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Computerunterstütztes Rechtschreiblernen

Title: Computerunterstütztes Rechtschreiblernen

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 14 Pages

Autor:in: Marlen Frömmel (Author)

Didactics - German Studies
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Computerzeitalter – so wird die Zeit, in der wir leben, oft bezeichnet. In vielen Bereichen des Alltags sind die Computer nicht mehr wegzudenken. Ob in der Freizeit oder in der Wirtschaft, jeder nutzt sie. Warum aber sollte ein Einsatz auch im Sprachunterricht erfolgen?
Seine Aufgabe ist es, den Kindern Schreib- und Lesekompetenz zu vermitteln und wie man angemessen miteinander kommuniziert. Doch da die Jugend, außer in der Schule, immer weniger auf die Printmedien zurückgreift, muss unter anderem auch der Deutschunterricht dafür Sorge tragen, dass der Umgang mit den neuen Medien kompetent erfolgt. Im Zuge der technischen Entwicklung eröffnen sich dabei nicht nur neue Möglichkeiten der Kommunikation und Informationsbeschaffung via Internet, dessen Nutzung beherrscht werden muss, sondern es werden auch Lernprogramme für die unterschiedlichsten Bereiche für den Computer entwickelt.
„Neue“ Medien in den Deutschunterricht einzubeziehen, ist nicht Neues, denn ebenso wurde mit dem Buch oder dem Fernseher verfahren. Fortschritt bedeutet, es dem Menschen möglich zu machen, Wege zu beschreiten, die eine Verbesserung verheißen. Der Computereinsatz ist daher ein heiß diskutiertes Thema in der fachdidaktischen Literatur. Eines der bisherigen Er-gebnisse ist, dass sich die Umsetzung dieser Idee des neuen Lernmediums besonders für den Rechtschreibunterricht eignet.
Inwiefern diese Feststellung auf das Üben und Festigen der Rechtschreibung zutrifft, soll innerhalb dieser Arbeit vorgestellt werden. Es wird eine kurze Darstellung der angebotenen Lernprogrammarten gegeben, welche den Ausgangspunkt für Anforderungen an eine „ideale“ Software für den Sprachunterricht bildet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Der Computer im Sprachunterricht

2 Lehren und Lernen in einem computerunterstützten Deutschunterricht

3 Lern und Edutainmentsoftware für den Sprachunterricht

3.1 „Drill & Practice“-Programme

3.2 Komplexe Lernprogramme – Edutainmentprogramme

4 Fachdidaktische Ansprüche an die Software für den Sprachunterricht

5 Konsequenzen für den Einsatz von Lernsoftware im Sprachunterricht

6 Fazit

7 Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von computerunterstützter Lernsoftware im Deutschunterricht, mit einem besonderen Fokus auf die Förderung von Rechtschreibkompetenzen. Ziel ist es, die didaktischen Potenziale verschiedener Softwaretypen zu analysieren und Kriterien für eine sinnvolle Integration in den Unterrichtsprozess zu definieren.

  • Rolle und Einsatzmöglichkeiten von Computern im Deutschunterricht
  • Klassifizierung von Lernsoftware („Drill & Practice“ vs. Edutainment)
  • Fachdidaktische Anforderungen an moderne Lernsoftware
  • Individualisierung und Differenzierung durch computerbasiertes Lernen
  • Veränderung der Lehrerrolle im computerunterstützten Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 „Drill & Practice“-Programme

Eine „Wundermaschine“ muss der Computer nicht sein. Ziel ist ein motivierteres, vielfältigeres Lernen, aber „auch mit Computerprogrammen [kann] mechanisch gepaukt werden“. So sind beispielsweise bei vielen der „Drill & Practice“-Programme die Rechtschreibübungen „auf das Ergänzen von Buchstaben und -folgen an einer kritischen Stelle bzw. auf das Lesen und Nachschreiben oder Hören und Schreiben“ von Angesagtem beschränkt. Man wählt einen orthographischen Sachverhalt (Groß- oder Kleinschreibung, Getrennt- oder Zusammenschreibung usw.) aus, und folgt den Anweisungen des Computers. Die lerntheoretische Grundlage dieser Programme bildet das Prinzip des klassischen Konditionierens. Eine richtige Lösung wird durch „eine Belobigung in Form von Text, Bild und/oder Ton“ verstärkt und es folgt die nächste Aufgabe.

