Entwicklung des deutsch-russischen Gashandels - Eine Analyse unter Berücksichtigung strategischer Interdependenz


Diplomarbeit, 2007
112 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau der postsowjetisch - russischen Gaswirtschaft
2.1 Einleitung
2.2 Der russische Gasmarkt in der Transformationsphase
2.3 Erdgasreserven, -ressourcen und –förderung
2.3.1 Reserven und Ressourcen
2.3.2 Erdgasförderung
2.4 Unabhängige Gasunternehmen
2.5 Erdgasbinnenverbrauch und -export
2.5.1 Binnenverbrauch
2.5.2 Exporte
2.6 Infrastruktur der russischen Erdgaswirtschaft
2.6.1 Das Einheitliche System zur Gasversorgung Russlands
2.6.2 Weiterverteilstufe
2.6.3 Erdgasspeicherung
2.7 Liberalisierung und Drittzugang
2.8 Erdgaspreise auf dem russischen Binnenmarkt
2.8.1 Problem der „optimalen“ Bepreisung
2.8.2 Zwischenfazit
2.9 Preise auf dem Exportmarkt
2.10 Zwischenfazit

3 Gazproms (Zukunfts-) Strategie: Diversifizierung, Marktbeherrschung und Expansion
3.1 Diversifizierung
3.2 Marktbeherrschung
3.3 Expansion

4 Die Entstehung des deutschen Erdgasmarktes
4.1 Einleitung
4.2 Erdgaseinsatz und -verwendung in Deutschland
4.3 Erdgasentwicklung in Deutschland (West)
4.4 Erdgasentwicklung in Deutschland (Ost)
4.5 Die deutsche Wiedervereinigung
4.6 Deutschland im Jahr

5 Aufbau der deutschen Gaswirtschaft
5.1 Einleitung
5.2 Erdgassressourcen, -reserven und –förderung
5.3 Erdgaseinfuhr
5.4 Erdgasbinnenverbrauch und -speicherung
5.4.1 Erdgasbinnenverbrauch
5.4.2 Erdgasspeicherung
5.5 Erdgastransport
5.6 Aufbau und Struktur der deutschen Gaswirtschaft
5.7 Vertragliche Strukturen

6 Entwicklung der Handelsbeziehungen Ruhrgas – Gazprom

7 WINGAS - Gazprom in Deutschland

8 Oligopolistische Märkte: Der deutsche Erdgasmarkt
8.1 Preiswettbewerb bei homogenen Produkten – das Bertrand Modell
8.2 Theorie
8.3 Das Gefangenendilemma bei „tacit collusion“
8.3.1 Endliche Spiele
8.3.2 Unendliche Spiele
8.4 Zwischenfazit
8.5 Voraussetzungen für die Entstehung von (geheimen) Absprachen

9 Prinzip und Hintergrund der Heizölbindung
9.1 Historischer Hintergrund
9.2 Die Preisbildung nach dem Anlegbarkeitsprinzip
9.3 Das Argument des „switchens“
9.4 Die Argumente der Transparenz und Marktliquidität

10 Zur Theorie des Bertrand Modells
10.1 Langfristige Verträge
10.2 Ölpreisbindung
10.3 Zwischenfazit

11 Der deutsch-russische Außenhandel
11.1 Entwicklung der Handelsbeziehungen seit
11.2 Struktur des Warenhandels
11.3 Zwischenfazit

12 Zukunftsausblick und Deutschlands „Abhängigkeit“

13 Schlussfolgerungen

14 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2-1: Zehn wichtigsten Reserveländer im Jahr 2005

