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Die Abgrenzung von Zweckbetrieben und steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben bei gemeinnützigen Vereinen

Titel: Die Abgrenzung von Zweckbetrieben und steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben bei gemeinnützigen Vereinen

Seminararbeit , 2006 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christian Ballin (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In nachfolgender Seminararbeit wird Stellung zu dem Thema „Die Abgrenzung von Zweckbetrieben und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben bei gemeinnützigen Vereinen“ genommen. Aufgrund verschiedener Betätigungsfelder von Vereinen, entstehen diesen Einnahmen. Da mitunter Vereine dabei auch unternehmerisch auftreten, hat der Gesetzgeber Gesetze erlassen, um solche Einkünfte zu besteuern. Durch das Verfolgen steuerbegünstigter Zwecke werden vom Gesetzgeber Steuervergünstigungen eingeräumt. Um diese zu erreichen, müssen aber bestimmte Kriterien eingehalten werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Erläuterung des Themas

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Der Verein

2 Tätigkeitsbereiche

2.1 Ideller Bereich

2.2 Vermögensverwaltung

2.3 Zweckbetrieb

2.4 Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb

3 Abgrenzung Zweckbetrieb

3.1 Allgemeines

3.2 Zweckverwirklichung und Zwecknotwendigkeit

3.3 Wettbewerbskriterium

3.4 Weitere Zweckbetriebe

4 Steuerliche Auswirkungen

4.1 Steuerpflicht im Zweckbetrieb

4.2 Steuerpflicht im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

4.3 Wertung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, für einen universitätsnahen Verein die verschiedenen Tätigkeitsbereiche voneinander abzugrenzen und Kriterien zur Unterscheidung von Zweckbetrieben und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben zu entwickeln, um steuerliche Konsequenzen besser steuern zu können.

  • Abgrenzung der vier relevanten Tätigkeitsbereiche von Vereinen
  • Herausarbeitung von Kriterien für die Einordnung als Zweckbetrieb
  • Analyse der steuerlichen Auswirkungen (Umsatz-, Körperschafts- und Gewerbesteuer)
  • Untersuchung des Wettbewerbskriteriums nach § 65 AO
  • Gestaltungsempfehlungen für vereinstypische wirtschaftliche Aktivitäten

Auszug aus dem Buch

3.3 Wettbewerbskriterium

Zur Beurteilung, ob ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb die Kriterien der Zuordnung zum Zweckbetrieb erfüllt, bedarf es weiterhin der Prüfung des § 65 Nr.3 AO. Demnach dürfen wirtschaftliche Geschäftsbetriebe nicht in größeren Wettbewerb zu gewerblichen Unternehmen auftreten. Eine Ausnahme besteht nur, solange damit steuerbegünstigte Zwecke erfüllt werden und die Einrichtung eines solchen Geschäftsbetriebes unumgänglich ist. Fraglich ist, wie der Gesetzgeber „...in größeren Umfang in Wettbewerb...“ auslegt. Da er dafür keine Kriterien bzw. Grenzen vorschreibt, liegt es in seinem Ermessen, ob es sich um einen Zweckbetrieb handelt oder nicht. Im Zweifelsfall hat der Verein darzulegen, dass der Geschäftsbetrieb nicht im Wettbewerb zu nichtbegünstigten Unternehmen steht. Entscheidend dabei ist nicht, dass wirklich Konkurrenten vorhanden sind, sondern es reicht aus, dass solche auftreten könnten. Im Sinne von § 65 Nr.3 AO soll somit der Wettbewerb geschützt werden. Tritt man dagegen in Konkurrenz zu anderen begünstigten Vereinen ähnlicher Art, so ist der entstehende Wettbewerb unschädlich. Genannter Paragraph spielt dabei keine Rolle.

