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Elsbeth Pulvers Kritik zu Gert Jonkes "Erwachen zum großen Schlafkrieg"

Erwachen zum großen Schlafkrieg

Title: Elsbeth Pulvers Kritik zu Gert Jonkes "Erwachen zum großen Schlafkrieg"

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 9 Pages , Grade: 2,00

Autor:in: Tanja Dornik (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Der Sprachvirtuose Gert Jonke wurde am 8. Februar 1946 als uneheliches Kind in Klagenfurt geboren und hauptsächlich von seiner Mutter Hedi und der Großmutter Sophie erzogen. Sein Vater, Inhaber einer Bauholzfirma, zeigte kein großes Interesse an ihm.
Bereits im ersten Satz ihrer Kritik teilt Elsbeth Pulver den Lesern mit, dass das Buch „Erwachen zum großen Schlafkrieg von Gert Jonke ein „Buch mit einem wunderbaren Anfang“ ist. Dies ist eine explizite Wertung, da sie dem Beginn des Buches eindeutig eine positive Eigenschaft- nämlich die Eigenschaft wunderbar zu sein- zuschreibt. Wer ist eigentlich Gert Jonke? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich überlegte, welchen Autor aus der Reihe „Dossier“ ich für diese Arbeit heranziehen sollte.
Ich habe mir über die Person, die sich hinter diesem Namen verbirgt, noch nie nennenswerte Gedanken gemacht und so wusste ich weder über seine Lebensgeschichte Bescheid noch über irgendeine seiner Publikationen.
So beschloss ich, die Person Jonkes aufgrund meiner Arbeit näher kennen zu lernen. Doch welches Buch von ihm sollte ich lesen? Ich stöberte ein bisschen herum, habe mich aber doch recht schnell entschieden. Ich wollte ein Buch lesen, dass nicht eine leicht zu verstehende Geschichte beinhaltet, sondern zum Nachdenken anregt und „etwas anders“ ist. So fiel mir auch gleich der Titel des Buches „Erwachen zum großen Schlaftraum“ auf. Ich wurde neugierig, was damit wohl gemeint sei und beschloss es zu lesen. Nach den ersten zwei gelesenen Seiten wollte ich das Buch schon wieder weglegen, weil ich nicht wirklich verstanden habe worum es ging, da das Buch nicht ohne wirklich gut mitzudenken und aufzupassen gelesen werden kann. Doch ich las weiter und muss sagen, ich habe es nicht bereut, denn nach einigen Seiten fiel mir das Lesen viel leichter und ich verstand „wie“ ich lesen muss.
Die nächste Hürde, die sich mir in den Weg stellte, war Informationen über Elsbeth Pulver herauszufinden. Da in der FB Germanistik nichts über sie zu finden war, musste ich die benötigten Informationen aus dem Internet holen. Aber auch dies war nicht einfach, da hauptsächlich Rezeptionen Pulvers zu finden sind, aber kaum etwas über ihr eigenes Leben. Daher konnte ich die Biografie von Elsbeth Pulver nicht sehr ausführlich beschreiben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Biografie des Autors Gert Friedrich Jonke

Elsbeth Pulver: „Dass die Welt eine Erfindung ist“

Kurzbiografie der Kritikerin Dr. phil. Elsbeth Pulver

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit dem Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers Gert Jonke auseinander, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Analyse seines Romans „Erwachen zum großen Schlaftraum“ liegt. Ziel ist es, die narrativen Strukturen Jonkes sowie die literaturkritische Rezeption durch Dr. phil. Elsbeth Pulver zu ergründen und ein tieferes Verständnis für die Differenz zwischen objektiver und subjektiver Realität in seinen Texten zu entwickeln.

  • Biografische Hintergründe und Werdegang von Gert Jonke.
  • Analyse narrativer Experimente und Sprachvirtuosität im Werk Jonkes.
  • Auseinandersetzung mit dem Roman „Erwachen zum großen Schlaftraum“.
  • Kritische Würdigung der Rezeption durch Elsbeth Pulver.
  • Das Spannungsfeld zwischen Fiktion und Wirklichkeit in der Literatur.

Auszug aus dem Buch

ELSBETH PULVER: „DASS DIE WELT EINE ERFINDUNG IST“

Bereits im ersten Satz ihrer Kritik teilt Elsbeth Pulver den Lesern mit, dass das Buch „Erwachen zum großen Schlafkrieg von Gert Jonke ein „Buch mit einem wunderbaren Anfang“ ist. Dies ist eine explizite Wertung, da sie dem Beginn des Buches eindeutig eine positive Eigenschaft- nämlich die Eigenschaft wunderbar zu sein- zuschreibt.

