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Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext

Title: Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext

Term Paper , 2018 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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In dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, warum Elternarbeit so bedeutend ist und welche Probleme dabei auftreten können. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Elternarbeit erörtert und bestehende Programme zur Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland vorgestellt. Die Kapitelüberschriften wurden als Fragen formuliert, welche im jeweiligen Kapitel beantwortet werden.

Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund. Die Inhalte dieser Arbeit beschränken sich in allen Kapiteln auf die Bundesrepublik Deutschland. Das Lehrbuch "Migration und schulischer Wandel: Elternbeteiligung", welches von Sara Fürstenau und Mechtild Gomolla herausgegeben wurde, bildet eine entscheidende Grundlage für einen Großteil dieser Arbeit. Vor allem die Beiträge von Prof. Dr. Gomolla liefern viele Erkenntnisse zum Schwerpunkt dieser Arbeit.

Auf die Arbeit mit Kindern mit Migrationshintergrund, die Integration von Familien mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft und um die Arbeit mit Eltern aus sozialschwachen und bildungsfernen Schicht geht diese Arbeit nur im Entferntesten ein. Außerdem wird nicht nach der Herkunft von Eltern mit Migrationshintergrund und den daraus resultierenden Kulturspezifika unterschieden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Warum ist Elternarbeit notwendig?

2. Welche Probleme können die Elternarbeit belasten?

3. Wie kann die Elternarbeit aufgebaut und umgesetzt werden?

4. Welche Initiativen für die Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund gibt es in der BRD?

4.1 „Mama lernt Deutsch, Papa auch“

4.2 Elternpartizipation an der Fichtelgebirge-Grundschule

4.3 Einführungs- und Elternseminare an der Leo-Lionni-Grundschule

4.4 „Melike kommt in die Schule“

4.5 Material für Elterngespräche

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Elternarbeit im schulischen Kontext unter besonderer Berücksichtigung von Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland. Ziel ist es, Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zu identifizieren sowie praxisorientierte Konzepte und Initiativen aufzuzeigen, die eine gelingende Kooperation und eine stärkere Einbindung der Eltern fördern.

  • Notwendigkeit und Relevanz allgemeiner Elternarbeit für den Schulerfolg
  • Identifikation spezifischer Barrieren und Probleme in der Migrationsgesellschaft
  • Aufbau und Umsetzung gelungener Kommunikationsstrukturen zwischen Schule und Eltern
  • Vorstellung konkreter Best-Practice-Initiativen und Programme aus der Praxis
  • Stärkung der Partizipation und des Gemeinschaftsgefühls im schulischen Raum

Auszug aus dem Buch

Welche Probleme können die Elternarbeit belasten?

Es gibt mehrere Aspekte, welche die allgemeine Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule belasten können. Meistens entstehen Probleme bei der Arbeit mit Eltern jedoch durch mangelnde Kommunikation und Kooperation d.h. mangelnde Zusammenarbeit. „ULICH (2002) zufolge sind Eltern durch den Schulbesuch ihrer Kinder psychisch, zeitlich und materiell stark belastet, zumal sich die meisten von der Schule wenig unterstützt fühlen.“, erklärt Gomolla (2009, S. 29). Diese Belastungen können eine negative Grundeinstellung gegenüber der Schule mit sich bringen, sodass Eltern, welche sich von der Schule sowieso wenig unterstützt fühlen, die Kooperation auf das Mindeste drosseln (zum Leidwesen ihrer Kinder). Die Beziehung zwischen Eltern und Lehrkräften ist auf Grund einer ungleichen Machtverteilung belastet. In der Regel wünschen sich Eltern gute Noten und einen guten Schulabschluss für ihre Kinder. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, liegt zu einem großen Teil in den Händen der Lehrkräfte (Gomolla, 2009, S. 29). Schließlich leiten sie den Lernprozess der SchülerInnen an, konzipieren Tests und Klausuren und bewerten die Leistungen der SchülerInnen.

