Geschlecht als Analysekategorie in der Religionssoziologie und religiöse Symbolisierung von Männlichkeit als Legitimationsinstrument für patriarchale Gesellschaftsstrukturen


Hausarbeit, 2020

18 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einf ührung

2. Geschlecht als Analysekategorie in der Religionssoziologie

3. Religi öse Symbolisierungen und Wissensordnungen

4. Die religi öse Symbolisierung von Geschlecht
4.1. Die religi öse Symbolisierung von Weiblichkeit
4.2. Die religi öse Symbolisierung von Männlichkeit und die symbolgetragene Legitimation patriarchaler Gesellschaftsstrukturen

5. Fazit

1. Einf ührung

Symbole in sind die Währung von Religionen und ihnen wird eine große Bedeutung zugeschrieben. Sie gelten als übergeordnet, gegeben und natürlich. Sie fungieren als Legitimation für die Ordnung von Himmel und Erde. Viele traditionelle Religionen sind patriarchalisch strukturiert. Diese Struktur resultiert in einer Vielzahl an Vorteilen für Männer. Dieses „Recht“ auf Privilegien ist in vielen religiösen Symbolen manifes-tiert. Aber sind geschlechterstrukturierende Symbole wirklich einfach „gegeben?“ Oder hängt mit ihnen eine komplexere Dynamik zusammen?

Trotz des stetig wachsenden Interesses stellt das Geschlecht in der Religionssoziologie noch eine relativ wenig diskutierte Analysekategorie dar. Innerhalb der Religionssozi-ologie gibt es diverse Betrachtungsweisen für eine Analyse von Geschlecht. Einerseits lässt sich Religion analysieren als ein Feld, welches durch religiöse Symbolisierungen aktiv die gesellschaftliche Geschlechterordnung beeinflusst und andererseits lässt sich Religion als ein Feld verstehen, in dem sich das Geschlechterverständnis der Gesell-schaft in religiösen Symbolen spiegelt. Bei der religionssoziologischen Analyse von Geschlecht als Wissenskategorie, also als Träger des gesellschaftlichen Geschlechter-verständisses, wurde sich in der bisherigen Forschung hauptsächlich auf die religiöse Symbolisierung von Weiblichkeit konzentriert. Beispielhaft ist der Text: Woman as Symbol and Women as Agents, von Susan Starr Sered, der die Praxen religiöser Sym-bolisierung von Weiblichkeit und die damit verbundenen Folgen für Frauen behandelt. Da die Analyse von religiös symbolisierter Männlichkeit größtenteils noch aussteht, werde ich mich in dieser Arbeit auf die Praxen religiöser Symbolisierung von Männ-lichkeit konzentrieren und analysieren, welche Besonderheiten in der religiösen Sym-bolisierung von Männlichkeit enthalten sind. Dabei geht es um die Konstruktion männlicher religiöser Symbolik, die Unterscheidung zur weiblichen religiösen Sym-bolik und die Wirkmacht religiöser Symbolik auf gesellschaftliche Strukturen.

Dazu werde ich zu Beginn der Arbeit kurz in die Geschlechterforschung innerhalb der Religionssoziologie einführen und unterschiedliche Analyseschwerpunkte darstellen, die für die Betrachtung von religiöser Symbolisierung relevant sind. Nachdem ich all-gemein auf das Geschlecht als Wissenskategorie und die Charakteristika religiöser Symbolisierung eingegangen bin, werde ich im nächsten Schritt mithilfe Susan Starr Sereds Text zur religiösen Symbolisierung von Weiblichkeit auf die Praxen religiöser Symbolisierung von Weiblichkeit eingehen. Ich werde beschreiben, wie weibliche Symbole innerhalb traditioneller Religionen entstehen, welche Folgen für Frauen dar-aus resultieren und andeuten, wie religiöse Symbolik und gesellschaftliche Strukturen miteinander korrelieren. Anschließend startet meine Analyse von religiös symbolisier-ter Männlichkeit. Mithilfe des Wissens über religiöse Symbolik, werde ich wie Susan Starr Sered an ausgewählten Beispielen aus traditionellen Religionen erläutern, wie religiöse Symbole von Männlichkeit entstehen und welche Folgen für Männer daraus resultieren. Des Weiteren werde ich nach spezifischen Differenzen zwischen der reli-giösen Symbolisierung von Weiblichkeit und der religiösen Symbolisierung von Männlichkeit suchen. Dabei werde ich die Hypothese aufstellen, dass religiöse Sym-bole von Weiblichkeit und Männlichkeit durch Männer geschaffen werden, um die patriarchalen Organisations- und Gesellschaftsstrukturen traditioneller Gesellschaften zu erhalten.

