Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext


Hausarbeit, 2018

17 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Warum ist Elternarbeit notwendig?

2. Welche Probleme können die Elternarbeit belasten?

3. Wie kann die Elternarbeit aufgebaut und umgesetzt werden?

4. Welche Initiativen für die Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund gibt es in der BRD?
4.1 „Mama lernt Deutsch, Papa auch“
4.2 Elternpartizipation an der Fichtelgebirge-Grundschule
4.3 Einführungs- und Elternseminare an der Leo-Lionni-Grundschule
4.4 „Melike kommt in die Schule“
4.5 Material für Elterngespräche

5. Fazit 15 Literaturverzeichnis

Einleitung

„Das sehe ich als ein Problem: Die Lehrer wollen es gut machen. Sie wollen sich um ‚unsere‘ Kinder kümmern, egal ob sie aus Russland kommen, aus Afghanistan oder aus der Türkei. Aber sie denken nicht darüber nach, dass es nicht nur um die Kinder geht. Es geht auch um die Eltern. […] Wenn sie die Eltern einbeziehen, wird es auch mit den Kindern besser.“ erklärt Frau Merten, eine besorgte Mutter russischer Herkunft (Hawighorst, 2009, S.51). Viele Eltern wünsche sich mehr in der Schule mitwirken zu können. Doch besonders für die Eltern mit Migrationshintergrund ist der Zugang zu dieser Zusammenarbeit nicht einfach. In dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, warum Elternarbeit so bedeutend ist und welche Probleme dabei auftreten können. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Elternarbeit erörtert und bestehende Programme zur Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland vorgestellt. Die Kapitelüberschriften wurden als Fragen formuliert, welche im jeweiligen Kapitel beantwortet werden. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund. Die Inhalte dieser Arbeit beschränken sich in allen Kapiteln auf die Bundesrepublik Deutschland. Das Lehrbuch „Migration und schulischer Wandel: Elternbeteiligung“, welches von Sara Fürstenau und Mechtild Gomolla herausgegeben wurde, bildet eine entscheidende Grundlage für einen Großteil dieser Arbeit. Vor allem die Beiträge von Prof. Dr. Gomolla liefern viele Erkenntnisse zum Schwerpunkt dieser Arbeit. Auf die Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund, die Integration von Familien mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft und um die Arbeit mit Eltern aus sozialschwachen und bildungsfernen Schicht geht diese Arbeit nur im Entferntesten ein. Außerdem wird nicht nach der Herkunft von Eltern mit Migrationshintergrund und den daraus resultierenden Kulturspezifika unterschieden.

Warum ist Elternarbeit notwendig?

