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Amüsieren wir uns zu Tode? Neil Postmans These in Anbetracht des aktuellen Programmangebotes und möglicher Veränderungen durch das Internet

Title: Amüsieren wir uns zu Tode? Neil Postmans These in Anbetracht des aktuellen Programmangebotes und möglicher Veränderungen durch das Internet

Term Paper , 2018 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Media Psychology
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Der allgemeine Fokus dieser Arbeit liegt auf der Bewertung der These "Wir amüsieren uns zu Tode" von Neil Postman in Anbetracht des aktuellen Programmangebotes. Speziell wird hierbei Bezug auf die Frage genommen, ob das Internet zu wesentlichen Veränderungen geführt haben könnte.

Nach der Klärung und Definition der nötigen Begrifflichkeiten, wird die historische Entwicklung des Programmangebotes beschrieben. Hierbei wird phasenweise die Entwicklung des deutschen Rundfunks, sowohl Hörfunk als auch das Fernsehen, sowie das Internet erläuternd betrachtet. Als "bahnbrechende Erfindung des 21. Jahrhunderts" geltend, wird anschließend auf die heutige Grundstruktur des Internets noch einmal näher eingegangen. Bezugnehmend auf Neil Postman wird die in seinem Buch veröffentlichte These durchleuchtet und am Beispiel des Internets analysiert. Zum Schluss folgt ein persönliches Fazit, welches sich aus der vorangegangenen Erörterung ergibt. Die Arbeit soll durch das Lesen sowohl ein grundlegendes Wissen über die historische Entwicklung des deutschen Programmangebotes bis heute, als auch kritische Aspekte einer Medientheorie vermitteln.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Formulierung der Leitfrage

2 Definition und Begriffsklärungen

3 Der Rundfunk

3.1 Die historische Entwicklung des Rundfunks

3.2 Die heutige Grundstruktur des Rundfunks

4 Das Internet

4.1 Die Historische Entwicklung des Internets

4.2 Das Internet als bahnbrechende Erfindung des 21. Jahrhunderts

5 Neil Postman und sein Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“

5.1 Bezug zur These + Internet

6 Persönliches Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit bewertet die These „Wir amüsieren uns zu Tode“ von Neil Postman vor dem Hintergrund des aktuellen Medienangebots. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob das Internet zu grundlegenden Veränderungen in der Informations- und Kommunikationsgesellschaft geführt hat und inwieweit die medienkritischen Beobachtungen Postmans auf die heutige Zeit übertragbar sind.

  • Historische Genese des deutschen Rundfunks und Internets
  • Analyse der Medientheorie von Neil Postman (Media Ecology)
  • Vergleich der Medienentwicklung in den USA und Deutschland
  • Untersuchung des Wandels vom passiven Rezipienten zum Prosumenten im Web 2.0
  • Kritische Reflexion über "Fake News", Datenüberwachung und Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

5 Neil Postman und sein Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“

Der Inhalt des Buches "Wir amüsieren uns zu Tode" dreht sich – kurz zusammengefasst – darum, dass das Medium Fernsehen und seine Auswirkungen auf die Kultur die Menschen in die Unmündigkeit treibe (Postman, 1985, S. 39). Postman verweist in seinem Buch auf die Zukunftsvision Aldous Huxley’s, welcher in seinem 1932 erschienenen Dystopie-Roman („Brave New World“, zu deutsch: „Schöne Neue Welt“) vor der Verkümmerung der Gesellschaft durch konditionierte permanente Befriedigung in Form von Konsum, Drogen und Sex warnte. In dem Roman geht es jedoch weniger um die Tatsache, dass diese Dinge den Menschen "betäuben" sondern darum, dass sie der Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nehmen (ebd., S. 7).

Dieser Annahme beisteuernd, zieht sich der Gedanke der Zukunftsgesellschaft nach Huxley wie ein roter Faden durch Postmans kompletten Roman. Er stützt seine Argumentation in den folgenden Kapiteln auf die unkontrollierte Entwicklung der Medien wie Telegraphie und Fotografie, jedoch legt er starken Fokus auf das Medium Fernsehen und seine einschneidende Auswirkung auf die Kultur. Er kritisiert, dass nur das geschriebene Wort als "wahr" anzusehen sei, und das Fernseh-Zeitalter, welches das des Buchdruckes ablösen werde, Informationen fälschlicherweise als "wahr" präsentiere, welche jedoch hauptsächlich der Unterhaltung dienten (ebd., S. 17, S. 116). Außerdem würden die Schnelligkeit und Kurzlebigkeit der Fernsehbilder die Reflexion der vermittelten Inhalte verhindern und somit die Aufnahme der Informationen unmöglich machen. Diese Tatsache sei nach Postman ein entscheidendes Kriterium der Urteilsbildung durch das Medium Fernsehen (ebd., S. 168). In dieser Hinsicht warnt Postman vor Trivialisierung, Boulevardisierung und Infantilisierung der Gesellschaft durch die Unkultur des (bewegten) Bildes (ebd., S. 14).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Formulierung der Leitfrage: Diese Einleitung stellt das Buch von Neil Postman vor und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, Postmans Thesen anhand des heutigen Medienangebots zu bewerten.

