Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter der Informationsgesellschaft

Errichtung einer zeitgemäßen Onlineplattform unter Berücksichtigung von Informationsschwerpunkten sowie rechtlichen und programmiertechnischen Anforderungen


Diplomarbeit, 2007

54 Seiten, Note: 15,00 Punkte (1)


Leseprobe

1. Einführung

Nach der Studie „Wo steht die Wirtschaftsförderung in Deutschland? Befragung 2004“ der Firma ExperConsult bieten 81,5% der kommunalen Wirtschaftsförderer ihren Kunden eine „Internetpräsentation“.[1] 89,5% der Wirtschaftsförderer gehen davon aus, dass eine „eigene Homepage im Internet“ bedeutend bei der Vermarktung von Flächen sei und immerhin 40,3% führen den Erfolg von Standortmarketingmaßnahmen hinter dem persönlichen Kontakt (86,3%) und der „Kontaktvermittlung durch ortsansässige Unternehmen“ (45,2%) auf den Einsatz des Mediums Internet zurück.[2] Die Studie umfasste „1.044 Wirtschaftsförderungseinrichtungen in Deutschland“, berücksichtigt wurden neben allen Landkreisen und Städten mit über 50.000 Einwohnern auch „kleinere Städte und Gemeinden“.[3] Dass Internet ist zusammenfassend ein bedeutsamer Standortfaktor geworden. Die vorliegende Diplomarbeit soll diese Aussage untermauern und als Wegweiser zur Nutzung des Potentials des Internets durch die kommunale Wirtschaftsförderung dienen. Die Diplomarbeit ist wie folgt gegliedert: In Abschnitt 2 Situation der kommunalen Wirtschaftsförderung wird die aktuelle gesellschaftliche Situation unter besonderer Betrachtung der Entwicklung zur Informationsgesellschaft mit ihren Auswirkungen für die kommunale Wirtschaftsförderung thematisiert. Die gesellschaftliche Situation erfordert eine bestimmte Schwerpunktsetzung der kommunalen Wirtschaftsförderung bei ihrer Aufgabenerfüllung: Es wird in Abschnitt 3 Aufgabenfelder und Lösungsansätze gezeigt, welche Aufgaben die kommunale Wirtschaftsförderung umfasst, welche Bedeutung den einzelnen Bereichen zukommt und wie sich diese insbesondere durch Nutzung des Mediums Internet vorteilhafter, das heißt wirtschaftlicher und kostengünstiger, erfüllen lassen. Danach wird unter Abschnitt 4 Rechtliche und programmiertechnische Anforderungen und Schwierigkeiten der Blick auf hierfür relevante rechtliche und programmiertechnische Probleme und Möglichkeiten gerichtet. Schließlich wird unter Abschnitt 5 Schlussbetrachtung ein Fazit gezogen. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen danach zum Aufbau einer als Beispiel dienenden Internetplattform für die Wirtschaftsförderung der Kommune Musterstadt genutzt werden.