Bevor der Fokus auf die Bedeutsamkeit der Elternarbeit mit MigrantInnen gelegt wird, soll es in diesem Abschnitt zunächst um die Notwendigkeit allgemeiner Elternarbeit gehen. „Kontakt, wechselseitige Verständigung und Kooperation zwischen Schule und Elternhäusern gelten [nämlich] als Schlüssel, um das schulische Lernen zu verbessern und allen Schülerinnen und Schülern eine sozial gerechte Bildung anzubieten.“ (Gomolla, 2009, S. 21) Ob die SchülerInnen bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützt werden, ob ihnen zu Hause vorgelesen wird und welcher Wert der schulischen Bildung in der Familie allgemein zugeschrieben wird, bestimmt die Einstellung der Kinder, wie sie schulischen Anforderungen entgegentreten (Hawighorst, 2009, S. 54). „Es hängt […] von dem Einbezug der Eltern ab, ob Kinder und Jugendliche schulischen Erfolg erzielen können oder nicht.“ bestätigt Hawighorst (2009, S. 53) ebenfalls, indem er sich auf Rüsch (1999) bezieht. Gomolla (2009, S. 24) hat dahingehend mehrere Gründe zusammengefasst, welche die Relevanz der Eltern für den schulischen Erfolg ihrer Kinder erklären. In erster Linie haben Stabilität, Sicherheit und Regelmäßigkeit in der Familie eine große Bedeutung. Arbeitslosigkeit der Eltern, Armut, niedrige Löhne, Drogenmissbrauch, familiäre Gewalt und Angst vor Verlust belasten die Kinder in der Regel stark und haben negative Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen. Aus diesem Grund sollte statt eines Informationsflusses, der sich größtenteils auf vorgeschriebene Sprechstunden, Elternabende und Elternsprechtage beschränkt, ein Informationsaustausch zwischen LehrerInnen und Eltern stattfinden (Sacher, 2012, S. 304). Unterdessen ist es die Aufgabe der Eltern die Schule über die familiären Verhältnisse der Kinder aufzuklären, damit die Lehrkräfte den SchülerInnen mit entsprechendem Verständnis und entsprechender Unterstützung begegnen können. Einen weiteren Grund liefern nationale und internationale Bildungspolitiken, welche sich darin einig sind, dass die informelle Bildung der Kinder und Jugendlichen in den Händen ihrer Eltern liegt. Somit sollten die Eltern als PartnerInnen der Schulen in pädagogischen Fragen angesehen werden. Abgesehen von der pädagogischen Sichtweise, spielen zudem politische und verfassungsrechtliche Gründe eine Rolle. „Eltern sollten im schulischen Bereich jenen Einfluss erlangen, über den sie auch in anderen Bereichen als mündige Bürgerinnen und Bürger verfügten“, erklärt Gomolla (2009, S. 25), indem sie sich auf Krumm (2001, S. 1016) bezieht. Eine Form dessen wäre die Zusammenarbeit der Schulen mit den Eltern und den Gemeinden. Diese Kooperationen sollen eine sozial gerechte Bildung fördern, indem die Diskriminierung und die Ausgrenzung sozialer Gruppen verhindert wird und damit Hindernisse für schulischen Erfolg auf Grund von ethnischer und sozialer Herkunft überwunden werden. Gleichzeitig stimmen die neuen politischen Leitbilder mit den Formen der Elternbildung als ein Teil lebenslanger Bildung auf der einen Seite und der Öffnung der Schule auf der anderen Seite überein. Daraus ergibt sich der Aufbau einer Zusammenarbeit von Eltern, Schulen und Gemeinden als ein gemeinsames anstrebsames Ziel. Welche Konzepte der Zusammenarbeit bereits verwirklicht wurden, wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgegriffen. Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass die Partizipation der Eltern eine „kostenneutrale“ Lösung für die Schule ist, Hilfestellung zu beziehen und die Qualität im schulischen Kontext zu verbessern, da die Eltern für den schulischen Erfolg ihrer Kinder auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis agieren.

Nachdem beleuchtet wurde, warum die allgemeine Elternarbeit bedeutend ist, soll es im Folgenden darum gehen, warum die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund nach noch mehr Aufmerksamkeit verlangt. Der Begriff „Eltern“ beschreibt nämlich immer „eine heterogene Gruppe, hinsichtlich des sozio-ökonomischen Status, ethnischer Zugehörigkeiten, des Geschlechts, der Religion, des Alters, der Familienformen, der Vertrautheit mit dem staatlichen Bildungssystem und generell sehr unterschiedlichen Ressourcen, ihre Interessen und Wünsche im Kontext von Schule zur Sprache zu bringen und zu verfolgen.“ (Fürstenau & Gomolla, 2009, S. 13). Schulen stehen deshalb vor einer weiteren Aufgabe, nicht nur der Heterogenität der SchülerInnen gerecht zu werden, sondern auch der ihrer Eltern. Die Sichtweisen und Einstellungen der Eltern mit Migrationshintergrund, wie schulisches Lernen gestaltet wird und welche Ziele es verfolgt, können stark von denen deutscher Schulen bzw. des deutschen Bildungssystems abweichen (Hawighorst, 2009, S. 52). Dieses und weitere Probleme bei der Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund werden im folgenden Kapitel näher beleuchtet. Ein weiterer entscheidender Grund für eine intensive Elternarbeit mit MigrantInnen, welcher später ebenfalls noch einmal als Problem aufgegriffen wird, sind mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache. „So berichten einige Eltern, die in Alltagssituationen oder etwa in der Interviewsituation fließend Deutsch sprechen, dass sie sich den spezifischen sprachlichen Anforderungen von schulischen Aufgaben nicht gewachsen fühlen.“ (Hawighorst, 2009, S. 56). Dementsprechend muss die Schule an dieser Schwachstelle Elternarbeit in Form von Elternbildung leisten. Des Weiteren kann den SchülerInnen nicht zugemutet werden, als VermittlerInnen für Werte und Regeln auf sich allein gestellt zu sein. Aus diesem Grund sollte es Teil der Elternarbeit sein, die Eltern über das deutsche Schulsystem (z. B. Dreigliedrigkeit, Wertigkeit verschiedener Abschlüsse) aufzuklären und ihnen zu helfen, sachkundige Entscheidungen für ihre Kinder treffen zu können. Die Eltern sollten ihre Rechte und Pflichten kennen und wissen, welche Angebote und Hilfen ihre Kinder in Anspruch nehmen können. „In diesem Zusammenhang sollten Eltern auch darüber informiert werden, welche Korrekturmöglichkeiten für Fehlentscheidungen es gibt und wie Abschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt werden können.“ (Sacher, 2012, S. 306). Den Unterricht betreffend müssen die Eltern verstehen, "was als Wissen gilt, welche unausgesprochenen Regeln den Diskurs bestimmen und welche spezifischen sprachlichen Praktiken eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht gewährleisten“ (Conteh, 2006, zitiert nach Hawighorst, 2009, S. 52). Schließlich, aber nicht zuletzt sollen sich auch Migrantenfamilien als Teil der Schulgemeinschaft willkommen fühlen (Sacher, 2012, S. 303). Erfolgreiche Elternarbeit fördert das Gemeinschaftsgefühl und ein starkes Gemeinschaftsgefühl verbessert wiederum die Zusammenarbeit aller Parteien.