Treten gemeinnützige Körperschaften als Anbieter von Waren oder Dienstleistungen auf, ist ein Markt gegeben, da scheinbar ein Abnehmerkreis vorhanden ist. Es entsteht ein Konflikt bezüglich der „...Wettbewerbsneutralität der Besteuerung und der Förderung ideeller Ziele“. Auch wenn steuerbegünstigte Zwecke nur durch einen eingerichteten wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb erreichbar sind, ist zu prüfen ob der Wettbewerb nicht gefährdet ist. Es ist zwischen der Förderung der Allgemeinheit und der Benachteiligung potentieller Wettbewerber abzuwägen. Werden letztere enorm benachteiligt, so ist die Anerkennung als Zweckbetrieb ausgeschlossen. Dies geschieht immer dann, wenn Vereine Speisen und Getränke verkaufen, auch wenn es im Rahmen von steuerbegünstigten Veranstaltungen erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die steuerliche Relevanz bei gemeinnützigen Vereinen und definiert die Zielsetzung der Arbeit, eine praxisnahe Abgrenzung der verschiedenen Tätigkeitsbereiche vorzunehmen.

2 Tätigkeitsbereiche: Das Kapitel differenziert zwischen dem ideellen Bereich, der Vermögensverwaltung, dem Zweckbetrieb und dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb als grundlegende Tätigkeitsfelder des Vereins.

3 Abgrenzung Zweckbetrieb: Hier werden die rechtlichen Kriterien zur Einordnung von Aktivitäten als Zweckbetrieb detailliert analysiert, wobei insbesondere die Zweckverwirklichung und das Wettbewerbskriterium im Fokus stehen.

4 Steuerliche Auswirkungen: Dieser Abschnitt erläutert die steuerrechtlichen Folgen der Zuordnung, insbesondere hinsichtlich der Befreiung von Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie der Handhabung der Umsatzsteuer.

Schlüsselwörter

Gemeinnütziger Verein, Zweckbetrieb, Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, Steuerbegünstigung, Abgabenordnung, AO, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Wettbewerbskriterium, Satzungszweck, Grundlagenforschung, Auftragsforschung, Steuerpflicht, Mittelverwendung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerrechtlichen Abgrenzung zwischen Zweckbetrieben und wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben innerhalb von gemeinnützigen Vereinen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die Tätigkeitsbereiche des Vereins, die Kriterien des § 65 AO zur Anerkennung eines Zweckbetriebs sowie die daraus resultierenden steuerlichen Pflichten oder Vergünstigungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, Kriterien für die Abgrenzung zu erarbeiten, um dem Verein eine sicherere Handhabung seiner wirtschaftlichen Aktivitäten unter steuerlichen Aspekten zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literatur- und Gesetzesanalyse durch und wendet diese auf den Beispielfall eines universitätsnahen Vereins an, um die Einnahmequellen den entsprechenden Bereichen zuzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Tätigkeitsbereiche, die detaillierte Prüfung der Abgrenzungskriterien für Zweckbetriebe und die Untersuchung der steuerlichen Konsequenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Schlagworte sind Gemeinnützigkeit, Zweckbetrieb, steuerliche Abgrenzung, Abgabenordnung und Vereinsbesteuerung.

Warum spielt die Satzung des Vereins eine so wichtige Rolle für den Status als Zweckbetrieb?

Die Satzung ist die Grundlage für alle Handlungen des Vereins; nur Aktivitäten, die direkt der Erfüllung des darin festgelegten, gemeinnützigen Vereinszwecks dienen, können als Zweckbetrieb anerkannt werden.

Wie unterscheidet sich die Auftragsforschung von der Grundlagenforschung in der steuerlichen Bewertung?

Während die Grundlagenforschung in der Regel steuerbegünstigt ist, steht bei der Auftragsforschung oft ein spezielles Interesse Dritter im Vordergrund, was die Anerkennung als Zweckbetrieb erschweren kann, sofern sie nicht als Nebentätigkeit untergeordnet ist.

Wann ist das Wettbewerbskriterium bei einem Zweckbetrieb erfüllt?

Das Kriterium ist erfüllt, wenn der Zweckbetrieb nicht in größerem Umfang in Wettbewerb zu gewerblichen Unternehmen tritt oder wenn die Einrichtung des Betriebs für die Erfüllung des Satzungszwecks unumgänglich ist.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Abgrenzung von Zweckbetrieben und steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben bei gemeinnützigen Vereinen
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,3
Autor
Christian Ballin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
20
Katalognummer
V93949
ISBN (eBook)
9783638072014
ISBN (Buch)
9783638956505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abgrenzung Zweckbetrieben Geschäftsbetrieben Vereinen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Ballin (Autor:in), 2006, Die Abgrenzung von Zweckbetrieben und steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben bei gemeinnützigen Vereinen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/93949
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Leseprobe aus  20  Seiten
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