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Die Ermordung Caesars an den Iden des März

Das gerechte Ende eines Tyrannen?

Titel: Die Ermordung Caesars an den Iden des März

Seminararbeit , 2013 , 23 Seiten , Note: 14

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit gibt einen Überblick über die Geschehnisse in Rom zu Zeiten Caesars, die schließlich zur Ermordung dessen führten. Politische und personelle Gründe verschiedener wichtiger Persönlichkeiten bilden die Mordmotive.

Diese Arbeit bewegt sich im Zeitraum von 510 – 30 v. Chr. Besonderes Augenmerk ist jedoch auf die letzten Jahre vor Caesars Ermordung gelegt. Zu Beginn der Ausführung wird wegen dem begrenzten Umfang der Seminararbeit lediglich komprimiert auf die politische und soziale Situation in der Epoche der Republik eingegangen, die schließlich zum Scheitern beitrug.

Dieser Schilderung wird unter anderem eine Auswahl an Caesars Ehrentiteln folgen, die er im Laufe seiner politischen Karriere innehatte. Im Anschluss an die ausführliche Erläuterung der Motive verschiedener Mordteilnehmer, gliedert sich die Schilderung der Durchführung des Mordes.

Es wird differenziert auf die Beweggründe der Verschwörer um Marcus Iunius Brutus eingegangen. Nach einem Bericht des griechischen Zeitzeugen Plutarch, der noch einmal den Verlauf der Ermordung rekonstruiert, folgt ein Ausblick auf die Zeit nach Caesars Tod. Abschließend soll ein eigenes Urteil über das Ereignis an den Iden des März mit Einbezug der Hintergründe und Folgen angeführt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. DAS BERÜHMTE ZITAT CAESARS „ET TU, BRUTE?“

2. DARSTELLUNG DER JAHRE 510 – 30 V. CHR.

2.1 Das Ende der Königszeit um 510 v. Chr. mit Tarquinius Su perbus

2.2 Die Epoche der Republik (510 – 30 v. Chr.)

2.2.1 Das erste Triumvirat zwischen Pompeius, Crassus und Caesar um 60 v. Chr.

2.2.2 Der Bürgerkrieg (49 - 48 v. Chr.)

2.2.3 Der Weg zur uneingeschränkten Macht – Caesar, der Diktator

2.3 Die Ermordung Gaius Iulius Caesars

2.3.1 Motive für die Ermordung - Die Opposition gegen Caesar

2.3.2 Missachtung der Indizien für die Ermordung

2.3.3 Die Umsetzung des Mordplans an den Iden des März 44 v. Chr.

2.3.4 Reaktion der Bevölkerung

2.3.5 Plutarchs zeitgenössische Darstellung der Ermordung

2.4 Die Republik nach Caesars Tod

2.4.1 Nach den Iden des März

2.4.2 Von der Republik zur Kaiserzeit

3. EIGENE BEWERTUNG ZU DEN EREIGNISSEN UM DIE IDEN DES MÄRZ

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Hintergründe, den Ablauf und die Folgen der Ermordung von Gaius Iulius Caesar an den Iden des März 44 v. Chr. Ziel ist es, die politische und soziale Situation der späten Römischen Republik zu analysieren und kritisch zu bewerten, ob die Ermordung als das "gerechte Ende eines Tyrannen" betrachtet werden kann.

  • Politische und soziale Krisenfaktoren der Römischen Republik
  • Die Machtentfaltung Caesars und die Rolle von dignitas
  • Motive und Zusammensetzung der Verschwörergruppe
  • Reaktion der Bevölkerung und die Folgen des Attentats
  • Historische Bewertung der "Königsfrage" und des Tyrannenmordes

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Motive für die Ermordung - Die Opposition gegen Caesar

Weit mehr als 60 Personen verschworen sich gegen Caesar. Diese Opposition setzte sich aus Feinden, aber auch scheinbaren Verbündeten gegen ihn zusammen. Unter ihnen waren die Initiatoren Gaius Cassius Longinus und Marcus Iunius Brutus.40

Der Anführer der Verschwörung Gaius Cassius war familiär bedingt ein fundamentaler Republikaner, der sich verpflichtet sah, die Republik im Namen des Staates aufrechtzuerhalten. Diese Ansicht teilten viele Bürger, denn die Tatsache, dass Caesar sich zum Diktator auf Lebenszeit ernannte, legte die Grundlage für eine „dauerhafte Umformung in ein autokratisches Regime“41 Die Befürchtung der Entstehung einer monarchischen Herrschaftsform, löste bei den Menschen Unzufriedenheit aus. Außerdem war Cassius unzufrieden, da Caesar ihm höhere Ämter verwehrt hatte.42

Cassius Longinus und Marcus Iunius Brutus waren beide Verbündete von Pompeius und wurden nach der verlorenen Schlacht bei Pharsalos von Caesars clementia (milden Art)43 begnadigte Caesarianer. Dadurch erhofften sie sich eine gute politische Stellung.44 Sie waren somit Günstlinge Caesars, wollten aber die Republik, die sich Jahrhunderte lang bewährt hatte, in jedem Fall aufrechterhalten.45