2. Situation der kommunalen Wirtschaftsförderung

2.1. Allgemeine gesellschaftliche Situation

Kommunale Wirtschaftsförderung ist nach der klassischen Definition von Knemeyer aus dem Jahre 1980 „die zur Daseinsvorsorge zählende Aufgabe der Gemeinden, Städte und Landkreise, die durch Schaffung bzw. Verbesserung der Standortbedingungen für die Wirtschaft das wirtschaftliche und soziale Wohl der Bevölkerung in den Gemeinden und im Kreis sichert und steigert“.[4] Diese Definition entspricht nur noch begrenzt der gegenwärtigen gesellschaftlichen Realität: So sind beispielsweise die Verbesserung der Standortbedingungen und die Erhaltung des sozialen Wohls der Bevölkerung unter anderem durch die „ kommunale Finanzsituation “ gefährdet.[5] Die Haushaltssituation vieler Kommunen ist dadurch gekennzeichnet, dass einem zunehmenden Aufgabenbestand „sinkende Einnahmen“ gegenüber stehen.[6] Insbesondere der Rückgang der „Gewerbesteuereinnahmen“ in den letzten Jahren (bis Ende 2002) als wichtigste Einnahmequelle der Kommunen bedingte massive Einnahmeausfälle, die zu einer zunehmenden Verschuldung der Kommunen führten.[7] Zwischen 2000 und Ende 2002 sank das „Gewerbesteueraufkommen“ von ca. 27 auf 22 Mrd. €.[8] Die „Einnahmen der Gemeinden/Gemeindeverbände aus der Gewerbesteuer (ohne Stadtstaaten)“ reduzierten sich in diesem Zeitraum von 19,4 auf 15,8 Mrd. €.[9] Spätestens seit 2003 ist allerdings ein Aufwärtstrend hinsichtlich des Gewerbesteueraufkommens zu verzeichnen. Der deutsche Städtetag geht davon aus, dass das „Gewerbesteueraufkommen“ 2006 insgesamt 37,75 Mrd. € betrug.[10] Zugleich stiegen für Ende 2006 die „Einnahmen der Gemeinden/Gemeindeverbände aus der Gewerbesteuer (ohne Stadtstaaten)“ auf geschätzte 28,0 Mrd. €.[11] (Aufgrund der Umsatzsteuererhöhung wird für 2007 wieder mit einem Rückgang des „Gewerbesteueraufkommen[s]“ auf 36,8 Mrd. € gerechnet.[12] ) Trotz allem arbeiten nach wie vor die meisten Kommunen defizitär, so dass von einem Ende der Finanzkrise der Kommunen noch keine Rede sein kann.[13] Die weiter anhaltende Verschuldung der Kommunen hat vielmehr zur Folge, dass notwendige Investitionen in die wirtschaftliche Infrastruktur des Standortes nicht in Angriff genommen werden können, so dass hierunter die Standortqualität leidet.[14] Kommunale Wirtschaftsförderung hat wie oben definiert, das soziale und wirtschaftliche Wohl der Bevölkerung zu beachten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Situation auf dem Arbeitsmarkt.[15] In den letzten Jahren hat dieses Thema zunehmend an Bedeutung und politischer Brisanz gewonnen: Die Arbeitslosenquote „aller zivilen Erwerbspersonen“ betrug in 2005 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes durchschnittlich 11,7 %[16] Zwar wird mittlerweile von einer Trendwende auf dem Arbeitsmarkt gesprochen, allerdings betrug die Arbeitslosenquote bei den „zivilen Erwerbspersonen“ in 2006 immerhin noch 10,8 %.[17] Für die Kommunen zeigt sich die hohe Arbeitslosigkeit in hohen Sozialausgaben.[18] Diese Gelder stehen nicht für andere Zwecke zur Verfügung. Bei Maßnahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung sind somit stets auch die Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation in der Kommune bzw. Region zu beachten. In der Praxis werden daher häufig Wirtschafts- und „Beschäftigungsförderung“ als ein zusammen gehöriger Aufgabenbereich angesehen.[19] Ein weiteres zentrales Problem für die Wirtschaftsförderung stellt die „ Globalisierung “ dar.[20] Auch mittelständische Unternehmen überdenken angesichts der Öffnung der Märkte eine Verlagerung von Investitionen ins Ausland.[21] Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, um sich auf dem globalisierten Markt behaupten zu können. Eine zentrale Rolle spielt hierbei derzeit die „Öffnung der osteuropäischen Länder mit ihrem deutlich niedrigeren Lohnniveau“.[22] Die kommunale Wirtschaftsförderung hat auf diesen Standortnachteil kaum Einwirkungsmöglichkeiten. Allerdings findet Globalisierung auch in kleinerem Rahmen statt: Die Entscheidung eines Unternehmens für oder gegen einen bestimmten Standort hängt heutzutage im Wesentlichen nicht nur von den Standortfaktoren einer einzelnen Kommune ab, sondern von der Anbindung an Verkehr, Handel und Produktion im Umkreis der Kommune. In diesem Zusammenhang wird von einem „Bedeutungsgewinn“ der „ Region “ gesprochen, so dass die kommunale Wirtschaftsförderung gezwungen ist, zunehmend überörtlich zu denken und zu handeln.[23] Karutz definiert bereits 1993 kommunale Wirtschaftsförderung entsprechend als „ (…) koordinierter Politikbereich, welcher versucht mittels direkter und indirekter Steuerungsinstrumente strategisch und zielorientiert zum Wohle der Kommune in die wirtschafts räumliche Entwicklung steuernd einzugreifen.“[24] Die Globalisierung hat auch Wirkungen auf die Mobilität von gewerblichen Betrieben innerhalb Deutschland: Die kommunale Praxis hat gezeigt, dass sich seit Mitte der 70er Jahre „das Potenzial mobiler Betriebe drastisch verringert“ hat.[25] So waren nach Hahne Ende der 60er Jahre noch 40.000 „mobile Arbeitsplätze“, das heißt Arbeitsplätze bei Unternehmen, die einen neuen Standort innerhalb Deutschland suchten, zu verzeichnen.[26] Dieses Potenzial hat sich bis 1995 auf 10.000 Arbeitsplätze reduziert.[27] Eine Ansiedlung von neuen Unternehmen verliert somit für die kommunale Wirtschaftsförderung zunehmend an Bedeutung. Noch nicht vollständig absehbar sind für die kommunale Wirtschaftsförderung die Folgen, die sich aus dem demographischen Effekt, das heißt aus Geburtenrückgang und Überalterung der Gesellschaft, ergeben.[28] Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird eine Reduzierung der Bevölkerung von 82 Millionen Einwohnern in 2000 auf 75 bis 78 Mio. in 2030 prognostiziert.[29] Dabei wird der Anteil der 60-Jährigen und Älteren bei einer jährlichen Zuwanderung von 200.000 Personen von 25% in 2006 auf 36% in 2030 und 39% in 2050 steigen.[30] Bei einer unterstellten Zuwanderung von nur 100.000 Personen erhöhen sich die Werte für 2030 und 2050 um je einen Prozentpunkt.[31] Fest steht bereits, dass mit erheblichen Finanzproblemen des Bundes und der Länder im Bereich der sozialen „Sicherungssysteme“ zu rechnen ist.[32] Diese werden sich auch negativ auf die Finanzsituation der Kommunen auswirken. Die Bevölkerungsentwicklung bedingt die Notwendigkeit zur Änderung der bestehenden Infrastruktur, auch die „Nachfrage“ nach bestimmten „Produkten und Dienstleistungen“ wird sich grundlegend ändern.[33] Für solche Anpassungen fehlen wie oben dargestellt den Kommunen und somit auch der kommunalen Wirtschaftsförderung die Mittel.

