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Handelsformate. Holländische Auktion, Vickrey Auktion, Japanische Auktion, Amerikanische Versteigerung

Titel: Handelsformate. Holländische Auktion, Vickrey Auktion, Japanische Auktion, Amerikanische Versteigerung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 18 Seiten , Note: 92,0

Autor:in: Philip Neumann (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Hausarbeit im Seminar "Logistik Controlling" habe ich mich mit verschiedenen Handelsformaten wie der Holländischen Auktion, der Vickrey Auktion, der Japanischen Auktion und vielen mehr befasst und diese verglichen und analysiert.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Handelsformate, wobei im Besonderen eine Einführung in die Grundlagen der Auktionstheorien im Mittelpunkt stehen soll. Zunächst werden die relevanten Begriffe, wie auch die bekanntesten Auktionsformate definiert, auf deren Grundlage die weitere Analyse erfolgt. Der dritte Teil dieser Arbeit legt den Fokus auf Auktionen mit privater Bewertung und die aus verschiedenen Bietstrategien resultierenden Gewinne oder Verluste. Der Inhalt des vierten Abschnitts befasst sich mit Auktionen mit gemeinsamem Wert, bei denen das Auktionsobjekt einen objektiven Marktwert besitzt. Zuletzt beschäftigt sich die Arbeit im fünften Abschnitt mit der Anfälligkeit verschiedener Auktionsformen in Bezug auf kollusives Verhalten der Bieter, sowie im sechsten Abschnitt mit der Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffserklärung Auktion

2. Bekannte Auktionsformen

Englische Auktion/Höchstpreisauktion

Holländische Auktion/Rückwärtsauktion

Erstpreisauktion

Vickrey-Auktion/Zweitpreisauktion

Japanische Auktion

Amerikanische Versteigerung

3. Auktionen mit privater Bewertung

Grundmodell

Analyse des Bieterverhaltens

Auktionen in der Wirtschaftswissenschaft

Wie sollte man bieten?

4. Auktionen mit gemeinsamem Wert

Theoretische Grundlage der Auktion mit gemeinsamem Wert

Der Fluch des Gewinners

5. Auktionen und Kollusion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Auktionen als effizienten Allokationsmechanismus für Güter in geringen Stückzahlen zu untersuchen und die Grundlagen der Auktionstheorie sowie das Bietverhalten in verschiedenen Auktionsformen zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen gängiger Auktionsformate.
  • Analyse des Bietverhaltens bei privater Wertschätzung.
  • Untersuchung von Auktionen mit gemeinsamem Wert und dem Phänomen des "Fluchs des Gewinners".
  • Evaluation der Anfälligkeit für kollusives Verhalten zwischen Bietern.
  • Ableitung von optimalen Strategien für Marktteilnehmer.

Auszug aus dem Buch

1. Begriffserklärung Auktion

Die Volkswirtschaftstheorie besagt, dass die Verteilung von Gütern meist über Märkte stattfindet. Der Preismechanismus sorgt hierbei für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage, was zur effizienten Verarbeitung privater Informationen (in diesem Fall der maximalen Zahlungsbereitschaft der Konsumenten und der Kosten der Produzenten) führt. Dafür muss das Gut jedoch entweder in großer Stückzahl vorhanden oder produzierbar sein, damit ein solcher Allokationsmechanismus Bestand haben kann. Diese Voraussetzung wirft jedoch die Frage auf, auf welchem Wege die Allokation für ein Gut erfolgen kann, welches nur in geringen Stückzahlen/Einzelstückzahlen vorhanden ist.

Zunächst bietet sich dazu die einfachste Möglichkeit an, die Wahl eines sogenannten Take-It-Or-Leave-It-Preises: Der Verkäufer bietet das zum Verkauf stehende Gut zu einem von ihm subjektiv festgelegten, unverhandelbaren Preis an. Hier besteht jedoch das Problem der Preisfindung: Der Verkäufer kennt nur seine eigene Wertschätzung für das Gut, kennt aber nicht die maximale Zahlungsbereitschaft seiner Kaufinteressenten. Somit liegt eine asymmetrische Informationslage vor, die einen negativen Effekt haben kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Thematik der Handelsformate und Fokus auf die auktionstheoretischen Grundlagen sowie die Struktur der Arbeit.

