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Carl Schmitt und sein Einfluss auf die Frankfurter Schule

Title: Carl Schmitt und sein Einfluss auf die Frankfurter Schule

Term Paper , 2019 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maximilian Jänichen (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Lässt sich ein "Links-Schmittianismus" innerhalb der Frankfurter Schule nachweisen? Diese Frage wurde in den 80er Jahren durch einen Aufsatz von Ellen Kennedy kontrovers diskutiert. Noch heute verfügt die Person Carl Schmitt in gewissen Kreisen über eine Anziehungskraft.

Die Arbeit will sich im ersten Teil mit den Thesen, die Ellen Kennedy in ihrem Aufsatz "Carl Schmitt und die Frankfurter Schule. Deutsche Liberalismuskritik im 20. Jahrhundert" aufgeworfen hat, auseinandersetzen. Diesen Thesen sollen dann jeweils verschiedene Gegenpositionen aus der Literatur und eigene Positionen gegenübergestellt werden. Im Schlussteil sollen die Erkenntnisse zusammengefasst werden. Zudem soll eine kurze Skizze erstellt werden, inwieweit Carl Schmitt im aktuellen politischen Diskurs wieder an Bedeutung gewinnt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Kennedys These der Schmitt-Rezeption

1. Benjamin und Schmitt

2. Kirchheimer und Schmitt

3. Habermas und Schmitt

3.1 Demokratie bei Habermas und Schmitt

3.2 Legalität und Legitimität bei Habermas und Schmitt

III. Schlussbemerkungen

IV. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der These von Ellen Kennedy auseinander, die Theoretikern der „Frankfurter Schule“ eine signifikante inhaltliche Rezeption von Carl Schmitt unterstellt. Ziel ist es, diese Hypothese anhand von Gegenpositionen und eigenen Analysen zu prüfen und die wissenschaftliche Haltbarkeit der behaupteten Einflussnahme zu bewerten.

  • Die Rezeptionsgeschichte zwischen Carl Schmitt und der „Frankfurter Schule“.
  • Analyse der Verbindungen zu Walter Benjamin, Otto Kirchheimer und Jürgen Habermas.
  • Kritische Würdigung der Argumente von Ellen Kennedy gegenüber der Fachliteratur.
  • Unterscheidung zwischen rein argumentativen Parallelen und inhaltlicher Abhängigkeit.
  • Bedeutung der Schmitt-Rezeption im aktuellen politischen Diskurs der „Neuen Rechten“.

Auszug aus dem Buch

3. Habermas und Schmitt

Der letzte Theoretiker, dem Ellen Kennedy eine Verbindung zu Carl Schmitt nachzuweisen versucht, ist Jürgen Habermas. Auf diesen versuchten Nachweis verwendet Kennedy auch die meiste Argumentationsmühe. Auf elf Seiten ihres Aufsatzes führt sie die Parallelen zwischen den Argumentationsmustern von Habermas und Schmitt aus. Diese Parallelen sieht sie vornehmlich beim jeweils verwendeten Demokratiebegriff und beim Verständnis von Legalität und Legitimität. Die Fülle der Ausführungen und der daraufhin eingeworfenen Erwiderungen macht es nötig, einen differenzierten Blick auf die jeweiligen Argumentationen zu werfen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Faszination für Carl Schmitt und Vorstellung der zentralen Fragestellung bezüglich der angeblichen Schmitt-Rezeption innerhalb der „Frankfurter Schule“.

II. Kennedys These der Schmitt-Rezeption: Untersuchung der Kernbehauptungen von Ellen Kennedy, differenziert nach den Theoretikern Walter Benjamin, Otto Kirchheimer und Jürgen Habermas.

1. Benjamin und Schmitt: Analyse der von Kennedy vorgebrachten Belege für eine Beeinflussung Benjamins durch Schmitt und kritische Einordnung durch die Fachliteratur.

2. Kirchheimer und Schmitt: Prüfung der persönlichen und inhaltlichen Verbindungen zwischen Kirchheimer und seinem Lehrer Schmitt sowie die Bewertung des Bruchs nach 1932.

3. Habermas und Schmitt: Detaillierte Auseinandersetzung mit der These Kennedys zur angeblichen schmittianischen Prägung bei Habermas im Bereich der Demokratietheorie.

3.1 Demokratie bei Habermas und Schmitt: Vergleich der Demokratiebegriffe hinsichtlich der Identität von Regierenden und Regierten sowie der Rolle des Parlamentarismus.

3.2 Legalität und Legitimität bei Habermas und Schmitt: Untersuchung der Argumentation von Legitimationsproblemen und der zugrunde liegenden rechtsstaatlichen Konzepte beider Denker.

III. Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse, die eine inhaltliche Rezeption weitgehend verneinen, und Ausblick auf die aktuelle Relevanz Schmitts bei den „Neuen Rechten“.

IV. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Monografien, Aufsätze und Quellen.

Schlüsselwörter

Carl Schmitt, Frankfurter Schule, Ellen Kennedy, Rezeption, Walter Benjamin, Otto Kirchheimer, Jürgen Habermas, Demokratie, Parlamentarismuskritik, Legalität, Legitimität, Antiliberalismus, Neue Rechte, Politische Theorie, Ideengeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die von Ellen Kennedy aufgestellte These, dass zentrale Denker der „Frankfurter Schule“ (Benjamin, Kirchheimer, Habermas) maßgeblich von Carl Schmitt beeinflusst wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Auseinandersetzung mit dem Liberalismus, die Demokratietheorie, die Rolle des Parlamentarismus sowie das Verständnis von Legalität und Legitimität.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Kennedys These kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob die festgestellten Gemeinsamkeiten tatsächlich auf eine inhaltliche Rezeption hindeuten oder lediglich formale bzw. strukturelle Parallelen darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Literaturanalyse und den Vergleich von Primär- und Sekundärquellen, um die Argumente Kennedys den Positionen der kritischen Fachliteratur gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Argumentationsmuster von Walter Benjamin, Otto Kirchheimer und Jürgen Habermas im Hinblick auf ihre theoretische Nähe zu Carl Schmitt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Carl Schmitt, Frankfurter Schule, Demokratie, Antiliberalismus, Legalität, Legitimität und die Rezeptionsgeschichte der politischen Theorie des 20. Jahrhunderts.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung von Carl Schmitt für die „Frankfurter Schule“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass keine direkte inhaltliche Rezeption im Sinne einer Übernahme von Werten oder Theorien Schmitts durch die „Frankfurter Schule“ belegbar ist.

Inwieweit spielt die aktuelle politische Entwicklung eine Rolle?

Im Schlussteil wird aufgezeigt, dass die Begriffe Schmitts heute von den sogenannten „Neuen Rechten“ aufgegriffen werden, was für eine anhaltende, wenn auch ideologisch anders motivierte, Aktualität Schmitts spricht.

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Details

Title
Carl Schmitt und sein Einfluss auf die Frankfurter Schule
College
University of Erfurt
Grade
1,0
Author
Maximilian Jänichen (Author)
Publication Year
2019
Pages
17
Catalog Number
V916083
ISBN (eBook)
9783346224767
ISBN (Book)
9783346224774
Language
German
Tags
carl schmitt einfluss frankfurter schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Jänichen (Author), 2019, Carl Schmitt und sein Einfluss auf die Frankfurter Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916083
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