2.2 Deutschland als Informationsgesellschaft

Eine Chance auf die skizzierten Entwicklungen zu reagieren, bietet für die kommunale Wirtschaftsförderung die informationstechnologische Entwicklung der Gesellschaft. In der Literatur wird zwar weitgehend von einem „Internet-Zeitalter“ gesprochen, allerdings besteht derzeit noch Uneinigkeit, ob die Gesellschaft, in der wir leben als „Informationsgesellschaft“, „Wissensgesellschaft“ „Kommunikationsgesellschaft“ oder „Netzwerkgesellschaft“ zu bezeichnen ist oder wir uns auf dem Weg zur „Cyber Society“ befinden.[34] Wenn man sich an der Praxis orientiert, dann scheint diese Frage für die Politik in Deutschland jedoch längst beantwortet zu sein: „Die Informationsgesellschaft ist in Deutschland längst Wirklichkeit geworden“, so heißt es 2003 im Aktionsprogramm der Bundesregierung „Informationsgesellschaft Deutschland 2006“.[35] Ziel dieser Initiative, die mittlerweile vom Aktionsprogramm „Informationsgesellschaft Deutschland 2010“ abgelöst wurde, war die Nutzung und Verbreitung von Informationstechnologie u. a. in den Bereichen „Bildung und Qualifizierung“, „Gesundheit“, „Wirtschaft“ und „Verwaltung“.[36] Was aber ist unter der Informationsgesellschaft zu verstehen? Schwarze macht die Entwicklung zur Informationsgesellschaft am zunehmenden „Anteil der Beschäftigten “ im „Informationssektor“ fest.[37] Die Informationsgesellschaft sei die vierte Stufe nach der „Agrargesellschaft“, der „Industriegesellschaft“ und der „Dienstleistungsgesellschaft“.[38] Diese Definition entspricht der klassischen Definition, die Anfang der 60er Jahre in den Vereinigten Staaten und in Japan im Rahmen volkswirtschaftlicher Studien entstanden ist. In Deutschland zählt der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien nach Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie „mit einem Umsatz von rund 135 Milliarden Euro zu den größten Branchen in Deutschland. Zu den 750.000 Beschäftigten in der IKT-Branche selbst kommen weitere ca. 650.000 IKT-Spezialisten in den Anwenderbranchen. Die IKT-Branche wächst deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft und ist damit Motor für die Konjunktur.“[39] Die Informationsgesellschaft zeichnet nach Winkel zudem aus, dass „das zweckorientierte Wissen in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens einen zentralen Stellenwert erlangt hat, nachdem immer mehr wesentliche gesellschaftliche Funktionen in die elektronischen Netzwerke verlagert worden sind“.[40] Das größte elektronische Netzwerk stellt dabei global und in Deutschland das Internet dar. Entsprechend definiert das Bundesministerium für Inneres in seinem Programm „E-Government 2.0“: „Das Internet bietet den Menschen einen globalen elektronischen Kommunikationsraum, der dem Waren-, Dienstleistungs- und Wissensaustausch an virtuellen Orten dient“[41]. Die Studie „internet facts 2006-II“ der „Arbeitsgemeinschaft Online Forschung“ aus dem November 2006 kommt zu dem Ergebnis, dass „insgesamt 35,98 Millionen der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren“ das Internet in den vorangegangenen drei Monaten wenigstens einmal benutzt haben.[42] Dies entspricht einem Anteil von immerhin 55,3% an der genannten Gruppe.[43] Von den erwachsenen Deutschen seien pro Monat durchschnittlich 53,7% und pro Woche 48,1% online.[44] Das zeigt, dass das Internet das zentrale Netzwerk der Informationsgesellschaft darstellt. Doch hat auch die Verwaltung die Entwicklung zur Informationsgesellschaft erkannt? Neben den bereits genannten Initiativen liefen und laufen seit 1999 verschiedene Projekte von Bund, Ländern und Kommunen, um fit für die Informationsgesellschaft zu werden. Im Rahmen des Städtewettbewerbs MEDIA@Komm wurde von 1999 - 2003, Aufbauarbeit im Bereich E-Government (auch Schreibweise eGovernment üblich), also im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik der Verwaltung, in der Form geleistet, dass mittlerweile „mehr als 300 Lösungen für den kommunalen elektronischen Geschäfts- und Rechtsverkehr“ zur Verfügung stehen.[45] Zudem wurden verbindliche Standards für die elektronische Signatur von e-Mail-Nachrichten festgelegt.[46] Bereits 2000 startete das Projekt „BundOnline 2005“ mit dem Ziel „alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung bis zum Jahr 2005 online bereit zu stellen“.[47] Bis Ende 2005 waren schließlich 440 Dienstleistungen der Bundesverwaltung, die den Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft, Verwaltung und Institutionen zum Adressaten hatten unter der Adresse http://www.bund.de online.[48] 2003 startete die Initiative „Deutschland-Online“ als „gemeinsame eGovernment-Strategie von Bund, Ländern und Kommunen.[49] Diese Initiative ist gekoppelt mit dem Vorhaben „MEDIA@Komm-Transfer“, welches sich die weitere Umsetzung und Nutzung der Erkenntnisse aus MEDIA@Komm und eine Forcierung des E-Governments „als neuen Wachstumsmarkt und Schlüsselfaktor für die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft“ als Aufgabe gesetzt hat, sowie dem „Signaturbündnis“, dessen Absicht die Förderung der „Einführung“, „Anwendung“ und „Verbreitung“ der elektronischen Signatur in Deutschland ist.[50] Ziel von „Deutschland-Online“ ist u. a. der Ausbau der elektronischen Kommunikation zwischen den Verwaltungsbehörden und die Ermöglichung der Onlineabwicklung von „Verwaltungsverfahren“[51] Am 13. September 2006 wurde zudem im Bundeskabinett das Programm „Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen“ verabschiedet, welches als Modernisierungsstrategie „der Bundesverwaltung“ „die Bereiche Personal, Steuerung, Organisation und E-Government“ beinhaltet.[52] Teil dieser Initiative ist das oben genannte Programm „E-Government 2.0“, welches sich als Ziele unter anderem die Einführung des „elektronischen Personalausweises“ bis 2008 zur Erleichterung von Transaktionsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Verwaltung und den Ausbau der elektronisch abrufbaren Dienstleistungen des Bundes gesetzt hat[53] Im Rahmen einer 40-seitigen Diplomarbeit ist es zwar nicht möglich, darzustellen in welchem Ausmaß es durch die genannten Programme gelungen ist gesellschaftliche Funktionen in das Internet zu verlagern und wie Deutschland demnach im Vergleich mit anderen europäischen Ländern im Bereich E-Government dasteht. Hierzu sei auf die Studien zum Thema E-Government verwiesen, die über die Internetseite der „Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt)“ abrufbar sind.[54] Diese Frage ist für die kommunale Wirtschaftsförderung auch nicht von entscheidendem Interesse. Die Auflistung macht jedoch deutlich ist, dass die Informationsgesellschaft längst auf allen Ebenen Realität ist. Die kommunale Wirtschaftsförderung kann aus dieser Entwicklung, insbesondere durch die Nutzung des Potentials, das das Internet ihr bietet, Vorteil ziehen. Die Beachtung der Erkenntnisse und Ergebnisse der oben genannten Initiativen und Projekte ist dabei, wie insbesondere in Abschnitt 4 deutlich werden wird, für die Errichtung einer zeitgemäßen und rechtlich einwandfreien Onlineplattform für die kommunale Wirtschaftsförderung zwingend notwendig.