Abbildung 2-2: Hauptförderregionen und Pipelinesystem Russlands

Abbildung 2-3: Russische Erdgasproduktion und Förderquellen 1990 –2020

Abbildung 2-4: Haupttrassen nach Europa

Abbildung 3-5: Geplante Nabucco-Pipeline und Gazproms Gegenstrategien

Abbildung 3-6: Beteiligungsstruktur der Gazprom Germania GmbH

Abbildung 4-7: Beheizungsstruktur Westdeutschland 1973 – 1998

Abbildung 4-8: Beheizungsstruktur Ostdeutschland 1989 – 1998

Abbildung 4-9: Beheizungsstruktur BRD im Jahr 2006

Abbildung 5-10: Importpunkte und Importmengen BRD 2006

Abbildung 5-11: Erdgaseinfuhr in die BRD von 1996 – 2006

Abbildung 5-12: BRD 2006 - Primärenergieverbrauch nach Energieträgern

Abbildung 5-13: BRD 2006 - Erdgasverbrauch nach Sektoren

Abbildung 5-14: Marktgebiete E.ON Ruhrgas ab Oktober 2007

Abbildung 5-15: Struktur des deutschen Gasmarktes

Abbildung 5-16: Veränderung der Lieferkette in der Gasversorgung

Abbildung 5-17: Risiken und Vertragsstrukturen im Gasgeschäft

Abbildung 7-18: Infrastruktur des WINGAS Leitungsnetzes

Abbildung 9-19: Entwicklung des Grenzübergangspreises BRD 1996 - 2006

Abbildung 9-20: Indizierte* Preisentwicklung Heizöl/Erdgas BRD 1990 - 2006

Abbildung 9-21: Gaspreisindizierung ausgewählter Produzentenländer

Abbildung 9-22: Gaspreisindizierung ausgewählter Importregionen

Abbildung 9-23: Preisniveaus ausgewählter Produzentenländer

Abbildung 11-24: Handelsbilanzsaldo BRD - Russland 1992 - 2006 in Mrd. €

Abbildung 11-25: Außenhandel BRD - Russland 1992 - 2006

Abbildung 11-26: Einfuhrpreisentwicklung Öl/Gas in die BRD 1996 - 2006

Abbildung 11-27: Struktur der deutschen Importe aus Russland

Abbildung 11-28: Struktur der deutschen Exporte nach Russland

Abbildung 12-29: Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Primärenergieverbrauch (1990 - 2005)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 2-1: Entwicklung der russischen Gasexporte 2004 – 2006

Tabelle 2-2: Altersstruktur des Gazprom Pipelinenetzes

Tabelle 2-3: Gaspreisentwicklung Russland 2002 - 2007

Tabelle 2-4: Gazproms abgesetzte Mengen und Erlöse 2004 – 2006

Tabelle 4-5: Gasaufkommen in Deutschland 1960 - 2006 (in % )

Tabelle 4-6: Erdgaseinfuhren 1981 nach Lieferantenländern

Tabelle 5-7: Vier größten Speichernationen weltweit

Tabelle 5-8: Versorgung der Endverbraucher in Deutschland 2003

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Ausgehend vom Beginn des „Erdgaszeitalters“ Anfang der 1960er Jahre hat sich die Bundesrepublik Deutschland (BRD) sowohl zum größten Erdgasverbraucher der Europäischen Union (EU) als auch zu deren bedeutendstem Absatzmarkt für russisches Erdgas entwickelt. Mit einem Anteil von fast einem Viertel am Primärenergieverbrauch ist das Erdgas nach dem Mineralöl der zweitwichtigste Energieträger. Einhergehend mit der zunehmenden Bedeutung dieses Brennstoffes am deutschen Energiemix beläuft sich der Importanteil russischen Erdgases an Deutschlands gesamten Erdgasimporten bereits heute auf über 40 %. Dies hat dazu geführt, dass sich deutlich interdependente Strukturen zwischen den beiden Ländern entwickelt haben, die sich nicht nur auf den Gasmarkt beschränken.

Die vorliegende Arbeit analysiert die Bedingungen, die es ermöglichten, dass trotz bedeutender interner und externer Veränderungen (deutsche Einheit, Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion, Liberalisierung der europäischen Erdgasbinnenmärkte) die oligopolistischen Strukturen im deutsch-russischen Gashandel weitgehend aufrecht erhalten werden konnten.

In Kapitel 2 wird zunächst die Entwicklung der postsowjetisch-russischen Gaswirtschaft dargestellt, die dazu führte, dass die Gasindustrie Russlands von dem (halb-) staatlich kontrollierten Konzern Gazprom dominiert wird. Hiernach erfolgt eine ausführliche Darstellung des heutigen russischen Erdgasmarktes, woran sich eine Analyse anschließt, die sich schwerpunktmäßig der Beschreibung des Problems der administrierten Binnenmarktpreise und der hiermit verbundenen Abhängigkeit von den Exporterlösen widmet. Zentral hierbei ist, welchen Einfluss die Quersubventionierung sowohl auf die Erdgasverwendung als auch die Wettbewerbssituation innerhalb Russlands hatte und inwieweit sich hieraus eine produktionshemmende Wirkung entfaltet hat.

Kapitel 3 gibt vor dem Hintergrund der Wettbewerbsbedingungen innerhalb der russischen Gaswirtschaft einen Einblick in die zukünftigen Strategiebemühungen des Gazpromkonzerns und die hierfür verantwortlichen Beweggründe.

Kapitel 4 erklärt die Entstehungsgeschichte der ost- und westdeutschen Erdgasindustrie – ausgehend vom Wärmemarkt – bis zur deutschen Wiedervereinigung, wobei kurz auf die Besonderheiten des ostdeutschen Gasmarktes eingegangen wird.