Welche Probleme k ö nnen die Elternarbeit belasten?

Es gibt mehrere Aspekte, welche die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule belasten können. Meistens entstehen Probleme bei der Arbeit mit Eltern jedoch durch mangelnde Kommunikation und Kooperation d.h. mangelnde Zusammenarbeit. „ULICH (2002) zufolge sind Eltern durch den Schulbesuch ihrer Kinder psychisch, zeitlich und materiell stark belastet, zumal sich die meisten von der Schule wenig unterstützt fühlen.“, erklärt Gomolla (2009, S. 29). Diese Belastungen können eine negative Grundeinstellung gegenüber der Schule mit sich bringen, sodass Eltern, welche sich von der Schule sowieso wenig unterstützt fühlen, die Kooperation auf das Mindeste drosseln (zum Leidwesen ihrer Kinder). Die Beziehung zwischen Eltern und Lehrkräften ist auf Grund einer ungleichen Machtverteilung belastet. In der Regel wünschen sich Eltern gute Noten und einen guten Schulabschluss für ihre Kinder. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, liegt zu einem großen Teil in den Händen der Lehrkräfte (Gomolla, 2009, S. 29). Schließlich leiten sie den Lernprozess der SchülerInnen an, konzipieren Tests und Klausuren und bewerten die Leistungen der SchülerInnen. Trotz gesetzlicher Vorgaben und festgelegter Bewertungsmaßstäbe beklagen sich SchülerInnen und Eltern oft über eine unfaire und subjektive Notenvergabe. Solche Umstände können bei den Eltern Resignation, Distanz und geringes Interesse gegenüber der Schule oder auch Übereifer auslösen (Gomolla, 2009, S. 29). Beide Ausrichtungen erschweren dann die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule erheblich. Persönliche Gespräche sollen in solchen Situationen weiterhelfen. Dazu bieten sich abgesehen von Elternabenden, auch die LehrerInnen-Eltern-Sprechtage an oder die Sprechstunde der Lehrkraft. Zum einen ist es jedoch nicht allen Eltern möglich diese festgelegten Termine realisieren zu können, beispielsweise auf Grund gesundheitlicher Probleme oder der Arbeit. Zum anderen können sich Eltern besonders in persönlichen Sprechstunden verunsichert fühlen, bedingt durch ein Gefühl sozialer Unterlegenheit und/ oder fachlicher Abhängigkeit. Zudem vertrauen sie auf das Urteil der Lehrkraft als Experte/in, welches für die Eltern allgemein von großer Bedeutung ist (Gomolla, 2009, S. 29-30). Fällt dieses Urteil eher negativ aus, kann sich das Treffen zu einer frustrierenden Situation entwickeln. "Die Kommunikation an Elternabenden oder -sprechtagen ist oft nicht von Gleichberechtigung geprägt, sondern ähnelt einer frontalen Unterweisungssituation“ (Gomolla, 2009, S. 29-30) bzw. ist gekennzeichnet durch einen einseitigen Informationsfluss, welcher bereits im ersten Kapitel näher erläutert wurde. Sacher (2012, S. 305) kritisiert außerdem, dass Eltern und LehrerInnen oft erst Kontakt aufnehmen, wenn die SchülerInnen bereits Probleme in der Schule haben oder bereiten. Er erklärt, dass es nahezu unmöglich ist, dass sich Eltern und Lehrkräfte noch unvoreingenommen kennenlernen und Vertrauen aufbauen können, da der Anlass für ihre Begegnung problem-/ konfliktbedingt ist. Außerdem bemängelt Sacher (2012, S. 305), dass die Kooperation zwischen Schule und Eltern schnell wieder abebbt, wenn das Problem/ der Konflikt behoben wurde. „Bei Migrant/innen ist diese Defizitorientierung der Kontakte und der Kommunikation noch stärker ausgeprägt als bei Nichtmigrant/innen.“ (Sacher, 2012, S. 305). Letztendlich bemängeln viele Eltern, dass Schulen nicht ausreichend mit ihnen kommunizieren würden. Den Eltern ist nicht klar, was von ihnen erwartet wird und zugleich fühlen sie sich mit ihren Erwartungen von den Lehrkräften unverstanden (Gomolla, 2009, S. 30). Informationszettel und Elternbriefe hinterlassen häufig offene Fragen. Elternabende bieten meistens nicht genug Zeit und Diskretion um auf jedes Anliegen der Eltern einzugehen. Das Kommunikationsverhalten der Lehrkräfte wird zudem oft als nicht hilfreich und unangemessen beschrieben. Den Eltern wird eher diktiert, was sie tun sollen, anstatt mit ihnen zu kooperieren. Die Eltern wünschen sich deshalb mehr Wertschätzung und mehr Aufgeschlossenheit gegenüber ihren Anliegen (Gomolla, 2009, S 30).

