Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Media and Politics, Politic Communications

Mediennutzung von Kleinkindern

Die vergleichende Betrachtung der Mediennutzung in der frühkindlichen Lebensphase in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika

Title: Mediennutzung von Kleinkindern

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die folgenden Leitfragen bilden die Basis dieser Hausarbeit: Wie intensiv ist die Mediennutzung von Kleinkindern und zu welchen Medien greifen sie? Wie häufig und wie lange nutzen sie diese? Gibt es Unterschiede in der Nutzung von Medien durch Kleinkinder im Hinblick auf unterschiedliche Herkunftsländer?

Einleitend wird der Einfluss der Familie als erster Medienkontakt für Kleinkinder thematisiert und auf die Gefahr der systematischen sozialen Diskriminierung hingewiesen. Im Anschluss werden die deutsche "miniKIM" Studie und die US-amerikanische "Zero to Eight" Studie vorgestellt. Sie dienen als statistische Grundlage für die folgende Analyse. Exemplarisch werden einzelne Befragungsergebnisse zur Beantwortung der Leitfragen ausgewählt und miteinander verglichen. Hier liegen die Schwerpunkte auf dem Gerätebesitz in den Haushalten, der Nutzungsfrequenz verschiedener Medien (Fernsehen, Buch und Computerspiel) sowie der täglichen Nutzungsdauer. In der Schlussbetrachtung werden die Ergebnisse in Bezug auf die anfangs formulierten Leitfragen zusammengefasst und ein Ausblick für weitere Forschungsansätze gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Frühkindlicher Medienzugang: Chancen und Risiken beim Erstkontakt

2.1 Familie als erster Wegweiser in der Welt der Medien

2.2 Gefahr der systematischen sozialen Diskriminierung

3 Studien zur Mediennutzung von Kleinkindern

3.1 Die deutsche Studie: Eckdaten der miniKIM Befragung

3.2 Die amerikanische Studie: Eckdaten der Zero to Eight Befragung

3.3 Möglichkeiten und Problematiken der Vergleichbarkeit der Studien

4 Mediennutzung von Kleinkindern in Deutschland und den USA im Vergleich

4.1 Medienausstattung im Haushalt und in der Kindertagesstätte

4.2 Rolle verschiedener Medien

4.2.1 Bedeutung des Buches

4.2.2 Bedeutung des Fernsehers

4.2.3 Bedeutung von Computer-, Konsolen- und Onlinespielen

4.3 Nutzungsdauer verschiedener Medien

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten von Kleinkindern in Deutschland und den USA, um den Istzustand im Kontext der sogenannten "Digital Natives" zu erfassen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vergleich der täglichen Nutzungsdauer, des Gerätebesitzes und der Rolle, die verschiedene Medien wie Bücher, Fernseher sowie digitale Spiele im frühen Kindesalter einnehmen.

  • Einfluss des familiären Umfelds auf den Medienzugang
  • Vergleichende Analyse der Studien miniKIM und Zero to Eight
  • Stellenwert von Büchern, Fernsehen und digitalen Spielen im Kleinkindalter
  • Bedeutung von Kindertagesstätten bei der Medienbildung

Auszug aus dem Buch

2.2 Gefahr der systematischen sozialen Diskriminierung

Je nachdem in welchem Umfeld ein Kind aufwächst, entwickeln sich auch unterschiedliche Umgangsweisen mit Medien. Wichtig zu erwähnen ist es, dass die „im familiären Umfeld vermittelten Medienkontakte [unterliegen] der systematischen sozialen Diskriminierung“ unterliegen können. Familien, die einer niedrigeren Bildungsklasse angehören, pflegen oftmals einen Medienumgang, der sich hauptsächlich nach Konsum und Rezeption richtet. Problematische Medienangewohnheiten (z.B. Dauerfernsehen) und kritische Medienvorlieben (z.B. Actionorientierung) können von den Eltern entwickelt, vorgelebt und von den Kindern übernommen werden.

Im Gegensatz dazu stehen Familien aus besser gebildeten Sozialmilieus, die sich vor allem durch ihren vielfältigen Mediengebrauch abheben. In diesen Haushalten herrscht neben dem Wunsch nach Unterhaltung auch die Zuwendung zu Medien aus Informations- und Bildungsgründen. Zudem wird stärker auf interaktive Medien zurückgegriffen. Den Kindern wird ein breiteres Spektrum an Medien und Tätigkeiten geboten. Trotzdem in diesem Milieu ebenfalls risikobehaftete Vorlieben vorzufinden sind, werden diese durch die Einbettung in vielfältige Alltagsaktivitäten als weniger problematisch eingestuft.

