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Grundlagen eines modernen Wissensmanagement

Title: Grundlagen eines modernen Wissensmanagement

Scientific Study , 2002 , 76 Pages , Grade: gut

Autor:in: Mark-Oliver Würtz (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Für die Unternehmen wird es immer essentieller, innerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs auf feste, verlässliche, unterstützende und stützende Größen setzen zu können. Diese Größen können von den Mitarbeitern nur dann entwickelt und erarbeitet werden, wenn sie durch die Unternehmensleitung gleichberechtigt und mitbestimmend behandelt, angesprochen und aufgebaut werden. Im Interesse aller Beteiligten sollte der eigene Betrieb gemeinsam zu einem flexiblen, dynamischen, zukunfts- und wachstumsorientierten Unternehmen entwickelt und entsprechend seiner Leistungsfähigkeit auf den Märkten platziert werden.

In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, das sich die Verantwortlichen rückblickend auf die vorhandene Kernkompetenzen und Fähigkeiten besinnen und diese zur Sicherung und zum Ausbau der eigenen Marktanteile, in ihrer Weiterentwicklung, aktiv gefördert werden.

Um diese Aktivitäten innerbetrieblich auf eine möglichst breite Basis zustellen ist es erforderlich, allen Beteiligten das zur Meinungsbildung und Entscheidungsfindung, notwendige Wissen über den Ist-Zustand und den zu erreichenden, fiktiven Soll-Zustand aufnahmegerecht zu vermitteln und zur Verfügung zustellen. Mit meiner Ausarbeitung will ich die Eignung des Wissensmanagements, als ganzheitliches, integrierendes und gestaltendes, in Anwendung gebrachtes Managementkonzept, aufzeigen, das nicht nur in der Lage ist, die zuvor aufgeführten Bedingungen und Anforderungen zu erfüllen, sondern darüber hinaus, bei intensiver Ausgestaltung, innerbetrieblich, die Grundvoraussetzungen schafft, das sich oftmals die Einführung weiterer, folgender Managementkonzepte erübrigt, oder zumindest durch die entstehende Infrastruktur, die vorhandenen Einführungsschwellen erheblich herabgesetzt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Veränderte Umfeldbedingungen

2.1 Die temporäre Kurzlebigkeit betrieblicher Führungsleitlinien

2.2 Neue Management- Techniken und Managementmodelle

3. Der ökonomische und gesellschaftliche Wandel

3.1 Der ökonomische Wandel

3.2 Das Wissensvolumen

3.3 Der gesellschaftliche Wandel

3.4 Der Weg zum Management

4. Das Management vor dem Umbruch

4.1 Das organisationale Lernen

4.2 Das Wissensmanagement

5. Die Grundlagen des Wissensmanagements

5.1 Die Erarbeitung bindender Grundlagen

5.1.1 Die Zeichen , die Daten, die Informationen, das Wissen

5.1.2 Die Wissensbasis

5.2 Das Wissen

5.2.1 Die Wissensanalyse

5.3 Die möglichen Wissenskombinationen

5.3.1 Die Sozialisation, von implizit zu implizit

5.3.2 Die Externalisierung, von implizit zu explizit

5.3.3 Die Kombination, von explizit zu explizit

5.3.4 Die Internalisierung, von explizit zu implizit

5.4 Die Wissensspirale

5.4.1 Die Intention

5.4.2 Die Autonomie

5.4.3 Die Fluktuation und das kreative Chaos

5.4.4 Die Redundanz

5.4.5 Die notwendige Vielfalt durch Rotation

6. Ein ganzheitliches Wissensmanagement- Konzept

6.1 Die Kernprozesse des Wissensmanagements

6.2 Die Wissensbausteine

6.2.1 Die Wissensziele

6.2.2 Die Wissensidentifikation

6.2.3 Der Wissenserwerb

6.2.4 Die Wissensentwicklung

6.2.5 Die Wissens(ver)teilung

6.2.6 Die Wissensnutzung

6.2.7 Die Wissensbewahrung

6.2.8 Die Wissensbewertung

7. Die Gruppenarbeit

7.1 Die Entstehung von Gruppen

7.2 Die Gruppenbildung durch die Einführung der Prozessorganisation

7.2.1 Das Prozessmanagement

8. Das Lernen im Unternehmen

8.1 Die Lernprozesse

8.2 Die Ebenen des organisationalen Lernens

9. Die Balanced Scorecard

9.1 Bewertung eines angewandten Wissensmanagement- Konzepts

10. Die technische Ausstattung, neue Kommunikationsformen

10.1 Das Intranet

10.2 Das Extranet

10.3 Die innerbetrieblichen Kommunikationsformen

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung des Wissensmanagements als ganzheitliches Managementkonzept, um Unternehmen in einem turbulenten Marktumfeld durch die systematische Nutzung von internem und externem Wissen flexibler und zukunftsfähiger zu gestalten. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie Wissensmanagement als integrierendes Konzept dazu beitragen kann, den organisatorischen Wandel zu bewältigen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Wandel des ökonomischen Umfelds und die zunehmende Bedeutung von Wissen
  • Grundlagen des Wissensmanagements und die Dynamik der Wissensspirale
  • Konzept eines ganzheitlichen Wissensmanagements mit spezifischen Kernprozessen und Bausteinen
  • Die Rolle der Gruppenarbeit und des organisationalen Lernens als Fundament
  • Methoden zur Bewertung und technischen Unterstützung des Wissensmanagements

Auszug aus dem Buch

Die Wissensspirale

Keines der zuvor beschriebenen Wissensschaffungsfelder stellt isoliert betrachtet einen besonders vielversprechenden Schritt zur Erhöhung der Wissensbasis dar. Erst die zielgerichtete Kombination aller Felder (siehe Abb. 1.) ausgehend von der Sozialisation, gefolgt von der Externalisierung, der Kombination, der Internalisierung und der durch sie charakterisierten Wissensumwandlungen hat die Erhöhung der Wissensbasis, die Wissensschaffung zur Folge. Die kontinuierliche Wiederholung dieses Kreislaufs wird als Wissensspirale bezeichnet und stellt den Idealfall der Anwendung des Wissensmanagements in der Lernenden Organisation dar.

