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Wie Sozialarbeiter das eigene Burnout-Risiko senken können. Empfehlungen für die betriebliche Burnout-Prävention

Title: Wie Sozialarbeiter das eigene Burnout-Risiko senken können. Empfehlungen für die betriebliche Burnout-Prävention

Textbook , 2021 , 82 Pages

Autor:in: Anna Gathmann (Author)

Social Work
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Die Zahl der Berufstätigen, die wegen psychischer Erkrankungen von der Arbeit fernbleiben, wächst. Besonders stark betroffen sind Berufe, in denen die Mitarbeiter:innen hauptsächlich mit oder am Menschen arbeiten. Dazu gehören sozialarbeiterische Tätigkeiten.

Welche Symptome gehen mit dem Burnout-Syndrom einher? Wie entsteht Burnout und welche Faktoren begünstigen diese Störung? Gibt es besondere Risikofaktoren für Mitarbeiter:innen der Sozialen Arbeit?

Anna Gathmann untersucht die Herausforderungen für und Chancen durch betriebliche Burnout-Prävention. Wie sich Burnout-Prävention konkret in das ambulant betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen integrieren lässt, erläutert sie anhand eines Praxisbeispiels und gibt Umsetzungsvorschläge.

Aus dem Inhalt:
- Resilienz;
- Stressbewältigung;
- Psychische Störungen;
- Belastbarkeit;
- Arbeitszufriedenheit;
- Produktivität

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Burnout

2.2 Soziale Arbeit und Burnout

2.3 Burnout-Prävention

3 Evaluation

3.1 Die Teilnehmer

3.2 Hypothesenbildung und Überprüfung der Hypothesen

3.3 Zusammenfassung

3.4 Vergleich mit aktueller Forschung

4 Burnout-Prävention im Betrieb

4.1 Herausforderungen

4.2 Chancen

4.3 Umsetzungsmöglichkeiten

5 Umsetzungsvorschlag am Praxisbeispiel

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines konkreten Umsetzungsvorschlags zur Etablierung betrieblicher Burnout-Präventionsmaßnahmen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit, die sich auf die Betreuung psychisch kranker Menschen spezialisiert haben, um die Arbeitsbelastung der Beschäftigten nachhaltig zu senken.

  • Analyse des Burnout-Syndroms im Kontext der Sozialen Arbeit
  • Evaluation der Stressbelastung bei Fachkräften durch eine empirische Vorstudie
  • Identifikation von betrieblichen Risikofaktoren und Belastungsquellen
  • Erarbeitung von umsetzbaren präventiven Maßnahmen auf Personen- und Organisationsebene
  • Übertragbarkeit von Präventionskonzepten auf ein praktisches Fallbeispiel im Bereich des ambulant betreuten Wohnens

Auszug aus dem Buch

4.3.2.1.3 Vertrauen schaffen

Um einen konstruktiven und problemorientierten Umgang mit Burnout zu ermöglichen „müssen Vetrauensressourcen aufgebaut werden.“161

Dazu zählt das Vertrauen „in die Strukturen und Rahmenbedingungen des Unternehmens […] als auch in das Führungsverhalten des Vorgesetzten, welcher sich der Probleme seiner Mitarbeiter annimmt und in angemessener Weise darauf reagiert.“162

Der Aufbau der notwendigen Vertrauensressourcen ist ein langfristiger Prozess, der über eine offene Kommunikation miteinander und über eine konstruktive Konfliktlösungspolitik gefestigt werden kann.163

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines betrieblichen Burnout-Präventionskonzepts für Einrichtungen der Sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich der Betreuung psychisch kranker Menschen.

2 Begriffsdefinitionen: Es werden die zentralen Begriffe Burnout, Soziale Arbeit und Burnout-Prävention definiert, wobei der Fokus auf den spezifischen Belastungsfaktoren im psychosozialen Arbeitsfeld liegt.

3 Evaluation: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse einer standardisierten Befragung von Fachkräften ausgewertet, um die Hypothesen zur Arbeitsbelastung und zu Präventionsmaßnahmen empirisch zu prüfen.

4 Burnout-Prävention im Betrieb: Das Kapitel beleuchtet Herausforderungen und Chancen der Burnout-Prävention im betrieblichen Kontext und stellt verschiedene personen- sowie organisationsbezogene Umsetzungsstrategien vor.

5 Umsetzungsvorschlag am Praxisbeispiel: Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird ein konkreter Leitfaden für die Implementierung von Präventionsmaßnahmen in einem ambulant betreuten Wohnunternehmen entwickelt.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Ergebnis, dass betriebliche Burnout-Prävention eine strategische Notwendigkeit für die Zukunftsfähigkeit psychosozialer Einrichtungen ist, da die Organisationsstruktur maßgeblich zur Arbeitsbelastung beiträgt.

Schlüsselwörter

Burnout, Soziale Arbeit, Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Resilienz, Arbeitsbelastung, Psychische Gesundheit, Organisationsstruktur, Fachkräfte, Belastungsfaktoren, Arbeitsplatzsicherheit, Supervision, Mitarbeiterbindung, psychosoziale Betreuung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie betriebliche Maßnahmen dazu beitragen können, das Burnout-Risiko bei Fachkräften, die in der Sozialen Arbeit mit psychisch kranken Menschen tätig sind, zu senken.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit behandelt die Definition von Burnout, die besonderen Belastungsfaktoren in der Sozialen Arbeit, die Evaluation von Stress im Arbeitsalltag und die Ableitung praktischer Präventionsstrategien für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Umsetzungskonzepts, das aufzeigt, wie Burnout-Prävention in Einrichtungen des ambulant betreuten Wohnens integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Zur Überprüfung der Hypothesen wurde eine standardisierte, schriftliche Befragung bei 29 Fachkräften aus dem Feld der psychosozialen Arbeit durchgeführt und mit bestehenden Studien verglichen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine empirische Evaluation der Arbeitsbedingungen und eine detaillierte Darstellung von Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burnout-Prävention, Resilienz, Organisationsstruktur, psychosoziale Belastung und betriebliche Gesundheitsförderung.

Warum wird die Organisationsstruktur als Hauptstressor identifiziert?

Die Auswertungen zeigen, dass Stressfaktoren wie Termindruck, Erreichbarkeitsanforderungen und unklare Arbeitsabläufe die Mitarbeitenden stärker belasten als der direkte Kontakt zu den Klienten.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Prävention?

Führungskräfte sind als „Anker“ gefragt; sie müssen durch eine wertschätzende Kultur, Transparenz und die Förderung von Vertrauensressourcen die notwendigen Rahmenbedingungen für gesundheitsbewusstes Arbeiten schaffen.

Was zeichnet den Umsetzungsvorschlag am Praxisbeispiel aus?

Der Vorschlag ist in sieben Phasen unterteilt, die von der Thematisierung in Teamsitzungen bis hin zur langfristigen Erfolgsbeobachtung mittels Mitarbeiterbefragungen reichen.

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Details

Title
Wie Sozialarbeiter das eigene Burnout-Risiko senken können. Empfehlungen für die betriebliche Burnout-Prävention
Author
Anna Gathmann (Author)
Publication Year
2021
Pages
82
Catalog Number
V911395
ISBN (eBook)
9783963551444
ISBN (Book)
9783963551451
Language
German
Tags
Burnout Burnout-Prävention Resilienz Stress Stressbewältigung psychische Störungen Belastbarkeit Arbeitszufriedenheit Mitarbeiterbindung Produktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Gathmann (Author), 2021, Wie Sozialarbeiter das eigene Burnout-Risiko senken können. Empfehlungen für die betriebliche Burnout-Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911395
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