Im Anschluss wird in Kapitel 5 der derzeitige Aufbau und die Struktur der deutschen Gaswirtschaft analysiert. Hierbei wird gezeigt, dass die deutsche Erdgaswirtschaft in hohem Maße von Erdgasimporten insbesondere aus Russland abhängig ist. Weiterhin wird kurz erläutert, inwieweit sich unter dem Einfluss der Liberalisierungsver-ordnungen der EU die Marktstrukturen im Inland verändert haben.

Kapitel 6 stellt die Entwicklung der Handelsbeziehungen des größten deutschen Erdgasunternehmens Ruhrgas AG zur ehemaligen Sowjetunion/Russland dar. Im Anschluss erfolgt eine Skizzierung der Fusion E.ON - Ruhrgas und der hiermit verbundenen Festigung der marktbeherrschenden Stellung im deutschen Erdgasmarkt.

Kapitel 7 skizziert die Gründung und den rasanten Aufstieg des deutsch-russischen Gemeinschaftsprojekts WINGAS GmbH im deutschen Gasmarkt.

Die Analyse in Kapitel 8 basiert auf der marktbeherrschenden Stellung der beiden Unternehmen für russische Erdgasimporte. Hierbei erfolgt anhand des Bertrand-Modells eine theoretische Analyse der zu erwartenden Marktinteraktion. Dabei werden im Anschluss die aus der Theorie prognostizierten Handlungsalternativen mit den realen Gegebenheiten im Gasmarkt verglichen und die Hintergründe für das von der Theorie abweichende Verhalten aufgezeigt und analysiert. Hierbei ist die zentrale Fragestellung, ob der mangelnde Wettbewerb möglicherweise auf stillschweigende Abkommen zwischen den Unternehmen zurück zu führen ist, oder ob es „gasspezifische“ Gründe gibt, die oligopolistische Strukturen fördern und festigen.

Die Kapitel 9 und 10 erweitern die Ausführungen aus Kapitel 8, indem sie ausführlich die Besonderheiten der internationalen Vertragsgestaltung der Gaswirtschaft analysieren. Hierbei stehen sowohl die Kopplung des Erdgaspreises an den Ölpreis als auch die langfristigen Lieferverträge und deren marktabschottende Wirkung innerhalb der gaswirtschaftlichen Wertschöpfungskette im Vordergrund.

Kapitel 11 widmet sich der Frage, ob und inwieweit die deutsch-russischen Gasbeziehungen – vor dem Hintergrund der gasmarktspezifischen Charakteristika – Auswirkungen auf die Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen gehabt haben.

Kapitel 12 wirft einen Blick in die Zukunft und beleuchtet vor dem Hintergrund der bereits bestehenden Importabhängigkeit die besondere Rolle Deutschlands im europäischen Erdgasmarkt wobei die Gefahren, die aus der Art der Abhängigkeit resultieren, kritisch hinterfragt werden.

Im abschließenden Kapitel 13 werden die Ergebnisse zusammenfassend dargestellt und zukünftige Handlungsoptionen aufgezeigt.

2 Aufbau der postsowjetisch - russischen Gaswirtschaft

2.1 Einleitung

Noch vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde im Jahr 1989 aus dem sowjetischen Ministerium für die Gasindustrie das Unternehmen Gazprom geschaffen, dessen erster Präsident Victor Chernomyrdin war. Drei Jahre später wurde durch einen Erlass des damaligen Präsidenten Boris Jelzin der Konzern in die Teilprivatisierung entlassen und in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt. Im Februar 1993 wurde das Unternehmen als Aktiengesellschaft „OAO Gazprom“ (Gazprom) ins russische Handelsregister aufgenommen (Stern 2005, S. 170).

Die heutige russische Gaswirtschaft ist somit Nachfolger der ehemals sowjetischen Gasindustrie und unterscheidet sich in ihrer jüngeren Entwicklung deutlich von den anderen Energiesektoren, da sie durch eine Quasi-Monopolstellung des halb-staatlichen Konzerns Gazprom gekennzeichnet ist. Derzeit ist die russische Regierung mit einem Kapitalanteil von 50,002 % Hauptaktionär von Gazprom (IEA 2004, S. 291 ff.; Gazprom 2006, S. 15).

Eine Besonderheit des russischen Gasmarktes besteht in der staatlichen Regulierung der Binnenmarktpreise des Hauptproduzenten Gazprom, wohingegen „unabhängige“ Öl-, Kohle- und auch Gasproduzenten ihre Preissetzung am Markt ausrichten können. Die administrierten niedrigen Gaspreise haben dazu geführt, dass seit 1990 der Anteil des Erdgases am gesamtrussischen Energieverbrauch um über 9 Prozentpunkte auf 51,2 % im Jahr 2006 angestiegen ist. Diese Niedrigpreispolitik hat aber nicht nur zu einem verstärkten Einsatz von Erdgas geführt – die russische Wirtschaft ist die „gasabhängigste“ der Welt – sondern gleichzeitig auch alternative Energieträger verdrängt und keinerlei Anreize für die Verbraucher gesetzt, sparsam und effizient mit dem Rohstoff umzugehen (Gazprom 2006a, S. 9).