Theunert und Demmler weisen darauf hin, dass Kindertagesstätten den Effekt der systematischen sozialen Diskriminierung gegebenenfalls korrigieren oder sogar ausgleichen können. Eine medienfreie Einrichtung jedoch kann die Wirkung auch verschlimmern, da das Kind aus der weniger gebildeten Schicht zum einen keine neuen Medien kennenlernt und seine medialen Erfahrungen nicht erweitern kann und zum anderen eine Abweichung zum eigenen Familienalltag empfindet, welcher von Medienkonsum geprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die mediengeprägte Kindheit der sogenannten Digital Natives und führt die zentralen Leitfragen der Untersuchung ein.

2 Frühkindlicher Medienzugang: Chancen und Risiken beim Erstkontakt: Das Kapitel beleuchtet die entscheidende Rolle der Familie bei der ersten Mediensozialisation sowie die Gefahr einer sozial bedingten Ungleichheit beim Medienzugang.

3 Studien zur Mediennutzung von Kleinkindern: Hier werden die methodischen Eckdaten der deutschen miniKIM-Studie und der amerikanischen Zero to Eight-Studie vorgestellt und hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit kritisch analysiert.

4 Mediennutzung von Kleinkindern in Deutschland und den USA im Vergleich: Dieser Hauptteil vergleicht die Medienausstattung, die Bedeutung spezifischer Medienkategorien wie Bücher und Fernsehen sowie die tatsächliche Nutzungsdauer in beiden Ländern.

5 Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei sich herausstellt, dass Bücher und Fernsehen den Medienalltag bestimmen und die Herkunftsländer trotz kultureller Unterschiede ähnliche Trends aufweisen.

Schlüsselwörter

Kleinkinder, Digital Natives, Mediennutzung, miniKIM, Zero to Eight, Mediensozialisation, Medienkompetenz, Familienalltag, Kindertagesstätte, soziale Diskriminierung, Medienausstattung, Fernsehen, Buch, digitale Medien, Vergleichsstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht vergleichend das Mediennutzungsverhalten von Kleinkindern in Deutschland und den USA unter Einbeziehung relevanter Fachstudien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen der Erstkontakt mit Medien, der Einfluss des familiären Umfelds, die Medienausstattung in Haushalten und Kitas sowie die Dauer der Mediennutzung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den Medienalltag von Kindern unter fünf Jahren zu entwickeln, um medienpädagogische Kontroversen besser einordnen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Sekundäranalyse der Befragungsdaten aus der deutschen miniKIM-Studie und der US-amerikanischen Zero to Eight-Studie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Studien, den Vergleich der technischen Medienausstattung und eine detaillierte Analyse der Nutzung von Büchern, Fernsehen und Spielkonsolen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Digital Natives, Mediensozialisation, soziale Diskriminierung sowie die mediale Ausstattung von Haushalten und Bildungseinrichtungen.

Inwieweit spielt die soziale Herkunft beim Medienzugang eine Rolle?

Die Autorin weist darauf hin, dass die soziale Herkunft den Medienumgang stark prägt, wobei Kindertagesstätten theoretisch ausgleichend wirken könnten, dies in der Praxis jedoch selten tun.

Wie unterscheiden sich deutsche und amerikanische Kleinkinder beim Fernsehkonsum?

Während der Fernsehkonsum in beiden Ländern zentral ist, zeigen amerikanische Kinder bereits in jüngerem Alter eine längere tägliche Fernsehdauer als deutsche Kleinkinder.

Welchen Stellenwert haben Computer- und Konsolenspiele für Kleinkinder?

Elektronische Spiele nehmen in der Altersspanne der zwei- bis fünfjährigen Kinder bisher einen eher untergeordneten, unregelmäßigen Stellenwert ein.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Mediennutzung von Kleinkindern
Subtitle
Die vergleichende Betrachtung der Mediennutzung in der frühkindlichen Lebensphase in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V913530
ISBN (eBook)
9783346213068
Language
German
Tags
amerika betrachtung deutschland kleinkindern lebensphase mediennutzung staaten vereinigten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Mediennutzung von Kleinkindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/913530
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint