Die nachstehende Sammlung umfasst gegenständlich mehrere Bereiche der Rechtswissenschaft: vom reinen Verfahrensrecht bis zur Rechtsgeschichte. Ausländisches Privatverfahrensrecht, Rechtsgeschichte und Zivilprozessrecht in deutscher, portugiesischer und spanischer Sprache gehören zum Inhalt des Buches, welches freilich als eine lehrreiche Neuigkeit auf dem Büchermarkt erscheint.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort zur 1. Auflage
- Vorwort zur 2. Auflage
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Resumo
- Einleitung
- § 1. Faktoren, die zur neuen Epoche der deutschen Prozessrechtswissenschaft insbesondere zur Abhandlung über „Die Lehre von den Proceßeinreden und die Proceẞvoraussetzungen“ führten
- 1. Allgemeine Charakterisierung
- 2. Kritische Reformstudien: eine neue Richtung des Zivilprozessrechts
- 3. Die Selbständigkeit des Bülowschen Stils
- § 2. Das terminologische Gefüge
- 1. Der Begriff „Prozess“
- 2. Der terminologische Unterschied zwischen „Prozess“ und „Verfahren“
- § 3. Das Prozessrechtsverhältnis
- 1. Die juristische Natur des Prozessrechtsverhältnisses
- 2. Der Begriff des Prozessverhältnisses im Vergleich zum Begriff der „Prozessrechtslage“
- 3. Die Parteien als Subjekte des Prozessverhältnisses
- 4. Das Gericht als dominierender Faktor des Prozessverhältnisses
- 5. Die Beziehung zwischen dem Gericht und den Parteien: der Inhalt des Prozessverhältnisses
- 5.1. Die Haupttheorie über die Entscheidungsgewalt des Gerichts
- 5.2. Die Anwendung der Hellwigschen Theorie
- 5.3. Das Fehlen einer prozessualen Verbindung zwischen den Parteien untereinander im Prozessrechtsverhältnis
- Die Entwicklung des deutschen Prozessrechts
- Terminologie und Begriffsbestimmungen im Prozessrecht
- Die Natur und Struktur des Prozessrechtsverhältnisses
- Der Einfluss des Gerichts im Prozessrechtsverhältnis
- Der Vergleich des deutschen und ausländischen Rechts
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Buch präsentiert eine Sammlung wissenschaftlicher Arbeiten des Autors, die sich mit verschiedenen Aspekten des deutschen und ausländischen Rechts befassen, insbesondere mit dem Verfahrensrecht und seiner Geschichte. Die Arbeiten beleuchten die Entwicklung des Prozessrechts, analysieren terminologische Besonderheiten und betrachten das Prozessrechtsverhältnis aus verschiedenen Perspektiven.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung des Buches führt in die Thematik ein und stellt die einzelnen Arbeiten des Autors vor. Der erste Kapitel befasst sich mit den Faktoren, die zur Entwicklung der neuen Epoche der deutschen Prozessrechtswissenschaft geführt haben. Die zweite und dritte Kapitel behandeln die terminologischen Besonderheiten des Prozessrechts, insbesondere den Unterschied zwischen „Prozess“ und „Verfahren“. Das vierte Kapitel beleuchtet die juristische Natur des Prozessrechtsverhältnisses und untersucht den Begriff des Prozessverhältnisses im Vergleich zum Begriff der „Prozessrechtslage“. Die weiteren Kapitel befassen sich mit den Parteien und dem Gericht als Akteure des Prozessrechtsverhältnisses und analysieren die Beziehung zwischen Gericht und Parteien.
Schlüsselwörter
Das Buch fokussiert sich auf die Bereiche des Verfahrensrechts, der Rechtsgeschichte, der Rechtsvergleichung und der Linguistik. Wichtige Schlüsselwörter sind Prozessrecht, Prozessrechtsverhältnis, Terminologie, Gericht, Parteien, Rechtsvergleichung, ausländisches Recht, deutsche Sprache, portugiesische Sprache und spanische Sprache.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der zentrale Gegenstand dieses Buches?
Das Buch behandelt verschiedene Bereiche der Rechtswissenschaft, von der Rechtsgeschichte bis zum modernen Zivilprozessrecht in Deutschland, Portugal und Spanien.
Was unterscheidet "Prozess" von "Verfahren"?
Die Arbeit analysiert die terminologischen Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen innerhalb des deutschen Prozessrechtsgefüges.
Was versteht man unter dem "Prozessrechtsverhältnis"?
Es beschreibt die juristische Beziehung zwischen den Parteien und dem Gericht während eines rechtlichen Verfahrens und dessen strukturelle Natur.
Welche Rolle spielt das Gericht im Prozessverhältnis?
Das Gericht wird als dominierender Faktor des Prozessverhältnisses betrachtet, insbesondere im Hinblick auf seine Entscheidungsgewalt.
Wer war Oskar von Bülow im Kontext der Prozessrechtswissenschaft?
Das Buch diskutiert die "Bülowsche Lehre von den Prozesseinreden", die eine neue Epoche in der deutschen Prozessrechtswissenschaft einleitete.
In welchen Sprachen sind die Beiträge verfasst?
Der Inhalt umfasst Texte in deutscher, portugiesischer und spanischer Sprache.
- Citation du texte
- LL.M. Maurício Ferrão Pereira Borges (Auteur), 2008, Verfahrensrecht und Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89787