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Technikvisionen, Technikzukünfte und soziotechnische Inhalte mit Hinblick auf das Zukunftsmuseum in Nürnberg

Title: Technikvisionen, Technikzukünfte und soziotechnische Inhalte mit Hinblick auf das Zukunftsmuseum in Nürnberg

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jessica Herfel (Author)

Museum Studies
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Auch heute sind Prognosen und Zukunftsforschungen nach wie vor ein wichtiges Thema, das die Menschen vor allem in Bezug auf Technik interessiert. Im Kontext mit dem Begriff „Zukunft“ sind noch einige Zusammenhänge zu klären, auf die im Laufe dieser Arbeit eingegangen wird. Anschließend soll noch darauf eingegangen werden, wie soziotechnische Inhalte an eine Kohorte von 16- bis 30-Jährigen in dem Zukunftsmuseum mit Standort Nürnberg am besten vermittelt werden können.

Die Erwartungen, die Menschen von der Zukunft haben, wirken rückblickend oft weit hergeholt. Trotzdem besteht der Wunsch, die Zukunft zu prophezeien, wahrscheinlich schon so lange, wie die Menschheit selbst. Dabei erregten in der Vergangenheit schon viele Werke, die den Untergang oder den gesamten Verlauf der Weltgeschichte vorhersagten, größte Aufmerksamkeit. Ernst zu nehmende Zukunftsprognosen reichen schon bis in das 19. Jahrhundert zurück.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ist-Zustand und Zukunft, Dystopie und Utopie

3. Die Rolle der Technikfolgenabschätzung und soziotechnische Zukünfte

4. Technikzukünfte und Zukunftsprognosen

5. Soziotechnische Inhalte im Zukunftsmuseum

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Technikvisionen und Zukunftsforschung, um daraus Strategien für die Vermittlung soziotechnischer Inhalte an eine junge Zielgruppe im Kontext des geplanten Zukunftsmuseums in Nürnberg abzuleiten.

  • Historische und theoretische Perspektiven auf Technikzukünfte und Prognostik
  • Methoden der Zukunftsforschung (Trendextrapolation, Szenario-Technik, Delphi-Methode)
  • Die Funktion der Technikfolgenabschätzung im gesellschaftlichen Diskurs
  • Anforderungen an moderne Zukunftsvermittlung in Museen
  • Herausforderungen der Zielgruppenansprache (16- bis 30-Jährige)

Auszug aus dem Buch

Die Rolle der Technikfolgenabschätzung und soziotechnische Zukünfte

Das Interesse und die Aufmerksamkeit in Bezug auf Technikvisionen und Zukunftsszenarien wächst stetig, besonders in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft. Die Technikfolgenabschätzung ist als Beobachter von Technikentwicklungsprozessen unmittelbar von jeglichen Folgen bezüglich Innovationen und Technik betroffen. Auch wird von ihr immer mehr erwartet, Zukunftsvisionen zu beurteilen und durch Szenarien dabei mitzuwirken, diese zu gestalten. Relevant sind die Zukunftsvorstellungen für die Technikfolgenabschätzung nicht als Prognosen, sondern um ihre Wichtigkeit und Auswirkungen für das Hier und Jetzt verstehen zu können und diese zu beurteilen.

Jegliche Formen von Zukunftsvorstellungen werden unter dem Begriff „soziotechnische Zukünfte“ zusammengefasst. Von soziotechnischen Zukünften wird gesprochen, wenn technische Projekte untrennbar mit sozialen Folgen verknüpft sind. Anfangs war die Technikfolgenabschätzung einzig dafür gedacht, eine einfache Unterscheidung von Technikziel und Nebenfolgen durchzuführen. Wenn die prognostizierten negativen gegenüber den positiven Folgen überwogen, musste entschieden werden, ob der mögliche Ausgang das Risiko wert war oder nicht. Jedoch ergaben sich oft erst viel später komplett neue Kontexte aus den Techniken, die wiederum auch völlig andere Folgen als Auswirkung hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Zukunftsforschung und die wachsende Bedeutung von Technikprognosen für Wissenschaft und Gesellschaft.

