Wie verändert die Reise Maik und Tschick in Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick"?


Facharbeit (Schule), 2020

18 Seiten, Note: 5.6

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Informationen zum Hintergrund
2.1 Leben und Werke von Wolfgang Herrndorf
2.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund

3. Wie verändert die Reise Maik und Tschick?
3.1 Maik und Tschick vor der Reise
3.2 Beginn der Reise und der engen Freundschaft
3.3 Maik und Tschick nach der Reise

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Im Rahmen dieser Literaturfacharbeit werde ich mich mit dem Roman «Tschick» auseinandersetzen, welcher 2010 veröffentlicht wurde. Da ich den Film zu diesem Buch sehr interessant fand, wollte ich das Buch schon seit längerer Zeit lesen. Die Auswahl für meine Literaturarbeit fiel mir deshalb nicht schwer.

Bei dem Roman «Tschick» handelt es sich um einen Jugendroman, der die zentralen Themen der Pubertät thematisiert. Zu diesen gehören insbesondere: Minderwertigkeitsgefühle, Sehnsüchte nach Liebe und Zuwendung, Freundschaft, Abenteuer, Auseinandersetzung mit dem Erwachsen werden, Sexualität, Familie und Identitätskrise. Mit all diesen Themen werden Tschick und Maik innerhalb kürzester Zeit konfrontiert. Wie auch in anderer moderner Kinder- und Jugendliteratur sind in «Tschick» die Figuren nicht entweder gut oder böse, sondern differenziert ausgestaltet. Vor allem die Figuren von Maik und Tschick sind komplex gestaltet und durchleben auf der gemeinsamen Reise viele Abenteuer. Wie verändert die Reise Maik und Tschick? Auf diese grundlegende Frage stützt sich meine Literaturfacharbeit. Zusätzlich zu diesem Kernthema werde ich mich mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Selbstbewusstsein beschäftigen und wie die Reise ihre Wahrnehmung von den Menschen und der Welt verändert. Ich setze mich auch mit der Frage auseinander, wie die Reise ihre Freundschaft beeinflusst. Mithilfe von einigen Zitaten aus dem Buch werde ich diese Fragen klären.

2. Informationen zum Hintergrund

2.1 Leben und Werke von Wolfgang Herrndorf

Wolfgang Herrndorf wurde am 12. Juni 1965 in Hamburg geboren. Er lebte in Berlin und war ein deutscher Schriftsteller, Maler und Illustrator.

Nach seinem Schulabschluss absolvierte er ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Im Anschluss hat er unter anderem für die Satirezeitschrift «Titanic» als Illustrator gearbeitet. Sein Debüt als Schriftsteller gab er 2002 mit dem Roman «In Plüschgewitter». Im März 2004 las er diverse Kinderbücher und schloss den Entschluss Jugendromane zu verfassen. 2007 erschien der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtel». Seitdem erhielt er zahlreiche Literaturpreise, darunter den Deutschen Erzählerpreis (2008) und den Jugendliteraturpreis für den Roman «Tschick» (2011). Nachdem er seinen Bestseller Roman Tschick veröffentlicht hatte, wurde bei Herrndorf einen bösartigen Hirntumor diagnostiziert. Die Chance auf Heilung war sehr gering. Kurz darauf entschied er sich, den letzten Abschnitt seines Lebens mit Schreiben zu verbringen. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche Bücher. Am 26. August 2013 nahm er sich in Berlin im Alter von 48 Jahren, nach einem langen Kampf gegen den Tumor, das Leben.1

2.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund

Die Jugendjahre des Autors wurden durch den Kalten Krieg geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland von 1949 bis 1990 in zwei Staaten geteilt. Im Westen lag die Bundesrepublik und im Osten die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Getrennt wurden diese deutschen Länder von der streng bewachten Grenze. Am 9. November 1989 wurde die Grenze schliesslich geöffnet. Dieses Ereignis ging als Mauerfall in die Geschichtsbücher ein. Nach der Wiedervereinigung gab es für die Bürger der DDR in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Soziales viele Veränderungen. In der Politik ging man vom Kommunismus in die Demokratie über. Die Einführung neuer Steuern, der rasche Zusammenschluss und die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit führten zu Spannungen, welche teilweise heute noch zu spüren sind.2