2 Definition und Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Rundfunk, Fernsehen und Hörfunk, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Analyse zu schaffen.

3 Der Rundfunk: Hier wird die historische Entwicklung des Rundfunks in Deutschland in sieben Phasen nachgezeichnet und die heutige duale Rundfunkstruktur mit ihren Kontrollorganen erläutert.

4 Das Internet: Dieser Abschnitt beschreibt die Evolution des Internets von den Anfängen als militärisches Netzwerk bis zum interaktiven Web 2.0 und diskutiert dessen Rolle als zentrales Massenmedium.

5 Neil Postman und sein Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“: Das Kapitel analysiert die biographischen Hintergründe und die Medientheorie Postmans, insbesondere seine Kritik an der Unterhaltungsindustrie, und überträgt diese auf die Internet-Ära.

6 Persönliches Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und stellt fest, dass Postmans Warnungen trotz des technologischen Wandels weiterhin eine hohe Relevanz für die heutige Medienkompetenz besitzen.

Schlüsselwörter

Neil Postman, Fernsehen, Internet, Rundfunk, Medienkritik, Infotainment, Medienkompetenz, Web 2.0, Informationsgesellschaft, Fake News, duales Rundfunksystem, Digitalisierung, Unterhaltungsindustrie, Kulturpessimismus, Medienökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Medientheorie von Neil Postman, speziell sein Werk „Wir amüsieren uns zu Tode“, und prüft, ob seine Thesen zum Fernsehen auch auf die heutige, durch das Internet geprägte Informationsgesellschaft anwendbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung des Rundfunks, die Genese des Internets, die Analyse von Postmans Medientheorie sowie der kritische Umgang mit aktuellen Entwicklungen wie Unterhaltungsangeboten und Fake News.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu analysieren, ob Postmans Beobachtungen zur Infantilisierung der Gesellschaft durch visuelle Medien und Unterhaltung ihre Gültigkeit im Zeitalter des Internets behalten haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine historische Betrachtung, ergänzt durch eine vergleichende Gegenüberstellung von Medientheorien und aktuellen medienökonomischen Entwicklungen in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Medien, die detaillierte Vorstellung von Neil Postmans Thesen und die anschließende kritische Analyse dieser Thesen im Kontext moderner Internet-Nutzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienkritik, Infotainment, digitale Transformation, Medienkompetenz, öffentlicher Diskurs und die Entwicklung von der Rundfunkgesellschaft zur Online-Informationsgesellschaft.

Warum spielt der Begriff des "Infotainment" eine wichtige Rolle bei Postman?

Postman nutzt diesen Begriff, um seine Sorge auszudrücken, dass ernste politische und soziale Themen durch das Fernsehen in reines Unterhaltungsformat transformiert werden, was die Urteilsbildung der Bürger gefährdet.

Inwiefern unterscheidet sich das Internet laut der Arbeit vom klassischen Fernsehen?

Das Internet bietet zwar eine stärkere Flexibilität und Mitsprachemöglichkeit (Prosumenten), birgt aber durch die Schnelligkeit der Informationsverbreitung und "Fake News" neue Risiken für die Qualität der Meinungsbildung.

Welche Rolle spielt die Schule für die Lösung der beschriebenen Probleme?

Postman sieht in der Schule das entscheidende Medium, um junge Menschen zu lehren, Distanz zu den dominierenden Informationsformen der Kultur zu gewinnen und Inhalte kritisch zu hinterfragen.

Ist das Internet laut Autor ein reines Unterhaltungsmedium?

Obwohl das Internet intensiv zur Unterhaltung genutzt wird, betont die Arbeit, dass es durch seine Struktur auch Möglichkeiten zum Wissenserwerb und zur Diskursbeteiligung bietet, die von der Eigenverantwortung der Nutzer abhängen.

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Details

Title
Amüsieren wir uns zu Tode? Neil Postmans These in Anbetracht des aktuellen Programmangebotes und möglicher Veränderungen durch das Internet
College
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
34
Catalog Number
V924686
ISBN (eBook)
9783346249326
ISBN (Book)
9783346249333
Language
German
Tags
amüsieren tode neil postmans these anbetracht programmangebotes veränderungen internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Amüsieren wir uns zu Tode? Neil Postmans These in Anbetracht des aktuellen Programmangebotes und möglicher Veränderungen durch das Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/924686
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