Die Probleme in der Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund gehen über die oben genannten Schwierigkeiten hinaus. Zuallererst erschweren die häufig mangelnden Deutschkenntnisse die Kommunikation zwischen Eltern und LehrerInnen. Diese schränken einen intensiven Informationsaustausch ein und erschweren den Eltern die Möglichkeit den nötigen Überblick über das schulische Leben ihrer Kinder zu bekommen. Daraus folgt, dass sich Eltern mit ihren Fragen und Schwierigkeiten vernachlässigt und allein gelassen fühlen. „Es ist also die Informationslage, die hier dazu führt, dass schulische Lernprozesse auf der einen Seite und das lebensweltliche familiäre Sozialisationsgeschehen auf der anderen als weitgehend isoliert wahrgenommen werden.“ (Hawighorst, 2009, S. 58). Die LehrerInnen sind von diesem Problem ebenfalls betroffen. Nicht nur Förder- und Verhaltenshinweise, sondern auch organisatorische Informationen bleiben schwer zu vermitteln und führen zu unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Mängeln und Konflikten. Die Gefahr von Spannungen und Missverständnissen ist somit gegeben. Wie bereits erwähnt wurde, sind es dann die SchülerInnen selbst, die zwischen Schule und Eltern vermitteln müssen und dadurch einer zusätzlichen Belastung ausgeliefert sind.

„Viele Lehrkräfte klagen über Schwierigkeiten, mit Eltern mit Migrationshintergrund überhaupt erst in Kontakt zu kommen. Diese haben jedoch oft besondere Hemmschwellen zu überwinden, die für andere Eltern nicht existieren, v.a. sprachliche und kulturelle Barrieren, Zeitmangel (z. B. aufgrund schlechtbezahlter Berufstätigkeiten mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch an Abenden und Wochenenden), Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung – auch in Bildungseinrichtungen – oder politische Gründe (z. B. prekärer Aufenthaltsstatus, fehlende politische Rechte).“ (Gomolla, 2009, S. 30).

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V888739
ISBN (eBook)
9783346211576
ISBN (Buch)
9783346211583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration, Elternarbeit, Schule, Bildung, Inklusion, Integration, Integrationsarbeit, Migrationshintergrund
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/888739

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