3. Wie verändert die Reise Maik und Tschick?

Maik und Tschick wollen nach Rumänien in die Walachei. Wohin sie fahren, ist aber eigentlich gar nicht so wichtig. Denn sie nehmen zum Beispiel keine Strassenkarte mit auf ihre Reise. Das zeigt, es geht einfach um das Unterwegssein an sich und um das, was sie erleben. Meine Frage ist nun: Verändern diese Erlebnisse den Erzähler Maik und auch seinen Reisepartner Tschick? Und wenn ja, wie genau?

3.1 Maik und Tschick vor der Reise

3.1.1 Maik Klingenberg

Maik ist ein 14 Jahre alter Junge und der Ich-Erzähler des Romans. Maik ist als Einzelkind in einer wohlhabenden Familie aufgewachsen. Er lebt mit seinen Eltern in einem modernen, grossen Haus mit eigenem Swimmingpool und mehreren Angestellten. Maiks Familie wirkt nach aussen hin intakt, doch die Realität sieht anders aus. Seine Mutter ist Alkoholikerin und muss daher oft in eine Entzugsklinik, die sie selbst als «Beautyfarm»3 bezeichnet. Doch die Tatsache, dass sie alkoholkrank ist, beeinträchtigt das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn nicht, das zeigt folgende Textstelle: «Ich mag meine Mutter. […] Sie ist nicht so wie die anderen Mütter [und das] mochte ich immer am meisten [an ihr].»4. Doch das innige Verhältnis zu seiner Mutter, scheint aufgrund der Alkoholerkrankung, problematisch. Vater Josef Klingenberg arbeitet in seiner eigenen Immobilienfirma, welche kurz vor dem Bankrott steht. Ausserdem hat er eine Affäre mit seiner Assistentin und Geliebten Mona. Gegenüber Maik ist er gewalttätig und schlägt ihn sogar vereinzelt5. Die Suchterkrankung seiner Mutter, die schwierige Beziehung zu seinem Vater und die ständigen Streitigkeiten vermitteln Maik keine familiäre Geborgenheit. Während den Sommerferien verreist sein Vater mit der Sekretärin in den Urlaub. Seine Mutter muss wieder in die Entzugsklinik. Deshalb ist Maik in den Sommerferien allein zu Hause. Seine verstärkte Sehnsucht nach Fürsorge und sozialer Nähe zeigt sich gut in folgendem Ausschnitt: «Sechs Wochen keine Schule. Sechs Wochen keine Tatjana. Ich sah mich schon an einem Strick vom Indianerturm baumeln.»6 Maiks Stimmung ist an dieser Stelle am Nullpunkt. Die Sommerferien muss er mit 200 Euro allein zu Haus verbringen, nicht einmal seine Schulkameraden sieht er.

Auf die Vernachlässigung seiner Eltern reagiert er impulsiv und emotional. So will er die Zeichnung, die er für Tatjana gemacht hat, zerreissen, rennt aus dem Haus, fängt an zu «joggen»7 und schliesslich zu «heulen»8. Auch Suizid zieht er in Erwägung («Ich sah mich schon an einem Strick vom Indianerturm baumeln.»). Maik ist mit den Nerven am Ende und versteht die Welt nicht mehr.

Maiks Fantasie und künstlerische Begabung gibt Auskunft auf seine Kreativität. Die Kreativität zeigt sich jedoch auch in seinem Umgang mit der Sprache. So verwendet er in seiner Erzählung beispielsweise Worte wie «Hochsprung-Legastheniker»9 und bezeichnet etwas als «ein[en] gefrorenen Haufen Scheiße»10.