2. Geschlecht als Analysekategorie in der Religionssoziologie

Wie in der Einleitung schon angedeutet wurde, gibt es in der Religionssoziologie ver-schiedene Ansätze, um Geschlecht analysieren zu können. Wenn angenommen wird, dass Geschlecht eine Strukturkategorie ist, welche Geschlechterdifferenzen und -hie-rarchien aufdecken und erklären kann, dann wird angenommen, dass innerhalb aller gesellschaftlichen Realitäten eine soziale Differenzierung mithilfe des Geschlechts stattfindet. Dieser Mechanismus lasse sich in allen Religionen wiederfinden und die religiös motivierte soziale Differenzierung nach Geschlecht sei ein wichtiger Faktor für die Legitimation von Geschlechterdifferenzen innerhalb der Gesellschaft (Winkel 2018: 888). Religion sei demnach ein soziales Feld, in dem Geschlechterungleichhei-ten besonders stark verankert sind und durch einen Verweis auf Transzendenz legiti-miert werden. Religion stelle somit eine „Ressource hegemonialer kultureller Über-zeugungen zu Geschlecht“ (Winkel 2018: 888) dar, welche für die Symbolisierung von Weiblichkeit und Regulationen im alltäglichen Leben von Frauen, maßgeblich verantwortlich sei. Dieser Blickwinkel birgt aber die Gefahr, Religionen im Vorfeld als rückständig und inkompatibel mit westlichen Werten und Vorstellungen aufzufas-sen. Problematisch daran sei die unvollständige Reflektion des eigenen Blickwinkels, beziehungsweise die unzureichende Reflektion des Selbstverständnisses, welches zur Annahme einer Rückständigkeit führe (Winkel 2018: 888).

Anders betrachtet, kann Geschlecht eine Wissenskategorie und ein kulturelles Regel-system abbilden. Religion sei demnach ein Feld, in dem sich kulturelle Codierungen von Geschlecht spiegeln. Religiöse Symbolisierungen sind dann nicht der Ausgangs-punkt für die Wahrnehmung von Geschlechtern innerhalb gesellschaftlicher Realitä-ten, sondern in ihnen lassen sich nur die ohnehin schon vorhandenen kulturellen Sym-bolisierungen von Geschlecht wiederfinden. Bei der Annahme dieses Betrachtungs-winkels, werden kulturellen Symbolisierungen durch den strukturellen Wandel produ-ziert (Winkel 2018: 889). Im zweiten Kapitel wird noch intensiver auf Geschlecht als Wissenskategorie eingegangen.

Wenn Geschlecht in der Religionssoziologie untersucht wird, tritt ein methodologi-sches Problem auf. Geschlechterverhältnisse werden häufig mit der Unterscheidung „Mann/Frau“ analysiert. Dabei wird der Konstruktionsprozess des sozialen Ge-schlechts nicht berücksichtigt (Winkel 2018:889). Wenn Geschlechterhierarchien und Ungleichheiten untersucht werden sollen, müsse immer eine Differenzierung zwi-schen, dem biologischen Geschlecht „sex“ und dem sozialen Geschlecht „gender“ ge-troffen werden (Steffen 2006:12). Der Terminus „Doing Gender“ beschreibt diesen Konstruktionsprozess vom sozialen Geschlecht, welcher Geschlechtszugehörigkeiten und Geschlechtsidentitäten produziert und in „faktisch jeder menschlichen Aktivität vollzogen wird“ (Steffen 2006: 21). Frauen „besitzen“ zum Beispiel „weibliche“ At­tribute nur, weil sie „im Zuge geschlechtskonstituierender Arbeitsteilung dazu ge-macht wurden und werden“ (Winkel 2018:890). Religion sei demnach ein soziales Feld, in dem sich die gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht spiegeln. (Win-kel 2018: 890).

In dieser Arbeit soll Geschlecht als Kategorie religiösen und gesellschaftlichen Wis-sens analysiert werden. Dazu wird im nächsten Kapitel die Bedeutung von religiösen Symbolisierungen und Wissensordnungen dargestellt.