Trotz gesetzlicher Vorgaben und festgelegter Bewertungsmaßstäbe beklagen sich SchülerInnen und Eltern oft über eine unfaire und subjektive Notenvergabe. Solche Umstände können bei den Eltern Resignation, Distanz und geringes Interesse gegenüber der Schule oder auch Übereifer auslösen (Gomolla, 2009, S. 29). Beide Ausrichtungen erschweren dann die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule erheblich. Persönliche Gespräche sollen in solchen Situationen weiterhelfen. Dazu bieten sich abgesehen von Elternabenden, auch die LehrerInnen-Eltern-Sprechtage an oder die Sprechstunde der Lehrkraft. Zum einen ist es jedoch nicht allen Eltern möglich diese festgelegten Termine realisieren zu können, beispielsweise auf Grund gesundheitlicher Probleme oder der Arbeit. Zum anderen können sich Eltern besonders in persönlichen Sprechstunden verunsichert fühlen, bedingt durch ein Gefühl sozialer Unterlegenheit und/ oder fachlicher Abhängigkeit. Zudem vertrauen sie auf das Urteil der Lehrkraft als Experte/in, welches für die Eltern allgemein von großer Bedeutung ist (Gomolla, 2009, S. 29-30). Fällt dieses Urteil eher negativ aus, kann sich das Treffen zu einer frustrierenden Situation entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die Problemstellung der Elternarbeit im Kontext der Migrationsgesellschaft vor und definiert das Ziel, gelungene Konzepte der Zusammenarbeit in Deutschland zu untersuchen.

1. Warum ist Elternarbeit notwendig?: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Bedeutung der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule für den schulischen Erfolg und die Chancengerechtigkeit der SchülerInnen.

2. Welche Probleme können die Elternarbeit belasten?: Hier werden Barrieren wie mangelnde Kommunikation, ungleiche Machtverhältnisse und spezifische Herausforderungen bei Migrantenfamilien wie Sprachbarrieren thematisiert.

3. Wie kann die Elternarbeit aufgebaut und umgesetzt werden?: Das Kapitel skizziert praktische Ansätze für den Beziehungsaufbau, wie regelmäßige Kontakte, offene Elternzimmer und die Einbindung der Eltern als Partner im Schulleben.

4. Welche Initiativen für die Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund gibt es in der BRD?: Dieser Abschnitt präsentiert verschiedene erfolgreiche Programme und Projekte in Berlin und Frankfurt, die gezielt zur Elternbildung und Partizipation beitragen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine intensive Elternarbeit trotz bestehender Fortschritte ausbaufähig ist und die Integration sowie das Schulklima nachhaltig verbessert.

Schlüsselwörter

Elternarbeit, Migrationshintergrund, Schulische Partizipation, Elternbeteiligung, Bildungsungleichheit, Elternbildung, Interkulturelle Kooperation, Eltern-Lehrer-Kommunikation, Schulerfolg, Elterncafé, Sprachbarrieren, Bildungspolitik, Elternseminare, Bildungskontext, Gemeinschaftsgefühl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der essenziellen Rolle der Elternarbeit im schulischen Alltag, wobei der Schwerpunkt auf den spezifischen Anforderungen und Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund in Deutschland liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Notwendigkeit der Elternbeteiligung für den Bildungserfolg, die Analyse von Hindernissen in der Kommunikation sowie die Vorstellung praktischer Lösungsansätze und staatlicher Programme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte und wertschätzende Elternarbeit die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern gestärkt und damit ein Beitrag zur erfolgreichen Integration und Förderung der SchülerInnen geleistet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachwissenschaftlicher Literatur und der Analyse bestehender Konzepte und Modellprojekte, die im schulischen Kontext in Deutschland erprobt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Bedeutung der Elternarbeit, eine Analyse von Belastungsfaktoren bei der Kommunikation, methodische Umsetzungsstrategien und die Darstellung konkreter Praxisbeispiele wie Elternseminare oder spezielle Sprachförderangebote.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Elternarbeit, Partizipation, Migrationshintergrund, Bildungsförderung, Kommunikation und interkulturelle Schulentwicklung charakterisiert.

Was ist der Zweck des "offenen Elternzimmers" in der Fichtelgebirge-Grundschule?

Das offene Elternzimmer dient als zwangloser Treffpunkt, um Schwellenängste abzubauen, ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen und über persönliche Anliegen in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu sprechen.

Wie unterstützen Initiativen wie "Mama lernt Deutsch, Papa auch" die Eltern?

Diese Programme dienen dazu, Deutschkenntnisse aufzubauen, das Verständnis für das deutsche Schulsystem zu verbessern und die Eltern zu befähigen, ihre Kinder aktiv im schulischen Prozess zu unterstützen, anstatt sich als bildungsferne Akteure ausgeschlossen zu fühlen.

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Details

Title
Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext
College
University of Leipzig
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
17
Catalog Number
V888739
ISBN (eBook)
9783346211576
ISBN (Book)
9783346211583
Language
German
Tags
Migration Elternarbeit Schule Bildung Inklusion Integration Integrationsarbeit Migrationshintergrund
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die Arbeit mit Eltern mit Migrationshintergrund im schulischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/888739
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