Die Qualität der Wissensspirale innerhalb der Unternehmen, ihr zentraler Antrieb, ihre Ausstattung und inhaltliche Ausrichtung als Transporteur und Moderator des Wissens ist von der positiven Grundeinstellung, der Motivation und der Identifikation mit dem System aller, bzw. möglichst vieler Beteiligten abhängig. Zahlreiche Maßnahmen und laufende Soll - Ist Vergleiche, im Idealfall als Selbstkontrolle der Teilnehmer des Systems Wissensspirale, müssen zur Unterstützung eingeführt und etabliert werden.

Einige Maßnahmen bilden den Grundrahmen zur Entstehung der Wissensspirale und müssen von den und durch die Verantwortlichen intensiv initiiert, unterstützt und aktiv gefördert werden, z. B. Intention, Autonomie, Fluktuation und kreatives Chaos, Redundanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die globalen Marktveränderungen und leitet die Notwendigkeit ab, Wissensmanagement als ganzheitliches Konzept zu etablieren.

2. Veränderte Umfeldbedingungen: Das Kapitel beschreibt den Wandel in globalen Märkten, die Kurzlebigkeit von Führungsleitlinien und den Aufstieg neuer Managementmodelle.

3. Der ökonomische und gesellschaftliche Wandel: Hier werden die historischen Ursprünge des ökonomischen Wandels, das rapide ansteigende Wissensvolumen und gesellschaftliche Transformationen betrachtet.

4. Das Management vor dem Umbruch: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit organisationalen Lernens als Antwort auf aktuelle Managementdilemmata.

5. Die Grundlagen des Wissensmanagements: Es werden zentrale Begrifflichkeiten, Wissensarten und das Konzept der Wissensspirale detailliert analysiert.

6. Ein ganzheitliches Wissensmanagement- Konzept: Dieses Kapitel stellt die Kernprozesse und Bausteine vor, die ein geschlossenes System für Wissensmanagement bilden.

7. Die Gruppenarbeit: Es wird erörtert, warum kollektive Zusammenarbeit in Gruppen essentiell ist und wie Prozessorganisation dies unterstützt.

8. Das Lernen im Unternehmen: Dieses Kapitel differenziert verschiedene Lernformen und Ebenen, um organisationales Lernen praxisnah zu erklären.

9. Die Balanced Scorecard: Hier wird die Balanced Scorecard als Instrument zur Bewertung und Steuerung des Wissensmanagements vorgestellt.

10. Die technische Ausstattung, neue Kommunikationsformen: Das Kapitel beleuchtet die Rolle von Netzwerken, Intranet, Extranet und Communities of Practice bei der Umsetzung von Wissensmanagement.

11. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst den hohen Nutzwert eines ganzheitlichen Wissensmanagements für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zusammen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Organisationslernen, Wissensspirale, Wissensbasis, Wissensbausteine, Prozessorganisation, Gruppenarbeit, Balanced Scorecard, Wissenserwerb, Wissensteilung, Informationstechnik, Wissensentwicklung, Unternehmenskultur, Wissensbewertung, Wissensnutzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines ganzheitlichen Wissensmanagements in Unternehmen, um den Herausforderungen eines dynamischen, globalen Marktes zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Wissen, die Rolle der Unternehmensorganisation, der Prozess des organisationalen Lernens sowie technische Unterstützungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Wissensmanagement als integrierendes Konzept bestehende Unternehmensprobleme lösen und die Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Wissensschaffung und -nutzung steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse bestehender Managementkonzepte, die in Bezug auf Wissensmanagement verknüpft und auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen (Wissensarten, Spirale), die ganzheitliche Konzeption des Wissensmanagements (Prozesse und Bausteine), organisatorische Aspekte wie Gruppenarbeit sowie Bewertungsmodelle wie die Balanced Scorecard.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Wissensmanagement, Wissensspirale, organisationales Lernen, Prozessorganisation und Balanced Scorecard beschreiben.

Wie spielt das "kreative Chaos" im Wissensmanagement eine Rolle?

Das kreative Chaos kann von der Unternehmensleitung genutzt werden, um bestehende Routinen aufzubrechen und Raum für innovative Lösungsansätze zu schaffen, anstatt an veralteten Strukturen festzuhalten.

Welche Funktion hat die Wissensbasis?

Die Wissensbasis dient als das kollektive Gedächtnis des Unternehmens, das aus Erfahrungen, erworbenem Wissen und Dokumentationen besteht und als Fundament für zukünftige Entscheidungen und Lernprozesse fungiert.

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Details

Title
Grundlagen eines modernen Wissensmanagement
Grade
gut
Author
Mark-Oliver Würtz (Author)
Publication Year
2002
Pages
76
Catalog Number
V9299
ISBN (eBook)
9783638160360
ISBN (Book)
9783638722940
Language
German
Tags
Wissensmanagement Knowledge Management Communities of Practice ganzheitlich modern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mark-Oliver Würtz (Author), 2002, Grundlagen eines modernen Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9299
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