1. Begriffserklärung Auktion: Definition der Auktion als Allokationsmechanismus und Abgrenzung gegenüber klassischen Preismodellen bei Gütern mit geringer Stückzahl.

2. Bekannte Auktionsformen: Detaillierte Darstellung und Differenzierung der gängigsten Auktionsverfahren wie der Englischen, Holländischen, Erstpreis-, Zweitpreis- und Japanischen Auktion.

3. Auktionen mit privater Bewertung: Analyse des optimalen Bietverhaltens in einem Modellrahmen, in dem Teilnehmer individuelle Wertschätzungen für ein unteilbares Gut besitzen.

4. Auktionen mit gemeinsamem Wert: Untersuchung von Auktionsszenarien mit objektivem Marktwert und Diskussion des "Fluchs des Gewinners" durch Überschätzung des wahren Wertes.

5. Auktionen und Kollusion: Betrachtung der Anreizstrukturen für Bieter, kollusives Verhalten zu zeigen, und Bewertung der Stabilität solcher Absprachen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Auktionstheorie als Mechanismus und Bestätigung, dass die Offenlegung der eigenen Zahlungsbereitschaft meist die optimale Strategie darstellt.

Schlüsselwörter

Auktionstheorie, Handelsformate, Allokationsmechanismus, Bietverhalten, Englische Auktion, Holländische Auktion, Erstpreisauktion, Zweitpreisauktion, Private Bewertung, Gemeinsamer Wert, Fluch des Gewinners, Kollusion, Spieltheorie, Nash-Gleichgewicht, Zahlungsbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht Auktionen als alternative Handelsformate und Allokationsmechanismen, insbesondere für Einzelstücke, und erläutert die zugrundeliegende Theorie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition bekannter Auktionsformen, der Spieltheorie in Auktionen sowie der Analyse von Bietstrategien bei privaten und gemeinsamen Werten.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem optimalen Bietverhalten und untersucht, wie Auktionen unter verschiedenen Bedingungen (private vs. gemeinsame Bewertung) effizient gestaltet und gegen Kollusion geschützt werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es werden spieltheoretische Konzepte und ökonomische Entscheidungskalküle genutzt, um das Verhalten rationaler Akteure in verschiedenen Auktionsdesigns zu modellieren.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Auktionsformen, die Analyse des Bietverhaltens bei privater Bewertung, das Modell des gemeinsamen Wertes sowie die Risiken kollusiven Verhaltens.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Wichtige Begriffe sind Auktionsformate, Bietstrategien, Spieltheorie, Nash-Gleichgewicht, Fluch des Gewinners und Kollusion.

Was unterscheidet die Holländische von der Englischen Auktion?

Während bei der Englischen Auktion der Preis schrittweise erhöht wird, beginnt die Holländische Auktion bei einem Höchstpreis, der kontinuierlich gesenkt wird, bis ein Bieter den Zuschlag akzeptiert.

Was versteht man unter dem "Fluch des Gewinners"?

Der Fluch des Gewinners tritt bei Auktionen mit gemeinsamem Wert auf, wenn der Bieter gewinnt, dessen Schätzung des (noch unbekannten) wahren Wertes am stärksten nach oben abweicht, was zu einem Verlust führt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handelsformate. Holländische Auktion, Vickrey Auktion, Japanische Auktion, Amerikanische Versteigerung
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Note
92,0
Autor
Philip Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V907417
ISBN (eBook)
9783346225948
ISBN (Buch)
9783346225955
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handelsformate Holländische Auktion Auktion Auktionsformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philip Neumann (Autor:in), 2020, Handelsformate. Holländische Auktion, Vickrey Auktion, Japanische Auktion, Amerikanische Versteigerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/907417
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Leseprobe aus  18  Seiten
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