Auf dem Gasmarkt kontrolliert das Unternehmen nahezu die gesamte Wertschöpfungskette von der Exploration (upstream) bis zum Endkunden (downstream) und bestritt im Jahr 2006 fast 85 % der gesamtrussischen Erdgasproduktion. Dadurch ist es der mit Abstand größte Gasproduzent Russlands (Gazprom 2006a, S.31).

Gazprom hat aber nicht nur große Bedeutung hinsichtlich der Erdgasversorgung Russlands, der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) und Europas, sondern leistete im Jahr 2006 auch einen erheblichen Beitrag sowohl zum russischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 10,6 % und trug zu etwa einem Viertel des staatlichen Steueraufkommens bei (Gazprom 2006a, S. 12; EIA 2007, S. 8).

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die russische Gaswirtschaft, beleuchtet wichtige Entwicklungsstufen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und stellt die Umstände dar, die dazu geführt haben, dass der Konzern bis heute die dominierende Position in der russischen Gaswirtschaft innehat.

2.2 Der russische Gasmarkt in der Transformationsphase

Im Zuge der Privatisierung wurden Ende der 90er Jahre zwei Dekrete seitens der russischen Regierung erlassen. Das eine legte eine Begrenzung des ausländischen Anteilseigentums an Gazprom von 14 % fest, das andere einen maximalen Anteil am Stammkapital von 20 %. Dieses Vorgehen führte zu einer Separierung des Handels zwischen den in- und ausländischen Besitzanteilen, die ab 1996 als „American Depositary Shares“ (ADS) hauptsächlich an der Sankt Petersburger und an der Londoner Börse gehandelt wurden. Das durchschnittliche Handelvolumen an der Sankt Petersburger Börse[1] betrug im Jahr 2003 etwa $ 22 Millionen während es sich an der Londoner Börse lediglich zwischen $ 400.000 – 500.000 bewegte (Gazprom 2003, S. 14). Im Inland wurden die Unternehmensanteile im Zeitraum von 1997 bis 2004 mit einem Abschlag von 30 % bis 90 % gehandelt und somit bestand für russische Händler der Anreiz, in eigenem Namen und auf fremde Rechnung große Mengen an inländischen Gazpromanteilen zu erwerben. Das Resultat war, dass infolgedesesen weder die Identität der Eigner noch der Anteil ausländischer Aktionäre ermittelbar war und die Marktkapitalisierung des Konzerns durch die eingeschränkte Handelfähigkeit der Aktien künstlich niedrig gehalten wurde. Daher suchten sowohl der Konzern als auch die russische Regierung nach einer Möglichkeit, die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei gleichzeitiger Beibehaltung der Mehrheitsverhältnisse weiter zu erhöhen. Überdies sollte vermieden werden, den inländischen und ausländischen „Spekulanten“, die zu niedrigen Preisen Gazpromaktien erworben hatten, „windfall profits“ zukommen zu lassen. Die Lösung sah man in einem (administrierten) Zusammenschluss zwischen Gazprom und dem staatseigenen russischen Ölunternehmen Rosneft. Eine entsprechende Übereinkunft zwischen den beiden Unternehmen wurde im Jahr 2004 geschlossen. Die Regierung konnte sich hierdurch weiterhin die Mehrheit an Gazprom sichern und gleichzeitig ein bedeutendes nationales Ölunternehmen schaffen (Stern 2005, S. 171 ff.; Gazprom 2004, S. 7). Dieser Zusammenschluss sollte aber nicht von Dauer sein, denn bereits im Mai 2005 wurde die Fusion wieder aufgehoben (Stern 2005, S. 196).

Die im Jahr 2004 gefällte Entscheidung den Anteil des russischen Staates an OAO Gazprom auf 50 % plus eine Aktie aufzustocken und so die absolute Mehrheit zu erlangen war die Voraussetzung für die zukünftige Marktliberalisierung des Konzerns und eine Freigabe der (verbleibenden) Aktien an in- und ausländische Investoren. Der Beweggrund der russischen Regierung, die absolute Mehrheit zu erlangen, liegt in der strategischen Bedeutung die dem Konzern für die Energieversorgung des Landes beigemessen wird (Gazprom 2004, S. 5; Gazprom 2005, S. 7). Im August des Jahres 2004 wurde vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Gesetz erlassen, das dieses Unternehmen in die Liste der „strategischen“ Unternehmen der Russischen Föderation aufnahm (Gazprom 2005, S. 10).