Das behandelte Werk ist keineswegs der Trivialliteratur zuzuordnen. Dieser Meinung ist auch die Literaturkritikerin Pulver, denn sie bemerkt sogleich, dass die ersten Seiten des Buches zauberhaft beziehungsweise kindlich wirken und man in eine Bilderbuchwelt einzutreten scheint. Bereits hier stellt man sich erstmals die Frage, was wirklich ist an jener Wirklichkeit. Irritation wird von Jonke bewusst erzielt durch die minuziöse Wahrnehmung von Situationen, die eine Empfindung der Unwirklichkeit weckt, obwohl dies dir genauere Wirklichkeit ist als das protokollarische Erzählen, in dem nur Tatsachen mitgeteilt werden.

„Aber die Stadt wächst bald aus den Kinderschuhen dieser allerersten Seiten heraus (wenn auch nicht aus der spielerisch wuchernden Metaphorik).“ Dieser Satz ist wohl eindeutig eine implizite Wertung, um genauer zu sagen eine Wertung mit einer bekannten Redensart, da die Verfasserin des Textes selbst die Redenart „aus Kinderschuhen herauswachsen“ verwendet. Nun beginnt die Geschichte um einiges klarer zu werden und mehr Sinn zu ergeben. Die Polyvalenz, in der Literatur keine klare Botschaft verwendet, wendet sich etwas der Eindeutigkeit hin, wenn auch nicht vollständig.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Die Autorin reflektiert ihren persönlichen Zugang zu den Werken Gert Jonkes, beschreibt ihre anfänglichen Schwierigkeiten mit der komplexen Erzählweise und begründet ihre Wahl des Romans „Erwachen zum großen Schlaftraum“ als zentrales Analyseobjekt.

Biografie des Autors Gert Friedrich Jonke: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Jonkes nach, von seiner Kindheit in Klagenfurt über seine künstlerischen Anfänge bis hin zu seinem literarischen Schaffen und seiner spezifischen experimentellen Form des Erzählens.

Elsbeth Pulver: „Dass die Welt eine Erfindung ist“: Die Autorin analysiert die literaturkritische Auseinandersetzung von Elsbeth Pulver mit Jonkes Werk, wobei sie explizite und implizite Wertungen der Kritikerin herausarbeitet und interpretiert.

Kurzbiografie der Kritikerin Dr. phil. Elsbeth Pulver: Dieser Teil bietet einen Überblick über den beruflichen Werdegang, den akademischen Hintergrund und die Tätigkeit der Literaturkritikerin Elsbeth Pulver.

Schlüsselwörter

Gert Jonke, Erwachen zum großen Schlaftraum, Elsbeth Pulver, Literaturkritik, Österreichische Literatur, Erzähltheorie, Subjektive Realität, Sprachästhetik, Moderne Literatur, Schreibprozess, Fiktion, Wirklichkeit, Autorenbios, Literaturrezeption, Textanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der literarischen Analyse des Autors Gert Jonke, insbesondere mit seinem Roman „Erwachen zum großen Schlaftraum“, und untersucht die literaturkritische Rezeption durch Elsbeth Pulver.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Biografie des Autors, die Analyse seiner experimentellen Erzählweise sowie die Untersuchung der kritischen Perspektiven auf seine komplexe Textgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Jonkes erzählerische Auseinandersetzung mit der Differenz zwischen objektiver und subjektiver Realität verständlich zu machen und die Qualität seiner literarischen Leistung anhand einer konkreten Kritik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine textanalytische Herangehensweise, bei der sie sowohl primärliterarische Aussagen als auch sekundärliterarische Quellen (Kritiken) interpretativ miteinander vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Biografie des Autors, eine kritische Analyse des Romans „Erwachen zum großen Schlaftraum“ sowie eine Charakterisierung der Literaturkritikerin Elsbeth Pulver.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gert Jonke, Literaturkritik, Realitätskonstruktion, Erzähltheorie und Sprachvirtuosität geprägt.

Wie bewertet Elsbeth Pulver die erzählerische Gestaltung von Jonke?

Pulver würdigt Jonkes „monströse und doch elegante Wortballungen“ und sieht in seiner Arbeit ein Spiel mit der Phantasie, das dennoch einen tiefen Bezug zum Gesellschaftlichen und Geschichtlichen behält.

Warum fällt es der Autorin anfangs schwer, das Werk zu lesen?

Der Schreibstil Jonkes erfordert ein hohes Maß an aktivem Mitdenken, da die Erzählstränge durch ständige Unterbrechungen und eine komplexe Metaphorik nicht linear verlaufen.

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Details

Title
Elsbeth Pulvers Kritik zu Gert Jonkes "Erwachen zum großen Schlafkrieg"
Subtitle
Erwachen zum großen Schlafkrieg
College
University of Graz
Grade
2,00
Author
Tanja Dornik (Author)
Publication Year
2006
Pages
9
Catalog Number
V92584
ISBN (eBook)
9783638065115
Language
German
Tags
Gert Jonke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Dornik (Author), 2006, Elsbeth Pulvers Kritik zu Gert Jonkes "Erwachen zum großen Schlafkrieg", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92584
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