Mexikos: Dieser Abschnitt analysiert das Náhuatl als bedeutende indigene Sprache und untersucht die spezifischen lautlichen, morphosyntaktischen und lexikalischen Merkmale des heutigen mexikanischen Spanisch.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die linguistischen Erkenntnisse über das Náhuatl und das mexikanische Spanisch zusammen und wirft einen Blick auf die aktuelle Situation indigener Völker in Mexiko.

5. Bibliografie: Dieses Kapitel listet die für die Hausarbeit herangezogene Fachliteratur sowie Online-Quellen auf.

Schlüsselwörter

Mexiko, Geschichte, Azteken, Náhuatl, Spanisch, Linguistik, Mesoamerika, Vokalismus, Konsonantismus, Morphosyntax, Indigenismos, Substrateinfluss, Tenochtitlán, Sprachkontakt, Lateinamerika.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die wechselseitige Beziehung zwischen der Geschichte Mexikos und der Entwicklung seiner Sprache, wobei insbesondere das Erbe der Azteken im Fokus steht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die präkolumbische Geschichte des Aztekenreichs, die Auswirkungen der spanischen Kolonisation und die linguistische Analyse des modernen mexikanischen Spanisch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie historische Ereignisse und der Kontakt mit indigenen Sprachen die heutige sprachliche Identität Mexikos geformt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive linguistische Analyse und eine historische Aufarbeitung, basierend auf existierender Fachliteratur und historischen Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen geschichtlichen Abriss sowie eine detaillierte sprachwissenschaftliche Analyse, inklusive Lautlehre und lexikalischer Besonderheiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Náhuatl, mexikanisches Spanisch, Substrateinfluss, Aztekenreich, Sprachkontakt und die Unterschiede zwischen Hochland- und Tieflandsprachen.

Wie unterscheidet sich das mexikanische Spanisch lautlich vom kastilischen Standard?

Besonders im zentralen Hochland weist das mexikanische Spanisch Merkmale wie die Schwächung unbetonter Vokale auf, was von vielen Forschern auf einen Substrateinfluss des Náhuatl zurückgeführt wird.

Welche Rolle spielt das Náhuatl heute noch im lexikalischen Bereich?

Das Náhuatl prägt den Wortschatz durch sogenannte Indigenismos, wie etwa Begriffe für Nahrungsmittel oder Alltagsgegenstände, die in die spanische Sprache und teilweise darüber hinaus in andere Sprachen übergegangen sind.

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Details

Titel
Mexiko - Geschichte und Sprache
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V84613
ISBN (eBook)
9783638009294
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mexiko Geschichte Sprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2006, Mexiko - Geschichte und Sprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84613
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Leseprobe aus  16  Seiten
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