2.3 Erdgasreserven, -ressourcen und -förderung

2.3.1 Reserven und Ressourcen

Die Bedeutung Russlands und damit indirekt auch die Gazproms für die Weltgasversorgung wird deutlich, wenn man den Anteil an den heute weltweit verfügbaren und nachgewiesenen Gasreserven betrachtet, die sich auf russischem Territorium befinden. Im Jahr 2005 betrugen diese weltweit etwa 179 Billionen m3, wobei hiervon allein auf Russland 47,3 Billionen m3 entfielen, was einem Anteil von über 26 % entspricht. Hierauf folgen mit erheblichem Abstand der Iran mit 27,5 Billionen m3 und Katar mit 25,8 Billionen m3 an Gasreserven. Im Vergleich hierzu nehmen sich die deutschen Erdgasreserven mit 225 Mrd. m3 äußerst bescheiden aus. Der Konzern Gazprom besitzt und kontrolliert augenblicklich mehr als 60 % der russischen und somit knapp 17 % der weltweit verfügbaren Gasreserven (Gazprom 2006a, S. 10).

Basierend auf Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stellt Abb. 2-1 die zehn wichtigsten Reserveländer absteigend nach ihrem Reservepotenzial dar.

Abbildung 2-1: Zehn wichtigsten Reserveländer im Jahr 2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

* Anmerkung: T.m3 steht für Billionen und G. m3 für Milliarden.

(Quelle: BGR 2007)

Die Ressourcen der Russischen Föderation belaufen sich auf 83 Billionen m3. Das entspricht in etwa der zweifachen Menge der heute gewinnbaren (russischen) Reserven und einem Anteil an den weltweit vorhandenen Ressourcen (206,77 Billionen m3) von etwa 40 % (BGR 2007a, S. 57 Tabelle 13.).

2.3.2 Erdgasförderung

Trotz der immensen Vorkommen, die im Boden Russlands lagern, fiel die russische Gasproduktion ausgehend vom Höchststand der Förderkapazitäten mit 632 Mrd. m3 im Jahr 1991 auf 561 Mrd. m3 (1997), bis sie im Jahr 2006 ein erneutes Fördermaximum mit über 650 Mrd. m3 erreichte. Der Produktionsanteil Gazproms lag bei 556 Mrd. m3 (IEA 2004, S. 309; Gazprom 2006, S. 33).

Die heutigen Hauptfördergebiete in der westsibirischen Nadym-Pur-Taz-Region mit den „Riesengasfeldern“Urengoy (152,4 Mrd. m3/a), Yamburg (153,4 Mrd. m3/a) und Medvezhye (28,3 Mrd. m3/a) haben zunehmend rückläufige jährliche Fördermengen und ihr kumulierter Rückgang wird Schätzungen zufolge – auch durch die Fördermengen des 2001 in Betrieb genommenen neuen Riesengasfeldes Zapolyarnoye (100 Mrd. m3/a) – nicht kompensiert werden können.

Abbildung 2-2: Hauptförderregionen und Pipelinesystem Russlands

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IEA 2004, S. 310 Abb. 9.16)

Das „Riesengasfeld“Zapolyarnoye, gilt als die letzte „billige“ Gasreserve Gazproms. Die zukünftigen Erschließungskosten neuer Gasfelder werden ein Vielfaches der bisherigen betragen, da diese zumeist unter geologisch schwierigen Bedingungen erfolgen werden und zusätzlich einer neuen Transportverbindung bedürfen, um das geförderte Gas in das Leitungssystem einzuspeisen. Hinzu kommt, dass die bisherigen Felder zumeist schon zu Sowjetzeiten erschlossen und in Betrieb genommen wurden, ein Großteil der Investitionen somit bereits abgeschrieben ist (IEA 2006, S. 25 ff.).

Die folgende Abbildung beruht auf Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) hinsichtlich der zukünftigen Produktionskapazitäten der derzeitigen Hauptförderfelder und zeigt deutlich, wie dringend eine Erweiterung der Produktionsbasis geboten ist.

