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Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Auf der Suche nach dem verlorenen Schlaf

Title: Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Academic Paper , 2020 , 11 Pages

Autor:in: Helge Koch (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Der vorliegende Artikel soll für mehr Bewusstsein in Bezug auf Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen werben. Die Ergebnisse der internationalen Studienreihe Health Behaviour in School-aged Children (HBSC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als auch nationale Studien, wie die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) des Robert-Koch-Institutes (RKI), oder der Präventionsradar des Institutes für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT) weisen auf wachsende Defizite bei Schlafdauer und Schlafqualität von Kindern und Jugendlichen hin. Auf Grundlage dieser Datenbasis werden mögliche Kausalzusammenhänge für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen aufgezeigt. Die Ergebnisse werden in Hinblick auf das durch Schlafstörungen beeinträchtigte Lernvermögen, sowie die enorme Zunahme an Prädiabetes, Prähypertonie und ADS/ ADHS kritisch eingeordnet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Interventionen angeregt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Auf der Suche nach dem verlorenen Schlaf – Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

1.1 Gesunder Schlaf durch eine angemessene Nutzung von Bildschirmmedien

1.2 Gesunder Schlaf durch körperliche Aktivität

1.3 Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung zur richtigen Zeit

1.4 Gesunder Schlaf braucht seinen Raum

2. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Bewusstsein für die zunehmende Problematik nichtorganischer Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen zu schärfen und deren Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung kritisch zu beleuchten. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Faktoren wie mediale Nutzung, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung als wechselseitige Verstärker in einem Teufelskreis wirken und die Entstehung von Folgeerkrankungen sowie Lernstörungen begünstigen.

  • Prävalenz und gesundheitliche Folgen von Schlafdefiziten bei Heranwachsenden
  • Einfluss von Bildschirmmedienkonsum auf Schlafqualität und Melatoninausschüttung
  • Bedeutung von körperlicher Aktivität als Gesundheitsressource
  • Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Stoffwechsel und Schlafqualität
  • Rolle der Schlafumgebung (Schlafhygiene) im urbanen Lebensraum

Auszug aus dem Buch

Gesunder Schlaf durch eine angemessene Nutzung von Bildschirmmedien

Seit der flächendeckenden Einführung von Fernsehgeräten in private Haushalte wird eine lebhafte Kontroverse geführt, ob und wenn ja, ab welchem Ausmaß Fernsehkonsum eine schädliche Wirkung auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern bedingen könnte. Ohne die vielen Argumente für und gegen eine maßvolle Nutzung von Fernsehformaten hier aufgreifen zu wollen, so kann in den letzten zwei Jahrzehnten eine enorme Zunahme der sogenannten Bildschirmmedienzeit und damit der Nutzung von stationären und mobilen Geräten mit einem Bildschirm beobachtet werden [T1,C1].

Gerade Heranwachsende, welche sich seit rund 20 Jahren als digital natives bezeichnen dürfen, sind hiervon besonders betroffen. Waren vor der flächendeckenden Einführung von PCs, Tablets, Spielekonsolen und Smartphones das von Jugendlichen einzige wahrnehmbare Bildschirmmedium der Fernseher und damit die Nutzung an feste Sendezeiten und -formate gebunden, so stehen heute zu jeder Uhrzeit eine schier unbeschränkte Anzahl Medieninhalte zur Verfügung. Spätestens mit dem Siegeszug des Smartphones darf unterstellt werden, dass mittlerweile fast jedes schulpflichtige Kind Zugang zu einem Tablet, PC oder Smartphone hat – und davon regen Gebrauch macht.

Zusammenfassung der Kapitel

Auf der Suche nach dem verlorenen Schlaf – Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die aktuelle Datenlage zu Schlafdefiziten und hinterfragt kritisch den Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Diagnosen wie ADHS.

Gesunder Schlaf durch eine angemessene Nutzung von Bildschirmmedien: Hier wird der Einfluss von digitalen Medien auf den Schlaf-Wach-Rhythmus untersucht und die Notwendigkeit einer altersgerechten Balance zwischen Mediennutzung und Ruhephasen betont.

Gesunder Schlaf durch körperliche Aktivität: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung von Bewegung als essenzielle Gesundheitsressource und zeigt auf, warum der derzeitige Bewegungsmangel bei Jugendlichen langfristig die körperliche und motorische Entwicklung gefährdet.

Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung zur richtigen Zeit: Der Fokus liegt hier auf dem Einfluss von Ernährungsgewohnheiten und dem Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme auf den Blutzuckerspiegel sowie die Schlafqualität.

Gesunder Schlaf braucht seinen Raum: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen an eine förderliche Schlafumgebung und diskutiert, wie moderne Wohnverhältnisse diese Schlafhygiene zunehmend erschweren.

Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit frühzeitiger Präventionsmaßnahmen und leicht umsetzbarer Interventionen für Eltern und Bezugspersonen.

Schlüsselwörter

Schlafstörung, Insomnie, Schulstress, ADS, ADHS, Lernstörung, Bildschirmmedien, Schlafhygiene, körperliche Aktivität, Prädiabetes, Stoffwechsel, Melatonin, Gesundheitsressourcen, Ernährung, Adoleszenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme von nichtorganischen Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen und deren negativen Auswirkungen auf die langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Schwerpunkte bilden die Auswirkungen von Medienkonsum, mangelnder Bewegung, ungesunder Ernährung und unzureichenden Schlafbedingungen auf die Schlafqualität der jungen Generation.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, für die Problematik zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie ein selbstverstärkender Regelkreis aus Schlafmangel und negativen Lebensgewohnheiten durch gezielte Interventionen durchbrochen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung nationaler und internationaler Studien, darunter die HBSC-Studie der WHO und der Präventionsradar des IFT, um kausale Zusammenhänge zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert, wie Faktoren wie Bildschirmzeit, körperliche Inaktivität und eine schlechte Schlafumgebung (Schlafhygiene) unmittelbar die Schlafqualität beeinträchtigen und so Krankheitsbilder wie ADHS oder Prädiabetes begünstigen können.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Schlafstörung, Insomnie, Bildschirmmediennutzung, Schlafhygiene, körperliche Aktivität sowie ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen bei Heranwachsenden.

Welchen Einfluss hat das Smartphone konkret auf den Einschlafprozess?

Die abendliche Nutzung von Bildschirmmedien kann das Gehirn durch Lichtintensität und Wellenlängen stimulieren, was die Melatoninausschüttung hemmt und den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stört.

Warum wird im Text der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und ADHS hinterfragt?

Der Autor weist darauf hin, dass Schlafdefizite Symptome verursachen können, die einer ADHS-Diagnose ähneln, und stellt in Frage, ob die stark gestiegenen Diagnoseraten der letzten Jahrzehnte teilweise durch chronische Schlafprobleme bei Kindern begünstigt wurden.

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Details

Title
Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen
Subtitle
Auf der Suche nach dem verlorenen Schlaf
Author
Helge Koch (Author)
Publication Year
2020
Pages
11
Catalog Number
V899381
ISBN (eBook)
9783346183484
ISBN (Book)
9783346183491
Language
German
Tags
Schlafstörung Insomnie Schulstress ADS ADHS Lernstörung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Helge Koch (Author), 2020, Nichtorganische Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899381
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