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Denis Diderots Theorien über den Schauspieler

Titel: Denis Diderots Theorien über den Schauspieler

Hausarbeit , 2007 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Bernd Leiendecker (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Denis Diderot zeigt sich für gleich mehrere bedeutende Texte zur Theorie des Theaters verantwortlich. Insbesondere sind die Entretiens sur le fils naturel, De la poésie dramatique und das Paradoxe sur le comédien zu nennen. Dabei entwickelt Diderot nicht nur seine Gedanken über das Schauspiel, sondern auch über eine der wichtigsten daran beteiligten Personen: den Schauspieler. Dabei lassen sich leicht Unterschiede zwischen den beiden gegen Ende der 1750er-Jahre erschienenen Texten Entretiens sur le fils naturel und De la poésie dramatique auf der einen Seite und dem rund 20 Jahre später verfassten Paradoxe sur le comédien auf der anderen Seite feststellen. In diesem Buch sollen die fraglichen Unterschiede benannt werden, um anschließend zu klären, wie gravierend diese Differenzen sind. So kann schließlich die Frage untersucht werden, inwieweit Diderot in seiner Schauspielertheorie eine inhaltliche Kehrtwende vollführt hat.
Zu diesem Zweck soll zunächst geklärt werden, ob die Sprecher der beiden vorwiegend in Dialogform geschriebenen Texte Entretiens sur le fils naturel und Paradoxe sur le comédien wirklich repräsentativ für Diderots Ansichten sind. Im Anschluss wird die in den Texten vorgenommene Unterscheidung zwischen Lebenswelt und Bühne betrachtet, auf welcher die Notwendigkeit der Konstruktion eines Idealmodells fußt. Nach der Untersuchung der Konzeption eines Idealmodells kann dann im Hauptteil des Buches der Unterschied zwischen Diderots „frühen“ und „späten“ Theorien über den Schauspieler entlang der zentralen Begriffe Empfindsamkeit, Beobachtungsgabe und Urteilsvermögen aufgezeigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Diderot und die Figuren seiner Dialoge
  • Lebenswelt vs. Bühne
  • Das Idealmodell
  • Der Schauspieler
    • Zu Empfindsamkeit
    • Zu Beobachtungsgabe und Urteilsvermögen
    • Sensibilité vs. sentir
  • Zusammenfassung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit Denis Diderots Theorien über den Schauspieler und untersucht die Unterschiede zwischen seinen "frühen" und "späten" Ansichten. Dabei wird geklärt, ob die Sprecher in Diderots Dialogen repräsentativ für seine Ansichten sind und wie die Trennung von Lebenswelt und Bühne die Konstruktion eines Idealmodells beeinflusst. Die Analyse konzentriert sich auf die zentralen Begriffe Empfindsamkeit, Beobachtungsgabe und Urteilsvermögen und erforscht, inwiefern Diderot eine inhaltliche Kehrtwende in seiner Schauspielertheorie vollzogen hat.

  • Die Rolle der Sprecher in Diderots Dialogen
  • Die Unterscheidung zwischen Lebenswelt und Bühne
  • Die Konstruktion eines Idealmodells
  • Empfindsamkeit in Diderots Schauspielertheorien
  • Beobachtungsgabe und Urteilsvermögen im Schauspiel

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung beleuchtet Diderots bedeutende Texte zur Theatertheorie und stellt die Frage nach einer möglichen Kehrtwende in seiner Schauspielertheorie. Das zweite Kapitel untersucht die Sprecher in den Dialogen Entretiens sur le fils naturel und Paradoxe sur le comédien, um festzustellen, inwiefern sie als repräsentativ für Diderots Ansichten betrachtet werden können. Im dritten Kapitel wird die Trennung von Lebenswelt und Bühne in Diderots Theorien behandelt und die Notwendigkeit eines Idealmodells für den Schauspieler aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Denis Diderot, Schauspielertheorie, Theater, Empfindsamkeit, Beobachtungsgabe, Urteilsvermögen, Lebenswelt, Bühne, Idealmodell, Entretiens sur le fils naturel, Paradoxe sur le comédien

Häufig gestellte Fragen

Was ist Diderots „Paradoxe sur le comédien“?

In diesem Werk vertritt Diderot die These, dass ein großer Schauspieler gerade nicht mit Gefühl (Empfindsamkeit), sondern mit kühler Beobachtung und Verstand spielen muss.

Wie unterschieden sich Diderots frühe und späte Theorien?

In seinen frühen Schriften betonte er noch stärker die Rolle der Empfindsamkeit (Sensibilité), während er später das Urteilsvermögen und die Nachahmung eines Idealmodells ins Zentrum rückte.

Was versteht Diderot unter dem „Idealmodell“?

Das Idealmodell ist eine vom Verstand konstruierte perfekte Form einer Rolle, die der Schauspieler auf der Bühne imitiert, statt seine eigenen Emotionen zu zeigen.

Warum lehnt Diderot die „Sensibilité“ beim Schauspiel ab?

Weil echte Gefühle unbeständig sind. Ein Schauspieler, der wirklich fühlt, spielt an einem Abend großartig und am nächsten schlecht. Nur technische Meisterschaft garantiert Konstanz.

Welchen Unterschied macht Diderot zwischen Lebenswelt und Bühne?

Die Bühne ist für Diderot ein Raum der Kunst und Konstruktion, der eigenen Gesetzen folgt und nicht einfach eins zu eins die Realität abbilden sollte.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Denis Diderots Theorien über den Schauspieler
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Romanisches Seminar)
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Bernd Leiendecker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V86834
ISBN (eBook)
9783638007399
ISBN (Buch)
9783638914253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Denis Diderots Theorien Schauspieler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Bernd Leiendecker (Autor:in), 2007, Denis Diderots Theorien über den Schauspieler, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/86834
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Leseprobe aus  22  Seiten
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