Bei einer falschen Lösung werden negative oder aufmunternde Kommentare gegeben oder es wird die richtige Lösung angezeigt, bevor man zur folgenden Aufgabe übergeht. „Hilfen sind häufig nur durch Anklicken von Regeln möglich. […] Bei vielen Programmen erfolgt eine Reaktion des Computers auf die eingegebenen Lösungen erst am Ende der vorgesehenen Übungsbeispiele oder nach vorzeitigem Abbruch.“ Dementsprechend fehlt bei diesem Lernsoftwaretyp das individuelle Eingehen auf die produzierten Fehler.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Computer im Sprachunterricht: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit, moderne Medien in den Deutschunterricht zu integrieren, um Schüler zur kompetenten Nutzung neuer Informationstechnologien zu befähigen.

2 Lehren und Lernen in einem computerunterstützten Deutschunterricht: Hier wird der theoretische Rahmen abgesteckt, wie der PC didaktisch sinnvoll als Werkzeug für den Erwerb sprachlicher Kompetenzen eingesetzt werden kann.

3 Lern und Edutainmentsoftware für den Sprachunterricht: Dieser Abschnitt klassifiziert die Softwarelandschaft in behavioristische Übungsprogramme und komplexe, spielerisch gestaltete Lernumgebungen.

3.1 „Drill & Practice“-Programme: Fokus auf die mechanische Wiederholung und Verstärkung orthographischer Regeln durch klassische Konditionierung.

3.2 Komplexe Lernprogramme – Edutainmentprogramme: Analyse von Software, die durch multimediale Abenteuerspiele selbstgesteuertes und entdeckendes Lernen fördert.

4 Fachdidaktische Ansprüche an die Software für den Sprachunterricht: Definition von Qualitätskriterien für Lernsoftware, insbesondere im Hinblick auf Diagnosemöglichkeiten und Benutzerführung.

5 Konsequenzen für den Einsatz von Lernsoftware im Sprachunterricht: Diskussion der veränderten Lernumgebung und der neuen, moderierenden Rolle der Lehrkraft.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass Computer als wertvolle technische Hilfsmittel dienen, aber die pädagogische Führung durch den Lehrer nicht ersetzen können.

7 Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen.

Schlüsselwörter

Rechtschreibunterricht, Computerunterstützter Unterricht, Lernsoftware, Edutainment, Drill & Practice, Fachdidaktik, Rechtschreibkompetenz, Individualisierung, Medienkompetenz, Lehren und Lernen, Diagnostik, Softwareanalyse, Sprachunterricht, E-Learning, Didaktisches Setting.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Einsatz von Lernsoftware im Deutschunterricht und untersucht, wie Computer gezielt zur Vermittlung und Festigung von Rechtschreibkompetenzen genutzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der didaktischen Einordnung des Computers, der Unterscheidung verschiedener Programmtypen sowie den Anforderungen an Qualität und Diagnosefähigkeit von Lernsoftware.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Mehrwert digitaler Medien für den Deutschunterricht herauszuarbeiten und Kriterien für eine pädagogisch fundierte Auswahl von Lernprogrammen aufzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Literaturanalyse, die den Stand der Technik und aktuelle Konzepte zum computerunterstützten Sprachunterricht gegenüberstellt und bewertet.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Programmarten (Übungsprogramme vs. Edutainment) und leitet daraus fachdidaktische Qualitätsansprüche ab, die eine Software erfüllen sollte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Rechtschreibkompetenz, Individualisierung, Lernsoftware, didaktisches Setting und die veränderte Rolle der Lehrkraft.

Warum reicht laut Autorin „Drill & Practice“-Software oft nicht aus?

Da diese Programme primär auf mechanische Wiederholung setzen, bieten sie oft keine ausreichende Fehleranalyse und fördern selten tiefgreifendes, entdeckendes Verständnis von sprachlichen Zusammenhängen.

Wie verändert sich durch den Computer die Rolle der Lehrperson?

Die Lehrkraft wandelt sich vom reinen Stoffvermittler hin zum Lernhelfer, Berater und Moderator, der die Lernprozesse der Schüler gezielt begleitet und strukturiert.

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Details

Title
Computerunterstütztes Rechtschreiblernen
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Course
Lehr- und Lernprozesse zur Entwicklung von Rechtschreibkompetenzen
Author
Marlen Frömmel (Author)
Publication Year
2007
Pages
14
Catalog Number
V89091
ISBN (eBook)
9783638025577
ISBN (Book)
9783640108855
Language
German
Tags
Computerunterstütztes Rechtschreiblernen Lehr- Lernprozesse Entwicklung Rechtschreibkompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marlen Frömmel (Author), 2007, Computerunterstütztes Rechtschreiblernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89091
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