3. Aufgabenfelder und Lösungsansätze

3.1 Generelle und aufgabenübergreifende Lösungen

Die schlechte kommunale Haushaltssituation erschwert wie oben dargestellt eine Investition in die harten Standortfaktoren. Harte Standortfaktoren sind beispielsweise die Anbindung der Kommune an den Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr, die Menge und Höhe von „Förderangebote[n]“, die Höhe der „Flächen“- und „Mietkosten“, die Wirtschaftskraft und Arbeitsmarktsituation der Kommune sowie die Höhe der „lokale[n] Abgaben und Hebesätzen“.[55] Dies ist umso entscheidender angesichts der großen Bedeutung, die den harten Standortfaktoren seitens der Unternehmen eingeräumt wird. Nach einer Umfrage des Deutschen Instituts für Urbanistik aus dem Jahr 1995 von mehr als 2.000 Unternehmen „aller Größenordnungen“, bei der eine Rangfolge der harten und weichen Standortfaktoren von 1 (geringste Bedeutung) bis 10 (größte Bedeutung) zu erstellen war, wurde als wichtigstes Kriterium die „Verkehrsanbindung im Ort“(10) genannt, gefolgt von der „Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitnehmer“ (9) und den „kommunale(n) Abgaben und Steuern“ (8).[56] Wenn eine Investition in die harten Standortfaktoren nicht möglich ist, sollte seitens der kommunalen Wirtschaftsförderung den weichen unternehmensbezogenen Standortfaktoren, also den „gefühlsmäßig-subjektive[n]“ Faktoren eine stärkere Bedeutung beigemessen werden, um sich als Standort behaupten zu können.[57] Darunter fallen z. B. das „Wirtschaftsklima“ der Kommune bzw. Region, das „Image als Wirtschaftsstandort“, sowie die „Unternehmerfreundlichkeit der Verwaltung“, die in der Umfrage des Deutschen Institus für Urbanistik immerhin eine Wertigkeit von 4 Punkten seitens der befragten Unternehmen erhielt.[58] In der Praxis wird eine Stärkung der weichen Standortfaktoren teilweise mit der Einrichtung von „One-stop-agencys“ versucht.[59] „One-stop-agencys“ sind die „Bürgerbüros“ für Unternehmen. Eine One-stop-agency betreibt beispielsweise die Stadt Heidelberg.[60] Voraussetzung für die Aufrechterhaltung einer solchen zentralen Informationsstelle für die Wirtschaft ist ein stetiger verwaltungsinterner Informationsaustausch mit und zwischen den einzelnen Fachdiensten/Ämtern der Kommune.[61] In der Stadt Heidelberg werden mit dem Schwerpunkt auf Existenzgründern und Investoren (angehende) Unternehmer aus einer Hand über Themen des „Umweltschutz[es]“, der „Bauaufsicht“, der „Stadtwerke“, der „Öffentliche[n] Ordnung“, der „Stadtplanung“ und der „Liegenschaften“ informiert.[62] Vorteil einer „One-stop-agency“ ist aus Sicht der Adressaten ein Zeit- und Kostengewinn, der dadurch entsteht, dass nicht unterschiedliche Ämter aufgrund verschiedener Kompetenzen und Zuständigkeiten besucht werden müssen, sondern meist ein Ansprechpartner ausreicht.[63] Dies senkt zugleich auch die Hemmungen mit Ideen und Fragen auf die Verwaltung zuzugehen und ermöglicht eine schnellere und zielgerichtete Kommunikation zwischen kommunaler Wirtschaftsförderung und Unternehmen.[64] Zusammenfassend werden also sowohl die wirtschaftliche Dynamik als auch das Image der Kommune verbessert. Auch der Internetauftritt der kommunalen Wirtschaftsförderung sollte den Anspruch einer „one-stop-agency“ erfüllen und sich als zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft begreifen.[65] Wichtigstes Mittel hierfür ist die „Information im weiteren Sinne“. Unter den Begriff „Information“ fallen die „Bereitstellung von Informationen“, also die „ Information im engeren Sinne“ und der Austausch von Informationen, welches im Folgenden als „ Kommunikation “ bezeichnet werden soll, seitens der Literatur wird von einer zeitgemäßen Internetseite zudem erwartet, dass „ Transaktionen “ ermöglicht werden sollen.[66] Die Umsetzung und Durchsetzung von zeitgemäßen Transaktionsleistungen im Internet ist allerdings für die kommunale Wirtschaftsförderung derzeit aus rechtlichen und praktischen Gründen nur schwer möglich, wie ich insbesondere unter Abschnitt 4.5 erläutern werde. Im Folgenden soll unter Information stets die Information im engeren Sinne verstanden werden, ansonsten werde ich die Begriffe Kommunikation und Transaktion verwenden. Nach der Umfrage „Elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen der öffentlichen Verwaltung mit der Wirtschaft“ des Unternehmens BearingPoint und des Bundesministeriums für Inneres aus dem Jahr 2003 nutzen 6,1% der befragten Unternehmen „ Information sdienste“ der Verwaltung im Internet „intensiv“ bis „sehr intensiv“, 17,4% nutzen diese Dienste „regelmäßig“ und 58,5% „gelegentlich“; nur 18% der befragten Unternehmen nutzen die Informationsdienste nicht.