Abbildung 2-3: Russische Erdgasproduktion und Förderquellen 1990 – 2020

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: RA 2007, S. 6 Grafik 1)

Die zukünftigen, für die europäische Gasversorgung relevanten Gasfelder liegen in der Barentssee mit dem Riesengasfeld Schtokman und auf der Jamal-Halbinsel. Eine Förderaufnahme des Schtokman-Feldes ist über das Jahr 2013 hinaus nicht zu erwarten, nachdem Gazprom und der Kreml im Oktober 2006 einem möglichen Produktionsteilungsabkommen (Production sharing agreement, PSA) mit amerikanischen, französischen und norwegischen Unternehmen eine Absage erteilt haben. Diese Absage tangiert die europäische Versorgungssicherheit dann nicht, wenn hierfür die Erschließungsbemühungen der Vorkommen auf Jamal (~10 Bill. m3) mit Nachdruck vorangetrieben werden. Die dortigen Produktionsbedingungen zählen zu den weltweit schwierigsten, und Gazproms Ressourcen werden sowohl finanziell als auch technologisch stark beansprucht werden. Der geplante Produktionsbeginn im Jahr 2011 soll zunächst 15 Mrd. m3/a Erdgas fördern und bis 2028 sukzessive auf 250 Mrd. m3/a erhöht werden. Eine Steigerung der Exporte Richtung Europa kann bis dahin nur durch steigende Importe oder eine Erhöhung des Anteils „unabhängiger“ Gasproduzenten erfolgen. Sollten sich die Fördeprojekte Jamal und Schtokman um nur 5 Jahre verzögern, würde dies eine Stagnation der westsibirischen Fördermengen bis zum Jahr 2025 auf dem bisherigen Niveau bedeuten, was direkte Auswirkungen auf die europäischen Gasexporte hätte (Götz 2006 , S. 2 f.; Götz 2007,S. 5 ff.).

2.4 Unabhängige Gasunternehmen

Der Ausdruck „unabhängige“ Gasunternehmen ist im Zusammenhang mit der dominierenden Rolle Gazproms im russischen Gasmarkt und den Mehrheitsanteilen des russischen Staates zu sehen. Somit werden alle Nicht-Gazpromproduzenten (hierzu gehören Gas- und Ölunternehmen) als „unabhängig“ klassifiziert, selbst wenn Gazprom bedeutende Anteile an diesen Unternehmen besitzt (Stern 2005, S. 19).

Die Unabhängigen sind deshalb von besonderer Relevanz, da sie über kumulierte Erdgasreserven von geschätzten 10,9 Billionen m3 verfügen, wobei hiervon auf die unabhängigen Gasproduzenten etwa 2,4 Billionen m3 und auf die vertikal integrierten Ölunternehmen die verbleibenden 8,5 Billionen m3 entfallen (VUGP/IEA 2003, S. 2). Obwohl diese Gesellschaften insgesamt die Lizenzen für 28 % der Reserven Russlands halten, leisten sie, trotz steigender Tendenz, weiterhin lediglich einen geringen Beitrag von ca. 15 % zur inländischen Gasförderung (IEA 2004, S. 308).

Die geringen Ambitionen der selbständigen Erdgasvermarktung sind somit nicht auf mangelnde Reservekapazitäten zurückzuführen, sondern eher dem Umstand geschuldet, dass die Kosten der Gasförderung mit den Investitionsentscheidungen für die Ölförderung konkurrieren und letztere in kurzer Frist attraktiver sind. Dies liegt zum einen daran, dass das Monopol für den Gastransport de facto bei Gazprom liegt und dementsprechende Schwierigkeiten beim Netzzugang bestehen, sowie an den niedrigen Preisen, die diese Unternehmen für das geförderte Gas erhalten. Daher ist es für die „unabhängigen“ Gasförderer bisher unattraktiv, größere Mengen Gas bereitzustellen (Stern 2005, S. 21).

Die Aussichten für eine Erhöhung des Förderungsanteils „unabhängiger“ Produzenten werden nach Angaben der IEA in Zukunft weiter ansteigen, wobei die Schätzungen hinsichtlich des zukünftigen Beitrags differieren. Während die staatliche „Russische Energiestrategie“ und auch Gazprom davon ausgehen, dass der Anteil von heute etwa 15 % auf bis zu 20 % im Jahr 2020 ansteigen könnte, halten die Unternehmen selbst bereits für das Jahr 2015 einen Produktionsanteil von 25 % für möglich. Eine solche Steigerung wird von der IEA aber als sehr unwahrscheinlich erachtet. Hauptursächlich hierfür ist die unzureichende Zugangsmöglichkeit Dritter zu dem von Gazprom kontrollierten russischen Pipelinenetzwerk (IEA 2004, S. 312; IEA 2006, S. 27).

2.5 Erdgasbinnenverbrauch und -export

2.5.1 Binnenverbrauch

Der Erdgasverbrauch der Russischen Föderation betrug im Jahr 2006 etwa 458 Mrd. m3, wovon Gazprom knapp 320 Mrd. m3 bereitstellte. Die Abnehmer waren zu etwa 70 % Unternehmen der Industrie und Energiewirtschaft, wohingegen der Anteil der Haushalte lediglich 14 % betrug (Gazprom 2006, S. 7; Gazprom 2006a S. 45).