2. Ist-Zustand und Zukunft, Dystopie und Utopie: Hier werden die philosophischen Grundlagen des Zukunftsbegriffs sowie die Rolle von Dystopien und Utopien als gesellschaftliche Konstrukte erläutert.

3. Die Rolle der Technikfolgenabschätzung und soziotechnische Zukünfte: Das Kapitel beleuchtet die Aufgabe der Technikfolgenabschätzung, Auswirkungen von Innovationen zu bewerten und soziotechnische Zukünfte als Basis für strategische Entscheidungen zu nutzen.

4. Technikzukünfte und Zukunftsprognosen: Hier erfolgt eine methodische Einordnung gängiger Instrumente wie Trendextrapolation, Simulation, Szenario-Technik und der Delphi-Methode in der Zukunftsforschung.

5. Soziotechnische Inhalte im Zukunftsmuseum: Das Kapitel analysiert, wie ein Museum erfolgreich soziotechnische Themen an junge Erwachsene vermitteln kann und welche Rolle Partizipation und Aktualität dabei spielen.

6. Schluss: Der abschließende Teil betont die Unverzichtbarkeit der Zukunftsgestaltung und plädiert für ein aktives, gesellschaftliches Handeln zur Erreichung einer angestrebten Zukunft.

Schlüsselwörter

Technikfolgenabschätzung, Zukunftsforschung, soziotechnische Zukünfte, Zukunftsmuseum, Technikvisionen, Szenario-Technik, Delphi-Methode, Digitalisierung, Technikjournalismus, gesellschaftliche Transformation, Innovationskommunikation, Partizipation, Zukunftsgestaltung, TechnikRadar, Technisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Bedeutung von Technikvisionen und Zukunftsmodellen im Kontext der Wissensvermittlung, insbesondere für das Zukunftsmuseum in Nürnberg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung von Zukunftsdebatten, die wissenschaftlichen Methoden der Technikfolgenabschätzung und die zielgruppenspezifische Aufbereitung komplexer technischer Themen für junge Erwachsene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin zu analysieren, wie soziotechnische Inhalte effektiv vermittelt werden können, um eine junge Zielgruppe (16- bis 30-Jährige) für die Gestaltung der Zukunft zu begeistern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Ansätzen der Zukunftsforschung, der Technikfolgenabschätzung sowie der Auswertung bestehender Studien wie dem TechnikRadar.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Zeitbegriffen und soziotechnischen Kontexten sowie eine methodische Diskussion der Zukunftsforschung, gefolgt von einer angewandten Analyse für das Museumskonzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Technikfolgenabschätzung, soziotechnische Zukünfte, Zukunftsforschung, Museumspädagogik und gesellschaftliche Partizipation.

Wie unterscheidet sich die neue Zukunftsforschung von der alten?

Während die klassische Zukunftsforschung versuchte, die eine kommende Zukunft vorherzusagen, betrachtet die moderne Zukunftsforschung eine Pluralität von möglichen Zukünften, die in der Gegenwart als Optionen verhandelt werden.

Warum ist das Zukunftsmuseum Nürnberg für das Thema relevant?

Das Museum dient als Fallbeispiel für eine moderne Institution, die durch Exponate, Labore und Dialogformate Technik nicht nur präsentiert, sondern einen Raum für gesellschaftliche Diskurse schaffen soll.

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Details

Title
Technikvisionen, Technikzukünfte und soziotechnische Inhalte mit Hinblick auf das Zukunftsmuseum in Nürnberg
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Grade
1,0
Author
Jessica Herfel (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V941412
ISBN (eBook)
9783346271655
ISBN (Book)
9783346271662
Language
German
Tags
technikvisionen technikzukünfte inhalte hinblick zukunftsmuseum nürnberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Herfel (Author), 2019, Technikvisionen, Technikzukünfte und soziotechnische Inhalte mit Hinblick auf das Zukunftsmuseum in Nürnberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/941412
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