[67] Unabhängig davon, ob die kommunale Wirtschaftsförderung nun Teil der Verwaltung oder rechtlich verselbstständigt ist, wird anhand dieser Umfrage jedenfalls deutlich, dass das Informationsangebot im Internet tatsächlich von einer überwiegenden Mehrzahl der Unternehmen genutzt wird. Informationen sollten dabei unbedingt auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität, Verständlichkeit und Relevanz für die Kunden der kommunalen Wirtschaftsförderung überprüft werden (siehe unter 4.2 bis 4.3). Seitens der kommunalen Wirtschaftsförderung sollten angesichts des Bedeutungsgewinns von regionalen Aspekten bei der Bewertung des Standorts nicht nur kommunale Informationen, sondern auch Informationen zur Region und zu infrastrukturellen Änderungen in der Region über das Internet bereitgestellt werden. Sowohl für die ansässigen Unternehmen (im Rahmen von Umsiedlungen oder Erweiterungen), als auch für Existenzgründer, Betriebsübernehmer und ansiedlungswillige Unternehmen sind dabei Informationen über vorhandene Gewerbeflächen und Immobilien in der Region von Interesse.[68] So stellt Jung besonders für den Bereich des „Einzelhandel[s]“, aber auch für Vertriebsunternehmen und Unternehmen aus dem Bereich der „Freizeitdienstleistungen“ ein steigendes Interesse an gewerblichen Flächen fest.[69] Das Bereitstellen und die Information über solche Flächen kann demzufolge ein echter Standortvorteil sein. Nach der Umfrage von ExperConsult bieten bereits 67,1% der kommunalen Wirtschaftsförderer „ausführliche Flächen- und Immobilieninformationen im Internet“.[70] In der Praxis erfreut sich seitens der kommunalen Wirtschaftsförderung dabei die Nutzung von Datenbanken großer Beliebtheit: Beispiele hierfür sind die Flächen- und die Immobiliendatenbank des „Kommunale[n] Standort Informations System Niedersachsen“ (http://www.KomSIS.de), welches sich als „gemeinsame[s] Wirtschaftsportal der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte“ versteht[71] Nach Angaben des Betreibers nutzen bereits 100 Kommunen in Niedersachsen die vom KomSIS angebotenen Leistungen.[72] Das KomSIS ist dabei für Kommunen „kostenfrei“.72 Ein Einbau der im KomSIS gespeicherten Informationen, in die bestehenden Internetseiten ist möglich. 72 Für Nordrhein-Westfalen wird eine Gewerbeflächendatenbank von der „Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordrhein Westfalen mbH“ bereitgestellt, auch andere Bundesländer bieten vergleichbare Datenbanken[73] Angebotene Informationen sind hierbei insbesondere die Erschließung, die infrastrukturelle Anbindung, die „Größe“ und die zugelassenen „Nutzungsart[en]“ der Immobilien und Gewerbeflächen.[74] Sonstige Informationen über den Standort und Standortveränderungen sollten neben der Veröffentlichung auf den Internetseiten der kommunalen Wirtschaftsförderung auch als Newsletter per e-Mail an die regionalen oder andere interessierte Unternehmen gesandt werden. Die Anmeldung zum Newsletter sollte über die Internetseiten der kommunalen Wirtschaftsförderung möglich sein. Gängiges Format ist hierbei die *.pdf-Datei. Nach Informationen von Adobe sind derzeit 20 Millionen *.pdf-Dokumente online verfügbar (Stand: 2003), das Dateiformat gilt als „De-Facto-Standard“ u. a. beim „Austausch von elektronischen Dokumenten“ der „Regierungsbehörden in Deutschland“.[75] Dies deckt sich auch mit eigenen Erfahrungen. Wichtigster Vorzug des *.pdf-Dokuments ist, dass Bildschirmausgabe und Ausdruck in der Regel übereinstimmen, was insbesondere aus rechtlichen Gesichtspunkten bedeutsam sein kann. Kommunikationsdienste der Verwaltung wie z. B. der e-Mail-Kontakt werden von 5,2% der von BearingPoint befragten Unternehmen „intensiv“ bis „sehr intensiv“ genutzt, 10% nutzten solche Dienste „regelmäßig“, 43,3% „gelegentlich“; allerdings sind auch 41,5% der befragten Unternehmen noch gar nicht mittels elektronischer Kommunikationsdienste mit der Verwaltung in Kontakt gekommen.[76] Dieser hohe Prozentsatz erstaunt, da nach der Studie von ExperConsult 93,6 % der kommunalen Wirtschaftsförderungsstellen ihren Kunden die Möglichkeit geben, per e-Mail zu kommunizieren.