Die von Gazprom abgesetzte Menge auf dem Binnenmarkt weist bereits heute eine Unterdeckung von etwa 140 Mrd. m3 auf, die durch „unabhängige“ Gasproduzenten oder durch Importe gedeckt werden muss. Nach Schätzungen der IEA lag der Beitrag zur Gasproduktion bei etwa 49 Mrd. m3 durch die vertikal integrierten Ölunternehmen und bei etwa 45 Mrd. m3 durch die „unabhängigen“ Gasproduzenten (IEA 2006, S. 33 Tabelle 1).

Es wird prognostiziert, dass die russische Binnennachfrage bis zum Jahr 2030 mit einer jährlichen Rate von 1,3 % auf über 580 Mrd. m3/a anwachsen wird (IEA 2006a, S. 112 Tabelle 4.1).

Der steigende Inlandsbedarf, die zurückgehenden Fördermengen der Riesengasfelder und die schleppende Inbetriebnahme neuer Gasfelder haben zur Folge, dass entweder die Exporte zurückgefahren werden müssen, um den heimischen Markt zu versorgen, oder aber dass das Angebot innerhalb Russlands zugunsten des profitableren Exports eingeschränkt wird. Aufgefangen werden kann diese (steigende) Diskrepanz zwischen sinkender Fördermenge Gazproms und steigender Nachfrage aus dem In- und Ausland nur über steigende Importmengen aus Staaten wie Turkmenistan oder aber durch inländische „unabhängige“ Gas- und Ölproduzenten. Diese werden einen Markteintritt jedoch nur in Erwägung ziehen, wenn sie einen transparenten Zugang zum Pipelinenetzwerk Gazproms und/oder kostendeckende Abgabepreise für ihre Gaslieferungen erhalten (IEA 2004, S. 111 f.).

2.5.2 Exporte

Die russischen Gasexporte nach Europa (mit Ausnahme der Lieferungen an Finnland und die Türkei) durchlaufen drei Transitländer: die Ukraine, Weißrussland und Moldawien. Das Haupttransitland stellt mit großem Abstand die Ukraine dar, durch die im Jahr 2004 noch etwa 80 % des für Europa bestimmten Gases geflossen ist. Dies liegt einerseits an der geografisch günstigen Position und der historisch bedingten Pipelineinfrastruktur aus den Zeiten der ehemaligen Sowjetunion (Stern 2005, S. 87).

Die bisherigen Leitungsstränge Richtung Westen und deren jährliche Kapazität sind in Abb. 2-4 dargestellt.

Abbildung 2-4: Haupttrassen nach Europa

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Gazprom Germania 2007)

Ein im Jahr 2006 von der Regierung verabschiedetes Gesetz sichert Gazprom rechtlich das Monopol auf die russischen Exporte. Seit Februar 2007 werden die Öl- und Gasexporte über das 100 %-ige Tochterunternehmen OOO Gazprom export abgewickelt, wodurch ein „einheitlicher Exportkanal“ geschaffen wurde (Gazprom 2006a, S. 47 ff.).

Um den für das Unternehmen attraktivsten Absatzmarkt – das Exportgeschäft – zu bedienen, wurden in der Vergangenheit die Gasausfuhren regelmäßig erhöht. Sie betrugen im Jahr 2006 bereits 262,5 Mrd. m3; dies entspricht einer Steigerung von ca. 36 % gegenüber dem Jahr 2004.

Tabelle 2-1 stellt sowohl die Aufteilung der Exporte in Milliarden Kubikmeter auf die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) inklusive Baltikum, sowie Europa und Deutschland dar, als auch deren prozentuale Anteile an den Gesamtexporten:

Tabelle 2-1: Entwicklung der russischen Gasexporte 2004 - 2006

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Eigene Berechnungen; Gazprom 2004, S. 47; Gazprom 2005, S. 55; Gazprom 2006, S. 52 f.)

Der Anteil der Bundesrepublik Deutschland (BRD) an den Gesamtexporten betrug im Jahr 2006 nur noch 13,1 % was einen Rückgang von mehr als fünf Prozentpunkten gegenüber 2004 bedeutet. Hintergrund hierfür ist die in dieser Zeit erfolgte deutliche Erhöhung der Exporte in die Staaten der GUS und das Baltikum. Mit einem Anteil von über 21 % an den Exporten nach Europa ist Deutschland noch weit vor Italien mit etwa 13,7 % der mit Abstand größte westeuropäische Abnehmer russischen Gases (Gazprom 2006, S. 53).