3. Religi öse Symbolisierungen und Wissensordnungen am Beispiel von Ge-schlecht

Ein wesentlicher Teil des Konstruktionsprozesses vom sozialen Geschlecht ist die An-nahme, dass das kulturelle Geschlecht biologisch determiniert sei. Alle kulturell zuge-schriebenen Vorstelllungen von Geschlecht seien natürlich, unveränderbar und gege-ben (Gildemeister 2005:74). Dieser als natürlich angesehene Geschlechterdualismus sei ein durch Symbolik getragenes kulturelles Regelsystem, welches eine grundle-gende, symbolisch verankerte Vorstellung einer Zweigeschlechtlichkeit beinhaltet (Winkel 2018: 896). Diese Vorstellung lebt von der Differenzierung der beiden Ge-schlechter. In der Geschlechtersoziologie wird vom „Sameness-Taboo“ gesprochen. Dieses Gleichheits-Tabu basiere auf der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, welche tief im gesellschaftlichen Denken installiert ist. Männer und Frauen haben unterschiedlich zu sein und es werden extreme Anstrengungen unternommen werden, um die Ver-schiedenheit der Geschlechter hervorzuheben (Gildemeister 2005:75-76). Dieser Dif-ferenzierungsdrang lässt sich auf die starke Identifikationskraft des Geschlechts zu-rückführen. Personen bleiben immer „Mann“ oder „Frau“, ganz gleich in welcher Si­tuation sie sich befinden (West 2009: 25-36). Diese Vorstellung der Zweigeschlecht-lichkeit ist ein grundlegendes, symbolisch verankertes Bedeutungssystem, welches immer einen kategorialen Unterschied der zwei Geschlechter annimmt und somit als eine Klassifikationskategorie bezeichnet werden kann. (Winkel 2018: 896). Ferner wird mit ihm eine Ordnungskategorie geschaffen, welche für Geschlechterverhältnisse immer noch relevant ist (Winkel 2010: 101).

Soziale Realität zeichnet sich durch Symbolisierungen und Wissensordnungen aus. Symbolisierungen haben nicht nur eine spezifische Bedeutung für religiöse Systeme, sondern dienen auch als gesellschaftliches Legitimationsinstrument, um zum Beispiel Geschlechterverhältnisse zu rechtfertigen. In der besonderen Legitimationsmacht liegt die Spezifität von religiöser Symbolisierung, denn sie wird mit dem Verweis auf Transzendenz gerechtfertigt. Transzendenz meint dabei die außeralltägliche, nicht zu-gängliche Wirklichkeit, die aber in der alltäglichen Wirklichkeit ihre Macht entfaltet. Diese nicht zugängliche Wirklichkeit ist gegeben, natürlich und nicht veränderbar. Sie bestimmt die religiöse Symbolisierung von zum Beispiel Geschlechterverhältnissen und zieht aus ihrer Unzugänglichkeit die Legitimationsmacht ebendieser. (Winkel 2018: 897). Religiöse Symbole sind ewige Symbole, die die Ordnung von Himmel und Erde wiederspiegeln und somit nur sehr schwer zu ändern sind. Das führt dazu, dass zum Beispiel Geschlecht in Religionen immer als natürlich und heilig angesehen wird. (Sered 1998:195).

Die religiöse Symbolisierung von Geschlecht kann auf diverse gesellschaftliche Teil-bereiche Auswirkungen haben. Beispielsweise wird Heterosexualität durch religiöse Symbolisierung als eine soziale Norm postuliert und auch Gegenansätze, wie die Queer-Theorie konnten nur wenig an der normativen Vorstellung einer natürlichen Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität ändern. Die religiös symbolisierte Ge-schlechterordnung kann sehr gut als Legitimationsinstrument zur Naturalisierung die-ser „Ordnung“ fungieren. Des Weiteren können religiös legitimierte Symboliken eine politische Einflussnahme begünstigen und durch „Deutungsangebote“ eine politische Herrschaft sogar legitimieren (Winkel 2018 :897).

Kulturelle Symbolisierungen von Geschlecht, die Geschlechterverhältnisse legitimie-ren, können unbewusst produziert werden, obwohl das Ziel eigentlich eine Verände-rung der Geschlechterverhältnisse ist. Beispielhaft dafür sind die Debatten über die Vereinbarkeit von säkularisierten Gesellschaftsformen und dem Islam (Winkel 2018: 897). Wenn zum Beispiel aus westlichen Gesellschaften Menschenrechte für Frauen gefordert werden, kann eben dies zu einer Legitimation von Dominanzverhältnissen führen. Wenn Frauen im Islam als „rückständig“ klassifiziert werden, werden sie in genau diesen Rollen festgehalten (Rommelspacher 2009: 409). Das führt zu einer un-bewussten spezifischen Symbolisierung von Geschlecht (Winkel 2018: 897).