Die Beweggründe von Marcus Iunius Brutus, zu dem Iulius Caesar ein gutes Verhältnis hatte und den er väterlich förderte, waren ähnlich wie bei Cassius auf die Erhaltung der Republik zurückzuführen. Für die Opposition war es entscheidend Caesar als Tyrannen zu titulieren, um die Ermordung zu legitimieren. Dafür war unter anderem Brutus zuständig.46 Er unterstützte die Senatspartei und damit Pompeius und wurde in die Position des Tyrannenmörders gedrängt, da er um das Wohl des Volkes und seinen Ruf bedacht war. Er sah in Caesar, dessen Taten ihn an die Könige Roms erinnerten, eine Gefahr für die Republik und war gezwungen den Tyrann umzubringen.47

Zusammenfassung der Kapitel

1. DAS BERÜHMTE ZITAT CAESARS „ET TU, BRUTE?“: Einleitung in die Thematik, die Vorstellung des historischen Hintergrunds und die Darlegung der wissenschaftlichen Fragestellung.

2. DARSTELLUNG DER JAHRE 510 – 30 V. CHR.: Umfassender historischer Abriss der römischen Republik, unterteilt in die Königszeit, die Epoche der Republik, die Ermordung Caesars und die Entwicklungen bis zur Kaiserzeit.

3. EIGENE BEWERTUNG ZU DEN EREIGNISSEN UM DIE IDEN DES MÄRZ: Reflexion über die eigene Argumentation und abschließende Würdigung der Frage, ob Caesar als Tyrann zu werten war und sein Tod als gerecht empfunden werden kann.

Schlüsselwörter

Gaius Iulius Caesar, Iden des März, Römische Republik, Diktatur, Verschwörung, Marcus Iunius Brutus, Gaius Cassius Longinus, Tyrannenmord, Senat, Pompeius, Bürgerkrieg, Politische Morde, Geschichte Roms, Machtstreben, Prinzipat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den politischen und sozialen Ursachen sowie den Folgen der Ermordung von Gaius Iulius Caesar an den Iden des März 44 v. Chr. im Kontext der römischen Geschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit analysiert den Zerfall der römischen Republik, die Machtkonzentration durch Caesar, die Motive der Verschwörer und die darauffolgenden gesellschaftlichen Reaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Ereignis historisch einzuordnen und kritisch zu diskutieren, ob der Mord an Caesar aus zeitgenössischer Sicht als "gerechtes Ende" eines Tyrannen legitimiert werden konnte.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei sowohl antike Quellen wie Plutarch und Sueton als auch moderne Sekundärliteratur zur römischen Geschichte herangezogen werden.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Darstellung der Jahre 510 bis 30 v. Chr. mit Fokus auf die Machtstrukturen und eine detaillierte Rekonstruktion des Mordplans und seiner unmittelbaren Folgen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Römische Republik, Caesar, Tyrannenmord, Machtpolitik und Historische Analyse beschreiben.

Warum wird im Dokument auf die Rolle des Marcus Iunius Brutus besonders eingegangen?

Brutus wird als Initiator der Verschwörung betrachtet, dessen väterliche Beziehung zu Caesar einen besonderen emotionalen und politischen Konflikt innerhalb der Verschwörer darstellt.

Welche Rolle spielte die "Königsfrage" bei der Ermordung Caesars?

Die Furcht der römischen Aristokratie vor einer dauerhaften Monarchie und Caesars Vorgehen, das an monarchische Herrschaftsformen erinnerte, war ein zentrales Motiv der Verschwörer, um den Mord als Akt zur Rettung der Republik zu legitimieren.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Bevölkerung nach dem Attentat?

Die Arbeit zeigt einen Wandel auf: Während die Bevölkerung zunächst unsicher reagierte, führte Caesars Testament und die geschickte Instrumentalisierung durch Mark Anton zu einer zunehmenden Sympathie für den verstorbenen Diktator.

Was wird im Fazit über die "Gerechtigkeit" des Mordes geschlussfolgert?

Das Fazit bleibt differenziert: Es wird festgehalten, dass eine allgemeingültige Bewertung nicht möglich ist, da Caesar einerseits die Republik beendete, andererseits jedoch auch die stabilen Grundlagen für das nachfolgende Kaiserreich schuf.

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Details

Titel
Die Ermordung Caesars an den Iden des März
Untertitel
Das gerechte Ende eines Tyrannen?
Note
14
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V923714
ISBN (eBook)
9783346250612
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cäsar Ermordung Iden 44 v.Chr. Brutus Et tu Brute Alia iacta est Caesar Tyrann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Die Ermordung Caesars an den Iden des März, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/923714
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Leseprobe aus  23  Seiten
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