[77] Die Nutzung der elektronischen Kommunikation bietet den Unternehmen - wie auch in den folgenden Abschnitten gezeigt werden wird - erhebliche Vorteile. Bei der elektronischen Kommunikation via e-Mail ist die schnelle Bearbeitung und Beantwortung, also die Qualität des so genannten e-Mail-Supports von besonderer Bedeutung. Dieser Support umfasst neben der schnellen und hilfreichen Rückantwort auch bereits die Qualität der E-Mail-Kontaktaufnahme: Die Möglichkeit zum e-Mail-Kontakt auf den Internetseiten der kommunalen Wirtschaftsförderung beschränkt sich dabei teilweise auf die simple Angabe von Kontaktadressen der zuständigen Ansprechpartner.[78] Diese einfachste Form der e-Mail-Kontaktaufnahme hat für die kommunale Wirtschaftsförderung folgende Nachteile: Der Absender berücksichtigt in seiner Mail nicht zwingend alle relevanten persönlichen Informationen, die die kommunale Wirtschaftsförderung für eine angemessene Bearbeitung benötigt, evtl. erfährt die kommunale Wirtschaftsförderung nicht mehr als die e-Mail-Adresse des Absenders. Der Inhalt der Mail ist so strukturiert, wie es der Absender für sinnvoll erachtet. Das kann z. B. zur Folge haben, dass aus der Mail nicht klar hervorgeht, ob es sich beispielsweise um eine Anfrage, eine Stellungnahme, um Kritik etc. handelt. Folglich besteht für die kommunale Wirtschaftsförderung aufgrund des Informationsdefizits die Notwendigkeit zu Rückfragen, welche im Vorhinein durch e-Mail-Formulare hätten vermieden werden können. Es geht somit Arbeitszeit verloren, die ansonsten für die Erfüllung anderer Aufgaben zur Verfügung gestanden hätte. Für den Nutzer der e-Mail-Kommunikation ergibt sich daraus ebenfalls ein zeitlicher Nachteil. Eine solche Verzögerung des Verfahrens kann verhindert werden, in dem der Kontakt durch e-Mail-Kommunikations-Formulare hergestellt wird: Dabei sollten grundlegende Informationen wie beispielsweise der Name des Absenders, Name und Adresse des Betriebs, die Art des Schreibens o. ä. abgefragt werden, wobei unbedingt datenschutzrechtliche Anforderungen zu beachten sind.[79] Dieser Aspekt wird bei vielen Kontaktformularen der Wirtschaftsförderung vernachlässigt (Dazu unter 4.1). Einfach zu bedienende e-Mail-Formulare lassen sich mit geringem Programmieraufwand in den Internetauftritt der kommunalen Wirtschaftsförderung integrieren. Das Öffnen oder Herunterladen von Dokumenten ist hierfür nicht erforderlich. Aus Sicht des Adressaten wird durch die schnelleren Bearbeitungszeiten und die effektivere Beantwortung der Fragen ein besserer e-Mail-Support gewährleistet. Die Nutzung von Transaktionsangeboten der öffentlichen Verwaltung wird nach der Umfrage der Firma BearingPoint von ca. 70% der befragten Unternehmen als „bedeutend“ bis „sehr bedeutend“ für „Zeitvorteile“ sowie eine „Leichtere Abwicklung von Verwaltungsprozessen“ angesehen, immerhin etwa 60% sehen darin Chancen bei der „Verbesserung der Arbeitsabläufe“ und der „Kostensenkung“.[80] 94% der befragten Behörden sehen das Angebot von Transaktionsleistungen als „bedeutend“ bis „sehr bedeutend“ für die „Erhöhung der Service- und Kundenorientierung (94%)“ an, gefolgt von „Zeitvorteilen“ (89%), der „Steigerung der Qualität der Dienstleistung“ (86%) der „Verbesserung der Arbeitsabläufe“(86%), sowie der „Imageverbesserung“ und „Kostensenkung (jeweils ca. 80%).[81] Unabhängig davon, ob die kommunale Wirtschaftsförderung nun Teil der Verwaltung oder rechtlich verselbstständigt ist, wird aus der Umfrage die hohe Wertschätzung von Transaktionsleistungen seitens der Unternehmen mehr als deutlich.[82] Sowohl für ansässige Unternehmen, als auch für Existenzgründer, Betriebsübernehmer und ansiedlungswillige Unternehmen sind dabei insbesondere Formulare zur Gewerbean-, -ab-, und -um-meldung, sowie für gewerberechtliche Genehmigungen und Auskünfte von Interesse, wie sie im Rahmen des Projekts MEDIA@Komm von den Städten Bremen, Esslingen und Nürnberg (den derzeitigen rechtlichen Anforderungen entsprechend) entwickelt wurden.[83] Diese und die meisten weiteren Formulare können direkt gegen Preisnachfrage durch andere Kommunen erworben werden können.[84] In der Praxis scheitert die Nachfrage nach Transaktionsangeboten allerdings noch an praktischen und rechtlichen Voraussetzungen; die derzeit bereits angebotenen Transaktionsleistungen sind zudem 2008 mit Einführung des elektronischen Personalausweises evtl. nicht mehr zeitgemäß (hierzu unter 4.5). Diese Probleme haben bisher dem Erfolg von Transaktionsleistungen im Weg gestanden: Dies zeigt sich auch daran, dass 41,9% der von BearingPoint befragten Unternehmen noch keine Transaktionsleistungen der Verwaltung in Anspruch genommen haben; 4,6% nehmen diese Dienste „intensiv“ bis „sehr intensiv“ wahr, 13,3% „regelmäßig“ und 40,2% „gelegentlich“.[85]