Maik ist etwas schüchtern und hat deswegen Schwierigkeiten Freunde zu finden. Von sich aus sagt er aber, dass er gerne allein ist. In seiner Klasse wird er nicht beachtet. Das Maik nie einen Spitznamen bekommen hat, liegt seiner Meinung nach daran, dass er langweilig ist. Umso glücklicher war er als er zeitweise den Spitznamen «Psycho»11 erhalten hat. Dieser Spitzname bedeutete ihm viel. Umso trauriger war er, als er den Spitznamen nach kurzer Zeit wieder verlor. Das Maiks ein kritisches Selbstbild hat, zeigt auch folgende Passage:

«Ich interessierte niemanden. […] Wenn mich irgendetwas interessierte, dann auch nur die Frage: Warum guckt keiner hin, wenn Air Klingenberg Schulrekord fliegt, und warum gucken sie hin, wenn ein Mehlsack unter der Latte durchrutscht? Aber so war das eben. Das war die Scheissschule, und das Scheissmädchenthema, und da gab es keinen Ausweg.»12

Maik glaubt fest daran, dass er niemanden interessiert. Dies stellt er in aller Kürze fest: «Ich interessierte niemanden.» Zugleich verwickelt er sich in die Frage, warum ihn niemand beachtet, wenn er zur Hochform aufläuft und Erfolg hat («Warum guckt keiner hin, wenn…»). Dem Misserfolg des beliebten Schülers schenken «Sie» aber reichlich Beachtung. Am Ende stellt Maik diese Widersprüchlichkeit, diesen Unsinn als typisch für die Schule dar («Das war die Scheissschule,…»), er resigniert.

Maik weiss, dass er viele Talente hat, stellt jedoch bald fest, dass die anderen Mitschüler kein Interesse an seinen Fähigkeiten haben. Darunter leidet sein Selbstbewusstsein beträchtlich. Das erkennt man in der Passage, als er sich als «[Den] größte[n] Langweiler und de[n] grösste[n] Feigling»13, der «reich, feige [und] wehrlos»14 ist, beschreibt. Was aber Maik deutlich mehr stört ist das Desinteresse von Tatjana Cosic. Die vierzehnjährige Tatjana Cosic ist eine Klassenkameradin von Maik und seiner Meinung nach «das schönste Mädchen der Welt»15, die ihn aber nicht einmal zu bemerken scheint. Das ihn diese Gegebenheit kränkt, zeigt diese Textstelle, als er nicht zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen wird:

«Aber sonst war praktisch die ganze Klasse eingeladen, und dann noch die halbe Parallelklasse und garantiert noch hunderte Leute, und ich war nicht eingeladen.»16

In dieser Passage wird Maiks Enttäuschung durch den einen Klimax verdeutlicht. Obwohl Tatjana ein gewöhnliches Mädchen ist, bewundert er sie und versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Nachdem «praktisch» alle ausser ihm eingeladen wurden, ist seine Stimmung dementsprechend düster.

3.1.2 Andrej Tschichatschow

Tschick ist einer der Hauptprotagonisten und heisst eigentlich Andrej Tschichatschow. Andrej ist 14 Jahre alt und zog vor vier Jahren mit seinem grossen Bruder von Rostow in Russland nach Deutschland. Seine Familie ist über ganz Europa verteilt. So hat er zum Beispiel einen Onkel, der in der Walachei lebt.

Tschick kommt nach den Osterferien in Maiks Klasse und nimmt dabei von Anfang an die Rolle des Aussenseiters ein, zeigt ein ausgeprägtes Desinteresse an seinen Mitschülern auf und weist sogar den Lehrer zurück, das zeigt folgende Textstelle:

«Willst du uns vielleicht kurz was über dich erzählen? Wo du herkommst, auf welcher Schule du warst? […] Er drehte den Kopf ganz leicht zur Seite, als hätte er Wagenbach erst in diesem Moment bemerkt. Er kratzte sich am Hals, drehte sich wieder zur Klasse und sagte: «Nein»»17

Mit diesem Verhalten strahlt er eine gewisse Aura der Ablehnung aus. Maik beschreibt seinen ersten Eindruck so: «Ich konnte Tschick von Anfang an nicht leiden. Keiner konnte ihn leiden. Tschick war ein Asi, und genau so sah er auch aus»18. Das Aussehen von Tschick beschreibt Maik eher negativ. Denn Tschick hebt sich mit seinen billigen, abgetragenen Kleidern und seiner Plastiktüte, die er als Schultasche verwendet, deutlich von seinen Mitschülern ab.

