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Beratungs- und Kooperationsformen und deren Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen

Eine Untersuchung

Titel: Beratungs- und Kooperationsformen und deren Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen

Bachelorarbeit , 2020 , 42 Seiten , Note: 2,00

Autor:in: Yvonne Pichler (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bachelorarbeit hat das Ziel, die verschiedenen Formen der Beratung darzulegen. Darüber hinaus soll ein Überblick über die Möglichkeiten und Probleme der Kooperation zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen stattfinden. Zum besseren Verständnis der Arbeit sollen zu Beginn die Begriffe Beratung und Kooperation definiert werden. Dabei soll auf die Vorteile, Möglichkeiten, aber auch auf die möglichen Problemsituation einer solchen Kooperationsarbeit eingegangen werden. Zuletzt soll der Frage nachgegangen werden, ob Studierende des Fachs Inklusion andere Erwartungshaltungen und Problemprognosen einnehmen als jene, die nicht Inklusive Pädagogik studieren. Mittels eines Fragebogens werden fünf Inklusions- und fünf Nichtinklusions- Studierende zum Thema befragt. Die Ergebnisse sollen schlussendlich verglichen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Grundlagen der Beratung und Kooperation

1.1 Definition von Beratung im schulischen Kontext

1.2 Definition von Kooperation im schulischen Kontext

2 Grundvoraussetzung für Beratungsgespräche

2.1 Beratungskompetenzen von Lehrpersonen

3 Funktionen und Fehlformen von Beratung

3.1 Informationsfunktion

3.2 Unterstützungsfunktion

3.3 Steuerfunktion

3.4 Fehlformen der Beratung

4 Formen der Beratungskonzepte

4.1 Personenzentrierte Beratung

4.1.1 Interventionstechniken

4.2 Systematische Beratung

4.2.1 Methoden der pädagogischen Beratung

4.3 Kooperative Beratung

4.3.1 Abhängigkeitsfaktoren des Ratsuchenden

4.3.2 Abhängigkeitsfaktoren des Beraters

4.3.3 Strukturen der Kooperativen Beratung

4.3.4 Die Methode der Kooperativen Beratung

4.4 Lösungsorientierte Beratung

4.5 Kontradiktische Beratung

4.6 Psychoanalytisch begründetes Beratungungskonzept

5 Herausforderungen der Beratung und Kooperation

5.1 Schwierigkeiten bei Beratungsgesprächen

5.1.1 Das Erstgespräch

5.1.2 Gesprächspausen

5.1.3 Ratschläge fordern

5.1.4 Beenden eines Beratungsgesprächs

5.2 Herausforderungen bei der Kooperation mit Eltern

5.2.1 Erwartungshaltung

5.2.2 Abhängigkeitsverhältnis

5.2.3 Kompetenzkonflikt

5.2.4 Sprache und Kommunikation

5.2.5 Belastung

5.2.6 Weitere Herausforderungen

6 Empirischer Untersuchung

6.1 Beschreibung und Begründung der Methodenwahl

6.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes

6.3 Beschreibung der Erhebungsinstrumente

7 Beschreibung der konkreten Untersuchung

7.1 Auswertung des Fragebogens

8 Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Grundlage

9 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, verschiedene Beratungsformen im schulischen Kontext zu definieren und zu analysieren. Dabei steht insbesondere die Kooperation zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen im Fokus, wobei sowohl Chancen als auch Herausforderungen beleuchtet werden. Die Forschungsfrage untersucht, ob sich die Erwartungshaltungen und Problemprognosen von Studierenden der Inklusiven Pädagogik von jenen anderer Studierender unterscheiden.

  • Theoretische Grundlagen von Beratung und Kooperation in der Schule
  • Analyse relevanter Beratungskonzepte (u.a. personenzentriert, kooperativ, lösungsorientiert)
  • Identifikation von Herausforderungen bei Beratungsgesprächen
  • Empirische Untersuchung zur Selbsteinschätzung angehender Lehrpersonen
  • Vergleich theoretischer Erkenntnisse mit den empirischen Befragungsergebnissen

Auszug aus dem Buch

4.1 Personenzentrierte Beratung

Das Konzept der personenzentrieten Beratung wird nicht nur im psychotherapeutischen Bereich angewendet, sondern auch in der Pädagogik. Für den schulischen Bereich gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen dieses Konzepts, darunter fallen unter anderem, schülerzentrierter Unterricht, personenzentrierter Unterricht, Schulleitungs- und Schulorgansiationsebene, Empathieförderung, sowie Kommunikation und Kooperation in der Schule. Bei der personenzentrieten Form besteht die Annahme, dass jede Person in der Lage ist, eigene Lösungswege zu finden und diese zu verwirklichen. Die Aufgabe der beratenden Person besteht darin, der ratsuchenden Person durch ein Beziehungsangebot bei der Lösungsfindung bei zu stehen. Wichtig ist dabei, das die beratende Person keine Lösung vorgibt (Diouani-Streek, 2019, S. 35). Die Aktualisierungstendenz ist als Bewertungsprozess zu verstehen, das heißt, der personenzentrierte Ansatz basiert auf dem Vertrauen in den Menschen. Das Potenzial zur eigenen Lösungsfindung kann nach Rogers nur dann erreicht werden, wenn ein positives Klima und Beziehung zwischen der ratsuchenden und der beratenden Person herrscht. Um ein solches Klima bzw. eine solche Beziehung erreichen zu können, müssen folgende drei Bedingungen erfüll werden:

Empathie, Verständnis und Rückfragen bzw. kurze inhaltliche Zusammenfassung des bisherigen Gesprächsverlauf: Die Aufgabe der beratenden Person besteht darin, die Gefühle der ratsuchenden Person zu erfassen. Durch das aktive Zuhören soll es der beratenden Person gelingen die Perspektive der ratsuchenden Person einzunehmen. Diese Technik führt oftmals dazu, dass sich die ratsuchende Person besser verstanden fühlt. Bei der Empathie geht es weder darum zu analysieren oder zu diagnostizieren. Vielmehr sollen durch leicht veränderte Wiederholungen der Äußerungen, der ratsuchenden Person, die ernsthafte Bemühung des Beraters bzw. der Beraterin deutlichen werden. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass diese Wiederholungen nicht zum Pseudoverstehen werden. (Diouani-Streek, 2019, S. 38f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Grundlagen der Beratung und Kooperation: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Beratung und Kooperation im schulischen Kontext und unterstreicht deren Bedeutung für das pädagogische Handeln.

2 Grundvoraussetzung für Beratungsgespräche: Es werden die notwendigen Kompetenzen für Lehrpersonen erläutert, die für ein erfolgreiches Beratungsgespräch essenziell sind.

3 Funktionen und Fehlformen von Beratung: Hier werden die Hauptsäulen der Beratung (Information, Unterstützung, Steuerung) vorgestellt und Fehlformen kritisch diskutiert.

4 Formen der Beratungskonzepte: Verschiedene Ansätze wie die personenzentrierte, systematische und kooperative Beratung werden detailliert beschrieben und analysiert.

5 Herausforderungen der Beratung und Kooperation: Dieses Kapitel widmet sich den Schwierigkeiten im Beratungsprozess sowie den spezifischen Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Eltern.

6 Empirischer Untersuchung: Hier wird der methodische Aufbau der Untersuchung dargelegt, einschließlich der Begründung für die Wahl eines Online-Fragebogens.

7 Beschreibung der konkreten Untersuchung: Dieser Abschnitt präsentiert die Auswertung der erhobenen Daten aus dem Fragebogen.

8 Vergleich der empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Grundlage: Die theoretischen Erkenntnisse werden den empirischen Daten gegenübergestellt, um Übereinstimmungen und Differenzen zu identifizieren.

9 Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten im Masterstudium.

Schlüsselwörter

Beratung, Kooperation, Lehrpersonen, Elternarbeit, Erwartungshaltung, pädagogische Kompetenz, Beratungskonzepte, Schulische Kommunikation, Eltern-Lehrer-Beziehung, Inklusion, empirische Forschung, Gesprächsführung, Herausforderungen, Selbstreflexion, Schulalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Formen von Beratung und Kooperation im schulischen Kontext und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Eltern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Beratungs- und Kooperationsbegriffen, der Vorstellung verschiedener Beratungskonzepte sowie der Analyse von Problemen im Beratungsprozess und in der Elternarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Möglichkeiten und Probleme der Kooperation zu geben und zu untersuchen, ob Studierende der Inklusiven Pädagogik andere Erwartungen und Problemprognosen haben als Studierende anderer Fachrichtungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine quantitative empirische Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens durch, an der zehn Studierende (fünf aus dem Fach Inklusion, fünf aus anderen Fächern) teilnahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Beratungsmodelle und -techniken (z.B. Joining, Reframing) darstellt, und einen empirischen Teil, der die Selbsteinschätzung und Erfahrungen angehender Lehrkräfte auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Beratung, Kooperation, Elternarbeit, Lehrkompetenz, Inklusion und Schulentwicklung sind zentrale Begriffe, die die Arbeit prägen.

Welche Rolle spielt die Elternarbeit in der Untersuchung?

Die Elternarbeit wird von 90 % der befragten Studierenden als die größte Herausforderung eingestuft, insbesondere aufgrund von Kommunikationsproblemen, unterschiedlichen Erziehungsansichten und Sprachbarrieren.

Welche Ergebnisse lieferte der Vergleich zwischen Studierenden der Inklusion und anderen Studierenden?

Der Vergleich ergab, dass sich die Ansichten beider Gruppen weitgehend decken. Beide Gruppen sehen vor allem ihre mangelnde Erfahrung als größte Hürde für zukünftige Beratungsgespräche an.

Warum wird die kooperative Beratung in der Arbeit besonders hervorgehoben?

Die kooperative Beratung wird als lebendiges Verfahren beschrieben, das Theorie und Praxis vereint und aufgrund seiner Ressourcenorientierung bei Studierenden als besonders anwendbar wahrgenommen wird.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beratungs- und Kooperationsformen und deren Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen
Untertitel
Eine Untersuchung
Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich  (PH-OÖ)
Veranstaltung
Beratung und Kooperation
Note
2,00
Autor
Yvonne Pichler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
42
Katalognummer
V917593
ISBN (eBook)
9783346235961
ISBN (Buch)
9783346235978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kooperation Beratung Elternarbeit Herausforderung Untersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yvonne Pichler (Autor:in), 2020, Beratungs- und Kooperationsformen und deren Herausforderungen bei der Zusammenarbeit zwischen Eltern und angehenden Lehrpersonen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/917593
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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