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Kernfusion zur Energiegewinnung. Grundlagen und Forschungsprojekte im Bereich der Wirtschaft und Technik

Eine kurze Übersicht

Titre: Kernfusion zur Energiegewinnung. Grundlagen und Forschungsprojekte im Bereich der Wirtschaft und Technik

Thèse Scolaire , 2019 , 32 Pages , Note: 1

Autor:in: Anonym (Auteur)

Physique - Physique nucléaire, Physique des particules
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Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, das Prozedere der Kernfusion, sowie die zukünftigen Fehltritte beziehungsweise Errungenschaften im Bereich der Wirtschaft und Technik, darzustellen.

Im ersten Teil werden die aktuellen Energiequellen, zu denen fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien zugeordnet werden, detailreich erläutert. Anschließend wird das Konzept der Kernfusion mit all seiner Technik beleuchtet. Zum Schluss werden verschiedene Forschungsprojekte, die versuchen Kernfusionstechniken zu optimieren, dargestellt.

Im Fazit wird sowohl auf die Problematik als auch auf Verdienste der Fusionsforschung eingegangen. Hierbei werden vor allem die vehementen Folgen bei Missbrauch der Technik beschrieben. Radioaktiver Atommüll, Bau von Kernwaffen und enorme Geldausgaben zählen zu den wichtigsten Punkten, die es zukünftig zu überwinden gibt, um eine unerschöpfliche Energiequelle auf der Erde anzuzapfen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aktuelle Energiequellen

2.1 Fossile Brennstoffe

2.1.1 Erdöl

2.1.2 Erdgas

2.1.3 Braun- und Steinkohle

2.2 Erneuerbare Energien

2.2.1 Wasserkraft

2.2.2 Windenergie

2.2.3 Erdwärme

2.2.4 Biomasse

2.2.5 Sonnenenergie

3 Kernfusion

3.1 Grundlagen und der Massendefekt

3.2 Der Tunneleffekt

3.3 Stellare Kernfusion

3.4 Künstliche Kernfusion

3.4.1 Die Brennstoffe

3.4.2 Kernfusionstechniken

3.5 Kernfusion im Reaktor

3.5.1 Der Tokamak-Reaktor

3.5.2 Der Stellarator

4 Forschungsprojekte

4.1 JET

4.2 ITER

4.2.1 Ziele des ITER Projektes

4.2.2 Demonstrationskraftwerk DEMO

4.2.3 Wendelstein 7-X

5 Zukunftsaussichten und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Kernfusion als zukünftige Energiequelle, indem sie das physikalische Prozedere beleuchtet und in den Kontext bestehender technologischer sowie wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stellt.

  • Analyse aktueller fossiler und erneuerbarer Energiequellen
  • Physikalische Grundlagen der Kernfusion (Massendefekt, Tunneleffekt)
  • Technische Verfahren zur künstlichen Kernfusion
  • Vergleichende Untersuchung der Reaktortypen Tokamak und Stellarator
  • Vorstellung internationaler Forschungsprojekte wie JET und ITER
  • Kritische Reflexion über Chancen, Risiken und Zukunftsfähigkeit der Fusionsenergie

Auszug aus dem Buch

3.4 Künstliche Kernfusion

„Da die Proton-Proton-Prozesse in der Sonne zu lange dauern, als dass sie technisch auf der Erde dupliziert werden können, muss auf der Erde mit dem vorprozessierten Deuterium D und Tritium T gearbeitet werden. […]“

Außerdem braucht es Temperaturen von etwa 100 bis 200 Millionen Kelvin, sodass eine künstliche Kernfusion auf der Erde stattfinden kann. Diese Temperaturen werden durch die Überführung der Brennstoffe in ein Plasma erreicht. Ein Plasma entsteht durch die Zufuhr von Energie und besteht, nachdem Elektronen die Atomhülle verlassen, aus freien Elektronen e und positiv geladenen Ionen. Das ionisierte Gas ist elektrisch sehr leitfähig und durch Magnetfelder stark beeinflussbar. Diese Eigenschaften sind essenziell, um hohe Temperaturen bei der künstlichen Kernfusion zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Endlichkeit fossiler Brennstoffe und führt die Kernfusion als aussichtsreiche, wenn auch technisch komplexe Alternative ein.

2 Aktuelle Energiequellen: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über fossile Brennstoffe und verschiedene regenerative Energieformen unter Berücksichtigung ihrer ökologischen Vor- und Nachteile.

3 Kernfusion: Hier werden die physikalischen Prinzipien wie der Massendefekt und der Tunneleffekt erläutert sowie die für die künstliche Fusion notwendigen technischen Bedingungen und Reaktorkonzepte erklärt.

4 Forschungsprojekte: Dieser Teil stellt bedeutende internationale Anlagen wie JET und ITER sowie das Projekt Wendelstein 7-X vor, um den Stand der Entwicklung zur kontrollierten Energiegewinnung zu verdeutlichen.

5 Zukunftsaussichten und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert die wirtschaftlichen Herausforderungen, Sicherheitsrisiken und das langfristige Potenzial der Fusionsforschung für eine unerschöpfliche Energieversorgung.

Schlüsselwörter

Kernfusion, Energiequellen, Plasmaphysik, Tokamak, Stellarator, Deuterium, Tritium, ITER, JET, Massendefekt, Tunneleffekt, Nachhaltigkeit, Energiewende, Kernenergie, Fusionsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Kernfusion als eine potenzielle, zukunftsorientierte Energiequelle und setzt sie in den Kontext der globalen Energieproblematik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst fossile sowie erneuerbare Energiequellen, physikalische Fusionsgrundlagen, Reaktortechnologien und aktuelle Forschungsvorhaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die technische Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Relevanz der Kernfusion als Alternative zu konventionellen Energieträgern kritisch darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen und Fachquellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme aktueller Energieformen, eine tiefgehende Erklärung der Fusionsphysik sowie die detaillierte Vorstellung technischer Reaktoren und internationaler Projekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kernfusion, Plasma, Tokamak, Stellarator, Deuterium, Tritium und Energiegewinnung.

Wie unterscheidet sich der Tokamak vom Stellarator?

Der Tokamak benötigt zur Erhitzung des Plasmas einen internen Stromfluss, während der Stellarator auf diesen verzichtet und daher besser für den Dauerbetrieb geeignet ist.

Warum ist die Kernfusion heute noch keine ökonomische Energiequelle?

Die Technologie ist derzeit noch sehr komplex und kostenintensiv; zudem müssen noch fundamentale technische Hürden wie der Break-Even-Punkt verlässlich überschritten werden.

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Résumé des informations

Titre
Kernfusion zur Energiegewinnung. Grundlagen und Forschungsprojekte im Bereich der Wirtschaft und Technik
Sous-titre
Eine kurze Übersicht
Note
1
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
32
N° de catalogue
V933431
ISBN (ebook)
9783346259325
Langue
allemand
mots-clé
kernfusion energiegewinnung grundlagen forschungsprojekte bereich wirtschaft technik eine übersicht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Kernfusion zur Energiegewinnung. Grundlagen und Forschungsprojekte im Bereich der Wirtschaft und Technik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/933431
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Extrait de  32  pages
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