Tschicks schulische Laufbahn ist erstaunlich, so gelingt es Tschick innerhalb von vier Jahren von der Förderschule aufs Gymnasium zu wechseln. Jedoch schlägt sich sein Alkoholproblem auf seine schulischen Leistungen nieder. Dies zeigt folgender Abschnitt:

«Das Irritierende war, dass er drei Wochen später eine Zwei hatte. Und danach wieder eine Fünf. Und dann wieder eine Zwei. […] Es hatte einfach nur damit zu tun, dass er manchmal hacke war und manchmal nicht»19

Aufgrund seiner russischen Abstammung und seiner zurückhaltenden Natur muss sich Tschick vielen Gerüchten stellen. Im Gegensatz zu Maik ist Tschick schon am Anfang sehr selbstbewusst und geht auch auf andere Leute zu, wenn ihn etwas stört. Dies verdeutlicht folgende Textstelle:

«Er steuerte gleich auf den Ford-Typen zu, der der Lauteste von allen war, legte beide Hände auf das gelbe Autodach und redete mit ihm so leise, dass niemand sonst ihn hören konnte, und dann verschwand langsam das Grinsen aus dem Gesicht vom Ford-Typen, und Tschick drehte sich um und ging in die Schule. Von dem Tag an riefen sie ihm nichts mehr hinterher»20

Mit dieser Aktion bewirkt Tschick zweierlei: Zum einen gibt er einen Anlass für weitere Gerüchte, zum anderen zeigt er ein mutiges Verhalten, denn er stellt sich einem hierarchisch höherem Oberstufenschüler. Es ist auch erwähnenswert, dass er seine Bedürfnisse ohne Gewalt verbal durchsetzen kann.

3.2 Beginn der Reise und der engen Freundschaft

Der Ich-Erzähler Maik Klingenberg, Schüler der achten Klasse eines Gymnasiums in Berlin, ist zu Beginn alles andere als ein Held. Er ist ein Aussenseiter, der fest davon überzeugt ist, dass er keine Talente hat. Obwohl Maik Angst hat in den Lada einzusteigen, willigt er nach einiger Zeit ein. Das ist der Wendepunkt in der Beziehung zwischen Maik und Tschick und der Beginn ihrer Freundschaft. Maik verabschiedet sich nach und nach von seinen Vorurteilen gegenüber Tschick. Dies machen auch folgende Sätze deutlich: «Und es war das erste Mal, dass ich dachte: Der ist ja gar nicht so doof.»21 Das Einsteigen in den Lada ist für Maik ein atypisches Verhalten. Sie fahren mit dem Lada zur Geburtstagsparty von Tatjana. Maik überwindet sich und überreicht ihr das Beyoncé-Bild. Er ist danach unglaublich erleichtert und glücklich, es kostete ihn aber auch viel Mut.

Während dem gemeinsamen Spielen eines Videospiels schlägt Tschick vor in die «Walachei» zu fahren. Maik lehnt den Vorschlag zunächst ab, weil er sich Sorgen über die Folgen des Vorhabens macht. Am Ende stimmt er jedoch trotzdem zu, weil er «eine Riesenangst hatte, der größte Langweiler unter der Sonne zu sein und […] einmal im Leben wenigstens kein Feigling sein wollte.»22 Hier muss Maik schon zum zweiten Mal über seinen Schatten springen. Die Reise selbst ist geprägt von einer Reihe von Problemen, beginnend mit einer fehlenden Landkarte, der mangelnden Versorgung mit Proviant bis hin zu der Entdeckung durch einen Mercedes Fahrer. Neben diesen Problemen stossen sie aber auch immer wieder überraschend auf Personen, die den beiden Protagonisten ihre Hilfe anbieten. So begegnen sie beispielsweise dem zwölfjährigen Friedemann, der sie anstarrt «wie ein großer behinderter Frosch»23 und nicht weiss, wo in dem kleinen Dorf der grosse Supermarkt ist. Seine Mutter weiss es auch nicht, lädt sie jedoch zum Essen ein. Die Familie pflegt einen liebevollen Umgang miteinander. Nicht zuletzt erleben die beiden hier, im Gegensatz zu ihrem eigenen zu Hause, eine etwas spezielle, aber funktionierende Familie. Diese ist nicht gekennzeichnet von Verwahrlosung und Alkoholismus, sondern durch Harmonie und Wärme, das zeigt folgende Passage auf:

