Die Liberalisierung des Agrarhandels stellt aktuell die bedeutendste wirtschaftspolitische Herausforderung für die EU und den Rest der Welt im Agrarbereich dar. Besonders da es sich für die EU um bedeutende Ausgaben in diesem Bereich handelt. Zudem befindet sich die EU vor laufenden Reformen, der Beitritt von neuen Ländern in die Gemeinschaft will durchgeführt werden oder auch die laufenden Verhandlungen in der Doha-Runde.
Das Ziel dieser Arbeit soll daher sein, die möglichen Wirkungen und Folgen der Liberalisierung des Agrarhandels für die EU im Vergleich zum Rest der Welt darzustellen und zu bewerten.
Dazu soll im Folgenden zunächst kurz auf die geschichtliche Entwicklung der EU-Agrarpolitik eingegangen werden, um dann direkt auf die relevanten Fragen der Liberalisierung einzugehen. Dazu werden kurz die verschiedenen Handelshemmnisse dargestellt, sowie ausführlich auf die Folgen der Liberalisierung des Agrarsektors eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Historische Entwicklung der EU-Agrarpolitik
- 2.1. Das WTO-Agrarabkommen und seine Subventionsarten
- 2.1.1 Subventionsformen
- 2.2. Die EU-Agrarpolitik
- 2.3. Auswirkungen der Agrarhandelsliberalisierungen
- 2.4. Ausblick auf die zukünftige EU-Agrarpolitik
- 3. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die möglichen Auswirkungen und Folgen der Liberalisierung des Agrarhandels für die EU im Vergleich zum Rest der Welt. Der Fokus liegt auf der Bewertung der EU-Agrarpolitik und der Auswirkungen der Liberalisierung auf den Agrarsektor.
- Historische Entwicklung der EU-Agrarpolitik und deren Auswirkungen
- Das WTO-Agrarabkommen und seine Subventionsarten
- Die Folgen der Liberalisierung des Agrarhandels für die EU
- Die zukünftige Entwicklung der EU-Agrarpolitik
- Vergleich der EU-Agrarpolitik mit anderen Ländern
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema der Liberalisierung des Agrarhandels ein und erläutert die Bedeutung der EU-Agrarpolitik in diesem Kontext. Kapitel zwei beleuchtet die historische Entwicklung der EU-Agrarpolitik, einschließlich des WTO-Agrarabkommens und seiner Subventionsarten. Es werden die Auswirkungen der verschiedenen Liberalisierungsmaßnahmen auf den Agrarsektor und die EU-Agrarpolitik im Allgemeinen analysiert. Schließlich wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der EU-Agrarpolitik gegeben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Liberalisierung, Agrarhandel, EU-Agrarpolitik, WTO-Agrarabkommen, Subventionen, Auswirkungen der Liberalisierung auf den Agrarsektor, Vergleich der EU-Agrarpolitik mit anderen Ländern, zukünftige Entwicklung der EU-Agrarpolitik.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Liberalisierung des Agrarhandels für die EU so wichtig?
Weil der Agrarsektor einen bedeutenden Teil des EU-Budgets einnimmt und die EU unter Druck steht, Subventionen im Rahmen internationaler Abkommen (WTO) abzubauen.
Was ist das WTO-Agrarabkommen?
Ein internationales Abkommen, das den Abbau von Handelshemmnissen und Exportsubventionen im weltweiten Agrarhandel regelt.
Welche Subventionsarten werden unterschieden?
Man unterscheidet oft zwischen produktionsgekoppelten Beihilfen und entkoppelten Direktzahlungen, die weniger handelsverzerrend wirken.
Was sind die Folgen der Liberalisierung für EU-Landwirte?
Sie führt zu höherem Wettbewerbsdruck durch günstigere Importe, erfordert aber auch Reformen zur Steigerung der Effizienz und ökologischen Ausrichtung.
Was ist die „Doha-Runde“?
Eine Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) mit dem Ziel, den Welthandel insbesondere für Entwicklungsländer fairer zu gestalten.
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- Sebastian Siebert (Author), 2008, Die Liberalisierung des Agrarhandels und seine Auswirkungen auf die EU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90200