[...]


[1] ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 31

[2] ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 28/29

[3] ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 3

[4] zitiert nach: Reschl/Rogg, S. 10

[5] vgl. u. a. BMI (Hrsg.): http://www.staat-modern.de/Anlage/original_1070447/Programm-Zukunftsorientierte-Verwaltung.pdf, S. 4; ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 2; Harnisch, Scherer, innovative Verwaltung 1-2/2004, S. 34; Reschl/Rogg, S. 20; Matusza, AKADEMIE 2/2003, S. 39; Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/ Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. V (Vorwort)

[6] Reschl/Rogg, S. 20

[7] vgl. ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 2, Reschl/Rogg, S. 21

[8] Reschl/Rogg, S. 21

[9] BMF (Hrsg.): http://www.bundesfinanzministerium.de/lang_de/DE/Aktuelles/ Monatsbericht__des__BMF/2006/12/ 061220agmb014,templateId=raw,property=publicationFile.pdf, S. 79

[10] DST (Hrsg.): http://www.staedtetag.de/10/presseecke/pressedienst/artikel/2006/11/03/00413/ index.html

[11] BMF (Hrsg.): http://www.bundesfinanzministerium.de/lang_de/DE/Aktuelles/ Monatsbericht__des__BMF/2006/12/ 061220agmb014,templateId=raw,property=publicationFile.pdf, S. 79

[12] DST (Hrsg.): http://www.staedtetag.de/10/presseecke/pressedienst/artikel/ 2006/11/03/00413/index.html

[13] vgl. BMF (Hrsg.): http://www.bundesfinanzministerium.de/lang_de/DE/Aktuelles/ Monatsbericht__des__BMF/2006/12/ 061220agmb014,templateId=raw,property=publicationFile.pdf, S. 77f.

[14] vgl. Reschl/Rogg, S. 21

[15] vgl. KGSt (Hrsg.), S. 22; allgemein zur Beschäftigungsförderung: Reschl/Rogg, S. 91; Boyken, S. 17,21

[16] Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.): http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/ 200512/iiia4/akt_dat_jzd.pdf , Titel

[17] Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.): http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/

200612/iiia4/akt_dat_jzd.pdf , Titel

[18] vgl. Boyken, S. 11

[19] vgl. Reschl/Rogg, S. 15, 91; Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/ fileadmin/wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 24f.

[20] BMI (Hrsg.): http://www.staat-modern.de/Anlage/original_1070447/Programm-Zukunftsorientierte-Verwaltung.pdf, S. 4, Reschl/Rogg, S. 17; Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/ tagungsband6.pdf, S. 2

[21] vgl. Reschl/Rogg, S. 17

[22] Reschl/Rogg, S. 17

[23] Jung/Ullrich, http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/ Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. V (Vorwort); vgl. auch Boyken, S. 20

[24] zitiert nach: Reschl/Rogg, S. 10

[25] vgl. Reschl/Rogg, S. 13

[26] zitiert nach: Reschl/Rogg, S. 13

[27] Reschl/Rogg, S. 13

[28] vgl. BMI (Hrsg.): http://www.staat-modern.de/Anlage/original_1070447/Programm-Zukunftsorientierte-Verwaltung.pdf, S. 4, ExperContext Ausgabe 23, S. 2; Reschl/Rogg, S. 18

[29] Reschl/Rogg, S. 18

[30] Statistisches Bundesamt (Hrsg.): http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/src/ poppyrger_v1w2.pdf

[31] Statistisches Bundesamt (Hrsg.): http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/src/ poppyrger_v1w1.pdf

[32] Reschl/Rogg, S. 20

[33] Reschl/Rogg, S. 20

[34] u. a. Winkel, VM 3/2006, S. 135; Traunmüller, Lenk, move November 2003, S. 16; Reinermann in König, S. 167, Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/ wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 8, Schwarze, S. 33, Fiedler, VM 1/2000, S. 4

[35] BMWA, BMBF (Hrsg.): http://www.bmbf.de/pub/ aktionsprogramm_informationsgesellschaft_2006.pdf, S. 5

[36] BMWA, BMBF (Hrsg.): http://www.bmbf.de/pub/ aktionsprogramm_informationsgesellschaft_2006.pdf, S. 5

[37] Schwarze, Grafik S. 34

[38] Schwarze, S. 33f.

[39] BMWi (Hrsg.): http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/ informationsgesellschaft.html

[40] Winkel, Olaf, VM 3/2006, S. 135

[41] BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_998588/SharedDocs/Publikationen/ Themen/eGovernment/egov__2__0,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_2_0.pdf, S. 5

[42] AGOF (Hrsg.): http://www.agof.de/ index.download.6a25486a7522c4eb42ab512fbd8e7f4e.pdf, S. 3, 5

[43] AGOF (Hrsg.): http://www.agof.de/ index.download.6a25486a7522c4eb42ab512fbd8e7f4e.pdf, S. 3, 5

[44] AGOF (Hrsg.): http://www.agof.de/ index.download.6a25486a7522c4eb42ab512fbd8e7f4e.pdf, S. 5

[45] BMWA (Hrsg): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_832352/SharedDocs/Publikationen/ Themen/egov__loesg__erfahrg__mediakomm,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_loesg_erfahrg_mediakomm.pdf, S. 1

[46] vgl. BMWA (Hrsg): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_832352/SharedDocs/ Publikationen/Themen/egov__loesg__erfahrg__mediakomm,templateId=raw,property= publicationFile.pdf/egov_loesg_erfahrg_mediakomm.pdf, S. 1

[47] BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Oeffentlichkeitsarbeit/ broschuere__bkcc,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/broschuere_bkcc.pdf), S. 2; BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/EfA/efa__broschuere, templateId=raw,property=publicationFile.pdf/efa_broschuere.pdf), S. 3

[48] BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/ Oeffentlichkeitsarbeit/Umsetzungsplan/abschlussbericht__2006,templateId=raw,property= publicationFile.pdf/abschlussbericht_2006.pdf), S. 3

[49] BMI (Hrsg.): http://www.deutschland-online.de/Downloads/Dokumente/ Broschuere_deutsch.pdf, Titel, vgl. auch S. 6