««Vielleicht hätt ich’s auch nicht gewusst. Ich weiss nicht, hätt ich das gewusst?» Er sah zweifelnd seine Mutter an, und seine Mutter strich ihm liebevoll übers Haar und nickte, als hätt er’s ganz sicher gewusst».24

Die freundliche, aber auch «spinnerte» Familie vermittelt den beiden ein Bild von einer funktionierenden Familie. Eine Familie ohne jeglichen Streit, stattdessen mit einem liebevollen Umgang. Zudem beeindruckt die beiden die ausgeprägte Hilfsbereitschaft und der liebevolle Umgang unter den Familienmitgliedern. Sie werden so selbstverständlich zum Essen eingeladen, als hätte man sie erwartet. Auf ihrer weiteren planlosen Reise begegnen Maik und Tschick weiteren Menschen, die ihnen bei ihren Problemen helfen. So treffen sie einige Zeit später auf Isa. Isa ist ein Mädchen, das auf einer Müllkippe lebt und ihnen beim Stehlen von Benzin aus einem Tank hilft.

Isa übernimmt im Verlauf der Geschichte eine entscheidende Funktion. Für Maik spielt Isas Offenheit in Bezug auf Sexualität und ihre eigene Form von Weiblichkeit eine Rolle auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dass der Protagonist bisher noch keine sexuellen Erfahrungen hat, machen folgende Sätze deutlich:

«Meine Stimme war ganz hoch und fiepsig. Nach einer Weile nahm Isa ihre Hand wieder weg […]. Auf einmal kamen mir die Berge und das alles ziemlich uninteressant vor. Was hatte Isa da gerade gesagt? Was hatte ich geantwortet? Es waren nur ungefähr drei Worte, aber – was bedeuteten sie? Mein Gehirn nahm ungeheuer Fahrt auf, und ich würde schätzungsweise fünfhundert Seiten brauchen, um aufzuschreiben, was mir in den nächsten fünf Minuten alles durch den Kopf ging. Es war wahrscheinlich auch nicht sehr spannend, es ist nur spannend […] Ich fragte mich nämlich hauptsächlich, ob Isa das ernst gemeint hatte, und auch, ob ich das ernst gemeint hatte, als ich gesagt hatte, dass ich nicht mit ihr schlafen will […]. Aber tatsächlich wollte ich gar nicht mit ihr schlafen.

[...]


1 Sämtliche Informationen stammen aus: Möbius, Thomas (62019), Wolfgang Herrndorf: Tschick, Königs Erläuterungen, Hollfeld, Bange Verlag, S. 11-18.

2 Sämtliche Informationen stammen aus: Möbius, Thomas (62019 ), Wolfgang Herrndorf: Tschick, Königs Erläuterungen, Hollfeld, Bange Verlag, S. 11-18 und «Berliner Mauer». In: Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer [25.06.2020].

3 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 26.

4 Ebd., S.27.

5 Ebd., S. 228.

6 Ebd., S. 67.

7 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 68.

8 Ebd., S. 68.

9 Ebd., S. 38.

10 Ebd., S. 53.

11 Ebd., S. 24.

12 Ebd., S. 40.

13 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 121.

14 Ebd., S. 62.

15 Ebd., S. 8.

16 Ebd., S. 61.

17 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 43

18 Ebd., S. 41.

19 Ebd., S. 52.

20 Ebd., S. 49.

21 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 88.

22 Ebd., S. 233.

23 Ebd., S. 127.

24 Herrndorf, Wolfgang, Tschick (81 2020), Reinbek bei Hamburg; Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 133.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Wie verändert die Reise Maik und Tschick in Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick"?
Note
5.6
Jahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V911534
ISBN (eBook)
9783346213761
Sprache
Deutsch
Schlagworte
herrndorfs, maik, reise, roman, tschick, wolfgang
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Wie verändert die Reise Maik und Tschick in Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick"?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911534

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