Ausgehend von der Arbeit in Gruppen und dem Begriff der Interaktion, der kurz erläutert werden soll, werden Anfänge und Wurzeln der TZI beschrieben. Danach wird der Aufbau und die Methodik des Ansatzes erklärt. Eine Schilderung der Arbeit im Elternbeirat und der verbalisierten Probleme der Vorsitzenden möchte ich als Ausgangspunkt nehmen, um die spätere Anwendung des Ansatzes zu verdeutlichen. In einer Einführungsrunde der darauf folgenden Sitzung wird der Ansatz angewandt und diese Durchführung interpretiert. Abschließen möchte ich mit einer zusammenfassenden Bewertung und meiner Schlussfolgerung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Arbeiten in Gruppen
- Begriffsbestimmung für „Gruppe“
- Interaktion
- Das Modell der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn (TZI)
- Das Prinzip der dynamischen Balance
- Axiome der TZI
- Postulate der TZI
- Hilfsregeln der TZI
- Problemsituation in einer Gruppenarbeit
- Analyse der Problemsituation
- Ansatz zur Problembearbeitung
- Verbesserungsversuch der Arbeit in der Gruppe mit TZI
- Durchführung
- Interpretation
- Zusammenfassende Bewertung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Anwendung der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn in einer Elternbeiratssitzung. Die Arbeit analysiert die Problemsituation im Elternbeirat und zeigt Möglichkeiten auf, wie die Arbeit in der Gruppe mit TZI verbessert werden kann. Die Arbeit verdeutlicht die Relevanz von TZI für die Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen.
- Die Arbeit in Gruppen und das Konzept der „Gruppe“
- Das Modell der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn
- Die Anwendung von TZI in einer konkreten Problemsituation (Elternbeiratssitzung)
- Die Analyse der Wirkung und der Verbesserungsmöglichkeiten durch TZI
- Zusammenfassende Bewertung und Ausblick
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Motivation der Autorin, sich mit TZI zu beschäftigen. Kapitel 2 behandelt den Begriff der „Gruppe“ und die Bedeutung der Interaktion in Gruppen. Kapitel 3 stellt das Modell der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn vor. Es werden das Prinzip der dynamischen Balance, die Axiome, Postulate und Hilfsregeln der TZI erklärt. Kapitel 4 analysiert die Problemsituation in einer konkreten Gruppenarbeit, dem Elternbeirat. Es werden die Probleme und Herausforderungen der Zusammenarbeit in der Gruppe aufgezeigt. Kapitel 5 beschreibt den Versuch, die Arbeit im Elternbeirat mit TZI zu verbessern. Es werden die Durchführung und Interpretation der Einführungsrunde in der Sitzung dargestellt. Kapitel 6 bietet eine zusammenfassende Bewertung und einen Ausblick auf die weitere Anwendung von TZI in der Gruppenarbeit.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen: Themenzentrierte Interaktion (TZI), Ruth Cohn, Gruppenarbeit, Interaktion, Kommunikation, Elternbeirat, Problemsituation, Analyse, Verbesserung, Durchführung, Interpretation, Bewertung, Ausblick.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Themenzentrierte Interaktion (TZI)?
Die TZI nach Ruth Cohn ist ein Konzept zur Arbeit in Gruppen. Sie basiert auf dem Prinzip der dynamischen Balance zwischen den Faktoren „Ich“ (Einzelner), „Wir“ (Gruppe), „Es“ (Thema) und dem „Globe“ (Umfeld).
Wie kann TZI in einem Elternbeirat helfen?
In der Arbeit wird TZI auf eine Elternbeiratssitzung angewandt, um Kommunikationsprobleme zu lösen. Durch Methoden wie Einführungsrunden und die Beachtung der TZI-Postulate kann die Zusammenarbeit effektiver und wertschätzender gestaltet werden.
Was sind die wichtigsten Axiome der TZI?
Zu den Axiomen gehören die Achtung der Autonomie des Einzelnen, die Interdependenz (gegenseitige Abhängigkeit) aller Lebewesen und die Aufforderung zur freien Entscheidung innerhalb gesetzter Grenzen.
Welche Rolle spielen die TZI-Hilfsregeln?
Hilfsregeln wie „Sei dein eigener Chairman“ oder „Sprich per Ich“ fördern die Eigenverantwortung und eine klare Kommunikation in der Gruppe, was zur Vermeidung von Missverständnissen beiträgt.
Was bedeutet „dynamische Balance“ in der Gruppenarbeit?
Es bedeutet, dass im Gruppenprozess weder das Thema noch die Befindlichkeiten des Einzelnen oder der Gruppe dauerhaft vernachlässigt werden dürfen, um ein produktives Arbeiten zu ermöglichen.
- Quote paper
- Elke Grath (Author), 2007, Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn - Anwendung in einer Elternbeiratssitzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93296