[50] BMI (Hrsg.): http://www.deutschland-online.de/Downloads/Dokumente/ Broschuere_deutsch.pdf, S. 17, 19; BMI, BMWA (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/ SharedDocs/Publikatinen/Initiativen/Signaturbuendnis/ signaturb_C3_BCndnis__vorgaben__und__konvergenzziele__v1__2,templateId=raw, property=publicationFile.pdf/signaturbündnis_vorgaben_und_konvergenzziele_v1_2.pdf), S. 3

[51] BMI (Hrsg.): http://www.deutschland-online.de/Downloads/Dokumente/ Broschuere_deutsch.pdf, S. 7

[52] BMI (Hrsg.): http://www.staat-modern.de/Anlage/original_1070447/Programm-Zukunftsorientierte-Verwaltung.pdf, S.5

[53] BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_998588/SharedDocs/Publikationen/ Themen/eGovernment/egov__2__0,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_2_0.pdf, S. 11,14; BMI (Hrsg.): http://www.staat-modern.de/Anlage/original_1070447/ Programm-Zukunftsorientierte-Verwaltung.pdf, S.17, 19

[54] http://www.kbst.bund.de/cln_046/nn_836192/Content/Egov/ Initiativen/Bol/Dok__liste/dok__liste.html__nnn=true

[55] Reschl, Rogg, S. 51, Boyken, S. 51, vgl. auch DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 17

[56] DtA, BMWI u. a. (Hrsg.), S. 17

[57] Boyken, S. 51, vgl. auch Reschl, Rogg, S. 51

[58] Reschl, Rogg, S. 51, Boyken, S. 51, vgl. auch DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 17

[59] DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 62f., Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 23

[60] DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 62f.

[61] vgl. DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 62f, Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 23

[62] vgl. DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 63

[63] allgemeiner: Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/

wigeo/Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 23

[64] vgl. für Existenzgründer: DtA, BMWi u. a. (Hrsg.), S. 19

[65] vgl. Kückes, innovative Verwaltung 12/2005, S. 33

[66] Winkel, Olaf, VM 3/2006, S. 136, Heib, move November 2003, S. 25, BearingPoint, BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Themen/ egov__g2b__bearingpoint__studie__2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_g2b_bearingpoint_studie_2003.pdf), S. 7f.; Büllesbach, innovative Verwaltung 3/2003, S. 10

[67] BearingPoint, BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Themen/ egov__g2b__bearingpoint__studie__2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_g2b_bearingpoint_studie_2003.pdf), S. 7

[68] ähnlich: Kückes, innovative Verwaltung 12/2005, S. 33

[69] Jung in Jung/Ullrich: http://www.wigeo.uni-hannover.de/fileadmin/wigeo/ Geogr._Arbeitsmaterialien/tagungsband6.pdf, S. 6

[70] ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 31

[71] regio gmbh (Hrsg..): http://www.komsis.de/gfsearch/searchform.html und http://www.komsis.de/gisearch/searchform.html

[72] Sämtliche Stellen: (vgl.) regio gmbh (Hrsg.): http://www.komsis.de/service/kommunen.html

[73] http://www.germansite.de/H2/sis-inet.nsf

[74] Ergebnisse der Datenbankabfrage

[75] Adobe (Hrsg.): http://www.adobe.com/de/products/acrobat/pdfs/docsforms.pdf, S. 1f.

[76] BearingPoint, BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Themen/ egov__g2b__bearingpoint__studie__2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_g2b_bearingpoint_studie_2003.pdf), S. 7

[77] ExperConsult (Hrsg.), ExperContext 23, S. 31

[78] z. B. http://www.hamburg-economy.de/content/kontakt/index.phtml; http://www.wifoe.halle.de/de/service/kontakt/index.html

[79] z. B. http://www.wfgheilbronn.de/index_ie.html; http://www.wfg-kassel.de/ 07set_kontakt/cont_7.cfm; http://www.luebeck.org/index.php?seid=54

[80] BearingPoint, BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Themen/ egov__g2b__bearingpoint__studie__2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_g2b_bearingpoint_studie_2003.pdf), S. 23

[81] BMWA (Hrsg): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_832352/SharedDocs/Publikationen/ Themen/egov__loesg__erfahrg__mediakomm,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_loesg_erfahrg_mediakomm.pdf, S. 85ff.

[82] vgl. Niemeyer, innovative Verwaltung 4/2005, S. 35

[83] BMWA (Hrsg): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_832352/SharedDocs/Publikationen/ Themen/egov__loesg__erfahrg__mediakomm,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_loesg_erfahrg_mediakomm.pdf, S. 85ff.

[84] BMWA (Hrsg): http://www.kbst.bund.de/cln_047/nn_832352/SharedDocs/Publikationen/ Themen/egov__loesg__erfahrg__mediakomm,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_loesg_erfahrg_mediakomm.pdf, S. 4ff.

[85] BearingPoint, BMI (Hrsg.): http://www.kbst.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Themen/ egov__g2b__bearingpoint__studie__2003,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/ egov_g2b_bearingpoint_studie_2003.pdf), S. 8

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter der Informationsgesellschaft
Untertitel
Errichtung einer zeitgemäßen Onlineplattform unter Berücksichtigung von Informationsschwerpunkten sowie rechtlichen und programmiertechnischen Anforderungen
Hochschule
Niedersächsische Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Hildesheim
Note
15,00 Punkte (1)
Autor
Jahr
2007
Seiten
54
Katalognummer
V94178
ISBN (eBook)
9783640102914
ISBN (Buch)
9783640119196
Dateigröße
628 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunale, Wirtschaftsförderung, Zeitalter, Informationsgesellschaft
Arbeit zitieren
Arne Bischoff (Autor), 2007, Kommunale Wirtschaftsförderung im Zeitalter der Informationsgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94178

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