Bei der feministisch theologischen Analyse von symbolisierter Weiblichkeit in religi-ösen Traditionen und Schriften fallen besonders zwei Aspekte auf. Einerseits ist das Ziel feministischer Theologie nicht, wie Rommelsbacher vorschlägt, die Dekonstruk-tion von kulturellen Frauensymbolen und die damit einhergehende Dekonstruktion der weiblichen Rollenbilder (Rommelsbacher 2009: 409), sondern eine „Rekonstruktion der religiösen Sinnwelt“ (Winkel 2010: 102). Es wird versucht eine neue Symbolik zu schaffen, welche die Weiblichkeit Gottes und die mütterlichen Seiten des Alten Tes­taments betont. Dazu werden alte Symbole neu gedeutet, vergessene ausgegraben und neue geschaffen (Wilke 2000: 21). Zweitens ist Weiblichkeit hartnäckig symbolisch verankert (Winkel 2018: 897) und der Symbolik wird eine extrem hohe Wirkmacht zugeschrieben, weshalb oftmals eine Korrelation mit der sozialen Diskriminierung von Frauen vermutet wird (Wilke 2000: 20-21). Im nächsten Kapitel wird noch spezifi-scher auf die religiöse Symbolisierung von „Weiblichkeit“ eingegangen.

4. Die religi öse Symbolisierung von Geschlecht

4.1. Die religi öse Symbolisierung von Weiblichkeit

Um die religiöse Codierung von Weiblichkeit beschreiben zu können und zu verste-hen, wie das Leben von Frauen durch die Symbolisierung von Weiblichkeit beeinflusst wird und welche Faktoren einen Einfluss auf die Erschaffung von weiblichen Symbo-len haben, wird im folgenden Kapitel hauptsächlich auf den Text: „Woman“ as Sym­bol and Women as Agents, von Susan Starr Sered eingegangen, welcher sich genau mit dieser Thematik beschäftigt.

„Woman“ as Symbol and Women as Agents

Wenn das soziale Geschlecht innerhalb von religiösen Systemen untersucht werden soll, muss eine essenzielle ontologische Unterscheidung getroffen werden. Wenn das Ziel der Untersuchung die Analyse von Weiblichkeit ist, muss laut Susan Starr Sered zwischen Frauen als Symbol und Frauen als Akteurinnen unterschieden werden (Sered 1998: 194). Frauen als Akteurinnen („women“) müssen als reale handelnde Personen verstanden werden, welche ihre Rechte einfordern, verhandeln und gegen unfaire Be-handlungen protestieren können. Im religiösen Kontext, meint es die Möglichkeit, Re­ligion nach den eigenen Bedürfnissen zu interpretieren und ausüben zu können. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden diese Handlungsmöglichkeiten als „Handlungsfä-higkeit“ bezeichnet. Frauen als Symbol („Women“) beschreibt das symbolische Kon-strukt von Weiblichkeit, bestehend aus dem sozialen Geschlecht, dem biologischen Geschlecht und Sexualität. Diese symbolische Vorstellung von Weiblichkeit wird durch allegorische, ideologische, metaphorische und fantasievolle Darstellungen ge-stützt (Sered 1998: 194).

Frauen als Symbol sind meistens tief in der Theologie und Mythologie von alten Re-ligionen verankert (vgl. Sered 1998: 194). Sie werden somit selten als handelnde Ak-teure wahrgenommen, sondern viel mehr mit einer „religiösen Repräsentation von Weiblichkeit“ assoziiert. Aus dieser Wahrnehmung resultieren Konflikte. Konflikte in Religionen sind oftmals Konflikte über Symbole, denn sie stellen die Währung von Religionen dar. Das führt dazu, dass Frauen in ihrer Akteursrolle schnell in Konflikte mit ihrer Symbolrolle kommen. Frauen können durch Handlungen ihre Symbolfunk-tion ruinieren, wenn sie zum Beispiel ihre Jungfräulichkeit, welche in vielen Gesell-schaften des mittleren Ostens ein Symbol für die Familienehre darstellt, aufgeben (Sered 1998: 195).

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Geschlecht als Analysekategorie in der Religionssoziologie und religiöse Symbolisierung von Männlichkeit als Legitimationsinstrument für patriarchale Gesellschaftsstrukturen
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V901600
ISBN (eBook)
9783346200808
ISBN (Buch)
9783346200815
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analysekategorie, geschlecht, gesellschaftsstrukturen, legitimationsinstrument, männlichkeit, religionssoziologie, symbolisierung
Arbeit zitieren
Julian Borchard (Autor), 2020, Geschlecht als Analysekategorie in der Religionssoziologie und religiöse Symbolisierung von Männlichkeit als Legitimationsinstrument für patriarchale Gesellschaftsstrukturen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901600

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