Da der Gasexport einer der Hauptdevisenlieferanten für die Russische Föderation ist, wird es eine der großen Herausforderungen in der Zukunft sein, die heutigen Lieferkapazitäten mindestens aufrecht zu erhalten bzw. zu erweitern. Die Einsparpotenziale sowohl beim Betrieb des Pipelinenetzes, als auch durch die russische Industrie, deren Energieeffizienz bedeutend schlechter ist als die anderer Industrieländer, sind erheblich. Im Sektor der Eisen- und Stahlindustrie betrug das Energieeffizienzverhältnis Russlands zu Deutschland 3:1 (IEA 2004, S. 298 f.).

Dies spiegelt die geringen Anreize seitens der Industrie wider, ihre Energieeffizienz bei gegebenen niedrigen Binnenmarktpreisen zu steigern.

Für das zukünftige Exportpotenzial aber wird die Entwicklung des Binnenverbrauchs, welcher im Moment zwei Drittel der Fördermenge beträgt, als auch die Inbetriebnahme neuer Förderquellen von entscheidender Bedeutung sein.

2.6 Infrastruktur der russischen Erdgaswirtschaft

2.6.1 Das Einheitliche System zur Gasversorgung Russlands

Die russische Gaswirtschaft ist kein Markt, auf dem freier Wettbewerb herrscht. Die Infrastruktur des Gassektors ist gekennzeichnet durch das Einheitliche System zur Gasversorgung Russlands (ESG), dessen Überwachung und Steuerung der Zentralen Produktions- und Dispatchverwaltung der Gazprom obliegt (Gazprom Germania 2007a). Die Länge des Pipelinenetzes beträgt über 156.000 km und besitzt ein Transportvolumen von 718,8 Mrd. m3/a (Gazprom 2006, S. 36 f.).

Die jahrelangen Unterinvestitionen der Jahre 1990 – 2002 in Wartung, Aufrechterhaltung und Ausbau des ESG haben zu einer (teilweise) obsoleten Altersstruktur des Versorgungsnetzes geführt. Somit betrug bereits 2002 das Durchleitungsvolumen 60 Mrd. m3 weniger, als es die eigentliche Kapazität des Pipelinesystems zulassen würde. Dies ist insofern problematisch, als dass es zu Engpässen sowohl bei der Versorgung des Inlands als auch bei den Gasexporten führen kann und gleichzeitig den Drittzugang durch andere Gasproduzenten behindert (IEA 2006, S. 19).

Sowohl den Angaben Gazproms als auch den Schätzungen der IEA zufolge, belief sich der Gesamtgasverbrauch für den Betrieb des ESG im Jahr 2006 auf über 52 Mrd. m3, wobei alleine auf die veralteten Kompressorstationen 80 - 85 % des gesamten Verbrauchs entfielen. Dies entspricht in etwa einem Viertel der Menge der Gaslieferungen nach Europa und somit auch einem Viertel an entgangenen Devisenzuflüssen. Die Energieintensität des russischen Gasversorgungssystems wird um 30 - 60 % höher eingeschätzt als die vergleichbarer Transportsysteme im Ausland (Gazprom 2006a, S. 37; IEA 2006, S. 92 f.).

Dies macht einerseits die gewaltigen Einsparpotentiale als auch den hohen und kontinuierlichen Investitionsbedarf in die Aufrechterhaltung und Modernisierung der Infrastruktur deutlich.

Ein weiteres Problem besteht in der technischen Betriebsdauer der Ferngasleitungen, die zwischen 25 - 40 Jahren liegt. Mit fortschreitender Lebensdauer häufen sich die Probleme während des Betriebs, was zur Folge hat, dass zunehmend mehr Geld für die Überwachung und Instandhaltung aufgewendet werden muss (IEA 2006, S. 87).

[...]


[1] An der Moskauer Börse wurden die Aktien nicht aktiv, sondern nur sporadisch bis August 2003 gehandelt (Gazprom 2003, S. 14).

Ende der Leseprobe aus 112 Seiten

Details

Titel
Entwicklung des deutsch-russischen Gashandels - Eine Analyse unter Berücksichtigung strategischer Interdependenz
Hochschule
Universität Hohenheim  (Lehrstuhl für Außenwirtschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
112
Katalognummer
V87910
ISBN (eBook)
9783638023313
ISBN (Buch)
9783638929349
Dateigröße
1871 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung, Gashandels, Eine, Analyse, Berücksichtigung, Interdependenz
Arbeit zitieren
Diplom-Ökonom Alexander Gerhard (Autor), 2007, Entwicklung des deutsch-russischen Gashandels - Eine Analyse unter Berücksichtigung strategischer Interdependenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/87910

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